Höhenkrankheit

Berg- oder Fliegerkrankheit

Die Höhenkrankheit kann schon bei Höhen über 2000 Meter auftreten. Leistungsvermögen sowie Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit nehmen ab. Es kommt zu beschleunigter Atmung, schnellem Puls und Müdigkeit. Kinder sind meist anfälliger als Erwachsene.

Frauenfüße mit Wanderschuhen wandern auf Klippe am Meer
young woman hiking on a cliff near the sea © diego cervo - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit kann bei Menschen auftreten, welche sich oberhalb einer Höhe von 2.000 Metern aufhalten. Was hierzulande nur bei Bergsteigern ein Problem ist, bedroht in Lateinamerika, wo auch Großstädte teilweise über 3.000 Metern liegen, Einwohner und Touristen jeden Tag.

Ursachen und Folgen

Die Krankheit ist darauf zurückzuführen, dass bei großer Höhe der Luftdruck geringer wird, dadurch weniger Sauerstoff in der Luft ist und dementsprechend weniger Sauerstoff beim Atmen aufgenommen werden kann. Der Körper kann dem nichts entgegensetzen und es kommt zu einer Sauerstoffunterversorgung.

Neben mangelndem Sauerstoff besteht zudem die Gefahr, dass sich durch den sich verringernden Blutdruck Flüssigkeiten im Körper ansammeln. Eine solche Ansammlung in Lunge oder Hirn wirkt oftmals tödlich.

Symptome

Zu den weniger gefährlichen Symptomen zählen

wobei gerade letzteres in den Bergen durchaus auch tödliche Folgen haben kann.

Vorbeugung und Behandlung

Der beste Weg, der Höhenkrankheit als Bergsteiger zu begegnen, ist eine gute Akklimatisation. Im Laufe mehrerer Tage kann der Körper durch die Anpassung der Anzahl an roten Blutkörperchen der Höhenkrankheit entgegen treten.

Man sollte also, vor allem auf sehr hohen Bergen, langsam höher steigen und sich mehrere Tage Zeit lassen. Gegen den erhöhten Blutdruck haben neueste Forschungen allerdings auch ein Medikament heraus gebracht. In den Anden ist ein Tee aus den Blättern des Cocastrauchs als natürliches Mittel weit verbreitet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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