Stalking - Merkmale, Rechtliche Lage, Umgang und Selbsthilfe

Fotolinse versteckt in trockenem Schilfrohr im Feld

Woran man Stalking erkennen kann, wie es sich auswirkt und wie man sich Hilfe sucht - Tipps, wie man sich einem Stalker gegenüber verhalten sollte

Als so genanntes Stalking wird eine unerwünschte und lästige Form der Kontaktaufnahme und der Beobachtung bezeichnet, die inzwischen als Straftatbestand akzeptiert ist und gegen die polizeilich und gerichtlich vorgegangen werden kann. Die Grauzonen sind jedoch leider immer sehr groß. Nicht immer ist ein aufdringlicher Zeitgenosse auch gleich ein Stalker, und nicht jeder Stalker ist von Anfang an als solcher zu erkennen. Was kann man tun, um sich vor einem Stalker zu schützen, und wie verhält man sich richtig? Einige hilfreiche Tipps haben wir hier für Sie zusammen gestellt.

Stalking - Wenn Liebe zum Wahn wird

Als Stalking wird eine beständige

  • Belästigung
  • Nachstellung
  • Überwachung oder
  • Gewaltandrohung

von Menschen verstanden, die darunter sowohl physisch als auch psychisch leiden. Prinzipiell kann jeder ein Opfer des Stalkings werden.

Zumeist handelt es sich bei dem Täter um einen Expartner oder zurückgewiesenen Verehrer, der häufig aus dem Gefühl der Demütigung heraus aktiv wird.

Auch Menschen mit einer verzerrten Wahrnehmung der Beziehungsbereitschaft des Opfers können zum Stalker werden. In manchen Fällen fühlt sich der Täter selbst als Opfer. Das Gefühl der Rache kann hier zur Triebfeder des Psychoterrors werden.

Wie wirkt sich Stalking aus?

Das Stalking kann sich in vielen Handlungen ausdrücken. Häufig werden die Betroffenen rund um die Uhr angerufen oder erhalten vom Täter zahlreiche:

In anderen Fällen belässt es der Stalker nicht bei diesen Handlungen: Sei es der Versuch, über Freunde des Opfers einen Kontakt herzustellen oder das Auflauern an der Haustür oder der Arbeitsstelle bis hin zur Verfolgung - Stalker treiben sich beständig im persönlichen Umfeld des Opfers herum. Oft fühlen sich die Betroffenen den Belästigungen hilflos ausgesetzt.

Symptomatik der Opfer

In nur etwa 20% der Fälle kommt es zu solchen drastischen Handlungen wie Hausfriedensbruch, Nötigung oder gar körperlicher Gewalt bis hin zum Mord.

Dabei zeigen bereits Menschen, die Opfer einer Belästigung oder Verfolgung werden, auffällige Verhaltensmuster. Oft treten Symptome auf, die sich auch körperlich manifestieren können:

Zu den sozialen Folgen zählen die totale Isolation und Abschattung von der Außenwelt. Annähernd die Hälfte der Opfer müssen psychologisch betreut werden.

Wo gibt es die meisten Stalker?

Nahaufnahme Finger auf Telefontastatur
phone keypad © Alex - www.fotolia.de

Nach einem Bericht der Zeitschrift „Men´s health“ gibt es in Deutschland die meisten Belästigungen durch Stalker in der Stadt Köln. Aufschluss darüber geben die Angaben der Polizei. In Köln kommt es jährlich pro 100.000 Einwohner zu etwa 140 Anzeigen wegen Stalking.

Auf dem zweiten Platz landet Leverkusen mit etwa 110 Anzeigen pro 100.000 Einwohner, im Mittelfeld steht Hamburg mit nur noch ungefähr 40 und am Ende Nürnberg, wo es auf 100.000 Einwohner nur zu 15 Anzeigen wegen Nachstellung jedes Jahr kommt. Grund für die hohe Stalkingrate in Köln könnten nach Aussagen von Experten die dortigen hohen Scheidungsraten sein. Schließlich gelten Eifersucht und enttäuschte Liebe als Hauptgrund für Stalking.

Facebook spielt mit Gefühlen

Junge, schwarzhaarige Frau hängt nah und konzentriert vor ihrem weißen Laptop
Eine junge nachdenkliche Frau mit Laptop Computer © bilderbox - www.fotolia.de

Wir können nicht mit und nicht ohne leben. Facebook hat in den letzten paar Jahren die ganze Welt auf den Kopf gestellt und ist bekannt dafür, dass gewisse Dinge nie wieder verschwinden, sobald sie einmal online erschienen sind. Das gilt nicht nur für alte Einträge oder Fotos, sondern auch für Ex-Partner. Dieser ist nur ein Klick entfernt und macht eine Trennung noch viel schwieriger. Wer sein Herz heilen möchte, sollte den Kontakt zum Ex abbrechen und das nicht nur offline, sondern auch online.

