12. August 2010
Unter All Inclusive versteht man die Verpflegungsart während eines Reiseaufenthalts. Doch nicht immer eignet sich "Alles inklusive" für jedermann.
All Inlcusive ist die Bezeichnung für "Alles inklusive" und steht für die Verpflegungsart während eines Aufenthalts in einem Hotel. Darunter fallen in der Regel sämtliche Mahlzeiten wie Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie die ortsüblichen Getränke, die sowohl alkoholisch als auch alkoholfrei sein können.
All Inclusive-Reisen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie als preisgünstig gelten. So entstehen keine zusätzlichen Kosten durch Restaurant- oder Gaststättenbesuche. Angeboten wird das Essen zumeist in Form von Buffets. Mittlerweile wissen nicht nur Familien All Inclusive-Angebote zu schätzen, sondern auch immer mehr Alleinreisende.
Die speziellen Angebote haben zweifellos ihre Vorteile, aber auch ein paar Schattenseiten. Zu den Vorteilen von All Inclusive-Angeboten gehört, das durch den Pauschalpreis ein klarer Kostenrahmen für Unterkunft und Verpflegung besteht und zumindest theoretisch keine weiteren größeren Ausgaben erforderlich sind, was vor allem für Reisende ein Pluspunkt ist, die auf die Kosten achten müssen. Außerdem können die Mahlzeiten stets in der Unterkunft eingenommen werden, sodass sich der Reisende nicht um das Essen und die damit verbundenen Umstände kümmern muss. Darüber hinaus besteht kein Zwang, das All Inclusive-Angebot wahrzunehmen. Wer Abwechslung will, kann also auch anderswo essen.
Es gibt aber auch Nachteile. Obwohl das All Inclusive-Angebot freiwillig ist, fühlt sich mancher Urlauber dennoch verpflichtet jedes Essen im Hotel einzunehmen, wodurch dort manchmal mehr Zeit als geplant verbracht wird. Die Buffetmentalität kann auch dazu führen, dass man mehr isst, als man eigentlich sollte, was sich rasch in ein paar zusätzlichen Kilos bemerkbar macht. Die Qualität der Speisen kann von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich sein, wodurch die Gefahr besteht, dass die Menüs nicht immer schmecken. Manchmal findet man sogar Essensreste vom Vortag in einem anderen Gericht wieder. Schließlich ist auch bei All Inclusive nicht immer wirklich alles inklusive, sodass für heimische Getränke oder einen Drink nach Mitternacht zusätzliche Kosten entstehen können. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Hotels in einem Reisepaket nur selten ausgewählt werden können. Stattdessen werden manchmal günstigere und qualitativ schlechtere Unterkünfte angeboten. Bestehen Mängel im Hotelzimmer, lassen sich diese nur schwer beheben. In manchen Fällen drohen Qualitätsmängel wie unhygienische sanitäre Anlagen oder sogar Ungeziefer. Vor einer All Inclusive-Reise lohnt es sich also gut zu prüfen, ob das verlockende Angebot auch hält, was es verspricht.
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30.05.11 | |
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28.09.09 | |
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