Die größten Flughäfen Deutschlands

Einsicht in Flughafenhalle mit vielen menschen an Schaltern

Die deutschlandweit größten Airports im Überblick

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  • von Paradisi-Redaktion

Bei Flughäfen handelt es sich um große Flugplätze mit entsprechender Infrastruktur. Die größten Flughäfen Deutschlands befinden sich u.a. in Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg. Diese werden von unterschiedlichen Airlines weltweit angeflogen und bringen die Passagiere an ebenso zahlreiche verschiedene Ziele. Am Flughafen selbst stehen den Reisenden u.a. diverse Gastronomie- und Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Deutschlands größte Flughäfen.

Flughäfen dienen zur Abwicklung eines regelmäßigen und kommerziellen Flugverkehrs. Nicht zu den Flughäfen rechnet man dagegen Flugplätze, die zu militärischen Zwecken genutzt werden.

Im Unterschied zu herkömmlichen Flugplätzen sind die Sicherheitsstandards auf Flughäfen wesentlich größer. Außerdem verfügen sie über eine umfangreiche Infrastruktur, zu der u.a.

  • Wartungseinrichtungen
  • Hangars
  • Luftverkehrskontrollen und
  • Abfertigungsanlagen

gehören. Darüber hinaus werden den Passagieren und Gästen Serviceeinrichtungen wie

angeboten.

Flughäfen in Deutschland

Das deutsche Luftrecht teilt Flughäfen in Verkehrsflughäfen und Sonderflughäfen ein. Bei Verkehrsflughäfen erfolgt wiederum eine Unterteilung in Internationale Flughäfen und Regionalflughäfen. Zu den größten Verkehrsflughäfen Deutschlands gehören die Flughäfen

  • Frankfurt/Main (FRA)
  • München (MUC)
  • Düsseldorf (DUS)
  • Berlin-Tegel (TXL)
  • Hamburg (HAM)
  • Berlin-Schönefeld (SXF)
  • Köln/Bonn (CGN)
  • Stuttgart (STR)
  • Hannover-Langenhagen (HAJ)
  • Nürnberg (NUE).
Der Flughafen Frankfurt am Main hatte 2017 fast eine halbe Million Flugbewegungen
Der Flughafen Frankfurt am Main hatte 2017 fast eine halbe Million Flugbewegungen

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Daten dieser Airports im Überblick:

Top 10 der größten Flughäfen Deutschlands
Name des FlughafensEröffnungPassagiere (2017)Flugbewegungen (2017)
Frankfurt am Main (FRA)193664.500.386475.537
München (MUC)199244.577.241404.505
Düsseldorf (DUS)192724.624.895221.635
Berlin-Tegel (TXL)194820.460.688173.713
Hamburg (HAM)191117.620.000159.780
Berlin-Schönefeld (SXF)194612.865.312101.301
Köln/Bonn (CGN)193812.384.223141.338
Stuttgart (STR)193610.975.639128.147
Hannover-Langenhagen (HAJ)19525.870.10475.256
Nürnberg (NUE)19554.186.96164.111

Parken am Flughafen kann teuer werden, aber man kann auch diesen günstig buchen

Beim Buchen von Flugreisen gleichzeitig auch nach günstigen Tarifen für Parkmöglichkeiten schauen

Grafik Stilisiertes Flugzeug oben mit Ankunftstafel aus Flughafen unten
aeroplane arrivals © Julian Addington-Barker - www.fotolia.de

Wer in den Urlaub fliegt, der muss auch dementsprechend zum Flughafen kommen. Viele Flugpassagiere benutzen oftmals ihr eigenes Auto und stellen dies dann auf einem der Flughafenparkplätze einfach ab. Doch spätestens bei der Ankunft aus dem Urlaub kommt dann das große Erwachen, wenn man die Parkgebühren bezahlt. Deshalb sollte man aufpassen und im Voraus dies richtig planen und eventuell buchen.

Spezielle Tarife für günstiges Parken

So bieten viele Flughäfen für die Urlauber spezielle Tarife an. So kann man am Frankfurter Flughafen, der ja besonders für Fernreisen die Nummer Eins in Deutschland ist, bis zu 53 Prozent sparen, wenn man mindestens vier Wochen vor dem Abflug den Parkplatz bucht und die Parkdauer wenigstens eine Woche beträgt. Dafür zahlt man unter dem Tarif "Holiday Parking" 49 bis 64 Euro für die Woche. In München kann man aber noch mehr sparen, denn hier zahlt man für die gleiche Zeit nur 35 Euro, in den Parkhäusern satte 175 Euro.

Bei Buchungen einer Flugreise in einem Reisebüro sollte man sich auch dabei nach günstigen Parkmöglichkeiten, beziehungsweise Gutscheinen oder Ermäßigungen erkundigen. So arbeiten einige Veranstalter und Fluggesellschaften mit den Flughäfen zusammen und bieten preiswerte Varianten an. Die Fluggesellschaft Air Mauritius bietet ihren Kunden unter dem Motto "Easy Park & Fly" für 15 Tage kostenloses Parken am Frankfurter Flughafen an, wenn zwei Personen verreisen.

Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist am preiswertesten

Aber am besten und preiswertesten ist es, mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Flughafen zu fahren, dies ist bei einigen Reiseveranstaltern sogar im Flugticket mit enthalten. Doch sollte man vielleicht sich nach einem preiswerten Taxi erkundigen, so dass man sogar bis auf die Abflugebene gelangt, beziehungsweise bei der Ankunft nicht noch bis zum teilweise entfernten Parkplatz laufen muss.

Wucherpreise bei Essen und Getränken - Warum viele trotzdem am Flughafen zugreifen

Bärtiger Mann steht mit Koffer und Rucksack am Flughafen und blickt nach draußen
Bearded man standing at the airport with a suitcase © kantver - www.fotolia.de

Wer vor dem Abflug am Flughafen noch einmal Durst oder Hunger bekommt, muss tief in die Tasche greifen, denn Restaurants und Einkaufsmärkte an Flughäfen lassen sich ihre Produkte teuer bezahlen. Doch warum sind vor allem Essen und Getränke an Flughäfen so unverschämt teuer und warum greifen viele Menschen dort trotzdem ungeniert zu?

Ein Grund für die teuren Preise seien die hohen Mietkosten, die Restaurant- und Marktbetreiber an Flughäfen zahlen müssen. Dazu kommen auch noch hohe Sicherheitskosten, beispielsweise beim Sicherheitspersonal, dass jährlich neue Sicherheitsausweise bekommen muss oder beim Durchleuchten aller Waren, erklärt die Schweizer Restaurantkette Marché, die Filialen an acht deutschen Flughäfen betreibt.

Experten zufolge gibt es aber auch noch einen weiteren Grund für die hohen Preise: die geringe Preis-Elastizität, was so viel bedeutet wie gleichbleibende Nachfrage bei steigenden Preisen. Kaufen die Kunden weiterhin ein können Anbieter die Preise ihrer Produkte problemlos erhöhen.

Doch warum bezahlen viele überhaupt die überteuerten Preise? Ein Grund ist die Langeweile beim Warten im Check-In-Bereich. Um sich die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, wird in den Läden gestöbert oder im Restaurant gegessen. Ein weiterer Grund kann auch Eile sein. Denn wer seinen Flieger noch schnell erwischen muss und Hunger oder Durst bekommt, der will einfach schnell etwas kaufen ohne Preise zu vergleichen. Auch das Flüssigkeitsverbot an den Flughäfen trägt einen Teil zur großen Nachfrage bei. Da keine Getränke mehr mit durch die Kontrollen genommen werden dürfen, bleibt den Fluggästen schließlich keine Wahl wenn sich der Durst meldet.

