9. Oktober 2009
Eine der größten Hürden, die Sie bei der Planung Ihrer Hochzeitsfeier zu nehmen haben, ist die Planung der Tisch- und Sitzordnung. Hier entscheidet sich, ob Ihre Gäste sich gut unterhalten werden und einen passenden Gesprächspartner finden. Ebenso können Sie durch eine nicht optimale Sitzordnung unter Umständen auch Gäste vor den Kopf stoßen. Ein paar ganz einfache Regeln, die Sie beachten sollten, finden Sie hier.
Sind auf Ihrer Hochzeitsfeier viele Gäste anwesend, dann werden Sie vermutlich mehrere Tische gruppieren. Eine kleine Hochzeitsgesellschaft dagegen lässt sich auch an einer Tafel unterbringen. Sehr feierliche und feudale Hochzeiten bevorzugen die Tafel allerdings auch bei großen Runden. Egal ob Tische oder Tafel gilt die Grundregel: Je "wichtiger" die Gäste in der Hierarchie sind, desto enger sitzen sie beim Brautpaar.
Am Tisch des Brautpaars sitzen also auf jeden Fall die Brauteltern. Das klingt einfach, kann aber bereits dann schon Probleme aufwerfen, wenn es unter den Brauteltern geschiedene oder womöglich neu verheiratete Paare gibt. Bringt der Brautvater seine zweite Ehefrau mit, so müssen Sie sich vorher schon gut überlegen, ob Sie diese Personen wirklich neben der Brautmutter platzieren können. Eine allein stehende Dame von höherer Wichtigkeit bringt man zum Beispiel gut an der Seite des Bräutigams unter. Klären Sie aber bitte vorher ab, ob geschiedene Paare sich bei der Hochzeitsfeier in die Augen sehen möchten.
Neben den Eltern des Brautpaars sitzen die Trauzeugen. Erst dann kommen in der tagesaktuellen Hierarchie des Hochzeitsfestes die Geschwister der Brautleute. Sind diese bereits auch verheiratet und womöglich gemeinsam mit vielen Kindern zur Hochzeit eingeladen, können sie auch an einem separaten Tisch untergebracht werden. Enge Verwandten der Brauteltern setzt man entweder ebenfalls separat aber in die Nähe, oder man nimmt sie direkt an den Tisch der Brautleute auf. Dies kann man zum Beispiel dann gut tun, wenn die Verwandten schon betagt und ohne Begleitung an der Hochzeit teilnehmen. Niemand wird es verübeln, wenn man einen älteren Menschen mit Respekt und Achtung gegenüber tritt und ihm einen der begehrten Plätze zuteilt.
Teilen Sie dann den Freundeskreis in einzelne Gruppen auf. Alte Schulfreunde oder Vereinskameraden können Sie getrost bunt gewürfelt an einen Tisch setzen. Um deren Unterhaltung müssen Sie sich keine Gedanken machen, denn diese Tische sind animationsmäßig die reinsten Selbstläufer. Da es hier oft sehr lustig und recht laut zugeht, setzen Sie diese Personen ruhig an den Rand des Geschehens. Damit rücken Sie Tische mehr in den Mittelpunkt der Feier, deren Unterhaltung vielleicht mit Anlaufschwierigkeiten versehen sein könnte.
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