Am besten wird der oder die Ex gleich gelöscht und blockiert, damit der Betroffene nicht mehr mit diesem Menschen konfrontiert wird. Dazu ist eine Facebook freie Zeit zu empfehlen. Mit Freunden treffen, die Natur genießen oder einfach nur auf der Couch rumlungern. Facebook hilft nicht gerade, die Vergangenheit abzuschließen. Nicht nur die Ex-Partner sorgen dafür, sondern auch die vielen Erinnerungen in der Timeline.  

Rechtliche Lage

Stalking ist das bewusste und immer erneut wiederholte bis hin zu ständige Belästigen einer Person - sie wird aufgrund der damit verbundenen Auswirkungen als Opfer bezeichnet. Konnte man früher dem Stalker mit rechtlichen Mitteln erst dann begegnen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen war, sprich, wenn es zu Gewalt oder zumindest zu massiven Drohungen mit Gewalt durch den Täter gekommen war, so erlaubt es die Gesetzeslage heute, auch schon zu einem früheren Zeitpunkt gegen den Stalker vorzugehen.

Der neu geschaffene §238 StGB, der am 31.03.2007 in Kraft getreten ist, stellt nun bereits die "Nachstellung" selbst unter Strafe, ohne dass es erst zu Schlimmerem kommen muss. Zusammen mit dem ebenfalls neuen Gewaltschutzgesetz ergeben sich dadurch für das Opfer umfangreiche Möglichkeiten, sich gegen einen Stalker zur Wehr zu setzen.

Unterlassungsverfügung

Das Stalking-Opfer kann auf diese Weise beispielsweise eine Unterlassungsverfügung gegen den Täter erwirken, die es demselben verbietet, sich der Wohnung des Opfers zu nähern. Verstößt der Täter gegen diese Anordnung, so begeht er dadurch eine Straftat und kann dafür von der Polizei verfolgt werden.

Grauzonen im Stalking

Wenn Sie sich von einer Person aus Ihrem Bekanntenkreis verfolgt, überwacht und belästigt fühlen, dann ist es möglich, dass es sich auch bei dieser Person um einen Stalker handelt. Denn Stalker sind häufig auch abgewiesene Liebhaber oder Bewunderer, die mit der erfahrenen Ablehnung nicht zurecht kommen.

Manchmal gibt es Grauzonen im Stalking: Es ist für das Opfer schwer zu erkennen, ob in bestimmten Fällen bereits Stalking vorliegt, oder ob der Belästiger sich möglicherweise nur wichtig machen möchte, und die Grenzen unwissentlich überschreitet.

In diesen Situationen sollten Sie gemeinsame Bekannte hinzuziehen und deren Rat einholen. Allerdings sollten Sie schnell handeln, um keine Zeit zu verlieren.

Manchmal hilft auch ein persönliches Gespräch mit dem aufdringlichen Zeitgenossen, das Sie aber in Anwesenheit von Zeugen und (möglichst männlichen) Beschützern führen sollten. Ist der Betreffende uneinsichtig, sollten Sie bei der nächsten Auffälligkeit ebenfalls sofort die Polizei einschalten.

Stalking-Beispiele

Zu den typischen und gängigen Beispielen für ein Stalking gehören:

  • Telefonterror mit häufigen, sich wiederholenden Telefonanrufen
  • Hinterlassen von bedrohenden Informationen auf Anrufbeantworter sowie Mailbox
  • E-Mail- und SMS-Terror durch dauerhafte, wiederholte und zahlreiche Sendungen
  • Dauerhafte körperliche Präsenz sowie Auflauern in unmittelbarer Nähe von Wohn- oder Berufsort des Stalking-Opfers
  • Schriftliche Beleidigungen und Drohungen per Briefpost sowie E-Mail
  • Sachbeschädigung
  • Wohnungseinbruch

Der Stalker möchte mit seinen Aktionen Aufmerksamkeit erzeugen, bis hin zu Kontrolle und Macht über sein Opfer ausüben. Ganz typisch für ein Stalking ist der Hinweis darauf, jederzeit in der Nähe des Stalking-Opfers zu sein, sein zu können. Das Opfer wird seinen Stalker buchstäblich nicht mehr los.

Die ständige Präsenz des Stalkers begründet die ständige Angst des Opfers
Die ständige Präsenz des Stalkers begründet die ständige Angst des Opfers

Der Stalker verletzt mehrerlei Rechte des Stalking-Opfers. Rechtsgrundlage dafür ist das StGB, der § 238 des Strafgesetzbuches. Dort sind im Einzelnen die Tatbestände einer Nachstellung, des Stalkings, aufgeführt. Ihre rechtliche Relevanz bezieht sich je nach Einzelfall auf:

  • Bedrohung
  • Beleidung
  • Hausfriedensbruch
  • Körperverletzung
  • Nötigung
  • Sexuelle Nötigung
  • Verletzung des Persönlichkeitsrechts in Wort, Schrift und Bild

Beweise nötig

Auch beim Stalking gilt der Grundsatz: Wer klagt, der muss beweisen. Wenn das Stalking-Opfer rechtliche Schritte wie eine Anzeige oder Klage erwägt, dann müssen juristisch hieb- und stichweise Beweise vorlegbar sein.