Die Verbraucherzentrale jedoch rät zum Boykott. Wenn keiner mehr etwas kaufen will, bleibt den Anbietern nichts anderes übrig als die Preise zu senken. Um nicht erst in Versuchung zu kommen, rät die Verbraucherzentrale daher schon vor der Fahrt zum Flughafen genügend zu essen und zu trinken.

Nickerchen zwischen Anschlussflügen: Napcabs-Kabinen machen´s möglich

Es kann ganz schön lästig sein, wenn zwischen zwei Anschlussflügen mehrere Stunden liegen. Um den Passagieren das Warten angenehmer zu gestalten, hat der Münchner Flughafen acht sogenannte Napcabs, sprich Schlafkabinen aufgestellt.

Diese sogenannten Kapselhotels sind schon an vielen großen Flüghäfen auf der Welt sehr begehrt. Sie sind nur so groß, dass genau ein Bett hineinpasst. Diese Boxen können für 10 bzw. 15 Euro gemietet werden. Vor allem unter Asiaten sind die Minihotels sehr beliebt.

In Deutschland können Fluggäste ihr Nickerchen bisher nur in München ungestört und bequem verbringen. Kommen die Schlafkapseln gut an, werden in Kürze auch andere deutsche Flughäfen nachrüsten.

VIP-Betreuung am Flughafen ist auch für Otto-Normal-Verbraucher möglich

Junger lächelnder Mann auf Fensterplatz in Flugzeug, neben ihm lächelnde junge Frau
Couple traveling by air. © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wer kennt es nicht, dass es am Flughafen zwischenzeitlich auch sehr hektisch zugehen kann. Die Wege sind weit, wenn man einen Anschlussflug bekommen muss. Aussteigen, rennen und versuchen, die Maschine noch zu bekommen. So geht es vielen Passagieren. Oft sind die Bemühungen umsonst und der Anschlussflieger hebt ohne einen ab.

Der spezielle Service ist auch für jeden Flugpassagier möglich

Dem kann man mit einem ganz speziellen Service entgegenwirken, den die Promis und VIP´s der Welt schon lange genießen. Gegen eine bestimmte Gebühr kann man sich an manchen Flughäfen in Deutschland den VIP-Status kaufen und in den Genuss einer bevorzugten Behandlung kommen.

So bequem und schnell funktioniert die Betreuung - und das kostet sie

Ein besonderer Service steht dann den Passagieren zur Seite. Sie werden direkt nach dem Flug empfangen und auf schnellen und kurzen Wegen, teilweise mit besonderen Fahrzeugen, über die Rollbahn gebracht, damit sie bequem ihren Anschlussflug erreichen. Da gibt es keine langen Schlangen und auch keine Zeitverzögerungen mehr. In Frankfurt ist dieser besondere Service für 298 Euro zu haben, jeder weitere Mitreisende zahlt 110 Euro.

Preiswert parken am Flughafen – wie Urlauber sparen können

Fliegen - Abflug-Anzeigetafel im Flughafen
abflug © Philipp Baer - www.fotolia.de

Parken Sie Ihr Auto direkt am Terminal – die Airports werben mittlerweile massiv um Kunden, die ihre Flugreise mit dem PKW starten. Wer nicht aufpasst, parkt sich allerdings arm. Bis zu 200 Euro für eine Woche können fällig werden.

Clever buchen

Wie bei der normalen Reisebuchung gilt: Frühbucher zahlen weniger, und auch die Reservierung im Internet senkt den Preis. Rund 50 Prozent Ersparnis sind drin.

Weiter entfernt parken

Am teuersten ist ein Platz im überdachten Terminal-Parkhaus, die niedrigsten Tarife finden sich auf den weiter entfernt liegenden Urlauberparkplätzen. In München kosten sieben Tage auf den Holiday-Flächen P80 und 81 etwa nur 50 Euro, eine Woche im Parkhaus am Terminal 2 schlägt dagegen mit 202 Euro zu Buche.

Private Anbieter nutzen

Die Nachfrage nach Parkflächen hat auch private Anbieter auf den Plan gerufen. Vorteil: Wer sein Auto auf einem Privatparkplatz unterstellt, spart nicht nur Geld, er kann auch praktische Zusatzoptionen buchen: vom Shuttleservice zum Terminal bis zur Fahrzeugreinigung oder der Erledigung von kleinen Reparaturen. Sie müssen sowieso eine Nacht im Hotel verbringen? Dann ist es sinnvoll, einen Anbieter mit Park-Sleep & Fly-Paket zu buchen. Meist kann der PKW während des Urlaubs kostenlos in der Hotelgarage bleiben.

Schlafkapsel für Reisende - immer mehr Flughäfen bieten Mini-Kabinen für ein Nickerchen

Rückansicht junge Frau zieht Koffer im Flughafen hinter ihr her, umgeben von vielen Menschen
Aeroport © Laurent CARRARA - www.fotolia.de

Klingelnde Telefone, laute Durchsagen und lärmende Menschen – längere Wartezeiten am Flughafen können zur Tortur werden. Wer der Hektik entkommen will, hat jetzt jedoch eine Anlaufstelle: immer mehr Betreiber bieten Schlafkapseln für Durchreisende. Wenn die Türen sich hinter dem Gast schließen, genießt er Ruhe und Privatsphäre.

In Asien gehören Schlafkapseln in den Großstädten schon lange zum Alltag. Gestresste Manager, Durchreisende oder Studenten nutzen die billigen Mini-Unterkünfte zum Übernachten. Auf Flughäfen lassen sich die Waben im Viertelstundentakt mieten.

Napcaps in Deutschland

Am Münchner Flughafen stehen gleich acht sogenannte Napcaps, in denen internationale Transitgäste während ihres Zwischenstopps ein Nickerchen machen können. Auf kompaktem Raum (2,70 mal 1,65 Meter) bieten die schalldichten Kabinen ein Bett, Tischchen und Bildschirm, angemietet über ein Rezeptions-Display am Eingang. Zum Waschen oder um auf die Toilette zu gehen, müssen die Nutzer ihre Box allerdings verlassen.

Der Frankfurter Flughafen, größtes Drehkreuz für internationale Flüge in Deutschland, muss der Reisende bisher auf Schlummerboxen verzichten. Ab 2015 soll aber auch dort ein Kurzzeit-Hotel entstehen. Eventuell nach dem Vorbild des "Yotel" in London-Heathrow. Auf sieben Quadratmetern erwartet den Gast dort Jumbojet-Feeling wie in der ersten Klasse: mit Bett, Fernseher, Internetanschluss und Dusche.

Die liebsten Aktivitäten beim Warten auf den Flieger

Viele nutzen die Zeit für ein erotisches Abenteuer

Junge Frau sitzt am Koffer angelehnt und hält Ticket in Hand
Girl sitting near a suitcase © Monika Wisniewska - www.fotolia.de

Flugzeugreisende wissen, dass sie immer etwas mehr Zeit als unbedingt nötig mit zum Flughafen bringen müssen. So sind sie gegen lange Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen oder beim Check-In gefeit.

Dies führt dann allerdings auch dazu, dass viele Passagiere lange vor Abflug am Gate sind - und sich die Zeit vertreiben müssen. Eine Umfrage des Portals jetcost.de unter 3500 Passagieren aus ganz Europa wollte nun wissen, wie sich die Passagiere am Flughafen beschäftigen.

Bummeln oder sexuelle Abenteuer?

Die meisten gaben an

  • durch die Geschäfte am Flughafen zu bummeln
  • etwas zu essen oder zu trinken
  • oder sich einfach mit einem guten Buch

die Zeit bis zum Abflug zu vertreiben.

