Die perfekte Wohnung finden - Welche Kriterien sollte die Wohnung erfüllen?

Damit eine Wohnung mehr als nur ein Dach über dem Kopf ist, sollte sie die Ansprüche und Vorstellungen des Mieters erfüllen. Welche Kriterien die perfekte Wohnung ausmachen, ist individuell verschieden und vom jeweiligen Mieter abhängig. Es gibt jedoch einige generelle Suchkriterien, die in den meisten Fällen eine Rolle spielen. Lesen Sie, welche Faktoren bei der Wohnungssuche zu beachten sind und informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnungsarten.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Wohnungsarten

Wohnungssuche: Generelle Kriterien

Zu Beginn der Wohnungssuche sollte man sich überlegen, wie die zukünftige Grundausstattung der Wohnung aussehen soll.

Größe der Wohnung

Viele Wohnungssuchende achten in erster Linie auf die Größe der Wohnung und Zimmeranzahl - und damit auch auf den Preis. Je größer eine Wohnung ist, desto höher liegt in der Regel auch die Grundmiete.

Während ein oder zwei Personen mit wenigen Zimmern auskommen, brauchen kinderreiche Familien dagegen mehr Wohnfläche. In großen Wohnungen finden aber nicht nur mehr Personen Platz, es können auch mehr Möbel untergebracht werden.

Es gibt Mieter, die ziehen ein großes Zimmer mit offener Wohnküche mehreren kleinen Zimmern vor. Andere, vor allem Familien, brauchen untereinander eine räumliche Trennung und suchen daher nach einer Wohnung mit mehreren Zimmern.

Zudem können auch weitere Fragen wichtig sein:

  • Gibt es einen privaten Kellerraum?
  • Ist ein Gäste-WC vorhanden?
  • Befindet sich in der Wohnung ein kleiner Abstellraum?

Zusatzausstattung

Ein weiteres Kriterium bei der Wohnungssuche ist die Zusatzausstattung. Sind ein Balkon oder eine Terrasse vorhanden? Gibt es ein Gäste-WC, eine Badewanne oder eine Einbauküche?

Balkon

Dass Balkone und Terrassen - insbesondere in der Stadt - immer beliebter werden, wird dadurch deutlich, dass immer mehr ältere Häuser nachträglich mit einem Balkon ausgestattet werden. Viele Menschen können sich Frühling und Sommer ohne Balkon gar nicht mehr vorstellen und wollen nicht auf die Möglichkeit verzichten, im Freien zu frühstücken oder duftende Blumen anzupflanzen.

Badezimmer

Eine Gästetoilette zu haben kann sehr hilfreich sein
Eine Gästetoilette zu haben kann sehr hilfreich sein

Da das Badezimmer für viele Menschen Privatsphäre ist, lassen sie nur ungern ihren Besuch hinein. In diesem Fall ist eine Wohnung von Vorteil, die über ein Gäste-WC verfügt.

Auch für größere Familien oder Wohngemeinschaften lohnt sich die Ausstattung mit einem zweiten WC. Während das Gäste-WC einfach und klein sein kann, wünschen viele Wohnungssuchende sich ein großes Badezimmer. Die Ausstattung mit einer Badewanne ist ein oft übergeordnetes Kriterium bei der Wohnungssuche, eine Wanne macht das Badezimmer nämlich zu einer kleinen Wellness-Oase.

Einbauküchen

Viele Personen suchen zudem gezielt nach Wohnungen, die über eine Einbauküche verfügen. Denn oft kann eine Küche beim Umzug nicht mitgenommen werden, da sie maßangefertigt und raumgebunden ist. Außerdem geht der Preis einer Neuküche oft über die finanziellen Möglichkeiten der Mieter hinaus.

Lage

Neben der Wohnungsausstattung sollte auch die Umgebung bei der Wohnungswahl berücksichtigt werden. Wie soll die Wohnlage aussehen?