Wie ansonsten auch, übernehmen Schutz- und Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Damit eine Anklage zugelassen wird, muss sie beweiskräftig sein und ausreichende Erfolgsaussichten haben.

Hilfreich bis hin zu notwendig ist es daher, wenn das Stalking-Opfer eine genaue Dokumentation über jede einzelne Stalking-Aktion in Schrift und Bild führt. Anklage, Prozessführung sowie Rechtsberatung kosten Geld.

Bei hartnäckiger Nachstellung droht Ordnungshaft

Hände eines Gefangenen halten sich an Gefängnis Gitter fest
imprisoned © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Bei äußerst hartnäckigen Nachstellungen, im Fachjargon auch als Stalking bezeichnet, kann auch ein Freiheitsentzug drohen, damit das Opfer geschützt wird.

Ein Amtsgericht in Germesheim hatte einem Ehemann untersagt in irgendeiner Weise mit seiner Frau Kontakt aufzunehmen, so beispielsweise durch Telefonate, SMS und E-Mails, doch der Ehemann hielt sich nicht daran, so dass ihm Haft angedroht wurde, was auch das Pfälzische Oberlandesgericht (OLG) als zulässig bestätigte. Wenn einfache Strafen, so zum Beispiel in Form von Geldstrafen, nicht wirken, so sei auch eine Ordnungshaft angebracht, so das Gericht.

Stalker müssen nicht zwangsläufig in die Psychiatrie

Geschäftsmann in rosa Hemd sitzt bei einer Psychotherapie auf der Couch, gegenüber die Psychotherapeutin mit Klemmbrett
Businessman on psychotherapy session © Photographee.eu - www.fotolia.de

Gerichte dürfen Stalker nur unter strengen Voraussetzungen in der Psychiatrie unterbringen. Der Bundesgerichtshof verweist in einem Urteil darauf, das eine Einweisung nur rechtens ist, wenn der Täter erhebliche Straftaten begangen hat und seine Gewaltbereitschaft nachgewiesen ist.

Im konkreten Fall hatte das Dortmunder Landgericht einen 24-jährigen Berliner wegen versuchter Nötigung, Bedrohung und Nachstellung zu einer 15-monatigen Freiheitsstrafe in der Psychiatrie verurteilt. Da das 22-jährige Opfer aufgrund des Stalking unter Depressionen, Schlaflosigkeit und Angstzuständen litt, befand das Gericht den Mann auch der Körperverletzung für schuldig. Um ihrem Peiniger zu entgehen, wechselte die Frau ihren Beruf und zog in eine andere Stadt.

Für die Bundesrichter reichten die Fakten allerdings nicht aus, um den Täter weiter in der Psychiatrie zu behalten. Vor allem fehlte ihnen eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Täter tatsächlich gewaltbereit sei und wie gefährlich sein Verhalten in der Zukunft werden könnte.

WEISSER RING

Sofern weder der Betroffene noch seine Rechtsschutzversicherung diese Kosten tragen können/wollen, hat das Stalking-Opfer die Möglichkeit, sich an den WEISSEN RING zu wenden. Doch auch in diesem Falle ist die Dokumentation des bisherigen "Opfer- und Leidensweges" die unabdingbare Voraussetzung für eine wirksame Rechtshilfe.

Bis es so weit kommt, greift das Stalking-Opfer naturgemäß und verständlicherweise erst einmal zur Selbsthilfe. Dazu gehören einfache Möglichkeiten wie ein Ignorieren des Stalkers.

Das Schlimme an der Situation ist die permanente Ungewissheit. Selbst wenn der Stalker seine Aktivität für längere Zeit unterbricht, besteht für das Stalking-Opfer das latente Empfinden, dass der Stalker jederzeit erneut auftauchen könnte.

Eine vergleichbare Situation sind die psychischen Folgen von Wohnungseinbrüchen in Ab- oder Anwesenheit der Bewohner. Sie leben zukünftig in der dauerhaften Angst, dass ein solcher Einbruch jederzeit wieder möglich sein kann.

Niemand kann ihnen das Gegenteil beweisen oder garantieren. Der einzige Ausweg ist die psychische Stärkung als Ergebnis einer psychologischen Beratung und Betreuung.