  • Doch daneben gibt es durchaus noch eine andere Aktivität, die viele Fans hat: Das kurze sexuelle Abenteuer, beispielsweise in Abstellräumen oder auf der Toilette.
    • Bei den Italienern gaben ganze 17 Prozent an, auf diese Weise die Wartezeit auf den Flieger herumzukriegen
    • bei den Spaniern immerhin noch 14 Prozent.
    • Zurückhaltend zeigten sich die Franzosen: Von ihnen gaben lediglich drei Prozent an, den Flughafen für ein erotisches Abenteuer zu nutzen.
    • Selbst die Deutschen waren da mit acht Prozent noch umtriebiger.

Ungewollt im Handgepäck: Flughäfen-Toiletten sind ein Hort für Keime

Experten raten allen Reisenden dazu, öffentliche Toiletten mit besonderer Rücksicht auf die Hygiene zu betreten

Eingänge zu den Damen- und Herren-Toiletten in einem Flughafen
entrance to the male and female toilet. Sign in airport © irynakolesova - www.fotolia.de

Öffentliche Toiletten sind durch die tägliche Benutzung vieler Menschen mit unterschiedlichen Keimen belastet. Besonders hoch ist die Zahl der teils auch sehr gefährlichen Bakterien auf Flughafen-WCs. Die dortigen Toiletten werden durch den internationalen Flugverkehr durch Keime aus aller Welt belastet. Die Menschen bringen sie quasi als unsichtbares Handgepäck mit.

Toilettenkabinen als Keimherd

Eine deutsche Studie hat sich mit der Keimbelastung beschäftigt und die Stellen betrachtet, die in WC-Räumen erfahrungsgemäß am häufigsten zum Bakterienhort werden. Insgesamt wurden 59 Länder bereist und so insgesamt 136 Flughäfen-WCs untersucht.

Die Forscher nahmen 400 Abstriche von Türklinken, die sich auf der Innenseite der Toilettenkabinen befinden. Diese müssen mit der Handfläche berührt werden, bevor man zum Waschbecken geht und die Hände reinigen kann. Aus diesem Grund sammeln sich besonders hier Bakterien von jedem Besucher. Die Abstriche wurden in einen Nährboden gegeben und analysiert.

  1. Bei jeder zwanzigsten Türklinke fand man Staphylococcus aureus,
  2. dahinter lagen Stenotrophomonas maltophilia und
  3. Acinetobacter baumannii.

Bedenklich war, dass einige der Proben Resistenzen aufwiesen und folglich als MRSA-Erreger beim Ausbruch einer Infektion nicht mit Antibiotika behandelt werden könnten.

Vorsorge durch Hygienemaßnahmen

Die Studie bestätigt auch, was Mediziner immer wieder befürchten: Erreger, die untypisch in einem Land sind, werden durch Geschäfts- und Urlaubsreisen ins Ausland bei der Rückkehr mitgebracht. Eine Probe aus Paris beispielsweise war stark mit Bakterien belastet, die man so nur in Indien kennt. Die deutschen Forschern raten allen Reisenden dazu, öffentliche Toiletten mit besonderer Rücksicht auf die Hygiene zu betreten:

  • Am besten vermeidet man den Hautkontakt zu Oberflächen und
  • desinfiziert nach dem Verlassen der Anlage die Hände.

Auf Flughäfen macht dies Sinn, während im Hausgebrauch normale Seife besser ist. Zu viel Desinfektionsmittel im Alltag lässt Erreger sonst resistenter werden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen diese Flughäfen samt Geschichte, Airlines und Reisezielen vor.

Flughafen Frankfurt/Main (FRA)

Der größte Verkehrsflughafen der Bundesrepublik Deutschland ist der Flughafen Frankfurt/Main (FRA). Er wird auch Frankfurt Airport oder Rhein-Main-Flughafen genannt und zählt zu einem der wichtigsten Luftfahrtdrehkreuze auf der Welt. Betreiber des Airports ist die Fraport-AG.

Das Gelände des Flughafens stellt als Frankfurt/Flughafen sogar einen eigenen Stadtteil von Frankfurt/Main dar, der etwa 200 Einwohner hat. Teile des Airports befinden sich auch auf dem Gebiet von Rüsselsheim.

Geschichte

Die erste Fluggesellschaft der Welt wurde im Jahr 1909 in Frankfurt/Main ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um die DELAG (Deutsche Luftschifffahrts-Aktiengesellschaft), die drei Jahre später in Frankfurt-Bockenheim den Flughafen Frankfurt-Rebstock eröffnete. Von diesem Flughafen starteten sowohl Luftschiffe als auch Doppeldecker-Flugzeuge.

Da die Ausbaufähigkeit des Flughafens begrenzt war, der zivile Luftverkehr in Deutschland jedoch nach dem 1. Weltkrieg immer mehr an Bedeutung gewann, plante die Stadt Frankfurt im Jahr 1930, einen neuen Flughafen zu bauen, was jedoch an der Weltwirtschaftskrise scheiterte.

Nachdem die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen hatten, griffen diese die Planungen auf und begann in der Nähe der Reichsautobahn Frankfurt-Darmstadt mit dem Bau eines neuen Flughafens, der als Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main die zentrale Basis der deutschen Luftschiffe bilden sollte. So entstand dort 1935 die weltweit größte Luftschiffhalle.

Offiziell eröffnet wurde der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main am 8. Juli 1936. Das erste Flugzeug, das dort landete, war eine Junkers Ju 52, die vom Flughafen Frankfurt-Rebstock aus startete.

Der Rhein-Main-Flughafen, wie man ihn nannte, wurde von 27 Fluglinien angeflogen. Zu fast sämtlichen europäischen Großstädten entstanden Flugverbindungen.

Außerdem war der Frankfurter Flughafen auch Heimatbasis der Luftschiffe "Hindenburg" und "Graf Zeppelin". Mit der Explosion der "Hindenburg" am 6. Mai 1937 endete jedoch die Ära der großen Luftschiffe.

Als 1939 der 2. Weltkrieg ausbrach, übernahm die Deutsche Luftwaffe die Kontrolle über den Frankfurter Flughafen. 1944 wurden die Flughafenanlagen von den Alliierten bombardiert.

Im März 1945 nahmen amerikanische Truppen den Flughafen ein und richteten ihn provisorisch wieder her. Nach Kriegsende legten die US-Streitkräfte eine betonierte Start- und Landebahn an. Ab 1946 landeten auch wieder zivile Flugmaschinen auf dem Frankfurter Flughafen. Während der Berliner Blockade durch die Sowjetunion nutzten die Alliierten auch die Rhein-Main-Airbase, um Berlin aus der Luft zu versorgen.

1949 entstand eine zweite Start- und Landebahn. Darüber hinaus kam es zur Teilung des Flughafens. Während die US Air Force den südlichen Teil als militärischen Stützpunkt nutzte, diente der Nordteil der zivilen Luftfahrt. In den 50er Jahren nahm der zivile Luftverkehr auf dem Rhein-Main-Flughafen stark zu.

Ab 1955 wurde der Verkehrsflughafen auch wieder von der Deutschen Lufthansa angeflogen. Außerdem erhielt die Bundesrepublik Deutschland die Lufthoheit von den Alliierten zurück.

Mit Beginn des Jet-Zeitalters musste der Frankfurter Flughafen erneut ausgebaut werden und avancierte bis 1960 zum bedeutendsten Verkehrsflughafen Deutschlands. Im Laufe der Jahre wurde der Flughafen Frankfurt-Main immer weiter ausgebaut. Heute ist er der drittgrößte Airport von Europa.

