Beziehungskiller und Verhaltensfehler, die eine Partnerschaft gefährden

Junges Paar, warm angezogen steht draußen im Schnee und schaut sich verliebt an

Wenn die Partnerschaft sich festigt - hier und da lauern Beziehungsfehler; wir informieren über typische Merkmale und Möglichkeiten, dies zu verhindern

Zu Beginn einer Partnerschaft ist es nie langweilig. Entweder sind Sie vor dem Treffen Ihres Freundes so begeistert, dass Sie Angst haben etwas falsch zu machen oder Sie sind einfach nur unendlich neugierig. Lesen Sie mehr darüber, wie und wodurch eine Beziehung viel zu schnell gefährdet werden kann, noch bevor Sie ausreichend wachsen konnte und welche Beziehungsfehler Sie auf welche Art und Weise vermeiden können.

Eine Beziehung läuft nicht immer rund. Es gibt diverse Ecken und Kanten, an denen es manchmal etwas holprig werden kann. Mit der richtigen Sicht- und Verhaltensweise ist es möglich, solche Hürden zu überbrücken bzw. zumindest teilweise erst gar nicht entstehen zu lassen.

Wenn die Partnerschaft sich festigt - hier lauern Beziehungsfehler

Während man zu Beginn einer Partnerschaft kleine Macken oder auch bestimmte Verhaltensweisen des Partners gekonnt übersieht und sich mitunter sogar verstellt, um auch nur die kleinste Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollte man sich schnellstmöglich angewöhnen, man selbst zu sein; schließlich stellt Ehrlichkeit mit den wichtigsten Punkt in einer Beziehung dar.

Sie sind zu nett

Sie wollen Ihrem Partner auf keinem Fall sagen, dass das, was er gerade gesagt hat, absolut unhöflich und verletzend für Sie ist. Sie wollen ihm nicht sagen, dass Sie wahnsinnig davon genervt sind, dass er abends drei Stunden länger weggeblieben ist, als im Vorfeld abgesprochen und dass er sich nicht gemeldet und Ihnen rechtzeitig Bescheid gegeben hat.

Sie wollen Ihrem Partner auf keinen Fall wissen lassen, dass es auch nur den kleinsten Makel an Ihrer Beziehung gibt. Ok, bleiben Sie bei dieser Strategie.

Ehrlichkeit als Grundlage für eine harmonische Beziehung

Aber verstehen Sie bitte, dass Sie mit Ihrem Partner eine engere Bindung und innigere Partnerschaft aufbauen können, wenn Sie ehrlich mit sich und ihm sind, wenn Sie ihm in den richtigen Momenten auch sagen, dass und was Sie gerade nervt und fertig macht. Wenn Sie niemals auf diese Art mit Ihrem Partner reden, wissen Sie selbst, dass Sie sich früher oder später von ihm distanzieren werden, sogar müssen, wenn es sich bei Ihnen um Liebe handelt.

Offenheit und Ehrlichkeit sind 2 der wichtigsten Grundsteine einer gesunden Bziehung
Offenheit und Ehrlichkeit sind 2 der wichtigsten Grundsteine einer gesunden Bziehung

Sie versuchen mehr Aktivitäten zu zweit umzusetzen

Sie sind es gewohnt, vielen Verabredungen nachzukommen. Es macht Ihnen Spaß, in Ihrer Heimatstadt etwas zu unternehmen. Aber alles, was Sie seit Ihrer Partnerschaft mit Ihrem Partner machen, ist Zeit in der Wohnung zu verbringen, zusammen zu essen und Filme anzusehen. Das ist ganz normal.

Bevor Sie ein Paar wurden, waren Sie so oft unterwegs und unter Menschen, um sich erst einmal ungezwungen kennenzulernen. Jetzt, wo Sie einander gut kennen, und Sie sich dahingehend sicher genug fühlen, dass Sie Ihren Partner wirklich lieben, können Sie nun einfach glücklich miteinander sein und eine entspannte Zeit verbringen.

Seien Sie nicht angstbeladen und setzen Sie sich nicht unter Stress, mit Ihrem Partner unbedingt unter Menschen gehen zu müssen. Natürlich sollen Sie nicht jeden Tag zu Hause verbringen, aber seien Sie auch nicht beunruhigt, wenn Sie in letzter Zeit immer häufiger einfach zu Hause sind.

Werfen Sie nicht Ihr bisheriges Sozialleben weg

Halten sie den Kontakt zu ihren Freunden weiterhin aufrecht
Halten sie den Kontakt zu ihren Freunden weiterhin aufrecht

Ihr Partner kann nicht Ihr ganzes soziales Leben und Bedürfnis abdecken – und das will er auch nicht. Zu Beginn einer Beziehung möchte man sich am liebsten den ganzen Tag sehen und gar nicht mehr auseinandergehen.