Stalking kein Kavaliersdelikt

Junges Paar Rücken an Rücken, schwarz-weiß, Streit
rücken an rücken © Doreen Salcher - www.fotolia.de

Oft beginnt es mit Liebe, dann wird daraus Hass. Wenn einer der Partner mit dem Ende einer Beziehung nicht fertig wird und immer wieder den Kontakt sucht, kann er zum Stalker werden. Was als Nächstes kommt, ist für den gestalkten die reine Hölle. Das Gefühl ständig beobachtet zu werden, sich immer unter Kontrolle zu fühlen oder wegen ständiger Anrufe nachts kaum noch zur Ruhe zu kommen, lassen das Opfer an seine psychischen Grenzen kommen.

Betroffene werden ständig vom Stalker überwacht und belästigt

Das Zentralinstitut für seelische Gesundheit mit Sitz in Mannheim hat herausgefunden, dass es hierzulande bereits 12 Prozent aller Menschen mit einem Stalker zu tun hatten. Davon sind vierfünftel Frauen. Fast immer sind die Stalker ehemalige Partner. Der Psychoterror fängt nach der Trennung in der Regel harmlos an. Einfache Besuche werden immer häufiger und geraten schließlich zur anhaltenden Überwachung - auch unterwegs.

Wenn man sich die Herkunft des Wortes „Stalking“ ansieht, wird klar, was ein Stalker seinem Opfer antut. „To stalk“ bedeutet „jagen“, “belästigen“ oder „auf die Pirsch gehen“. Mittlerweile ist das ständige Belauern auch strafrechtlich relevant. Wenn dadurch das Opfer in sein Leben nicht mehr frei gestalten kann oder seine Sicherheit gefährdet ist, kann dies den Stalker für bis zu drei Jahre ins Gefängnis bringen.

Informieren von Freunden und Beweise sammeln

Alleine kommt sich ein Betroffener selten weiter. Daher sollte man sich im Fall einer Nachstellung um Hilfe bemühen. Die erste Regel lautet, dass man Verwandte und Freunde von den Vorfällen informiert. Gemeinsamkeit macht auch in diesem Fall stark. Dem Stalker muss deutlich gemacht werden, dass jeder Kontakt unerwünscht ist. Darum sollte man auf keinen Fall auf irgendwelche Nachrichten reagieren. Zudem ist es wichtig, Beweise zusammenzutragen.

Hat man Sorge um die eigene Sicherheit, ist die örtliche Polizei der richtige Ansprechpartner. Notfalls lässt sich eine einstweilige Verfügung für ein Näherungsverbot erwirken.

Stalking – was treibt die Täter an und welchen Schutz bieten Gesetze?

Junge Frau mit verweinten Augen steht besorgt am Fenster
Anxiety © Petro Feketa - www.fotolia.de

Wenn aus Liebe Wahn wird – solche Formulierungen erwecken den Eindruck, dass Stalker romantische Gefühle für ihre Opfer hegen. Das Gegenteil ist der Fall: Beim Stalking geht es um Macht und Kontrolle. Daher sind die meisten Opfer auch Frauen, deren Ex-Partner oder Verehrer die Zuneigung mit Gewalt erzwingen wollen.

In Deutschland steht "unbefugtes Nachstellen" seit 2007 gesetzlich unter Strafe. Je nach Schädigung des Opfers muss der Täter bis zu zehn Jahre ins Gefängnis. Rund 25.000 Fälle sind 2012 von der Kriminalstatistik erfasst – eine leichte Abwärtstendenz gegenüber den Vorjahren.

Fälle wie die Geiselnahme in Ingolstadt lassen jedoch Rufe nach schärferen Gesetzen laut werden. Die Justizministerin lehnt das ab. Ihr Argument: Höhere Strafen wirken weniger abschreckend als das Risiko erwischt zu werden.

In diesem Sinne hat auch die EU neue Schutzmaßnahmen beschlossen. Ab 2015 stehen Stalker international verstärkt unter Beobachtung. Opfer, die innerhalb Europas umziehen, genießen automatisch den Schutz der dortigen Behörden.

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    Hilfe gegen Stalking

    Rat können sich die Betroffene bei einer Rechtsberatung einholen. In Fällen des leichten Stalkings reicht es oft aus, wenn sich das Opfer an ein paar Regeln hält, damit der Täter schnell das Interesse verliert.

    Wichtig ist, dass dem Stalker unmissverständlich klargemacht wird, dass man keinen Kontakt zu ihm wünscht. Damit er keine neue Hoffnung schöpft ist es wichtig, ihn danach strikt zu ignorieren.

    Bei unerwünschten Anrufen kann es helfen, den alten Anschluss zu kündigen und sich eine neue Telefonnummer zuzulegen. In jedem Fall ist es gut, möglichst viele Bekannte einzuweihen. Sie können im Falle einer Anzeige zudem gegen das Opfer aussagen. Hält der Psychoterror weiterhin an, dann kann ein Umzug und das Suchen einer neuen Arbeitsstelle endgültig Hilfe bringen.

