26. Januar 2010
Von Viola Reinhardt
Fußdeformationen sind für den Betroffenen stets eine Belastung, die sich entweder mit ausgeprägten Schmerzen oder auch starken Schwierigkeiten beim Gehen aufzeigen und einem deutlich das Leben erschweren können. Neben dem Plattfuß zählt das Gegenteil, der Hohlfuß, zu den am häufigsten vorkommenden Fußfehlstellungen.
Ein Hohlfuß kann sowohl schon im Mutterleib als auch erst im Laufe des Lebens und dann zumeist im Erwachsenenalter entstehen. Optisch lässt sich der Hohlfuß recht gut daran erkennen, dass die Längswölbung deutlich erhöht ist, was beim Laufen unterschiedliche Probleme verursachen kann. Auch sind Klauen- oder Krallenstellungen der Zehen, sowie Hühneraugen keine Seltenheit, wenn man unter einem Hohlfuß leidet.
Als Ursache für die Entstehung eines Hohlfußes findet sich entweder eine Lähmung oder auch eine Schwäche in der kleinen Fußmuskulatur. Diese kann schon im Bauch der Mutter geschehen und offenbart somit eine Entwicklung, die während des embryonalen Wachstums zum Tragen kommt. Doch auch als Erwachsener kann man mit der Zeit unter einem Hohlfuß leiden, wobei hier in den meisten Fällen dann jedoch neurologische (Vor-)Erkrankungen als Auslöser zu finden sind.
Ob man diese Deformierung des Fußes behandeln lassen muss, hängt einerseits von den Beschwerden selbst als auch von dem Alter des Betroffenen ab. Bei Kindern und Erwachsenen lassen sich gleichermaßen konservative als auch operative Therapien durchführen. Bei einem so genannten flexiblen Hohlfuß, der eine leichte Form dieser Fußfehlstellung darstellt, helfen in der Regel krankengymnastische Übungen, Nachtschienen und auch Schuheinlagen recht gut. Offenbaren sich jedoch die Probleme und Schmerzen als zu stark, dann wird zumeist zu einer operativen Behandlung geraten.
Behandelt man einen schwereren Fall von Hohlfuß nicht, dann verstärken sich nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Zehen deformieren sich, Hühneraugen bilden sich aus und durch den schonenden und unsicheren Gang steigt die Gefahr sich durch einen Sturz zu verletzen. Stellt man nun bei sich solche Beschwerden fest, worunter auch schmerzhafte Druckstellen zählen, dann sollte man auf jeden Fall einen Orthopäden aufsuchen, um mit ihm einen effektiven Behandlungsplan besprechen zu können.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
HEUTE | |
![]() | FUßFEHLSTELLUNGEN |
10.02.12 | |
![]() | FUßFEHLSTELLUNGEN |
08.02.12 | |
![]() | FUßFEHLSTELLUNGEN |
02.02.12 | |
![]() | FUßFEHLSTELLUNGEN |
![]() | FUßFEHLSTELLUNGEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Fußfehlstellungen Forum

