1. Oktober 2009
Als Bauherr steht man vor der schwierigen Entscheidung, welche Art von Heizung installiert werden soll. Hierbei sollten sowohl die Anschaffungskosten als auch die laufenden Betriebskosten und die ökologischen Aspekte der verschiedenen Heizungstypen miteinander verglichen werden. Worin unterscheiden sich hier Gas-, Öl- und Elektroheizungen?
Hinsichtlich des finanziellen Aspektes ist eine Elektroheizung die deutlich teuerste Variante. Aufgrund eines sehr geringen Wirkungsgrades benötigt die Elektroheizung ein Vielfaches der Energie, die Gas- oder Ölheizungen zum Heizen einer Wohnung brauchen.
Während Gas- und Elektroheizungen in der Anschaffung der Anlagen relativ günstig sind, muss für einen Öltank und die entsprechende Technik mehr Geld investiert werden. Auch die Wartungskosten liegen hier höher. Zudem kann es ein Nachteil sein, dass der Brennstoff für eine Ölheizung vorfinanziert werden muss. Stark schwankende Ölpreise machen es so aber auch möglich, das beim Auffüllen des Tanks im günstigen Fall viel Geld gespart werden kann.
Geht man von den durchschnittlichen jährlichen Betriebskosten aus, sind Elektroheizungen wahre Energieverschwender. Energie aus der Steckdose kostet aber nicht nur mehr als die fossilen Brennstoffe, sie ist auch weitaus unökologischer als Gas und Öl.
Aber nicht nur ein Vergleich der laufenden Kosten gibt Aufschluss über die preislichen Unterschiede der Heizungstypen - auch eine Vollkostenrechnung, die Anschaffungskosten, Betriebskosten und Wartungskosten mit einbezieht, zeigt, dass eine Elektroheizung die teuerste Variante ist. Zwischen Gas und Öl gibt es hier dagegen keine großen Unterschiede.
Gasheizungen eignen sich in erster Linie für gut isolierte Häuser mit niedrigem Verbrauch, die über einen Gasanschluss verfügen. Muss ein solcher Anschluss allerdings erst gelegt werden, sollte über Alternativen nachgedacht werden. Für Häuser mit hohem Verbrauch an Heizenergie und einem separatem Kellerraum, der Platz für den Öltank bietet, kann eine Ölheizung von Vorteil sein. Elektroheizungen lohnen sich dagegen nur für einzelne Räume oder zur Überbrückung, wenn beispielsweise ein Heizkörper defekt ist.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
05.02.12 | |
![]() | HEIZUNG |
13.01.12 | |
![]() | HEIZUNG |
25.12.11 | |
![]() | HEIZUNG |
02.12.11 | |
![]() | HEIZUNG |
20.10.11 | |
![]() | HEIZUNG |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Heizung Forum

