19. Dezember 2011
Die von Deutschlands Fitnesspapst Strunz entwickelte gleichnamige Diät ist mittels eines Dreistufenplans aufgebaut. Im Folgenden werden diese drei Phasen kurz beschrieben.
In der ersten Phase, die eine Woche umfasst, werden täglich vier Eiweißshakes zu sich genommen und zusätzlich in großen Mengen Obst, Gemüse und Salat. Für die Zubereitung von Gemüse und Salaten wird Olivenöl empfohlen. Die Eiweißzufuhr wird über die Shakes erhöht, Kohlenhydrate werden weitestgehend vermieden, Vitamine und Mineralstoffe sind in ausreichender natürlicher Form vorhanden und der Anteil an Ballaststoffen somit absolut abgedeckt. Aufgrund der Vermeidung der Kohlenhydrate bleibt der Insulinspiegel konstant flach und der Glucagonspiegel konstant hoch. Glucagon ist der Gegenspieler vom Insulin und ein fettabbauendes Hormon. Somit werden in den ersten Tagen erfolgreich die Pfunde purzeln.
Zusätzlich beginnt ein regelmäßiges Sportprogramm mit 30 Minuten Nordic Walking. Eine Vorbereitung für das bevorstehende Lauftraining.
Hier beginnt die Forever Young-Ernährung. In dieser Stufe jedoch noch im täglichen Wechsel mit der Vital-Fatburner-Methode aus der 1. Phase. Dieser Wechsel wird von Strunz als Intervall-Diät bezeichnet. So soll verhindert werden, dass die Stoffwechselrate in den Keller absackt, was einem Stillstand gleichkäme. Es handelt sich hier um eine vitalstoffreiche Ernährung, welche nach Rezepten, die speziell für diese Diät geschrieben wurden, hergerichtet werden können. Je nach Gewichtsverlust und Zielsetzung dauert diese Phase zwischen zwei und zehn Wochen.
Neben der Ernährung erfolgt ein regelmäßiges Lauftraining, kombiniert mit Mentaltraining.
Ist das Wunschziel erreicht, geht es in Phase 3. Die Ernährung erfolgt ausschließlich nach dem Forever Young-Ernährungskonzept. Ein Eiweißshake sollte am Vormittag getrunken werden und bei Zeitmangel als Mahlzeitenersatz dienen. Ein regelmäßig durchgeführtes Sportprogramm rundet das ganze Konzept ab.
Strunz steht bei vielen Ernährungsexperten in der Kritik, weil der Eiweißanteil zu hoch sei. Und dies insbesondere in der ersten Phase. Selbst die DGE nahm ihre Aussage zurück, nach der eine zu hohe Eiweißzufuhr für den menschlichen Körper und insbesondere die Nieren schädlich sei. Diese Aussage war schlichtweg falsch. Es gibt keine Studie, die dies an gesunden Menschen nachgewiesen hätte. Sollten die Nieren geschädigt sein, ist die Eiweißzufuhr natürlich mit Vorsicht zu betrachten. Auch das IOC geht inzwischen bei regelmäßig Sport treibenden Menschen von einem täglichen Eiweißbedarf in Höhe von 1,4 bis 1,7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht aus.
Strunz gehört mit seinem Diätprogramm zu denjenigen Anbietern, für die ein erfolgreiches Gewichtsmanagement nur in der Kombination aus einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und Sport funktioniert. Und der Erfolg für dieses kombinierte Diätprogramm wird immer wieder in der Praxis bewiesen.
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08.02.11 | |
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31.12.10 | |
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31.08.10 | |
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02.04.10 | |
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22.01.10 | |
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