Erdgeschoss- und Dachwohnungen

Auch die Lage der Wohnung innerhalb des Miethauses ist für viele Menschen von großer Bedeutung. Erdgeschosswohnungen haben den Vorteil, dass sie meist barrierefrei erreicht werden können.

Bei der Anmietung einer Obergeschosswohnung sollte überlegt werden, ob die Wohnung über die Treppe erreicht werden kann oder ob ein Aufzug vorhanden sein sollte. Dachgeschosswohnungen sind meist kleiner und verfügen oft über Dachschrägen, die einerseits für Gemütlichkeit sorgen, andererseits aber die Möbelunterbringung erschweren. Da die Grundfläche von Dachgeschosswohnungen anders berechnet wird, sind diese im Vergleich zu anderen Wohnungen günstiger.

Finanzielle Aspekte

Auch der Preis spielt bei der Wohnungssuche eine wichtige Rolle. Je nach Ausstattung, Lage und Baujahr variieren die Preise pro Quadratmeter. Allgemein gilt, je größer eine Wohnung ist, desto höher ist die monatliche Grundmiete.

Für Mieter mit geringem Einkommen gibt es die Möglichkeit, in öffentlich geförderten Wohnungen günstig zu wohnen. Ob eine Wohnung gefördert wird, sollte direkt mit dem Vermieter geklärt werden.

Da die Nebenkosten zum Teil die Hälfte der Gesamtkosten einer Wohnung ausmachen, sollte man sich nach Heiz- und Betriebskosten - sofern sie nicht in der Miete inbegriffen sind - im Voraus informieren. Handelt es sich um ein energiesparsames Haus mit Wärmedämmung und Isolierverglasung? Neubauten und sanierte Häuser sind energiesparsamer als Altbauten.

Weitere wichtige Fragen

Schließlich zählen noch folgende zu den typischen Fragen:

  • Wenn Kinder mit in die Wohnung einziehen sollen: Sind Vermieter und Nachbarn kinderlieb?
  • Sind die Zimmer möbliert?
  • Ist die Wohnung barrierefrei ausgestattet?
  • Stehen Parkplätze zur Verfügung?
  • Sind Haustiere erlaubt?
Die wichtigsten Kriterien können oft schon der Anzeige entnommen werden
Die wichtigsten Kriterien können oft schon der Anzeige entnommen werden

Kompromisse eingehen

Spätestens, wenn man sich ein paar Wohnungen angesehen hat, wird man merken, dass man hier und dort vermutlich Abstriche machen und Kompromisse eingehen muss. Es ist somit sinnvoll, Prioritäten zu setzen und sich zu überlegen, auf was man verzichten könnte, sofern die anderen Faktoren erfüllt werden. Entscheidende Fragen wären etwa:

  • Welche Punkte sind unerlässlich?
  • Auf was kann man notfalls verzichten?
  • Was wäre lediglich ein schöner Zusatz?
  • Ist die Lage oder die Größe der Wohnung wichtiger?
  • Auf wie viele Quadratmeter könnte man verzichten?
  • Kann man im Bad bei guter Lüftungsanlage auf ein Fenster verzichten?
  • Kann man sich statt mit Parkett auch mit Laminat arrangieren?
  • Kann man über die unschöne Fassade hinwegsehen, wenn das Innere mehr als stimmt?
  • Ist eine riesengroße Dachterrasse bei einer Stadtwohnung wirklich realistisch?

Auf diese Weise lassen sich auch Fehlentscheidungen verhindern. Zudem hilft die Abarbeitung dieser Liste, wenn man der Wohnungssuchende unter Zeitdruck steht und die Auswahl kleiner ist, als er sich wünschen würde.

Was die Art der Wohnung angeht, stehen einem natürlich diverse Möglichkeiten zur Auswahl...

Vor- und Nachteile diverser Wohnungsarten

Begibt man sich an das Projekt Wohnungssuche, wird man schnell merken, dass der Markt eine Vielzahl unterschiedlicher Immobilienarten bereithält.