Bedenken Sie bitte, dass Sie sich gegenseitig den Raum für Ihre Freunde nicht verwehren. Der Zeitpunkt wird kommen, in dem Sie oder Ihr Partner wieder Lust haben, Freunde gemeinsam oder einzeln zu sehen.

Gönnen Sie sich die Zeit und machen Sie bitte kein Eifersuchtsthema daraus oder werfen gar die Frage auf: "Es ist dir also wichtiger deine Freunde zu sehen, als mich?!" Sollte die Beziehung irgendwann beendet sein, werden Sie bereuen, dass Sie Ihre Freunde während der Beziehung auf das Abstellgleis befördert haben und Ihr Partner so viel wichtiger war.

Achten Sie also bitte darauf, dass Sie Ihre Zeit nicht nur mit Ihrem Partner verbringen, sondern nach Stabilisierung der Beziehung auch wieder den Kontakt zu Ihren Freunden und anderen Aktivitäten ohne Ihren Partner aufnehmen. Ihr Partner wird es Ihnen ebenfalls danken und sich nicht von zu viel Zuneigung erdrückt fühlen.

Sie machen zu viel Druck, wenn es um das Thema Sex geht

Eine kleine Pause bzw. Verringerung der Sexanteile ist im Laufe einer Beziehung normal. Sie können nicht erwarten, dass man für immer vier Mal täglich Sex hat und haben möchte. Das bedeutet nicht, dass Sie ohne Weiteres akzeptieren sollen, wenn das Thema Sex anfängt, vollständig aus Ihrer Beziehung zu verschwinden.

Vielmehr ist die Rede von ein paar Malen, in denen Ihr Partner Ihnen signalisiert, dass er lieber schlafen gehen möchte als die Nacht mit Ihnen zu verlängern. Reagieren Sie bitte nicht beleidigt oder negativ darauf.

Versuchen Sie stattdessen ein Lächeln zu fühlen und zu zeigen und sagen Sie Ihrem Partner, dass das für Sie ok ist. Wenn Sie sich verärgert zeigen, verkompliziert das den nächsten Sex und das Thema Sex grundsätzlich.

Ihr Partner hat dann das Problem, dass er das nächste Mal, wenn Sie wieder signalisieren, dass Sie Lust auf ihn haben, denkt, dass er nicht Nein sagen darf. Es ist tatsächlich so, dass eine falsche Reaktion oder ein falsches Wort zum unpassenden Augenblick dazu führt, dass die eigentliche, kurze Pause verlängert wird und Sie noch länger auf Ihren guten Sex mit Ihrem Partner warten müssen.

Sie vergleichen Ihre Partnerschaft mit anderen Paaren

Manche Partnerschaften vereinen eher die abenteuerlichen Typen, die unentwegt Reisen planen und Salsa-Kurse buchen. Andere Paare sind sehr häuslich, indem sie regelmäßig zu Hause Dinnerparties abhalten. Ihre Beziehung ist nicht weniger stabil oder ungesund, nur weil Sie diese Dinge nicht machen.

Sie und Ihr Partner sind zwei vollständig unterschiedliche Individuen, als das Paar, das zum Skydiven geht oder das Paar, das jedes Wochenende auf die Berge klettert. Und das ist auch der Grund, warum Sie mit Ihrem Mann zusammen sind und nicht mit irgendjemand anderem.

Wenn sich das Zusammensein für beide gut anfühlt, dann ist das Zusammensein auch gut. Beginnen Sie nie den Satz in Ihre Partnerschaft zu bringen: Warum unternehmen wir nicht mehr Aktivitäten, so wie andere Paare?

Dem Vergleich mit anderen Partnerschaften wird die eigene niemals standhalten
Dem Vergleich mit anderen Partnerschaften wird die eigene - oberflächlich gesehen - niemals standhalten

Sie engagieren sich zu sehr in Ihrer Beziehung

Wenn Sie plötzlich damit anfangen, jedes Mal, wenn Ihr Partner von der Arbeit nach Hause kommt, Dessous zu tragen oder jeden Abend ein Dinner im Kerzenschein zaubern, dann ist Ihr Liebster irgendwann in dem Gefühl gefangen, dass er sich ebenfalls auf ähnliche Art in die Beziehung einzubringen hat. Seine Gedanken sind unter anderem so, dass er denkt, Sie bereits für sich gewonnen zu haben und dass er jetzt erst einmal einfach er selbst sein möchte.