    Möglichkeiten, sich zu schützen

    Im Vorfeld eines Straf- und in der Regel damit verbundenen Zivilprozesses hat das Stalking-Opfer verschiedene Möglichkeiten, um sich zu schützen und zu wehren.

    • Von Beginn an sollte eine Person des Vertrauens über das Stalking informiert sein - sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich

    • Dem Stalker muss so schnell wie möglich unmissverständlich klar gemacht werden, dass kein Kontakt zu ihm gewünscht wird. Das ist der erste Punkt in der jetzt beginnenden Dokumentation mit Blick auf eine spätere Anklageerhebung

    • Bei dem Stalking per Telefon bieten sich ein Rufnummernwechsel, der Verzicht auf Rufnummerneinträge, eine Geheimnummer, sowie unter Einbeziehung der Polizei die Aktivierung einer Fangschaltung an

    • Empfehlenswert ist es, sich frühzeitig fachlich-psychologisch betreuen zu lassen - dazu gehört, auch wegen einer Kostenübernahme, die Einbeziehung der Krankenkasse

    • Stalking hat zwangsläufig eine psychische Destabilisierung zur Folge. Dem muss das Stalking-Opfer im Eigeninteresse entgegenwirken

    • Kurz über lang ist der Stalker seinem Stalking-Opfer bekannt. In diesem Falle helfen juristische Maßnahmen wie eine Schutzanordnung oder eine kostenpflichtige Unterlassungsverfügung. Beides sollte anwaltlich geschehen - die Anwaltskosten muss der Stalker bezahlen

    Die psychologische Betreuung des Opfers ist wichtig
    Die psychologische Betreuung des Opfers ist wichtig

    Das unvermeidbare Problem für ein Stalking-Opfer ist die Situation, dass sich eine dauerhafte Kontaktsuche des Stalkers nicht lückenlos unterbinden lässt. Auch das juristische Recht zu bekommen schließt nicht aus, dass der Stalker zu einem späteren Zeitpunkt, schlimmstenfalls im Anschluss an eine Haftstrafe, das Stalking wieder aufnimmt.

    Insofern sollte das Stalking-Opfer als eine der letzten Möglichkeiten auch den Wohnsitz-/Wohnortwechsel in Betracht ziehen. In dieser Hinsicht ist das Stalking-Opfer im mehrfachen Sinne ein wirkliches Opfer.

    Die vier Schritte im Umgang mit Stalkern

    Stalker sind in der Regel psychisch kranke Menschen, die mit der Ablehnung, die sie durch die beschattete Person oder von der Gesellschaft erfahren, nicht zurecht kommen. Sie sind gekränkt und emotional verletzt, und können dadurch zu einer erheblichen Gefahr werden. Auch wenn nicht alle Stalker tatsächlich eine Bedrohung darstellen, so kann man dies doch im Vorfeld nicht wissen.

    Schritt 1: Abgrenzung

    Fühlt man sich also von einer Person verfolgt, bedrängt oder belästigt, die über ein normales Maß an Interesse hinaus geht, so sollte man sich augenblicklich zur Wehr setzen und sich abgrenzen.

    Schritt 2: Vertrauenspersonen einweihen

    Möchte man dabei den persönlichen Kontakt suchen, so sollte man dies auf gar keinen Fall alleine tun, oder sich gar an einem abgelegenen Ort verabreden. Nehmen Sie einen möglichst männlichen Begleiter mit, der Sie notfalls beschützen kann. Ebenso gut können Sie Ihre Absage aber auch schriftlich formulieren.

    Schritt 3: Letzte Warnung

    Teilen Sie dem Stalker mit, dass Sie sich belästigt fühlen, und dass Sie sein Interesse als Stalking empfinden. Machen Sie deutlich, dass es sich bei Stalking um einen Straftatbestand handelt, und dass Sie zur Polizei gehen werden, sollten seine Aktivitäten nicht augenblicklich aufhören.

    Schritt 4: Polizei benachrichtigen

    In seltenen Fällen liegt tatsächlich ein Missverständnis vor, oder dem vermeintlichen Stalker ist gar nicht bewusst, dass er Sie durch sein Verhalten ängstigt. Endet das Stalking nach dieser Warnung nicht augenblicklich, so sollten Sie umgehend zur Polizei gehen und die betreffende Person anzeigen. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie von jemandem gestalkt werden, der Ihnen nicht persönlich bekannt ist.

    Verharmlosungen vermeiden

    Ein Fehler wäre es, sich durch das Interesse des Stalkers geschmeichelt zu fühlen und die Sache herunter zu spielen und zu verharmlosen. Reagieren Sie umgehend, und nicht erst dann, wenn bereits etwas geschehen ist.

    Professionelle Hilfe für die Opfer

    Stalking Opfer haben häufig Hemmungen, sich Hilfe zu holen. In der Zeit des Aushaltens müssen sie viele unangenehme oder furchteinflößende Situationen meistern. Auch wenn die Gefahr letztendlich ausgeschaltet ist, fühlen sie sich unsicher und haben meist Ängste entwickelt, die vorher nicht vorhanden waren.