Eine Eigentumswohnung - Weg ins Paradies oder Albtraum?

Raus aus der Mietwohnung, rein in die eigenen vier Wände - doch nicht immer muss es sich dabei um ein Haus handeln. Auch Wohnungen können gekauft und das Eigentum an ihnen erworben werden.

Allerdings sind beim Ankauf die Vor- und Nachteile gut abzuwägen. Meist entscheidet die Frage des benötigten Platzes darüber, welches Objekt den Zuschlag erhält.

Stockwerkeigentum als gut investiertes Geld
Stockwerkeigentum als gut investiertes Geld

Risiken in Sachen Wiederverkauf

Gerade für kinderlose Paare lohnt sich hierbei eine Wohnung oft eher als ein Haus. Jedoch birgt ein Kauf stets auch Risiken.

Denn so schnell gekauft ist, so schwer gestaltet sich anschließend häufig der Wiederverkauf. Ob der Wert dabei steigt oder fällt, hängt von verschiedenen Ursachen ab.

Einige Wohnungen, die als Anlageobjekt gesehen wurden, waren bereits wenige Jahre nach dem Ankauf nur noch einen Bruchteil des ursprünglichen Preises wert. Jedoch kann der Wert bei günstigem Verlauf ebenso gut steigen.

Eigentümergemeinschaft

Dazu kommt meist ein eingeschränktes Mitbestimmungsrecht im Rahmen der Eigentümergemeinschaft. Denn nicht jeder Wohnungseigentümer allein kann bestimmte das Haus betreffende Fragen klären.

Hierzu tritt die Gemeinschaft aller Eigentümer auf und stellt sich den Problemen. Häufig wird dabei ein Stimmrecht anhand der Wohnungsgröße vergeben. Gerade Eigentümer kleinerer Wohnungen werden dadurch regelmäßig überstimmt.

Grundsätzlich lassen sich Konflikte unter den Eigentümern zudem weitaus schwerer lösen, als dies bei Mietern denkbar wäre. In einem Mietshaus kann ein Bewohner, der sich nicht an die Regeln hält, relativ simpel der Wohnung enthoben werden. Bei Eigentümern ist dieser Weg nur ungleich schwerer zu erreichen, in einigen Fällen jedoch gänzlich aussichtslos.

Finanzielle Vorteile und Unabhängigkeit

Doch bringt die Eigentumswohnung auch einige Vorteile mit sich. Viele von ihnen sind finanzieller Art, denn der Kaufpreis ist über die Jahre gesehen meist günstiger als eine Mietzahlung im gleichen Zeitraum.

Zudem können Umbaumaßnahmen innerhalb der eigenen vier Wände in der Regel einfacher ermöglicht werden als bei gemietetem Wohnraum. Der Eigentümer ist damit unabhängiger. Zudem kann die Wohnung selbst bei einem Auszug noch vermietet, und somit als Anlageobjekt genutzt werden.

Besonders attraktive Wohngegenden warten meist auch mit einem satten Wertzuwachs der Räumlichkeiten auf. Wer also über eine Eigentumswohnung nachdenkt, sollte alle Vor- und Nachteile genau abwägen, um die Risiken möglichst auszuschließen.

Die Vor- und Nachteile einer Stadtwohnung

Ein Umzug ist stets auch mit der Frage verbunden, wo es hingehen soll: In die Stadt oder doch lieber etwas weiter aufs Land? Es gibt einige gute Gründe für die Stadtwohnung. Jedoch auch viele dagegen.

Wer in die Stadt zieht, der entscheidet sich meist gegen eine allzu ruhige Wohngegend. Jedenfalls ist das der allgemeine Glaube. Auf dem Lande, so die herrschende Meinung, geht alles etwas ruhiger und gelassener zu. In der Stadt dagegen sind Hektik und Stress die ständigen Begleiter der Einwohner.

Doch lässt sich diese Aussage nicht vollständig halten. Denn auch in der Metropole kann es wunderbar stille Plätze geben, an denen es sich ebenso herrlich wohnen lässt.