Airlines

Angeflogen wird der Flughafen Frankfurt/Main von rund 134 Fluggesellschaften. Darüber hinaus dient er als Heimatbasis verschiedener Airlines. Dazu gehören

  • die Deutsche Lufthansa
  • Lufthansa Cargo
  • SunExpress Deutschland
  • Condor Flugdienst
  • Nightexpress und
  • XL Airways Germany.

Vor allem die Lufthansa ist für den Flughafen von großer Bedeutung, da sich dort ihre technische Basis befindet. So steuert die Lufthansa, die mit verschiedenen Partnern kooperiert, große Flughäfen in aller Welt an. Wichtige ausländische Airlines, die den Flughafen Frankfurt regelmäßig nutzen, sind United Airlines und Singapore Airlines.

Ziele

Zu den häufigsten Zielen, die von Frankfurt/Main aus angesteuert werden, gehören

Neue Flugsteigbezeichnungen am Frankfurter Flughafen

Am Flughafen in Frankfurt hatten viele Flugpassagiere, die zu einem Anschlussflug zu einem anderen Flugsteig mussten, Probleme sich dort zurechtzufinden. Aus diesem Grund sollen jetzt am Flugsteig "A" neue Bezeichnungen für mehr Übersicht sorgen und dafür werden jetzt 15 Bereiche für die Flüge außerhalb der Länder, die nicht zu dem Schengener-Abkommen gehören, die Bezeichnung "Z" erhalten.

Die anderen Flugsteige, beziehungsweise Ausgänge (Gates), werden wie gewohnt mit dem Buchstaben "A" und einer Ziffer gekennzeichnet. Die neuen Bezeichnungen stehen auch im Zusammenhang mit dem neuen Flugsteig A-Plus, der im Sommer nächsten Jahres in Betrieb genommen wird und dadurch wird das Terminal 1 um 800 Meter länger werden.

Die Umstellung wird zum kommenden Mittwoch erfolgen, so dass auch die ganzen Computer-Anzeigen geändert werden müssen. Die Flugsteige B bis E sind von der Umstellung nicht betroffen.

Frankfurt Main Airport: Jedes Jahr fliegen 100 Millionen Tiere mit

Braune Katze und kleiner schwarz, brauner Hund liegen aneinandergelehnt
The puppy and kitten © Ulf - www.fotolia.de

Jedes Jahr werden am Frankfurter Flughafen über 100 Millionen tierische Fluggäste abgefertigt. Die Palette reicht von Zierfischen über exotische Tiere wie Nashörnern und Krokodilen bis hin zu den üblichen Haustieren wie Hund und Katze.

Damit das Tier auch einen angenehmen Aufenthalt am Flughafen hat, dafür sorgt ein Team aus Tierpflegern und Tierärzten in der „Animal Lounge“. Hier wird aber nicht nur für einen angenehmen Aufenthalt gesorgt, sondern auch dafür, dass die Tiere keine Seuchen oder Krankheiten einführen.

Tierbesitzer sollten bedenken, dass eine Flugreise, so optimal sie auch durchgeplant wurde, immer Stress für das Tier bedeutet. Allerdings sind Flugreisen statt Fahrten mit Bus oder Auto deutlich kürzer und können so auch vorteilhaft sein.

Flughafen München (MUC)

Zweitgrößter Flughafen Deutschlands ist der Flughafen München. Er trägt den Namen "Franz Josef Strauß".

Benannt wurde der Flughafen München (MUC) nach dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß (1915-1988). Der zweitgrößte Flughafen Deutschlands befindet sich im Erdinger Moos, rund 28 Kilometer von der bayerischen Landeshauptstadt entfernt. Betreiber des Airports ist die FMG (Flughafen München GmbH).

Geschichte

Mit dem Flughafen München wurde 1992 der bisherige Flughafen München-Riem ersetzt, der sich nicht mehr erweitern ließ. Grund dafür war die dichte Besiedlung in der Nähe des Flughafens.

Den Ausschlag für den Plan, einen neuen Flughafen außerhalb der Stadt zu bauen, gab ein Flugzeugunglück am 17. Dezember 1960. An diesem Tag stürzte ein Flugzeug in der Münchener Innenstadt auf eine vollbesetzte Straßenbahn ab, wodurch 52 Menschen den Tod fanden.

1963 wurde eine Kommission ins Leben gerufen, die einen geeigneten Standort für den neuen Flughafen finden sollte. Diese sprach sich für den Hofoldinger Forst als geeigneten Standort aus.

1969 entschied sich der bayerische Ministerrat jedoch letztlich für den Standort Erdinger Moos. Aufgrund von juristischen Streitigkeiten, bürokratischen Hürden und Differenzen bei der Planung dauerte es jedoch bis Ende der 70er Jahre, bis der Neubau zugelassen wurde.

Neubau

Nach Beginn der Bauarbeiten kam es jedoch erneut zu Klagen gegen den Neubau des Flughafens, was einen Baustopp bis 1985 zur Folge hatte. 1986 erklärte das Bundesverwaltungsgericht schließlich den Bau des Flughafens für rechtmäßig. Bis 1992 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen, sodass am 11. Mai 1992 die Einweihung stattfinden konnte.

Als erste Maschine startete ein Airbus-Prototyp, der den Namen "Franz-Josef Strauß" trug. Diesen Beinamen erhielt auch später der Flughafen. Der neue Flughafen gewann rasch an Bedeutung. So begrüßte man dort bereits 1996 den fünfzigmillionsten Fluggast. Heute nimmt der Airport, gemessen an den Passagierzahlen, den 6. Platz in Europa ein.

Airlines

Der Flughafen München wird von ca. 100 Fluggesellschaften genutzt, die 230 Ziele in 70 Länder ansteuern. Ein wichtiger Zentralknoten ist der Airport für die Lufthansa sowie deren Partner von der Star Alliance. Außerdem dient er als Heimatbasis der Augsburg Airways.

Ziele

Von München aus werden Ziele innerhalb und außerhalb Deutschlands angeflogen. Dies sind vor allem

  • Hamburg
  • Berlin-Tegel
  • Düsseldorf
  • Köln/Bonn
  • London-Heathrow
  • Frankfurt/Main
  • Paris
  • Amsterdam und
  • Madrid.

Münchener Flughafen laut Umfrage der Viertbeste der Welt

Nach einer Passagierbefragung, die jedes Jahr durchgeführt wird, ist der Flughafen in München als bester europäischer Flughafen bewertet worden.

Weltweit liegt er hinter den Flughäfen von Hong Kong, Singapur und Seoul auf Platz vier. Über fünfeinhalb Millionen Passagiere aus 90 Ländern haben bei ihrer Bewertung verschiedene Kriterien wie Einkaufsmöglichkeiten, Erreichbarkeit, Preisniveau oder öffentliche Verkehrsmittel berücksichtigt.

Wegen der hohen Sicherheitsvorschriften haben amerikanische Flughäfen bei der Umfrage relativ schlecht abgeschnitten.

EU: Flughafen München mit Sicherheitsmängeln

Laut einem Bericht des Magazins "Focus" hat die EU-Kommission am Flughafen München garvierende Sicherheitslücken bei der Überprüfung des Personals einiger Fluggesellschaften festgestellt. Inspekteure hatten an verschiedenen Tagen im Mai verbotene Gegenstände durch die Kontrollen geschleust (selbst gebaute Sprengsätze sowie Schuss- und Stichwaffen).

Der Grund für die Mängel seien, dass die betroffenen Fluggesellschaften Unternehmen mit der Sicherheit beauftragen, deren Mitarbeiter nur unzureichend ausgebildet seien.