    Diesen Ängsten kann man mit sehr viel Gesprächen mit Freunden und einem guten sozialen Hintergrund selbst beikommen. Idealerweise wird aber empfohlen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Meist erfolgt die Therapie eines Stalkers jedoch nur aufgrund richterlicher Anordnung, nämlich dann, wenn er als Straftäter in Untersuchungshaft genommen worden ist oder verurteilt wurde. Für die betroffenen Erkrankten kann diese unfreiwillige Therapie eine unglaubliche Erleichterung bedeuten, da sie sich jetzt von ihren Zwangsvorstellungen und sonstigen psychischen Störungen Stück für Stück befreien können.

    Aber auch die Opfer von Stalkern haben manchmal Unterstützung und professionelle Hilfe nötig. Dies hängt häufig direkt von der Intensität des Stalking ab. Fanden im Rahmen der Belästigung und Verfolgung auch tätliche Übergriffe mit Androhung oder Ausübung von Gewalt statt, so müssen die Opfer diese Vorfälle gründlich verarbeiten.

    Gesprächstherapie und Selbsthilfegruppen
    Durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe kann das Vertrauen in andere Menschen wieder aufgebaut werd
    Durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe kann das Vertrauen in andere Menschen wieder aufgebaut werden

    Das grundsätzliche Vertrauen in andere Menschen kann schwer angegriffen sein und muss über eine Therapie oder über Gespräche mit anderen Betroffenen wieder hergestellt werden. In einer Gesprächstherapie oder durch den Besuch einer Selbsthilfegruppe kann dies möglich sein.

    Hilfe von Polizei und Hausarzt

    Viele Stalkingopfer trauen sich nicht mehr alleine aus dem Haus und entwickeln ein übersensibles Gespür für vermeintliche Gefahrensituationen oder erneute Stalkingattacken. Dies kann soweit führen, dass sie das gesunde Urteilsvermögen einbüßen und hinter jedem freundlich grüßenden Nachbarn einen Stalker vermuten.

    Zu verdenken ist dies nicht, denn im Allgemeinen setzt ein Stalker seine Opfer vielen ungewohnten und schwer einzuordnenden Situationen aus. So müssen die Opfer mit dem Gedanken fertig werden, ständig überwacht worden zu sein.

    Auch hierfür gibt es inzwischen spezielle Therapieformen, zu denen die Polizei oder der Hausarzt Auskunft gibt oder Ansprechpartner vermittelt.

    Erste Beratungsstelle in Berlin für Stalker

    Durch Technologie wird Stalking immer leichter und häufiger - Beratungsstelle in Berlin gegründet

    Frau steht am Fenster und sieht raus, Schüssel in der Hand
    Woman at her window holding a bowl, contemplating © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    In Berlin wurde vor etwa einem Jahr die erste Beratungsstelle in Deutschland für Stalker eingerichtet. Unter dem Begriff "Stalking" auf deutsch Nachstellung, versteht man ein beharrliches Belästigen oder Nachstellen einer Person. Dies kann besonders in der heutigen Zeit auch über Telefon, beziehungsweise Handy per SMS und Internet geschehen. Das Stalking zählt nicht zu den Krankheiten, sondern hierbei handelt es sich um ein soziales Fehlverhalten.

    In vielen Staaten, in Deutschland seit dem 31.3.2007, werden diese Handlungen strafrechtlich verfolgt. In der Berliner Beratungsstelle wurden bislang 530 Kontakte zu den Betroffenen gezählt, wobei über 80 längerfristig sind. Die meisten Täter sind Männer und das Alter liegt zwischen 18 und 60 Jahren. In die Beratungsstelle kommen aber nicht nur die Täter, sondern auch die Opfer.

    Wie der Leiter der Beratungsstelle, Ortiz-Müller, mitteilt, sei dieses Projekt leider nicht finanziell abgesichert, so dass der Berliner Senat jährlich einen Zuschuss von 200.000 Euro gewährleisten müsse. Zurzeit sind fünf Mitarbeiter in der Beratungsstelle beschäftigt. In Berlin gab es im Jahr 2008 2.150 Stalking-Fälle mit 1500 Tätern.

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      Berlin - Kostenlose Hilfe für Stalker

      Junge brünette Frau schreit in weißen Telefonhörer
      junge frau © Uwe Bumann - www.fotolia.de

      Viele Stalker sind sich ihres Problems durchaus bewusst. Hilfe finden sie seit einiger Zeit bei "Stop-Stalking", einer Beratungsstelle in Berlin. Dort können sich Menschen, die andere stalken kostenlos Unterstützung besorgen. Die Anlaufstelle wird vom Berliner Senat finanziell getragen. Wolf Ortiz-Müller, Psychologe und Leiter des Büros, verzeichnet zunehmendes Interesse vom Betroffenen. Nach seinen Angaben sind im vergangenen Jahr 25 Prozent mehr Anfragen eingegangen, als im Jahr davor.

