Dickdarmkrebs

Gefährliche Krebsart des Dickdarms, auch Kolonkarzinom oder Rektumkarzinom genannt

In beiden Bereichen des Dickdarms, Kolon und Rektum, kann Krebs entstehen. Der sogenannte Dickdarmkrebs ist in Deutschland derzeit die zweithäufigste Krebstodesursache.

Grafik Darm mit Darmkrebs auf weißem Hintergrund
darmkrebs © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Der Dickdarmkrebs (auch Colon- oder Rektumkarzinom genannt) ist eine der häufigsten Krebsformen. Möglicherweise sind die Ursachen des Dickdarmkrebses eine

  • Vererbung oder auch
  • falsche Ernährungsgewohnheiten,

genau ist dies von der Wissenschaft aber noch nicht erforscht.

Oftmals wird der Darmkrebs erst erkannt, wenn er bereits zum Darmverschluss geführt hat, da Patienten mit einem Kolonkarzinom lange Zeit beschwerdefrei bleiben können.

Symptome

Erste mögliche Warnhinweise auf einen Dickdarmkrebs können

Diagnose und Behandlung

Oft wird der Dickdarmkrebs beim so genannten

  • Hämoccult-Test

festgestellt. Die "Stuhlbriefchen" reagieren positiv auf (nicht sichtbares) Blut im Stuhl. Ein Enddarmkarzinom kann auch durch eine

  • Tastuntersuchung

festgestellt werden. In den meisten Fällen wird der Krebs jedoch bei der

festgestellt.

Größtenteils wird der Dickdarmkrebs operativ entfernt, teilweise muss hier bei manchen Patienten ein künstlicher Darmausgang gelegt werden. Geschieht ein operativer Eingriff frühzeitig, ist oftmals keine Chemotherapie nötig. Je früher der Dickdarmkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Es empfiehlt sich also unbedingt an den entsprechenden ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen, um die Erkrankung rechtzeitig behandeln zu können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Dickdarmkrebs

Artikel zur Früherkennung und Vorsorge von Dickdarmkrebs

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