Alaskas sehenswerte Ecken

Eisbär auf Eisplatte im Wasser

Zu den interessantesten Reisezielen Nordamerikas zählt der US-Bundesstaat Alaska. So finden seine Besucher dort einige sehenswerte Ecken.

Bei Alaska handelt es sich um den westlichsten und zugleich nördlichsten Bundesstaat der USA. Im Osten grenzt er an Kanada, im Westen an das Beringmeer, im Süden an den Pazifik und im Norden an das Nordpolarmeer.

Über Land ist Alaska also nur von Kanada aus zu erreichen. Ansonsten lässt sich der US-Bundesstaat per Schiff oder Flugzeug ansteuern.

Obwohl Alaska eher zu den abgelegenen Reisegebieten zählt, gibt es dort zahlreiche sehenswerte Attraktionen.

Anchorage

Anchorage liegt in der Süd-Zentralregion und ist die größte Stadt von Alaska. Die 1913 gegründete Metropole am Lake Hood entstand einst aus einem Zeltlager für Goldsucher und Eisenbahner.

Zu den Attraktionen der Stadt gehören diverse Shopping-Malls, Hotels und Restaurants.

Einen Abstecher wert ist auch das "Museum of History and Arts", dessen Schwerpunkt auf den Ureinwohnern Alaskas liegt.

Aleuten

Zu den schönsten und zugleich unberührtesten Ecken Alaskas gehören die Aleuten, die über 200 Inseln umfassen. Wichtigste Insel der Aleuten ist Unalaska mit dem beliebten Ausflugsziel Dutch Harbor. Als besonders sehenswert gilt die 1825 erbaute russisch-orthodoxe Kirche.

Denali National Park

Eine der faszinierendsten Natursehenswürdigkeiten von Alaska ist der Denali-Nationalpark in Zentralalaska. Der 1917 gegründete Park bietet in den Wintermonaten Möglichkeiten zum Schneemobilfahren, Skiwandern und Hundeschlittenfahren. Im Sommer hat man die Chance, Wölfe, Elche, Karibus und sogar Grizzlybären zu beobachten.

Eine weitere Attraktion ist der 6193 Meter hohe Mount McKinley, der größte Berg Nordamerikas.

Mount Alyeska

Der Mount Alyeska, der sich im Girdwood-Tal befindet, ist gut für Bergwanderungen in den Sommermonaten geeignet. Mit der Gondelbahn lässt sich das Skyride-Restaurant erreichen, das für seine hervorragende Küche bekannt ist.

In den Wintermonaten gilt Alyeska als Paradies für Skifahrer.

Barrow

Die nördlichste Siedlung des amerikanischen Kontinents ist Barrow. Dort trifft man auf die Ureinwohner Alaskas, die Inuit, die für ihre Besucher traditionelle Tänze aufführen und handgefertigte Fellmasken und Holzschnitzereien zum Verkauf anbieten.

Besonders interessant sind Wanderungen am Eismeer entlang sowie geführte Touren durch die Flora und Fauna der arktischen Tundra.

Chicken

Zu den kleinsten Sehenswürdigkeiten Alaskas zählt der alte Goldgräberort Chicken, der zwischen Dawson City und Tok zu finden ist. Er besteht lediglich aus einigen Häusern, einem Saloon mit Drugstore sowie einer Tankstelle.

In dem um 1900 gegründeten Ort soll schon Jack London Gold gegen Proviant eingetauscht haben.

Chilkoot Trail

Durch Jack Londons Romane erlangte der Chilkoot Trail Berühmtheit. Zur Zeit des Goldrausches pilgerten unzählige Goldgräber über den Chilkoot-Pass, um am Klondike nach Gold zu suchen. Auch heute noch können Besucher in drei- bis viertägigen Touren über den 53 Kilometer langen Chilkoot Trail wandern.

Glacier Bay National Park

Einer der bekanntesten Nationalparks Alaskas ist der Glacier Bay National Park westlich von Juneau, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört.

Vom Besucherzentrum Bartlett Cove lassen sich täglich verschiedene Aktivitäten wie Tagestouren zu den Gletschern oder Wanderungen durch den arktischen Regenwald unternehmen.

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  • Bildnachweis: The last Polar Bear © Jan Will - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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