      Damit stieg die Zahl auf 530 Kontakte. Ortiz-Müller erklärt, dass sowohl die Polizei, wie auch die Justiz immer häufiger an das Beratungsbüro verweisen. Bei den Stalkern handelt es sich häufig um Ex-Partner, die mit der Trennung nicht zurecht kämen und ihre vormaligen Lebenspartner bedrängen. Auch das Internet-Stalking nimmt zu.

      Die einzigartige Einrichtung wird deutschlandweit geschätzt. So gibt es auch regelmäßig Ratsuchende, die sich via Mail oder Telefon bei "Stop-Stalking" meldeten.

      In typischen Stalking-Fällen handelt es sich bei dem Täter um den Ex-Partner...

      Anfeindungen durch den Ex - von der Trennung bis zum Stalking

      Eine Trennung erfolgt nicht immer im gegenseitigen Einverständnis. Mit der Verletzlichkeit des anderen umzugehen kann für den Partner, der sich für die Trennung entschieden hat, schwer zu schaffen sein, wenn sich der verletzte Partner auf einmal als angriffslustig oder grenzüberschreitend erweist.

      Eine Trennung kann der einzig richtige Schritt sein

      Steht eine Beziehung vor dem Aus, ist es für alle Personen aus dem nahen Umfeld des Paares meist ein schwerer Schlag. Selten konnten Freunde und Familie in die wahren Probleme des Paares Einblick nehmen. Umso stärker trifft es dann, wenn die Trennung mitgeteilt wird.

      Für das Paar selbst kann eine Trennung der einzig richtige Schritt sein. Haben beide Partner über einen längeren Zeitraum Kraft investiert, um an den Schwierigkeiten in der Beziehung zu arbeiten, und haben sich die Differenzen trotzdem nicht mindern können, dann ist eine Trennung – vorerst auch auf Zeit – die vernünftigste Entscheidung, um sich wieder Luft zum Atmen zu geben.

      Leider sehen nicht immer beide Partner gleichermaßen die Richtigkeit des Schrittes ein.

      Wenn der Verletzte es nicht akzeptieren kann

      So kann es leicht passieren, dass aus dem Wohlwollen einer Trennung ein Nähe-Distanz-Kampf entsteht. Will der eine Partner Abstand und zur Ruhe kommen, so kann es passieren, dass der andere Partner mit dem Zeitpunkt der Trennung und dem grundsätzlichen Fakt nicht einverstanden ist.

      Auch wenn der Kopf sagt, dass es die richtige Entscheidung ist, so sind es oft die Gefühle, die einen Strich durch die Umsetzung der entschiedenen Trennung machen und den noch sehr an der Beziehung hängenden Partner zu kritischen Handlungen animieren.

      Nicht selten kann es der eine Partner nicht lassen, den anderen, trotz ausgesprochener Trennung, einfach endgültig oder eine Zeit lang in Ruhe zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz durch den Verlust des Partners, die Zeit für fehlende und klärende Gespräche und der Wunsch, dass man doch wieder ein glückliches Paar sein möchte und sich endlich dementsprechend ändern möchte. Schenkt der sich zurückziehende Partner dem anderen kein Gehör, kommt der Moment der Trennung zu überraschend oder in einer Form der aggressiven Formulierung, kann der Fall eintreten, dass der sich zurückgewiesene Partner so sehr angegriffen und in seinem Stolz verletzt fühlt, dass er sich wehren wird.

      Wenn einer der Ex-Partner die Trennung nicht akzeptieren kann oder will
      Wenn einer der Ex-Partner die Trennung nicht akzeptieren kann oder will

      Aus Unverständnis wird Provokation und Spionage

      Gespräche mit Freunden, Arbeitskollegen und Familie, in denen die Trennung angesprochen und der andere Partner schlecht geredet wird, stellen hier nur den Anfang dar. Das respektlose Reden im direkten Gespräch mit dem Ex-Partner oder ein sich einmischendes Verhalten in das Leben des anderen sind weitere Konsequenzen eines schwachen und an seine Grenzen getriebenen Menschen.

      Nervige Anrufe, provokante Emails, das Spionieren im Alltag, ob es bereits einen anderen Partner im Leben des Ex gibt - dies sind Handlungen, die bereits als seelische Angriffe verstanden werden können. Schützen Sie sich selbst und reden Sie klar mit Ihrem Ex, sobald sich dieser ansatzweise übergriffig verhält.

      Klare Grenzen setzen

      Warten Sie nicht zu lang, sondern handeln Sie, sobald Sie erste Anzeichen erkennen. Zeigen Sie sich klar, entschieden, entschlossen und machen Sie Ihrem Ex-Partner auf diese Weise klar, dass Sie dessen Nähe in Ihrem Alltag nicht mehr wünschen.