Sie können Ihrem Partner gerne Ihre Zuneigung und Ihren romantischen Ideenreichtum zeigen und damit aufwarten, alles nur, weil es ihn in Ihrem Leben gibt und er Ihre große Liebe bedeutet. Aber seien Sie bitte fair und halten Sie das Besondere besonders und veranstalten Sie den Romantikzauber nicht jeden Tag.

Ab einer gewissen Häufung wird jede Geste anfangen, Ihren Partner nicht mehr zu gefallen, sondern zu stressen. Er wird sich wie ein Trottel vorkommen, weil er in der Hinsicht selbst nichts auf die Beine stellt.

Geben Sie Ihrem Partner die Chance, selbst aktiv zu werden und akzeptieren Sie auch, wenn er keine Zeit oder keinen Kopf hat, ebenso romantisch vielseitig zu sein, wie Sie es sind. Er liebt Sie trotzdem genauso stark.

Sie werden unsicher

Wenn Sie oder Ihr Partner das erste Mal "Ich liebe dich" sagt, ist das ein fantastisches Gefühl. Und das ist es auch noch für die nächsten 100 darauffolgenden Male. Das Senden von SMS oder kurzen Emailnachrichten über den Tag verteilt oder das Hinterlassen von kleinen Zetteln in der Wohnung sind süße Aufmerksamkeiten an den Partner.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Beginn der Beziehung Nachrichten mit dem Inhalt "Ich liebe dich" nicht zu häufig und schon gar täglich formulieren. Schnell kann dieser Satz zur Floskel werden und an Sinntiefe verlieren. In einer gesunden Beziehung sollte ab einem bestimmten Beziehungsstatus das Gefühl von Sicherheit füreinander so groß und stark sein, dass man die Benennung der Liebe durch "Ich liebe dich" nicht mehr einsetzen muss.

Letztendlich sollten Sie darauf achten, dass Sie sich tatsächlich ab einem bestimmten Zeitpunkt sicher mit Ihrem Partner und in Ihrer Beziehung fühlen. Natürlich sollen Sie weiterhin schöne und warmherzige Dinge zu sich sagen, aber denken Sie nicht, dass er Sie nicht liebt, nur weil seine SMS oder Email-Nachrichten von anfänglichen 25 auf 5 pro Tag reduziert werden.

Die 25 Nachrichten pro Tag konnten im Alltag und mit der Grundlage der Sicherheit innerhalb der Beziehung nicht aufrechterhalten werden. Das ist der schlichte und einfache Grund. Wenn Sie damit anfangen, Ihren Partner zu fragen, ob er Sie noch liebt oder warum er nicht mehr so viel zurückschreibt wie sonst, wird er diese von Ihnen ausgehende Unsicherheit sehr schnell unattraktiv finden.

Frauen leiden häufiger unter Beziehungsstress als Männer

Junges Paar auf einer Couch, sie sitzt von ihm abgewendet und starrt bedrückt auf einen Ring in ihrer Hand
Couple going through a rough patch © auremar - www.fotolia.de

Besonders der weibliche Part leidet unter Zank und Zwist in einer Beziehung, denn bei Frauen kann Beziehungsstress schneller zu Erkrankungen wie dem Burnoutsyndrom oder Depressionen führen. Dies haben Forscher der Universität von Kalifornien in einer Studie herausgefunden.

Die Ursache dafür ist das Hormon mit dem Namen Cortisol. Dieses wird als der Verursacher von Stress angesehen, sollte sich der Hormonspiegel während des Tages nicht reduzieren. In Stressmomenten kommt es zu Ausschlägen des Cortisolspiegels. Darum kann eine nicht funktionierende Beziehung Krankheiten verursachen.

Vor allem ein entspannter Tagesabschluss ist für den Abbau des Cortisols wichtig. Dies ist bei Partnerschaften mit Beziehungsproblemen jedoch besonders bei der Frau oft nicht der Fall, weil sie neben der Arbeit oft auch noch den Haushalt schmeißen muss.

Ist das verflixte siebte Jahr bereits nach drei Jahren da?

Schon nach drei Jahren lassen Komplimente, Zuneigung und Sexleben in einer Beziehung nach

Junges Paar im Bett, sie sitzen abweisend Rücken an Rücken und reden nicht miteinander
failed romance © pressmaster - www.fotolia.de

Das siebte Jahre einer Beziehung gilt allgemein als das „verflixte Jahr“. Wie aber nun in der „Time“ zu lesen war, hat eine Umfrage ergeben, dass das verflixte Jahr nicht das siebte, sondern das dritte ist.

Für die Umfrage wurden 2.000 Briten zu ihrer Partnerschaft befragt. Dabei geben 67 Prozent der Teilnehmer an, dass sie nach rund drei Jahren bereits von den Gewohnheiten ihrer Partner genervt waren. Sogar so sehr, dass sie bereits über eine Trennung von ihrem Lebenspartner nachgedacht haben. Zu den Kritikpunkten zählen Verschwendungssucht, Gewichtszunahme und das zu viele Arbeiten.