Der Reiz liegt zudem darin, in einer möglichst weit oben gelegenen Wohnung dem Lärm zu entfliehen. Von hieraus lässt sich das Stadtleben sehr schön beobachten, ohne dass man den Krawall ertragen muss.

Einsicht moderne Stadt-Wohnung am Fluss
Einsicht moderne Stadt-Wohnung am Fluss

Kurze Wege und viel Leben

Die Stadt hält alles Wichtige auf kleinem Raum beisammen.

  • Die Wege zur Arbeit oder der Universität sind recht kurz gehalten.
  • Unterschiedlichste Verkehrsmittel fahren im Takt weniger Minuten.
  • Wer will, kann meist auch in den späten Abendstunden noch Einkäufe erledigen, Kunst genießen oder mit Freunden in die Nacht ziehen.

Selten steht die Zeit in der Stadt wirklich still. Irgendwo gibt es immer irgendwas zu sehen und zu erleben. Zudem hat die City verschiedene Gesichter: Wer einen Ort bei Tage zu kennen glaubt, wird ihn vielleicht bei Nacht mit gänzlich anderen Augen sehen.

Kurzum, die Stadt lebt. Wer in ihr wohnt, lebt im selben Pulsschlag mit.

Auch Erholung ist möglich

Bei alledem lassen sich aber auch ruhige Plätze finden. Es gibt in jedem Falle einige Grünanlagen oder sogar kleine Stadtwälder in naher Umgebung. Gewässer und Natur liegen meist nur einen Steinwurf vom Straßenlärm und den Großbaustellen entfernt. Sollte der Trubel in der Metropole mal wieder zu groß werden, kann man ihm schnell entfliehen.

Nicht für jeden Menschen die richtige Wahl

Allerdings ist die Stadtwohnung auch nicht für jedermann geschaffen. Wer in einer ruhigen Umgebung aufgewachsen ist, der kann mit der Hektik der City meist nicht viel anfangen. Doch sollten Vor- und Nachteile der Wohnung stets auch als Chance genommen werden: Letztlich liegt es an jedem selbst, was er aus den Möglichkeiten macht.

Altbau kaufen oder Neubau planen?

Bei einer Wohnungssuche und der damit verbundenen Alternative Alt- oder Neubau ist mit ausschlaggebend, ob es sich um ein Haus oder um eine einzelne Wohnung handelt, und ob die Unterkunft gekauft oder gemietet wird. Ebenso entscheidend ist es, ob der Wohnungssuchende handwerklich begabt ist, oder ob er, wie es heißt, zwei linke Hände hat.

Sowohl der Kauf eines Altbaus als auch der Neubau des Eigenheims ist eine Investition bis zum mittleren sechsstelligen Eurobereich. Der zukünftige Immobilienbesitzer muss vorher abwägen, für welche der beiden Lösungen er sich entscheidet. Das ist nicht immer einfach, denn jede von ihnen hat ihre ganz eigenen Reize und auch Vorteile.

Der Altbau - Vor- und Nachteile

Die Lösungen von heute sind die Probleme von morgen. Diese Redewendung trifft umgekehrt auf die heutigen Altbauten zu, bei denen vielfach die Lösungen von gestern die Probleme von heute sind.

Fest steht, dass sich aus einem Altbau kein neues Haus machen lässt. Der Altbau kann in seiner Substanz und mit seinem Charme bis zu einem gewissen Grad erneuert werden. Er bleibt allerdings ein Altbau, der restauriert, modernisiert oder renoviert, eben erneuert wird.

Vielfach ist es eine ausdrückliche Vorgabe, so wie bei denkmalgeschützten Bauwerken, dass der Altbau sowohl optisch als auch in seiner Gesamtheit erhalten bleiben muss. Solche Immobilien, die als Kapitalanlagen oder zur Eigennutzung modernisiert werden, steigen anschließend im Wert und erzielen einen höheren Mieterlös.

