1. Juli 2010
Als Gefühlsschwankungen oder Stimmungsschwankungen bezeichnet man wechselnde Gemütszustände. Sie hängen oftmals mit Stress und Überforderung zusammen.
Unter Gefühlsschwankungen, die man auch als Stimmungsschwankungen bezeichnet, versteht man wechselnde Gemüts- oder Verstimmungszustände. Sie können durch verschiedene Gründe hervorgerufen werden.
Bei Gefühlsschwankungen kommt es abwechselnd zu angenehmen und unangenehmen Gefühlen oder Stimmungen. So ist der Betroffene mal gut gelaunt und kurz darauf hingegen zu Tode betrübt oder gereizt, ohne das es einen sichtbaren Grund dafür gibt. Gefühlsschwankungen sind jedoch nicht mit Depressionen zu verwechseln. Einfache Gefühlsschwankungen können häufig vorkommen und sind lediglich ein Anzeichen für Höhen und Tiefen im Alltagsleben.
Gefühls- und Stimmungsschwankungen hängen häufig mit Stress und Überforderung zusammen. Sie können sich sowohl durch psychische als auch durch physische Begleitsymptome bemerkbar machen. So kann es durch die Gefühlsschwankungen beispielsweise zu Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfweh, Rückenschmerzen, Potenzprobleme, Magen- und Darmbeschwerden sowie Gewichtsschwankungen kommen. Auch Traurigkeit, Konzentrationsmangel und Antriebslosigkeit sind oftmals ein Anzeichen für Gefühlsschwankungen.
Mit einfachen Gefühlsschwankungen wird jeder Mensch einmal konfrontiert. Sie gehören zum Alltag und sind zumeist harmlos. In den meisten Fällen verschwinden sie nach ein paar Tagen wieder. Treten die Schwankungen jedoch häufiger und in regelmäßigen Abständen auf, kommen auch andere Ursachen infrage. Dies können psychische oder seelische Probleme sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer hormonellen Erkrankung, wie z.B. eine Überfunktion der Schilddrüse. Bei Frauen kann es zudem durch die Einnahme der Antibabypille, Schwangerschaften oder die Wechseljahre zu Schwankungen im Gefühlsleben kommen. In manchen Fällen werden Stimmungsschwankungen durch psychische Krankheiten, wie dem Borderline-Syndrom oder Depressionen, ausgelöst. Ein weiterer Grund kann der übermäßige Konsum von Zigaretten oder Alkohol sein.
Eine ärztliche Behandlung wird für den Fall empfohlen, dass sich der Betroffene nicht mehr selbst zu helfen weiß oder die Gefühlsschwankungen immer wiederkehren. Zunächst sollte man jedoch versuchen mit möglichen Änderungen im Alltag die Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen. Hilfreich können dabei Gespräche mit der Familie und mit Freunden sein. Aber auch vermehrte körperliche Aktivitäten oder Sport, Wellnessanwendungen wie z.B. Sauna oder Massagen, positive Freizeitaktivitäten wie ein Kino- oder Theaterbesuch, Ausflüge ins Grüne sowie eine gesunde Ernährung sind oftmals bei der Bewältigung von Gefühlsschwankungen eine Unterstützung. Ist jedoch eine psychische Erkrankung der Grund für ständige Stimmungswechsel, sollte eine ärztliche Behandlung erfolgen, bei der die Grunderkrankung therapiert wird.
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