Weniger Komplimente, schwindendes Sexleben

Auch die Komplimente werden nach drei Jahren weniger. Gerade mal ein Kompliment ist es dann durchschnittlich in der Woche, was der Partner zu hören bekommt. Aber es kommt noch schlimmer. Leben die Paare nämlich bereits seit fünf Jahren oder länger in einer Beziehung zusammen, hören die Komplimente ganz auf. Frisch Verliebte machen sich übrigens durchschnittlich drei Komplimente in der Woche.

Auch im Schlafzimmer wird es nach drei Jahren ruhiger. So haben 52 Prozent der Pärchen, die weniger als drei Jahre zusammen sind, mindestens dreimal in der Woche Sex, jedoch gelten diese Zahlen nur noch für 16 Prozent der Paare, die länger als drei Jahre zusammen leben.

Wie es heißt, soll es helfen, auch mal wieder alleine etwas zu unternehmen. Und das scheint tatsächlich auch zu stimmen. Denn 76 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage gaben an, dass für sie der persönliche Freiraum sehr wichtig ist.

Frust statt Lust: Besser nicht öffentlich austragen

Junges Paar beim Streit, sie guckt genervt, er redet auf sie ein
Angry Couple © Jason Stitt - www.fotolia.de

Wohl jeder wird schon einmal einen Moment des Fremdschämens erlebt haben, als sich wildfremde Paare in aller Öffentlichkeit gegenseitig runtergeputzt haben. Umso schlimmer wird die Situation, wenn man dann auch noch mit den beiden befreundet ist - und keinen Rat weiß, wie man sich jetzt am besten verhält.

Wer also einmal erlebt hat, wie unangenehm streitende Paare bereits für wildfremde Menschen werden können, der sollte seine Konsequenzen daraus ziehen - und allein aus diesem Grund niemals, aber auch niemals einen Streit in der Öffentlichkeit austragen. Falls das nicht geht, dann muss man immerhin fair bleiben: Lautstarke Anschuldigungen oder gar Beleidigungen gehen gar nicht - ganz egal, wie wütend man auch ist!

Es geht jedoch auch eine ganze Nummer kleiner: Fiese Kritik und herabwürdigende Kommentare schleichen sich in so mancher Partnerschaft ein. Besonders mies, wenn dies in der Öffentlichketi oder zum Beispiel vor Freunden passiert - ganz egal, ob es sich dabei um persönliche vermeintliche Schwächen oder Nichteinhaltung gemeinsamer Pflichten handelt. Derlei Themen sollten grundsätzlich unter vier Augen besprochen und auf gar keinen Fall dazu genutzt werden, den Partner zu demütigen.

Streng geheim: Welche Intimitäten aus der Beziehung man ausplaudern darf und was geheim bleibt

Zwei Frauen flüstern ihrer Freundin etwas ins Ohr
Two young girls whispering to ear something secret © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Wer kennt das nicht, die Jungs prahlen mit Weibergeschichten und ehe man sich versieht, hat man auch etwas von der Freundin erzählt. Oder es ist Mädelsabend, der Sekt fließt und auf einmal hat man erzählt, was der Freund im Bett gerne mag.

Solche Dinge passieren und nicht immer ist das schlimm. Doch manche Dinge gehen außerhalb der Beziehung niemanden etwas an. Und das sollte man sich sehr bewusst machen. Denn je bewusster man sich vor Augen führt, dass man den Partner extrem verletzen kann, wenn man Intimitäten ausplaudert, desto weniger wahrscheinlich passiert es einem.

Einer Umfrage der "Apothekenumschau" zufolge, gaben nur 41,2 Prozent der Befragten an, Intimitäten sehr diskret zu behandeln. Das ist nicht einmal die Hälfte. Dabei müssen wir uns nur vor Augen führen, wie wir es fänden, wenn der Partner über uns erzählt, worauf wir beim Sex besonders stehen oder was wir im Badezimmer so tun.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man mit seinem Partner über das Thema spricht und ihn direkt fragt, worüber man mit Kumpels oder Freundinnen sprechen darf und worüber nicht. So finden es viele in Ordnung, wenn man darüber spricht, was man selbst beim Sex mag. Dann können sich die anderen zwar denken, dass der andere es auch mag, aber man hat nicht gleich die Lieblingsstellung des Partners ausgeplaudert.

Generell gilt: Anatomische Details wie Penislänge, Körbchengröße oder auch Krankheiten und psychische Probleme sind Tabu-Themen.