Jeder Altbau erfordert Zeit und eigenes handwerkliches Können. Aus alt kann nicht neu werden.

Der Mieter oder Investor muss immer damit rechnen, selbst Hand anlegen zu müssen. Sowohl fällige Modernisierungs- als auch plötzliche Reparaturarbeiten können jederzeit notwendig werden.

Sofern der Altbau nicht kernsaniert wird, kann bei Dämm- und Wärmeschutz die Qualität eines Neubaus nicht erreicht werden. Das zieht ganz zwangsläufig Kompromisse und Nachteile beim Wohnkomfort nach sich, bis hin zu höheren Heizkosten. Diese dauerhaft unabänderliche Situation kann durchaus gewollt sein und billigend in Kauf genommen werden.

Wenn die Entscheidung für den Altbau einmal gefallen ist, dann lässt sich an diesen Folgen allerdings nichts mehr ändern. Der jetzige Altbau wird auch zukünftig immer älter. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Natur hat der Altbau mit seinem meistens großzügigen Grundstück den Vorteil, dass ein hinreichend schöner und alter Baumbestand schon vorhanden ist.

Der Neubau - Vor- und Nachteile

Beim Neubau muss der Hausbesitzer bis dahin einige Jahrzehnte abwarten, und das auf einem in der Regel deutlich kleineren Grundstück. Bauland ist überall knapp und teuer, besonders in den Großstädten sowie Ballungsgebieten.

Nur wenn in ländlichen Gebieten das Baugrundstück nicht gekauft zu werden braucht, sondern beispielsweise innerhalb der Familie übertragen wird, besteht die Chance auf eine auch größere bis große Gartenfläche.

Der Neubau ist zweifellos die Lösung von heute. Das Haus mitsamt seiner Ausstattung und Einrichtung ist neu. Aus jeder Sichtweise heraus kann zukunftsweisend investiert werden.

Während beim Altbau energetisch saniert wird, werden beim Neubau direkt die neuen Erkenntnisse umgesetzt. Es braucht nicht nachgerüstet zu werden, weil von Beginn an gesetzeskonform gebaut wird.

Der Bauherr kennt seinen Neubau ganz genau. Er hat ihn mit geplant, er hat die verwendeten Materialien ausgesucht und über die Technik entschieden. Der Altbau muss so genommen werden, wie er ist.

Das einzige Regulativ ist der Kaufpreis. Auch ein umfängliches Baugutachten ist keine Garantie dafür, dass jeder einzelne Mangel entdeckt wird.

Der Käufer beziehungsweise Mieter lebt in dem Altbau mit dem latenten Risiko, dass letztendlich doch ein nicht entdeckter Mangel zutage tritt, der auf eigene Kosten beseitigt werden muss, oder gar nicht beseitigt werden kann. Vergleichbare Gewährleistungsansprüche wie beim Neubau entfallen hier.

Der Neubau kann, auch von der Wohnflächenaufteilung her, individuell geplant werden. Der Altbau hingegen steht, er lässt sich bestenfalls verändern. Der Änderungsumfang kann nur begrenzt beeinflusst werden, weil auf die bestehende Bausubstanz mit tragenden Wänden und dergleichen Rücksicht genommen werden muss.

Wohnraum für die Zukunft schaffen

Mit dem Haus oder der Wohnung soll Wohnraum geschaffen werden - beim Kauf sind das die zukünftigen eigenen vier Wände. Es ist die heutige Lösung eines Wohnraumproblems, das sich aus unterschiedlichen privaten oder wirtschaftlichen Gründen ergibt.

Eine Lösung muss zeitgerecht und zukunftsorientiert sein. An die möglichen zukünftigen, konkreten Probleme wird in diesem Stadium noch nicht gedacht. Die jetzige Lösung ist der Neubau, während der Altbau die Lösung vor mehreren oder vielen Jahrzehnten gewesen ist.