In München können Fluggäste auf ihren Anschlußflug in Schlafkabinen mit Internetanschluss warten

Fluggäste, die auf ihren Anschlußflug warten müssen, können ab sofort am Münchener Flughafen sich eine Schlafkabine (napcabs) mieten. Diese bietet auf 3,5 Quadratmetern neben einer Liege auch die Möglichkeit ungestört am mitgebrachten Notebook zu arbeiten, oder Filme anzusehen und Musik zu hören.

Die napcabs werden über Kreditkarte computergesteuert gebucht und bezahlt. Die Preise liegen je nach Aufenthaltsdauer zwischen 15 und 60 Euro.

Münchens Flughafen zum besten Europas gewählt

Der Flughafen in München ist bereits zum sechsten Mal zum besten Flughafen in Europa gewählt worden. Weltweit liegt er auf Platz vier, nur Hongkong, Singapur und Seoul lagen noch vor der bayrischen Landeshauptstadt.

Das Ranking beruht auf den Passagierbewertungen, die in einer jährlichen Umfrage des Londoner Luftfahrtforschungs-Institut Skytrax gewonnen werden.

An der Umfrage nahmen elf Millionen Teilnehmer aus über 100 Ländern teil. Die Bewertungen wurden in 40 Kategorien wie Freundlichkeit und Kompetenz des Flughafenpersonals, Abfertigungs- und Servicequalität sowie Einkaufs- und Unterhaltungsangebot abgegeben.

Flughafen München als Wohnsitz ausgewählt - im Gefängnis gelandet

Ein Rentner beharrt auf sein Leben im Münchner Flughafen - Verurteilung auf Hausfriedensbruch

Hände eines Gefangenen halten sich an Gefängnis Gitter fest
imprisoned © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

In dem Film "Terminal" wohnt Tom Hanks als Bürgerkriegsflüchtling Viktor Navorski auf dem New Yorker Flughafen JFK. Allerdings unfreiwillig. Ein 66-Jähriger möchte nun dauerhaft in den Flughafen München im Erdinger Moos einziehen.

Amtsgericht verurteilt Rentner zu einer Haftstrafe

Der nach eigenen Angaben "Privatier und Rentner" beharrt darauf, dass der Airport der bayerischen Landeshauptstadt ein öffentlicher Ort sei und er daher jedes Recht habe, sich dort dauerhaft aufzuhalten. Der Mann gibt an, kein Obdachloser zu sein, sondern wechselnde Wohnsitze zu haben. Einer davon sei der Flughafen München. Die Flughafen München Gesellschaft (FMG) sieht das jedoch anders.

Da sie das Hausrecht habe, könne sie gegen Personen ohne Reiseabsicht ein Hausverbot aussprechen. Dies will der 66-Jährige aber nicht akzeptieren. Nun verurteilte das Amtsgericht Erding ihn unter anderem wegen Hausfriedensbruchs in 118 Fällen zu einer Haftstrafe von 16 Monaten. Vier weitere Monate muss der Mann wegen einer Bewährungsstrafe einsitzen.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Doch er beharrt auf seiner Ansicht, im Flughafen leben zu dürfen. Sobald er die Haftanstalt wieder verlassen darf, will er in das Erdinger Moos zurück. Das außergewöhnliche Verhalten des 66-Jährigen liegt nach Ansicht der Psychiaterin Susanne Lausch in einer schweren narzisstischen Persönlichkeitsstörung begründet. Er neige dazu, sich selbst zu überschätzen und es mangele ihm an Einfühlungsvermögen. Zudem sei er rechthaberisch und überempfindlich gegenüber Kritik, so die Psychiaterin.

Der Angeklagte benahm sich in letzter Zeit zunehmend aggressiver. Er kassierte manchmal bis zu drei Anzeigen täglich, auch wegen Beamtenbeleidigung.

Flughafen Düsseldorf (DUS)

Der Flughafen Düsseldorf International (DUS) gilt als wichtigstes internationales Drehkreuz des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Außerdem ist er der drittgrößte Flughafen Deutschlands. Er befindet sich überwiegend im Düsseldorfer Stadtteil Lohausen im Norden der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt.

Geschichte

Eröffnet wurde der Flughafen Düsseldorf am 19. April 1927. Vom Flugfeld Golzheimer Heide flogen Propellermaschinen nach München und Berlin sowie ins schwedische Malmö. 1936 wurde von der deutschen Luftwaffe ein Fliegerhorst eingerichtet.

Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges kam es im September 1939 zur Einstellung des zivilen Luftverkehrs, sodass der Flughafen ausschließlich militärischen Zwecken diente. Ab 1943 wurde er wiederholt das Ziel von alliierten Bombenangriffen, was umfangreiche Zerstörungen zur Folge hatte. Im April 1945 besetzten amerikanische Streitkräfte den Düsseldorfer Flughafen.

Bis die zivile Luftfahrt in Düsseldorf wieder aufgenommen werden konnte, dauerte es bis ins Jahr 1949. Ein Jahr später erhielten die Deutschen die Verwaltung des Flughafens von den Alliierten wieder zurück.

Flugunfall und Brandkatastrophe

1957 kam es zum größten Flugunfall in Düsseldorf. Dabei stürzte eine Douglas DC-4 nach dem Start in Düsseldorf-Derendorf ab. Acht Menschen fielen dem Unglück zum Opfer.

In den 70er Jahren wurde der Umfang des Düsseldorfer Flughafens beträchtlich erweitert. So erhielt er eine neue Abfertigungsanlage. Außerdem verlängerte man die Hauptstartbahn.

1996 kam es auf dem Gelände des Flughafens zu einer tragischen Brandkatastrophe im Terminal A, bei dem 17 Todesopfer sowie 88 Verletzte zu beklagen waren. Ausgelöst wurde der Brand durch Schweißarbeiten. Da beide Terminals durch das Unglück schwer beschädigt wurden, war eine vollständige Kernsanierung erforderlich.

Umbaumaßnahmen

In den folgenden Jahren erfolgte ein größerer Umbau des Flughafens. Außerdem wurden die Kapazitäten des Airports bis 2009 erweitert. Heute verfügt der Flughafen Düsseldorf International über

  • zwei Landebahnen
  • zwei Startbahnen
  • 107 Flugabstellpositionen sowie
  • drei Terminals.
Airlines und Ziele

Zu den wichtigsten Airlines auf dem Düsseldorfer Flughafen gehören die Lufthansa und deren Partnergesellschaften sowie die Air Berlin. Außerdem dient der Airport den Fluggesellschaften German Sky Airlines und Eurowings als Heimatbasis.

Diese Fluggesellschaften verbinden den Airport national mit den Flughäfen in

  • Frankfurt/Main
  • Berlin
  • Hamburg
  • Friedrichshafen
  • Dresden
  • Stuttgart
  • München
  • Westerland
  • Leipzig/Halle und
  • Nürnberg.

Internationale Ziele sind u.a.

  • New York
  • Chicago
  • Miami
  • Los Angeles
  • San Francisco
  • Las Vegas
  • Toronto
  • Vancouver
  • Bangkok und
  • Cancun

Zu den internationalen Fluglinien, die den Flughafen Düsseldorf nutzen, gehören die Air China, Ethihad Airways, Emirates und Delta Air Airlines.

Neuer Rekord in Düsseldorf: fast 19 Millionen Passagiere im abgelaufenen Jahr

Trend der steigenden Passagieranzahl in Düsseldorf soll beibehalten werden

Rückansicht junge Frau zieht Koffer im Flughafen hinter ihr her, umgeben von vielen Menschen
Aeroport © Laurent CARRARA - www.fotolia.de

Trotz der Vulkanaschewolke aus Island: So viele Passagiere wie nie zuvor nutzten 2010 den Flughafen Düsseldorf. Nach Unternehmensangaben verzeichnete der drittgrößte deutsche Airport 18.98 Millionen Fluggäste, was einem Plus von 1,2 Millionen oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ohne den Vulkanausbruch und das damit verbundene Flugverbot wären es sogar über 19 Millionen Passagiere gewesen.