Fragen, die Sie Ihrem Partner lieber nicht stellen sollten

Es gibt Dinge, die werden in einer Beziehung lieber nicht ausgesprochen. Wenn Sie zum Beispiel die Mutter Ihres Partners nicht mögen oder seine Schwester potthässlich finden

Und es gibt auch Fragen, die Sie dem Mann an Ihrer Seite eher nicht stellen sollten, weil Sie ihn damit entweder in eine unangenehme Situation bringen oder Sie die Antwort eigentlich gar nicht wissen wollen. Wenn Sie mit Kuschelbär weiterhin im siebenten Himmel schweben wollen, sollten Sie die folgenden Fragen nicht über Ihre Lippen bringen.

Mit wie vielen Frauen hast Du vor mir geschlafen?

Was die sexuelle Vergangenheit Ihres Partners angeht, so ist die einzig legitime Frage, ob er sich auf HIV oder Geschlechtskrankheiten hat testen lassen. Alles darüber hinaus führt nur dazu, dass er entweder lügt oder Ihnen die Wahrheit sagt. Und letzteres möchten Sie vielleicht gar nicht so genau wissen.

Viele Frauen, und erst recht Männer, sehen sich im Geiste eines gewissen Konkurrenzkampfes mit vergangenen Sexpartnerinnen ihres Lebensgefährten ausgesetzt, wenn er eine überraschend hohe Zahl nennt. Um Verunsicherung und schmerzende Gedankenspiele, was er mit wem wie oft und wo getan hat, zu vermeiden, sollten Sie die Fragen nach den früheren Gespielinnen schlicht vermeiden.

Wenn Du mit einer von meinen Freundinnen schlafen könntest, welche würdest Du wollen?

Männer sind Geschöpfe, die vor allem auf visuelle Reize reagieren. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass er eine (oder mehrere) von Ihren Freundinnen körperlich attraktiv findet. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass er deswegen mit ihr in die Kiste springen und die Beziehung zu Ihnen riskieren würde.

Insofern wollen Sie diese Frage auch erst gar nicht stellen, denn wenn er Ihnen tatsächlich eine ehrliche Antwort gibt, entwickeln Sie unweigerlich feindliche Gefühle gegenüber der genannten Freundin und auch Misstrauen gegenüber Ihres Freundes. Bei dieser Frage kann es keine Gewinner geben.

Hast Du etwas dagegen, wenn ich mich mit meinem Ex treffe?

Männer haben ihren eigenen Stolz und dieser ist unheimlich leicht zu verletzen. Falls der Mann an ihrer Seite mit seiner Meinung nicht hinter den Berg hält, wird er mit einem "verdammt noch mal, klar habe ich etwas dagegen" reagieren.

Wenn er eher diplomatisch ist, wird er sie ohne große Widerworte gehen lassen, innerlich jedoch brodeln und bei der nächstbesten Meinungsverschiedenheit explodieren. Stellen Sie diese Frage also nur, wenn Sie sich in seine Haut reinversetzen und mit seiner Reaktion umgehen können.

Andernfalls sollten Sie sich entweder heimlich oder gar nicht mit ihren Ex treffen. Letzteres wäre vermutlich die beste Alternative.

Wenn Sie jedoch aus zwingenden Gründen ihren Ex sehen müssen, machen Sie eine Gruppengeschichte daraus, indem Sie ihre besten Freundinnen mitnehmen. So bleibt Ihr Mann zuhause beruhigt, weil das Ganze weniger nach einen Wiederaufflammen alter Gefühle aussieht.

Die häufigsten Trennungsgründe eines Paares

Junge Eltern auf Tischplatte gestützt streiten, dahinter sitzt kleines trauriges Mädchen am Tisch
Arguing parents © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Australische Forscher haben nun unter dem Titel "What's Love Got To Do With It?" eine Langzeitstudie mit 2.500 Paaren durchgeführt. Sie wollten herausfinden, was der häufigste Grund für eine Trennung sei und interviewten dabei in einer Zeitspanne von sieben Jahren immer wieder die Probanden. Die Lebensumstände von Paaren, die sich zwischenzeitlich getrennt hatten, wurden dann mit denen noch zusammenlebender Paare verglichen.

Die meist genannten Gründe einer Trennung oder Scheidung waren zum Beispiel das Alter des Mannes (mind. 9 Jahre älter oder 2 Jahre jünger als die Frau), uneheliche Kinder, eine bereits erlebte Ehe vor der neuen Partnerschaft oder der stärkere Kinderwunsch der Frau. Nicht so wichtig hingegen ist laut der Studie, ob die Frau arbeitet oder nicht, oder unterschiedliche Religionen und Glaubenseinstellungen.

