19. Oktober 2009
Eine angeborene Farbenblindheit kann nicht behandelt werden. Vorbeugen kann man dieser Sehstörung nicht.
Besteht die Farbenblindheit von Geburt an, gibt es keine Behandlungsmöglichkeit, die diesen Sehfehler korrigieren würde.
Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Situation für die Betroffenen zu erleichtern. Patienten, die stark lichtempfindlich sind, erhalten speziell getönte Brillen oder Kontaktlinsen, die ihnen tagsüber das Sehen erleichtern. Eine Auswirkung auf das Farbsehen haben diese Sehhilfen jedoch nicht.
Inzwischen gibt es auch Farberkennungsgeräte, die nicht nur von farbenblinden Personen sondern auch von Blinden verwendet werden. Diese Geräte werden zum Beispiel an ein Kleidungsstück gehalten und die Farbe wird von dem Gerät benannt.
Ist die Ursache der Farbsehschwäche eine Krankheit, muss diese behandelt werden. Inwieweit die Behandlung der ursächlichen Erkrankung Auswirkungen auf das Farbensehen hat, kann nicht allgemein gesagt werden.
Da es sich in den meisten Fällen um eine angeborene Sehstörung handelt, kann vorbeugend nichts dagegen unternommen werden. Lediglich die ursächlichen Erkrankungen wie zum Beispiel ein Schlaganfall können oftmals verhindert werden, wenn die Risikofaktoren dafür beachtet werden.
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