Höhere Auslastung und größere Maschinen

Der höhere Wert resultierte demnach aus einer höheren Auslastung und dem Einsatz größerer Maschinen. Speziell die Kapazitäten nach Nordamerika und Asien seien ausgebaut worden. Einen großen Beitrag zu dem neuen Rekordergebnis leisteten auch die Umsteiger, jeder zehnte Passagier in Düsseldorf fällt inzwischen in diese Kategorie.

Mit einer Vielzahl neuer Destinationen will der Flughafen den Aufwärtstrend fortsetzen. Unter anderem gibt es ab März dreimal wöchentlich eine Direktverbindung nach Peking mit Air China, ab Juni haben Fluggäste sogar viermal die Möglichkeit, ins Reich der Mitte zu reisen. Damit steuern von Düsseldorf aus mit dem Winterflugplan insgesamt 54 Airlines 131 Ziele rund um den Globus an.

Gründliche Vorbereitung auf den Winter

Damit der Winter der Expansion keinen Strich durch die Rechnung macht, wurde nach Angaben der Flughafenleitung die Zahl der Spezialfahrzeuge für den Winterdienst und der Vorrat an Enteisungsmitteln gegenüber dem Vorjahr jeweils um 50 Prozent erhöht.

Flughafen Hamburg (HAM)

Offiziell bezeichnet man den Flughafen Hamburg als Airport Hamburg (HAM). Betrieben wird er von der Flughafen Hamburg GmbH. Er befindet sich im Hamburger Stadtteil Fuhlsbüttel und trug früher die Bezeichnung Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel.

Geschichte

Im Jahr 1911 kam es zur Gründung der Hamburger Luftschiffhallen GmbH. Ein Jahr später erfolgte die Inbetriebnahme des Luftschiffhafens. Nutzten zunächst nur Luftschiffe das Flughafengelände, stand es ab 1913 auch Flugzeugen zur Verfügung. 1916 zerstörte ein Feuer die Luftschiffhalle.

Nach dem 1. Weltkrieg stellte der Hamburger Flughafen eine Verbindung nach Berlin her. Das erste Terminal entstand 1929. In den 30er Jahren wurden die Flugstrecken deutlich erweitert. So flog man von Hamburg aus Belgrad, Athen, Damaskus und sogar Bagdad an.

Nach dem 2. Weltkrieg erhielt der Flughafen Hamburg von den britischen Besatzungstruppen die Bezeichnung Airport Hamburg. Diese verwendeten den Flugplatz für ihre Militärmaschinen. Ab 1946 kam es durch die British European Airways auch wieder zu einer zivilen Nutzung des Flughafens. Ab 1955 nahm die Deutsche Lufthansa den Flugbetrieb nach München und New York auf.

Ab den 60er Jahren wurden aufgrund des Fluglärms wiederholt Rufe nach einer Verlegung des Airports laut. So sollte in der Nähe von Kaltenkirchen ein neuer Flughafen entstehen.

Dieses Ansinnen stieß jedoch auf erheblichen Widerstand der Hamburger Wirtschaft. 2013 wurde diesbezüglich eine Absage bekannt gegeben.

Airlines

Der Airport Hamburg ist die Heimatbasis der Fluggesellschaften Air Hamburg und Hamburg Airways. Außerdem steuern ihn rund 60 unterschiedliche Fluggesellschaften wie United Airlines, China Eastern oder Iran Air an.

Ziele

Häufige internationale Ziele sind

  • New York-Newark
  • Reykjavik
  • Dubai
  • Ras Al-Khaimah
  • Teheran
  • Shanghai und
  • Sal Island.

Flughafen Stuttgart (STR)

Größter Flughafen im Bundesland Baden-Württemberg ist der Flughafen Stuttgart (STR). Zum größten Teil befindet er sich auf den Gebieten der Gemeinden Filderstadt und Leinfeld-Echterdingen.

Bis ins Jahr 2000 wurde der Airport auch als Flughafen Stuttgart-Echterdingen bezeichnet. Er ist der achtgrößte Flughafen von Deutschland.

Geschichte

Der erste zivile Verkehrsflughafen in der Region Stuttgart war der Flughafen Böblingen, der von 1925 bis 1936 von der Deutschen Lufthansa genutzt wurde. Da die Kapazitätsgrenze von Böblingen nicht mehr ausreichte, führte man die Verlegung des Flughafens nach Echterdingen durch. Dort konnte im Frühjahr 1939 der zivile Flugbetrieb aufgenommen werden.

Als einige Monate später der 2. Weltkrieg ausbrach, nutzte die Deutsche Luftwaffe den Flugplatz für militärische Zwecke. So wurden von dort aus Aufklärungs- und Kampfeinsätze geflogen. 1945 übernahm die US-Armee den Flughafen.

Ab 1948 konnte in Stuttgart-Echterdingen wieder ziviler Luftverkehr erfolgen. So richtete die Fluggesellschaft Pan American einen regelmäßigen Verkehr zwischen Stuttgart und Berlin ein.

Umbauten

In den frühen 50er Jahren bauten die Betreiber den Flughafen deutlich aus und errichteten einen Kontrollturm. Ab 1955 flog auch die Deutsche Lufthansa Stuttgart-Echterdingen wieder an.

Im Laufe der Jahre nutzten immer mehr Menschen den Stuttgarter Flughafen. So wurden in den 80er Jahren pro Jahr über drei Millionen Menschen befördert. Aus diesem Grund richtete man 1991 ein neues Terminal ein, welches zum Markenzeichen des süddeutschen Airports avancierte.

Airlines

Auf dem Stuttgarter Flughafen findet man zahlreiche namhafte europäische Fluggesellschaften, die den schwäbischen Airport in ihr Drehkreuz eingebunden haben. Wichtigste Airlines sind die Lufthansa und German Wings. Seit 2011 gibt es durch die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines auch eine Verbindung mit dem New Yorker Newark Liberty International Airport.

Seit 1945 verwendet die US-Armee die Südseite des Stuttgarter Flughafens als Heeresflugplatz. Dieser dient in erster Linie dem Transport von Truppen oder Frachtgütern.

Ziele

Von Stuttgart aus werden vor allem Ziele in Deutschland und Europa angeflogen. Zu den häufigsten Flugzielen gehören

  • Berlin
  • Hamburg sowie
  • Palma de Mallorca.

Flughafen Köln/Bonn (CGN)

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) ist der siebtgrößte Flughafen in Deutschland. Man kennt ihn auch unter den Bezeichnungen Flughafen Köln-Wahn oder Köln/Bonn Konrad Adenauer.

Der internationale Verkehrsflughafen befindet sich im Südosten von Köln in Köln-Grengel. Zum Teil liegt er auch in Troisdorf. Die Entfernung zur Kölner Stadtmitte beträgt etwa 15 Kilometer.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Kölner Flughafens wurde im 1. Weltkrieg von der deutschen Armee als Truppenübungsplatz benutzt. Im Jahr 1938 richtete die deutsche Luftwaffe in Köln-Wahnheide einen Fliegerhorst ein.

Dazu wurden eine Startbahn, mehrere Flugzeughallen sowie ein Kontrollturm gebaut. Nach Kriegsende bauten die britischen Besatzungstruppen den Flugplatz aus und stationierten dort mehrere Staffeln der RAF (Royal Air Force).