Die häufigsten Trennungsgründe

Junges Paar auf Couch, er sitzt vorne nachdenklich, sie von ihm abgewandt weint
conflict © Adam Borkowski - www.fotolia.de

Wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 1.330 Personen zeigt, haben 20% der Befragten mindestens schon einmal darüber nachgedacht, sich von ihrem aktuellen Partner zu trennen.

Der am häufigsten genannte Grund für die Trennungsabsichten war mit 42% Streit. Für 24% der Befragten spielte der Vertrauensverlust eine Rolle und 23% gaben an einfach zu wenig Zeit füreinander gehabt zu haben. Bei 17% der Umfragenteilnehmer hätte ein Seitensprung des Partners beinahe zum Beziehungsaus geführt, weitere 17% nannten finanzielle Differenzen als Auslöser und ebenso viele kamen mit der Eifersucht ihres Partners nicht zurecht. 13% hätten ihren Partner fast für eine neue Liebe verlassen, 9% nannten die Alkoholprobleme ihres Partners als Grund für ihre Trennungsgedanken und 8% wollten ihrem Partner wegen sexueller Probleme lebewohl sagen.

Wann sollte man sich trennen?

Zu entscheiden, ob eine Beziehung noch eine Zukunft hat oder nicht, fällt meist schwer

Junges Paar im Bett, sie sitzen abweisend Rücken an Rücken und reden nicht miteinander
failed romance © pressmaster - www.fotolia.de

In der heutigen Zeit darf man froh sein, wenn man einen Partner findet, der ungefähr zu einem passt. Doch wann hat eine Beziehung wirklich Zukunft und wann nicht?

Beide Partner müssen geben und nehmen

Alles sollte man sich auf keinen Fall gefallen lassen. Es ist wichtig, dass man auf die äußeren Signale achtet. Beziehungen sollten immer auf einer Ebene stattfinden - ein Geben und ein Nehmen. Wenn ein Partner mehr nimmt als gibt, stimmt das Gleichgewicht nicht mehr. Nach einer Weile wird der andere Part immer schlechter drauf sein und immer mehr Kritikpunkte finden.

Möchte man die Beziehung retten, muss man auch etwas dafür tun. Viele Paare glauben, eine Beziehung lebt sich von selber. Das ist aber leider nicht so. Was man bekommt, muss man auch wieder zurückgeben.

Auch kann man dazu Energie-Ping-Pong sagen. Der Ball wird immer wieder zurückgeworfen. Bleibt er zulange bei einem Partner kleben, wird die Beziehung schon bald scheitern.

Eine Paartherapie kann helfen - wenn es beide wollen

Wenn alle Stricke reißen, kann man es mit einer Paartherapie versuchen. Therapeuten haben es schon oft geschafft, das Spiel wieder in den Gang zu setzen. Aber: Beide müssen es wollen. Wenn nur ein Teil die Beziehung retten möchte, sollte man es gleich vergessen, denn dadurch steckt nur ein Mensch Energie in die Sache und hat am Ende gar keine mehr.

Besser man trennt sich, solange man noch die Kraft hat. Wer schon ganz am Boden liegt, hat es danach viel schwerer. Eine Trennung ist hart und die muss man erstmal verkraften.

Studie untersucht die häufigsten Ursachen für das Zerbrechen von Liebesbeziehungen

Junges Paar im Bett voneinander abgewandt
Portrait of unhappy young couple in bedroom © vgstudio - www.fotolia.de

Die Website "Wot went Wrong" untersucht, warum Liebesbeziehungen zerbrechen oder Männer und Frauen sich nach Dates nicht mehr melden. Dazu nutzt sie unter anderem ein Belohnungssystem für die Befragten. Nun legen die Macher eine Umfrage mit den häufigsten Gründen für das Ende einer Beziehung vor. Dabei ergeben sich bei den Geschlechtern große Unterschiede.

Besonders viele Frauen verlassen ihren Liebsten dann, wenn ein Konkurrent in Sicht ist. Platz 2 lautet bei Frauen das Essverhalten der Männer. Unterscheidet sich dies zu stark von den eigenen, ist das ein Grund für das Liebesaus. Bitter aber leider wahr: Auch ein kleiner Penis ist ein häufiger Grund für Frauen, das Weite zu suchen.

Männer geben am häufigsten an, eine vielversprechende Beziehung zu beenden, wenn sie sich nicht bereit für etwas Ernsteres fühlten. Platz 2 belegt die Körperpflege. Ist diese bei Frauen nicht so wie gewünscht oder putzt sich die Frau nicht genügend heraus, ist das für Männer ein Grund zu gehen. Und schließlich ist es für viele Männer nicht auszuhalten, wenn sie das Gefühl haben, nicht die oberste Priorität im Leben der Frau einzunehmen.

