Als Stalking wird das massive und penetrante unerwünschte Verfolgen und Belästigen und Personen bezeichnet. Stalker sind dabei auf ein bestimmtes Opfer fixiert, dem sie sich aus den verschiedensten Gründen verbunden fühlen. Die meisten Stalker sind psychisch krank oder haben doch zumindest große psychische Probleme, nur die wenigsten handeln aus wirklich niederen Beweggründen. Da Stalking inzwischen als Straftatbestand anerkannt wurde, werden Stalker verhaftet, angeklagt und verurteilt. In diesem Kontext erhalten Sie auch Therapieauflagen.
Manchmal sind Stalker einsichtig und erkennen - vielleicht mit fremder Hilfe - dass Sie ein Problem haben und professionelle Hilfe benötigen. Diese können sie in Anspruch nehmen und sich so von ihrer Obsession befreien. Im Idealfall kann dies gelingen und ist für alle Beteiligten die beste Lösung.
Meist erfolgt die Therapie eines Stalkers jedoch nur aufgrund richterlicher Anordnung, nämlich dann, wenn er als Straftäter in Untersuchungshaft genommen worden ist oder verurteilt wurde. Für die betroffenen Erkrankten kann diese unfreiwillige Therapie eine unglaubliche Erleichterung bedeuten, da sie sich jetzt von ihren Zwangsvorstellungen und sonstigen psychischen Störungen Stück für Stück befreien können.
Aber auch die Opfer von Stalkern haben manchmal Unterstützung und professionelle Hilfe nötig. Dies hängt häufig direkt von der Intensität des Stalking ab. Fanden im Rahmen der Belästigung und Verfolgung auch tätliche Übergriffe mit Androhung oder Ausübung von Gewalt statt, so müssen die Opfer diese Vorfälle gründlich verarbeiten.
Das grundsätzliche Vertrauen in andere Menschen kann schwer angegriffen sein und muss über eine Therapie oder über Gespräche mit anderen Betroffenen wieder hergestellt werden. In einer Gesprächstherapie oder durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe kann dies möglich sein.
Viele Stalkingopfer trauen sich nicht mehr alleine aus dem Haus und entwickeln ein übersensibles Gespür für vermeintliche Gefahrensituationen oder erneute Stalkingattacken. Dies kann soweit führen, dass sie das gesunde Urteilsvermögen einbüßen und hinter jedem freundlich grüßenden Nachbarn einen Stalker vermuten.
Zu verdenken ist dies nicht, denn im Allgemeinen setzt ein Stalker seine Opfer vielen ungewohnten und schwer einzuordnenden Situationen aus. So müssen die Opfer mit dem Gedanken fertig werden, ständig überwacht worden zu sein. Auch hierfür gibt es inzwischen spezielle Therapieformen, zu denen die Polizei oder der Hausarzt Auskunft gibt oder Ansprechpartner vermittelt.
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29.01.13 | |
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07.11.12 | |
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08.10.12 | |
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22.09.12 | |
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10.09.12 | |
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