19. Oktober 2009
Die Entstehung eines Dickdarmkrebses kann verschiedene Ursachen haben. Wie die Erkrankung verläuft, hängt davon ab, in welchem Krankheitsstadium sie diagnostiziert wird.
Neun von zehn Patienten mit Dickdarmkrebs hatten zuvor Polypen im Darm. Als Polyp bezeichnet man eine Ausstülpung in der Schleimhaut des Dickdarmes. Diese noch gutartige Ausstülpung zieht jedoch in vielen Fällen eine Dickdarmkrebserkrankung nach sich.
Patienten mit Grunderkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn oder anderen entzündlichen Darmerkrankungen haben ebenfalls ein hohes Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken.
Menschen, die sich nur wenig bewegen, fettreich und obstarm ernähren, viel Alkohol trinken und rauchen sowie übergewichtig sind, haben ebenfalls ein höheres Risiko an Dickdarmkrebs zu erkranken.
Dickdarmkrebs kann auch vererbt werden. Enge Verwandte eines Patienten haben ein doppelt oder dreifach erhöhtes Risiko, ebenfalls an Dickdarmkrebs zu erkranken.
Wird der Dickdarmkrebs zu einem Zeitpunkt diagnostiziert, wenn sich noch keine Metastasen gebildet haben, bestehen gute Heilungschancen. Kann der bösartige Tumor vollständig entfernt werden, überleben fast alle Patienten.
Haben sich jedoch bereits Metastasen in anderen Organen gebildet, besteht meist keine Möglichkeit der Heilung mehr.
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Von dem Autor Werner Matek zu der Krankheit Dickdarmkrebs das Buch Früherkennung und Nachsorge des Dickdarmkrebses.