Wenn es darum geht, was man in einer Beziehung vermeiden sollte, ist es auch hilfreich, sich an die vergangenen Partnerschaften zu erinnern...

Lernen Sie aus den Fehlern Ihrer vergangenen Beziehungen

Es kann sehr hilfreich sein, wenn Sie sich Gedanken darüber machen, was in den vergangenen Beziehungen Ihre Hauptprobleme waren und diese entweder auf die Seite Ihres Partners oder auf Ihre eigene Seite vermerken. Berücksichtigen Sie zusätzlich die Lebensumstände jedes einzelnen und die sich daraus ergebenden gemeinsamen Lebensumstände. Auf diese Weise können Sie sich einen klaren Überblick über die Erfahrungen der letzten Beziehungen verschaffen.

Die eigene Entwicklung überdenken

Als nächstes betrachten Sie sich selbst genauer und versuchen Sie für sich zu verstehen, welche Veränderungen Sie mit jeder einzelnen Beziehung an sich rückwirkend wahrnehmen können. Berücksichtigen Sie hierbei auch die Perspektive, in welchem Umfang Sie welche Veränderungen an Ihrem Partner erfahren haben und inwiefern Sie darauf eingewirkt haben. Klären Sie für sich selbst, wie sehr Sie meinen Ihren Partner wirklich kennengelernt zu haben und inwiefern Sie von sich behaupten können, dass Sie es tatsächlich überwiegend mit Ihrem Partner zu tun hatten und nicht mit einer seiner Rollen.

Fragen Sie sich, inwiefern es ein "Wir" in der Beziehung gab, wie stark Ihr Partner bei sich und wie stark Sie bei sich selbst waren. Führen Sie sich vor Augen, welche Entwicklungen sich im Laufe der Zeit eingestellt haben, die von Ihnen nicht toleriert werden konnten und welche Schwächen es von Ihrer Seite in der Partnerschaft gab. Klären Sie für sich, welche Aspekte wundervoll in der Beziehung waren, die tragenden Säulen sozusagen, und gehen Sie der Frage nach, welche Konflikte sich am Ende der Beziehung eingefahren hatten.

Positive Eigenschaften nutzen

Führen Sie sich die positiven Züge und die positiven Eigenschaften Ihres Partners vor Augen. Bewerten Sie diese für sich, in welchem Maße diese Eigenschaften Ihre eigenen ergänzt und bereichert haben und inwiefern Sie Ihre eigenen Eigenschaften darum erweitern konnten.

Betrachten Sie nun sich selbst und versuchen Sie, einige Ihrer Eigenschaften, die in der Beziehung wichtig waren und auch von Ihrem Partner gelegentlich benannt wurden, zu finden. Versuchen Sie sich daran zu erinnern, ob die Qualitäten des Einzelnen in der Beziehung durchgängig gelebt und angebracht werden konnten, oder ob die am anderen und vom anderen geschätzten Eigenschaften mit der Zeit immer weniger in die Beziehung eingebracht wurden. Klären Sie für sich, ob Sie die Charakterzüge, die Sie an Ihrem Partner schätzten, teilweise nun selbst in sich tragen und fragen Sie sich, inwiefern Sie diese Eigenschaften bei einem neuen Partner als erforderlich ansehen.

Lehren für die nächste Beziehung

Denken Sie darüber nach, welche Eigenschaften Sie sich bei einem neuen Partner wünschen und stellen Sie dann für sich klar, welche Eigenschaften Sie bereit sind, in die kommende Partnerschaft einzubringen. Machen Sie sich bewusst, welche Gemeinsamkeiten vorhanden sein müssen und welche Unterschiede erwünscht sind oder aber von Ihnen toleriert werden können.

Durch diese vielzähligen Gedanken engagieren Sie sich für Ihr eigenes Liebesglück. Getreu dem Motto "Was man denkt, erfüllt sich schneller durch unbewusste Beeinflussung" können Sie auf diese Weise in absehbarer Zeit tatsächlich einen zu Ihnen und Ihren aktuellen Bedürfnissen passenden Partner finden.

Wenn Sie diese Fragen und Gedanken für sich geklärt haben, dann leben Sie Ihr Leben. Sie werden sehen, dass die Komplimente nicht auf sich warten lassen, dass Sie strahlen und förmlich leuchten. Das ist genau die Art, die andere Menschen unwiderstehlich finden, sodass sie Sie anziehend finden, kennenlernen und lieben wollen.

Hadern Sie nicht mit sich und den Umständen, sondern nutzen Sie die Klarheit als Boden Ihrer Ausstrahlung. Positive Einstellungen, die echt sind, müssen aus dem Inneren kommen und gelebt werden.