Die RAF nutzte den Flugplatz bis 1957, dann übergab sie ihn an die deutsche Zivilverwaltung. In den folgenden Jahren wurde der Flugplatz zu einem Flughafen ausgebaut und mit einer größeren Landebahn versehen. Außerdem entstanden ein neues Terminal sowie ein Radarturm.

Bis Ende der 70er Jahre nutzten mehr als zwei Millionen Menschen pro Jahr den Flughafen Köln/Bonn. Auch als Flughafen für Frachtgüter gewann der Airport zunehmend an Bedeutung. In den 90er Jahren errichtete man einen neuen Tower.

Umbenennung

1994 erfolgte zu Ehren des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer (1876-1967) die Umbenennung des Flughafens in Flughafen Köln/Bonn – Konrad Adenauer. Diese offizielle Bezeichnung trug er allerdings nur bis 2002, dann wurde er in Köln/Bonn Airport umbenannt. Einen bedeutenden Zuwachs konnte der Flughafen durch die Ansiedlung von Billigfluggesellschaften verzeichnen.

Besonderheiten

Bis heute dient der Köln/Bonn Airport auch als Regierungsflughafen. So befindet sich auf dem Flughafen-Areal die Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums. Da Köln/Bonn einer der wenigen Flughäfen in Deutschland ist, auf denen auch nachts geflogen werden darf, besteht dort eine erhebliche Lärmbelastung.

Airlines

Der Köln/Bonn Airport ist die Heimatbasis der Billig-Airline Germanwings sowie der regionalen Fluglinie Lufthansa CityLine. Darüber hinaus nutzen ihn die Frachtfluggesellschaften FedEx und UPS Airlines als Drehkreuz. Weitere bedeutende Airlines, die den Großflughafen regelmäßig ansteuern, sind die Deutsche Lufthansa und Austrian Airlines.

Ziele

Von Köln/Bonn aus werden zahlreiche Urlaubsziele im Mittelmeerraum sowie einige europäische Städte angeflogen. Dazu gehören zum Beispiel

Großstudie am Flughafen Köln/Bonn belegt, dass Fluglärm krank macht

Aufnahme von unten: Frau schaut auf Flugzeug in blauen Himmel
the plane © Matthias Geipel - www.fotolia.de

Nächtlicher Fluglärm schadet der Gesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt laut einem Bericht der Apotheken Umschau eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Sie basiert auf Daten von mehr als 800.000 Krankenversicherten im Umfeld des Flughafens Köln/Bonn.

Ergebnis: Die Betroffenen lassen sich mehr Medikamente verschreiben, darunter Mittel gegen Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen sowie zur Beruhigung. Je höher die nächtliche Lärmbelästigung war, desto mehr Medikamente benötigen die Anwohner. Die Daten stützen Untersuchungen aus dem Ausland, nach denen Fluglärm Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen kann.

Airport-Anwohner tragen durch Lärmbelästigung erhöhtes Schlaganfall-Risiko

Permanenter Lärm schadet der Gesundheit. Daher sind Menschen, die in der Nähe eines Flughafens wohnen und dort kontinuierlich erhöhten Dezibel-Beschallungen ausgeliefert sind, besonders gefährdet für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Für eine Studie des Umweltbundesamtes, werteten Mediziner nun mehr als eine Million Krankenkassendaten von Menschen aus, die in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn leben. Es stellte sich heraus, dass das Risiko an Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken für Frauen über 40 fast doppelt so hoch ist, als für Frauen, die nicht täglich 60 Dezibel Fluglärm ertragen müssen. Desweiteren erhöht der Stress, durch permanenten Lärm, nachweislich die Risiken für Brustkrebs und Leukämie. Bei Männern über 40 Jahren liegt das Risiko sogar bei 69 Prozent.

Da die Studienergebnisse stellvertretend für die Anstieg der Krankheitsfälle anderer Airport-Anwohner verwendet werden können, errechneten Forscher, dass nach dem Ausbau von Berlin-Schönefeld zum Großflughafen, umliegende Krankenhäuser mit etwa 5.000 zusätzlichen Patienten rechen müssen.

Flughafen Köln/Bonn soll einen Gebetsraum bekommen

Bereits mehrere Glaubensgemeinschaften haben schon die Forderung gestellt, dass am Flughafen Köln/Bonn ein Gebetsraum errichtet wird, damit gläubige Reisende und Mitarbeiter ihre Gebete nicht mehr auf den Gängen vollziehen müssen. Der Integrationsrat ist dieser Forderung nun nachgekommen.

Der Rat der Religionen, in dem die verschiedensten Glaubensrichtungen vetreten sind, soll nun entscheiden wie die Umsetzung aussehen wird. Dass es ein einziger, großer Gebetsraum für alle Religionen werden wird, steht bereits fest. Wie groß dieser Raum sein muss, damit jeder Gläubige dort einen Platz zum Beten findet und ob Männer und Frauen einen getrennten Bereich bekommen, muss jedoch noch geklärt werden.

Fluglärm macht krank: Studie zum Kölner Flughafen mit erschreckenden Ergebnissen

Passagierflugzeug bei Abflug von unten mit Blick in Himmel
aeroplane © Eray Haciosmanoglu - www.fotolia.de

Dass Lärm nicht gesund ist, wissen die meisten Menschen. Vor allem Fluglärm beeinträchtigt die Gesundheit. Das Umweltbundesamt wollte es genauer wissen und gab zum nächtlichen Flugverkehr am Kölner Flughafen eine Studie in Auftrag. Die Studie fand heraus, dass in den Jahren von 2012 bis 2021 mit 3.700 lärmbedingten Erkrankungen gerechnet werden muss. 600 Menschen werden vorzeitig sterben. Für das Gesundheitssystem entstehen deshalb ungefähr 274 Millionen Krankheitskosten.

In Köln fliegen in der Zeit von 00.00 bis 05.00 Uhr die meisten Flugzeuge innerhalb Europas. Im Jahr 2012 waren rund 35.000 Flugzeuge nachts unterwegs, zunehmend mit Passagieren. Deshalb wird von der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) und der Kölner Lärmschutzgemeinschaft gleichermaßen dafür plädiert, dass Passagiere nachts nicht mehr befördert werden sollten. Dasselbe sollte für besonders laute Frachtmaschinen zwischen 0.00 und 5.00 Uhr gelten. Außerdem fordert man ein weitreichendes Konzept zur Lärmminderung. Langfristiges Ziel ist es, Nachtflüge insgesamt wesentlich zu reduzieren.

Laut BVF-Präsident Helmut Breidenbach erwirtschaftet der Kölner Flughafen mit seinen Nachtflügen keineswegs überzeugende Gewinne. In der Bilanz überwiegen die 106 Ausfälle wegen Krankheit und 7,8 Millionen Krankheitskosten den Gewinn von einer Million Euro. Dass Fluglärm zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt, wurde auch schon durch Wissenschaftler aus den USA und aus Mainz belegt.

Der Flughafen-Sprecher Walter Römer zeigt sich von der Studie nicht begeistert. Er kritisiert den medizinischen Teil als „uralt“. Doch Forderungen zum Schutz der Anwohner bestehen seitens des NRW-Landtags schon seit 1997. Es gab schon mehrfach Initiativen, aber man wartet auf das letzte Wort vom Bund.

Flughafen Berlin-Tegel (TXL)

Der Flughafen Berlin-Tegel (TXL) befindet sich im Ortsteil Tegel, der zum Bezirk Reinickendorf gehört. Betrieben wird er von der Berliner Flughafen-Gesellschaft.

Geschichte

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts experimentierte das 1. Preußische Luftschiffer-Batallion auf dem Gelände des heutigen Flughafens mit Luftschiff-Konstruktionen. Das Terrain wurde auch als Luftschiffhafen Reinickendorf bezeichnet. Die erste Luftschiffhalle legte das Militär im Jahre 1906 an.

