9. Oktober 2009
Sind Sie so richtig verliebt und möchten Sie Ihrem Partner gerne zeigen, wie ernst Sie es mit ihm meinen? Dann haben Sie sicher schon über eine Verlobung nachgedacht. Doch dieser Schritt will gut überlegt sein. Ob Ihre Beziehung schon reif genug für eine Verlobung ist, das können nur Sie und Ihr Partner entscheiden. Einige Punkte können Sie aber bedenken, die Ihnen die Entscheidung erleichtern.
Eine Verlobung ist ein Eheversprechen, das in manchen Fällen umgehend, in anderen erst in ein paar Jahren eingelöst wird. Wenn Sie sich verloben möchten, geht der Verlobung also erst einmal ein Heiratsantrag voran, den der Partner annehmen muss. Sagt der Partner oder die Partnerin Ja, so gelten Sie offiziell als verlobt. Meist wird die Verlobung mit der Familie und mit Freunden gefeiert. Bei sehr traditionsbewussten Paaren findet eine formelle und große Feier zur Verlobung statt, andere stoßen darauf nur mit einem Glas Sekt an. Im Unterschied zur Eheschließung ist die Verlobung - außer in sehr seltenen Ausnahmefällen - kein rechtlich relevanter Akt. Es gibt also keine rechtliche, sondern nur eine moralische Verpflichtung, das mit der Verlobung gegebene Eheversprechen auch wirklich einzulösen. Jedoch sollte man mit den eigenen und den Gefühlen des Partners nicht leichtfertig umgehen. Verloben Sie sich nur, wenn Sie auch wirklich bereit dazu sind, die Konsequenzen zu tragen und die nächsten Schritte zu gehen.
Gerade wenn Sie noch sehr frisch verliebt sind, dann kann es nicht schaden, sich mit der Verlobung noch etwas Zeit zu lassen. Es finden sich sicherlich auch andere Möglichkeiten, den Partner von der Aufrichtigkeit Ihrer Gefühle zu überzeugen. Denn eine Verlobung ist auch ein Zeichen für die Vertrautheit und das Vertrauen innerhalb einer Beziehung. Diese Gefühle müssen erst über einige Zeit wachsen und sollten nicht mit einer ersten Verliebtheit bereits angenommen werden.
Können Sie sich wirklich vorstellen, mit dem Partner den Rest Ihres Lebens zu verbringen, eine Wohnung und das ganze Leben mit ihm zu teilen? Beziehen Sie bei dieser Überlegung nicht nur die positiven Aspekte mit ein, sondern ruhig auch die negativen. Überlegen Sie, was Sie an Ihrem Partner stört, welche Macken er hat. Wenn Sie sich eine gemeinsame Zukunft trotzdem vorstellen können, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Denn man sollte sich in einer Ehe nicht nur mit seinen Stärken, sondern auch mit seinen Schwächen annehmen können.
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