Wenn die Partnerschaft sich festigt - hier lauern Beziehungsfehler

Junges Paar, warm angezogen steht draußen im Schnee und schaut sich verliebt an

Vier Verhaltensfehler, die eine Partnerschaft gefährden

Zu Beginn einer Partnerschaft ist es nie langweilig. Entweder sind Sie vor dem Treffen Ihres Freundes so begeistert, dass Sie Angst haben etwas falsch zu machen oder Sie sind einfach nur unendlich neugierig. Lesen Sie mehr darüber, wie und wodurch eine Beziehung viel zu schnell gefährdet werden kann, noch bevor Sie ausreichend wachsen konnte.

1. Sie sind zu nett

Sie wollen Ihrem Partner auf keinem Fall sagen, dass das, was er gerade gesagt hat, absolut unhöflich und verletzend für Sie ist.

Sie wollen ihm nicht sagen, dass Sie wahnsinnig davon genervt sind, dass er abends drei Stunden länger weggeblieben ist als im Vorfeld abgesprochen und dass er sich nicht gemeldet und Ihnen rechtzeitig Bescheid gegeben hat.

Sie wollen Ihrem Partner auf keinen Fall wissen lassen, dass es auch nur den kleinsten Makel an Ihrer Beziehung gibt. Ok, bleiben Sie bei dieser Strategie!

Ehrlichkeit als Grundlage für eine harmonische Beziehung

Aber verstehen Sie bitte, dass Sie mit Ihrem Partner eine engere Bindung und innigere Partnerschaft aufbauen können, wenn Sie ehrlich mit sich und ihm sind, wenn Sie ihm in den richtigen Momenten auch sagen, dass und was Sie gerade nervt und fertig macht.

Wenn Sie niemals auf diese Art mit Ihrem Partner reden, wissen Sie selbst, dass Sie sich früher oder später von ihm distanzieren werden, sogar müssen, wenn es sich bei Ihnen um Liebe handelt.

2. Sie versuchen mehr Aktivitäten zu zweit umzusetzen

Sie sind es gewohnt vielen Verabredungen nachzukommen. Es macht Ihnen Spaß in Ihrer Heimatstadt etwas zu unternehmen. Aber alles, was Sie seit Ihrer Partnerschaft mit Ihrem Partner machen, ist Zeit in der Wohnung zu verbringen, zusammen zu essen und Filme anzusehen. Das ist ganz normal.

Bevor Sie ein Paar wurden waren Sie so oft unterwegs und unter Menschen, um sich erst einmal ungezwungen kennenzulernen. Jetzt, wo Sie einander gut kennen, und Sie sich dahingehend sicher genug fühlen, dass Sie Ihren Partner wirklich lieben, können Sie nun einfach glücklich miteinander sein und eine entspannte Zeit verbringen.

Seien Sie nicht angstbeladen und setzen Sie sich nicht unter Stress, mit Ihrem Partner unbedingt unter Menschen gehen zu müssen. Natürlich sollen Sie nicht jeden Tag zu Hause verbringen, aber seien Sie auch nicht beunruhigt, wenn Sie in letzter Zeit immer häufiger einfach zu Hause sind.

3. Werfen Sie nicht Ihr bisheriges Sozialleben weg

Ihr Partner kann nicht Ihr ganzes soziales Leben und Bedürfnis abdecken – und das will er auch nicht! Zu Beginn einer Beziehung möchte man sich am liebsten den ganzen Tag sehen und gar nicht mehr auseinandergehen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie sich gegenseitig den Raum für Ihre Freunde nicht verwehren. Der Zeitpunkt wird kommen, in dem Sie oder Ihr Partner wieder Lust haben, Freunde gemeinsam oder einzeln zu sehen.

Gönnen Sie sich die Zeit und machen Sie bitte kein Eifersuchtsthema daraus oder werfen gar die Frage auf: "Es ist dir also wichtiger deine Freunde zu sehen als mich?!"

Sollte die Beziehung irgendwann beendet sein, werden Sie bereuen, dass Sie Ihre Freunde während der Beziehung auf das Abstellgleis befördert haben und Ihr Partner so viel wichtiger war.

Achten Sie also bitte darauf, dass Sie Ihre Zeit nicht nur mit Ihrem Partner verbringen, sondern nach Stabilisierung der Beziehung auch wieder den Kontakt zu Ihren Freunden und anderen Aktivitäten ohne Ihren Partner aufnehmen.

Ihr Partner wird es Ihnen ebenfalls danken und sich nicht von zu viel Zuneigung erdrückt fühlen.

4. Sie machen zu viel Druck, wenn es um das Thema Sex geht

Eine kleine Pause bzw. Verringerung der Sexanteile ist im Laufe einer Beziehung normal. Sie können nicht erwarten, dass man für immer vier Mal täglich Sex hat und haben möchte. Das bedeutet nicht, dass Sie ohne weiteres akzeptieren sollen, wenn das Thema Sex anfängt vollständig aus Ihrer Beziehung zu verschwinden.

Vielmehr ist die Rede von ein paar Malen, in denen Ihr Partner Ihnen signalisiert, dass er lieber schlafen gehen möchte als die Nacht mit Ihnen zu verlängern. Reagieren Sie bitte nicht beleidigt oder negativ darauf.

Versuchen Sie stattdessen ein Lächeln zu fühlen und zu zeigen und sagen Sie Ihrem Partner, dass das für Sie ok ist. Wenn Sie sich verärgert zeigen, verkompliziert das den nächsten Sex und das Thema Sex grundsätzlich.

Ihr Partner hat dann das Problem, dass er das nächste Mal, wenn Sie wieder signalisieren, dass Sie Lust auf ihn haben, denkt, dass er nicht Nein sagen darf.

Es ist tatsächlich so, dass eine falsche Reaktion oder ein falsches Wort zum unpassenden Augenblick dazu führt, dass die eigentliche, kurze Pause verlängert wird und Sie noch länger auf Ihren guten Sex mit Ihrem Partner warten müssen.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Love © pressmaster - www.fotolia.de

Autor:

Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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