Im 1. Weltkrieg diente der Luftschiffhafen zur Ausbildung von Luftschifftruppen. Da Deutschland nach dem 1. Weltkrieg aufgrund des Versailler Vertrages keine Luftstreitkräfte mehr unterhalten durfte, stellte man die Entwicklung von Luftschiffen in Tegel ein.

Stattdessen entstand dort 1930 ein Raketenschießplatz, auf dem Versuche mit flüssigkeitsbetriebenen Raketen stattfanden. Im 2. Weltkrieg diente Tegel als Truppenübungsplatz für Luftwaffen-Flakregimenter.

Als die Sowjetunion 1948 die Berlin-Blockade errichtete, bauten die Alliierten auf dem Tegeler Gelände einen neuen Flugplatz, um die Luftbrücke zu unterstützen. Das erste Flugzeug konnte dort am 5. November 1948 landen.

Aufgrund der besonderen politischen Situation des geteilten Berlins während des Kalten Krieges durften nur Fluggesellschaften der Besatzungsmächte USA, Frankreich und Großbritannien Flüge nach West-Berlin oder umgekehrt nach Westdeutschland durchführen. Als erste Fluggesellschaft nahm 1960 die Air France regelmäßige Linienflüge vor.

Damit begann für Berlin-Tegel auch der zivile Flugverkehr, der zuvor vom Flughafen Berlin-Tempelhof ausging. Allerdings erwies sich dessen kurze Start- und Landebahn als problematisch für moderne Düsenflugzeuge. Ab 1964 führte auch die US-Fluglinie Pan American World Airways regelmäßige Flüge nach Berlin-Tegel durch.

Aufgrund der zunehmenden Überlastung des Flughafens Berlin-Tempelhof wechselten ab 1968 sämtliche Charterfluggesellschaften nach Tegel. Im Laufe der Zeit schlossen sich ihnen immer mehr Airlines an.

Infolgedessen wurde der Flughafen in den 70er Jahren deutlich ausgebaut. Im Jahr 1988 benannte man den Tegeler Flughafen nach dem Luftfahrtpionier Otto Lilienthal (1848-1896).

Folgen der Wiedervereinigung

Als 1990 die deutsche Wiedervereinigung erfolgte, bedeutete dies zugleich das Ende der alliierten Sonderrechte sowie der Beschränkungen, denen der Berliner Flugverkehr bis dahin unterlag. So konnte Berlin-Tegel nun auch endlich von deutschen Fluggesellschaften angesteuert werden.

Ab Ende Oktober 1990 führte die Deutsche Lufthansa tägliche Linienflüge durch. Die Wiedervereinigung Berlins hatte aber auch zur Folge, dass nun ein neuer Groß-Flughafen gebaut wurde.

So bedeutet die Fertigstellung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld zugleich die Schließung von Berlin-Tegel. Ursprünglich sollte der 2. Juni 2012 der letzte Tag des Flughafens sein, da sich die Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg jedoch weiterhin verzögert, bleibt Tegel vorläufig geöffnet.

Airlines und Ziele

Der Flughafen Berlin-Tegel dient als Heimatbasis der Fluglinie Germania. Verbindungen bestehen sowohl ins Inland als auch ins Ausland. So werden u.a.

  • Frankfurt/Main
  • Zürich
  • Wien
  • Paris
  • London
  • Casablanca
  • Antalya und
  • Dnepropetrowsk

von Tegel aus angeflogen. Aber auch Langstreckenflüge nach New York, Miami, Los Angeles, Mombasa und Abu Dhabi gehören zum Angebot.

Flughafen Nürnberg (NUE)

Der Flughafen Nürnberg (NUE) liegt etwa sieben Kilometer nördlich der Stadt Nürnberg und ist der zweitgrößte Flughafen von Bayern. Außerdem zählt er zu den zehn wichtigsten Flughäfen Deutschlands.

Geschichte

Der erste Nürnberger Flughafen befand sich am Marienberg und ging 1933 in Betrieb. Während des 2. Weltkrieges kam es jedoch zu dessen völliger Zerstörung.

Bis zur Inbetriebnahme des neuen Flughafens dauerte es bis ins Jahr 1955. Dabei handelte es sich um den ersten Flughafen, der in Deutschland nach dem Krieg neu erbaut wurde. Bis 1960 nutzten ihn jährlich mehr als 100.000 Fluggäste.

Nach der Erweiterung der Landebahn konnte der Flughafen Nürnberg ab 1970 auch von großen Jumbo-Jets angeflogen werden. 1981 entstand zudem ein neues Fluggastterminal. Seit 1997 dient Nürnberg auch als Drehkreuz der Fluggesellschaft Air Berlin und ist der zweitwichtigste Umsteigeflughafen der Airline.

Auch in der heutigen Zeit wissen die Fluggäste die Qualität des internationalen Airports Nürnberg sehr zu schätzen. So wurde der Flughafen mehrmals zum "Besten Deutschen Flughafen" gekürt. Pro Jahr nutzen ihn über vier Millionen Fluggäste.

Airlines

Der Flughafen Nürnberg wird regelmäßig von verschiedenen nationalen und internationalen Fluggesellschaften genutzt. Dazu gehören

  • die Deutsche Lufthansa
  • SWISS
  • Air France
  • TUIfly
  • Sky Airlines
  • Astra Airlines
  • Vueling
  • SunExpress
  • KLM
  • Turkish Airlines und
  • Pegasus Airlines.

Seit März 2013 bietet auch Ryanair regelmäßige Flüge an.

Ziele

Von Nürnberg aus lassen sich zahlreiche Inlandsziele sowie verschiedene europäische Großstädte erreichen. Außerdem werden beliebte Tourismusziele am Mittelmeer, in Ägypten, in Nordafrika sowie die Kanarischen Inseln angeflogen. Zu den häufigsten Inlandsverbindungen gehören Flüge nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf.

Der Flughafen Nürnberg wurde zum vierten Mal zum besten Flughafen Deutschlands gewählt

Frau mit grüner Strickjacke und roten Schuhen läuft mit einem Trolley durch den Flughafen
Girl in the airport © HappyAlex - www.fotolia.de

Die Leser des Magazins "Business Traveller", rund 2.000 Geschäftsreisende, hatten kürzlich die 15 größten Verkehrsflughäfen in Deutschland bewertet - dabei konnte der Flughafen Nürnberg durch seine kurzen Wege, seine Gepäckabfertigung, seinen persönlichen Service und seine Übersichtlichkeit ganz vorne punkten. Auf den weiteren Plätzen in der Bewertung folgten die Verkehrsflughäfen Bremen und Düsseldorf.

Der Geschäftsführer des Nürnberger Flughafens, Karl-Heinz Krüger, nahm in Frankfurt bereits zum vierten Mal die begehrte Auszeichnung "Bester deutscher Flughafen" des genannten Magazins in Empfang.

Weitere wichtige Flughäfen

Neben den bereits erwähnten Airports können auch noch ein paar weitere zu den wichtigsten bzw. größten Flughäfen Deutschlands gezählt werden. Zu diesen zählt der Flughafen Berlin-Schönefeld:

  • Eröffnung: 1946
  • Terminals: 4
  • Passagiere: knapp 13 Millionen

Auch der Flughafen Hannover-Langenhagen gehört in die Top 10:

  • Eröffnung: 1952
  • Terminals: 4
  • Passagiere: knapp 6 Millionen

Grundinformationen und Hinweise zu Flughäfen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: airport crowd © Elenathewise - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Boing on runway © Mikael Damkier - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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