Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine von dem FSME-Virus verursachte Infektionserkrankung. Es kommt zu einer fieberhaften, entzündlichen Erkrankung der Hirnhäute sowie in schweren Fällen zur Entzündung von Gehirn, Nervensystem und Rückenmark.
Es klingt schlimm: Hirnhautentzündung. Und das ist es auch. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, kann jeden treffen. Allerdings ist das Risiko regional unterschiedlich.
Es sind infizierte Zecken, meistens der gemeine Hausbock, die FSME übertragen. Hochrisikogebiet für FSME ist praktisch ganz Süddeutschland. Hier wird dringend angeraten, dass sich jeder gegen die Krankheit impfen lässt. Im Norden und Osten des Landes sind nur vereinzelte Landkreise in eher schwachem Ausmaße betroffen.
Die Gefahr lauert meist im Wald oder im Gebüsch, von wo aus sich Zecken auf die Menschen begeben und sich dann mit Blut voll saugen. In diesem Moment wird der Mensch von dem Erreger befallen. Nach zwei bis 20 Tagen plagen den Patienten Symptome einer Erkältung. Mit ein wenig Glück hat er danach schon alles überstanden. In der Minderzahl der Fälle kommt nun ein zweiter Fieberschub bis zu 40 Grad. Jetzt zeigen sich auch die ersten Zeichen einer Hirnhautentzündung, die mit schweren Kopfschmerzen einher geht. Erbrechen kann nun hinzu kommen, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen und schließlich kann der Patient sogar ins Koma fallen. Viele dieser Symptome können monatelang anhalten. Trotzdem kann der Patient wieder vollständig genesen.
FSME kann nicht direkt behandelt werden, lediglich die Symptome können gelindert werden. Daher ist es wichtig vorzubeugen, zum Beispiel mit langen Kleidern beim Waldspaziergang.
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Zur Behandlung der FSME gibt es keine Medikamente. Vor der Erkrankung und somit zur Vorbeugung vor einer Hirnhautentzündung (Meningitis) schützt nur die rechtzeitig und vollständig durchgeführte Impfung.

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