      Verbitten Sie sich die zufälligen Begegnungen, die durch Ihren Ex eingeleitet werden und sprechen Sie deutlich an, wie Sie sich fühlen, wenn Sie Ihren Ex immer und immer wieder sehen, hören oder wahrnehmen müssen. Setzen Sie klare Linien und haben Sie vorerst keinen Kontakt zu Ihrem Ex-Partner, bis genügend Zeit vergangen ist, so dass Sie sich beide, falls erforderlich, dann wieder fair und grenzachtend begegnen können.

      Oftmals nutzt der Ex-Parter auch Möglichkeiten des digitalen Stalkings...

      Wenn Ihr Ex zum Cyber-Stalker wird - Selbsthilfe bei Cyber-Stalking

      Noch vor wenigen Jahren war es relativ einfach, einen Ex-Geliebten auf Abstand zu halten und aus der eigenen Privatsphäre herauszuhalten. Doch dank Facebook und anderen sozialen Online-Netzwerken kann das zu einem ziemlich komplexen Unterfangen werden.

      Nicht immer endet eine Beziehung einvernehmlich und nicht immer weiß der Zurückgewiesene mit den Schmerz konstruktiv umzugehen. Das Cyber-Stalking von Ex-Geliebten kann sich auf saloppe Kommentare auf Ihrer Profil-Seite beschränken, jedoch aber auch soweit gehen, dass der Stalker immer dort aufkreuzt, wo Sie auch gerade sind. Schlicht einfach, weil er durch Facebook immer Ihren Aufenthaltsort kennt.

      Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie einen Cyber-Stalker loswerden können.

      Suchen Sie das klärende Gespräch

      Rufen Sie Ihren Ex an oder schreiben Sie ihn eine E-Mail, in der Sie ihn höflich und freundlich darum bitten, von weiteren Kontaktaufnahmen abzusehen. Sagen Sie ihm, dass Sie ihn sehr geschätzt haben und seinen Trennungsschmerz nachempfinden können, aber einfach keine Zukunft in einer Beziehung – freundschaftlicher wie romantischer Natur – sehen. Nicht selten führt eine freundschaftliche Aussprache zum Seelenfrieden.

      Blocken Sie ihn

      Wenn ein Gespräch nicht zum gewünschten Erfolg führt, sollten Sie ihn, wann immer es technisch möglich ist, blocken. Egal auf welchen Online-Plattformen Sie sich bewegen, versuchen Sie die Nutzereinstellungen so einzustellen, dass er Ihre Einträge und Fotos nicht länger sehen kann.

      Achten Sie auf Ihre Privatsphäre

      Hinsichtlich der Privatsphäre gelten im Internet die gleichen Regeln wie in der realen Welt auch. Wenn Sie nicht wollen, dass bestimmte Menschen gewisse Dinge über Sie wissen, dann halten Sie sich einfach bedeckt.

      Sie müssen nicht jeden Ihrer Schritte in Facebook oder Twitter dokumentieren. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Ex auch über ein Benutzerkonto eines gemeinsamen Freundes Einsicht auf Ihre Einträge haben kann.

      Wenn Sie Ihren Freunden unbedingt mitteilen wollen, wie toll der neue Italiener am Stadtpark ist, dann warten Sie damit, bis Sie das Restaurant wieder verlassen haben. So geben Sie Ihren Aufenthaltsort nicht konstant preis.

      Wechseln Sie Ihr Passwort

      Wenn Sie mit Ihrem Ex eine langjährige Beziehung geführt haben, ist es wahrscheinlich, dass Sie ihm Ihr Passwort einmal verraten haben oder er Sie schlicht so gut kennt, dass er von selbst auf das Passwort kommen kann. Mit dem Ende der Beziehung sollten Sie daher auch wichtige Passwörter ändern, die keinen Bezug zu Ihrer alten Liebe haben.

      Fragen Sie um Hilfe

      In extremen Fällen kann es nötig sein, sich den verschmähten Liebhaber mit Hilfe eines Anwalts oder gar der Polizei vom Leibe zu halten. Wenn Ihnen die ganze Angelegenheit mehr und mehr Angst macht, sollten Sie nicht zögern, die Behörden einzuschalten oder rechtlichen Beistand um Rat zu fragen.

      Grundinformationen zum Stalking

      • Stalking - Merkmale, Rechtliche Lage, Umgang und Selbsthilfe

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      Quellenangaben

      • Bildnachweis: telephoto lens hidden behind canes © Damian - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Rainy melancholy. © wrangler - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Therapist comforting patient © WavebreakMediaMicro - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: bunte Stühle im Kreis © fotomek - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Young couple holding broken heart © WavebreakMediaMicro - www.fotolia.de

      Autor:

      Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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