23. März 2011
Kein Geld für teure Designerlooks, aber Lust auf einen wortwörtlichen Tapetenwechsel? Das Streichen mit dem Schwämmchen zaubert im Nu tolle Effekte auf jede gewünschte Wand. Wir zeigen, welche Möglichkeiten diese einfache und kreative Technik zu bieten hat.
Für diese Streichtechnik eignen sich besonders Naturschwämme, welche eine unregelmäßige, oftmals grobe Struktur aufweisen. Passende Exemplare sind in jedem Baumarkt, aber auch im Bastelbedarf für wenig Geld zu haben. Als Grundlage eignet sich jede gewünschte Wand, wobei auch hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind: Ideal ist zum Beispiel eine Raufasertapete. Hierbei kann sowohl die vorhandene Tapete direkt dekoriert werden; bei einer ohnehin fälligen Renovierung wird zunächst eine Farbschicht in gewünschtem Ton gestrichen. In allen Fällen aber sollte die Schwammtechnik auf einer rundum trockenen Oberfläche aufgetragen werden.
Für einen besonders einfallsreichen und individuellen Look wird die gewünschte Wand nun mit dem Schwamm "gestrichen". Hierfür eignen sich zum Beispiel Abtönfarben, aber auch Lasuren in jedem erdenklichen Farbton. Die klassische Schwammtechnik funktioniert dabei wie folgt: Die gewünschte Farbe wird in eine passende Wanne gegeben, der Naturschwamm kurz hinein gestippt. Hierbei ist es wichtig, dass der Schwamm nur wenig Farbe an der Oberfläche aufnimmt. Überschüssige Farbe kann beispielsweise auf einem Stück Sperrholz abgetupft werden. Nun beginnt das Verschönern der Wand: Das Schwämmchen mit der farbigen Seite nach unten nach und nach auf die Wand tupfen, wobei von oben nach unten gearbeitet wird. Für ein regelmäßiges Gesamtergebnis sollte möglichst keine Pause eingelegt werden. Kritische Übergänge wie Ecken, Fußleisten, Türrahmen oder Fenster sollten vorab sorgfältig abgeklebt und am Besten mit Folie bedeckt werden - so kann jede Reihe problemlos zu Ende getupft werden. Besonders schön wirkt die Schwammtechnik innerhalb von Farbgruppen: So machen sich zum Beispiel orange Tupfen besonders schön auf einer Terrakottafarbenen Wand. Ein weiterer Tipp ist die Verwendung mehrerer Farbschichten. Hierzu muss die erste Tupfschicht vollständig trocknen, bevor eine zweite Farbe mit dem Schwämmchen aufgetragen wird.
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