So, wie der Neubau als momentane Lösung das Problem der übernächsten Generation sein wird. Gesorgt werden soll und muss für die Gegenwart, also für diese und die nächste Generation.

Dazu ist der Neubau die geradezu ideale Lösung. Er schafft keine, und er kreiert auch in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten keine Probleme. Der Altbau hingegen ist schon problembehaftet.

Beim Altbau werden Probleme beseitigt, während der Neubau ausschließlich Lösungen bietet. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes unbelastet neugebaut.

Bei der Schlüsselübergabe unbedingt die Wohnung prüfen
Bei der Schlüsselübergabe unbedingt die Wohnung prüfen

Perfekte Wohnung gefunden? Nun sollten noch ein paar Punkte beachtet werden...

Vor dem Bezug der Wohnung zu beachten

Mit dem Umzug beginnt meist ein lange ersehnter neuer Lebensabschnitt. Damit dieser gelingt, muss die Wohnung jedoch auch allen Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. Bereits vorab sollten daher alle Eventualitäten ausgeräumt werden.

Wohnungszustand

Bevor die neue Wohnung gemietet wird, muss erstmal ihr grundsätzlicher Zustand klar sein. Wie renovierungsbedürftig sind die Räume, welche Kosten muss der Mieter anschließend noch in seine vier Wände investieren? Hierzu kann ein Gespräch mit dem vorherigen Besitzer meist mehr Erkenntnisse bieten als die Unterhaltung mit dem Vermieter oder dem Makler.

Während Letztere daran interessiert sind, die Wohnung so schnell wie möglich profitabel loszuwerden, kann der Vorbesitzer oft einige Details präsentieren, die den Gesamteindruck anders darstellen. Hierbei sollten auch sehr akribisch die Wände und die gesamte Einrichtung begutachtet werden. Schimmelstellen werden nämlich gerne mal mit einem großen Schrank abgedeckt und hinter manchem Holzpaneel treten wahrhaft üble Ecken zutage.

Laufzeiten und Kosten

Ist das geklärt, so sind die Vertragsinhalte zur Miete das Wichtigste, was zu klären ist. Hierbei geht es vorrangig um die Frage der Laufzeiten sowie der insgesamt anfallenden Kosten.

Grundsätzlich sollte stets klar sein, mit welchen monatlichen Belastungen der Mieter zu rechnen hat. Versteckte Nebenkosten sind von vornherein auszuräumen.

Es kann dabei nicht schaden, sich fachkundiger Hilfe zu bedienen. Etwa eines Gutachters, der sich mit den für die Mietwohnung anfallenden Kosten auskennt. Denn nicht selten werden diverse Posten der Gesamtrechnung falsch bewertet und führen somit zu grundlegend überzogenen Mietgebühren. Gerade über die Laufzeit einiger Monate oder sogar Jahre können dadurch erhebliche Beträge zusammenkommen, die zu viel gezahlt wurden.

Nutzungsbestimmungen und Heizung

Daneben sollte die Wohnung alle Bedürfnisse abdecken: Über welche Fernsehanschlüsse verfügt sie und ist der Zugang zum Internet möglich? Es darf zudem gerne ein Abstellplatz für das Fahrrad oder Getränkekisten vorhanden sein.

Idealerweise ist ebenfalls die Benutzung eines Gemeinschaftsgartens geregelt. Auch hierzu wären eventuelle Nutzungsbestimmungen vor Abschluss des Mietvertrages zu erfragen.

Ebenfalls sollte die Wärmequelle der Wohnung genau unter die Lupe genommen werden: Wird schon per Heizung gewärmt oder müssen noch Kohlen für den alten Kachelofen geschleppt werden?

Letzterer wirft durch spontane Überholungsarbeiten übrigens gerne relativ hohe Kosten auf. Diese müssen vermieden werden, wenn der Einzug in die neue Wohnung nicht zu einem Debakel werden soll.

Übrigens: auch bei der Wohnungssuche ansich sind natürlich einige Dinge zu beachten - wie Sie dabei am besten vorgehen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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