So werden Ihnen schöne und neue Möglichkeiten eröffnet und interessante und bessere Bekanntschaften eröffnet. Durch Ihre Klarheit werden Sie eher die Menschen anziehen können, die wirklich zu Ihnen passen.

Auch in langjährigen Beziehungen gibt es No-Gos, die man dem Partner nicht zumuten sollte

Blonde Frau umarmt ihren Partner von hinten und gibt ihm Kuss auf die Wange
kissing pair © Yanik Chauvin - www.fotolia.de

Gerade, wenn man schon länger in einer Beziehung lebt und die anfangs so euphorische Verliebtheit dem Alltag weicht, neigt man dazu, sich gehen zu lassen. Hat man sich früher noch für den Partner hübsch zurecht gemacht, verbringt man die Wochenenden plötzlich zunehmend im Schlabberlook auf dem Sofa, putzt sich die Zähne manchmal den ganzen Tag lang nicht und vergisst auch das Duschen und dann wundert man sich, dass die Lust auf Sex in der Beziehung nachgelassen hat.

Die absoluten No-Gos

Gerade, was Körperhygiene und negative Gewohnheiten angeht, gibt es einige Dinge, die man selbst dem langjährigen Partner nicht zumuten sollte, um die Erotik aus dem Schlafzimmer nicht ganz zu vergraulen. Auch wenn der Partner so ziemlich alles von einem weiß, sollte man sich noch ein wenig Privatsphäre wahren, was etwa die Toilettennutzung angeht. Auch negative Eigenschaften, wie das Herumliegenlassen dreckiger Unterwäsche sind regelrechte Lustkiller und können mit ein bisschen Disziplin abgestellt werden.

Noch wichtiger ist aber Körperpflege. Zugegeben, man muss sich nicht jeden Tag aufbrezeln, um dem Partner zu gefallen, denn nach einigen Jahren Beziehung hat der Partner sicherlich auch den morgendlichen Aufsteh-Look des anderen lieben gelernt, aber Hygiene ist und bleibt ein Muss.

Dazu gehört neben regelmäßigem Duschen auch tägliches Zähneputzen, denn nichts ist für den Partner abtörnender als Mundgeruch. Im schlimmsten Fall kann mangelnde Körperhygiene in der Beziehung auch dazu führen, dass sich der Partner vor einem ekelt, was der Beziehung auf Dauer selbstverständlich schadet.

Welche schlechten Angewohnheiten des Partners in einer Beziehung am meisten stören

Junges Paar Rücken an Rücken, schwarz-weiß, Streit
rücken an rücken © Doreen Salcher - www.fotolia.de

Wenn die Beziehung noch frisch ist, bewirkt die sprichwörtliche rosarote Brille, dass man schnell mal über die schlechten Eigenschaften des Partners hinwegsieht. Doch je länger die Beziehung besteht, desto mehr nerven diese Marotten irgendwann. Einer Umfrage der Online-Partnerbörse "Parship" zufolge, sind zwei Drittel aller Befragten, die in einer festen Beziehung leben, davon überzeugt, dass ihr Partner deutlich mehr negative Eigenschaften an den Tag legt als zu Beginn der Beziehung.

Was Männern an Frauen nervt

Am meisten nervt die Männer demnach, dass ihre Frau zickiger und ihr Umgangston härter geworden ist. 18% belastet es dagegen am meisten, dass der Sex mit der Zeit weniger geworden ist, jeder sechste männliche Befragte klagte über mangelnde Sauberkeit und Ordnung der Partnerin und jeder Zehnte ist davon genervt, dass sich die Liebste äußerlich immer mehr gehen lässt.

Was Frauen an Männern nervt

Die weiblichen Befragten haben dagegen am meisten Probleme mit dem Schnarchen des Partners. Jede fünfte Frau wünscht sich unbedingt mehr Ordentlichkeit vom Partner, fast ebenso viele klagten darüber, dass der Liebste häufiger schlechte Laune hat, 15% finden, dass sich der Partner nur noch sehr wenig um sein Aussehen kümmert, jede sechste Frau bemängelt die Rücksichtslosigkeit des Partners und 12% finden die schlechten Manieren des Partners nervig.

Sturheit und Rechthaberei stören die Deutschen am meisten an ihren Partnern

Es gibt kaum eine Beziehung, in der es stets nur harmonisch zugeht. Irgendwann kommt fast in jeder Partnerschaft einmal der Punkt, an dem man von der „besseren Hälfte“ genervt ist.

Sieben von zehn Deutschen (70,3 %), die derzeit in einer festen Beziehung leben, gaben so bei einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.432 Personen ab 14 Jahren mit festem Partner/fester Partnerin im Auftrag der „Apotheken Umschau“ auch an, zumindest eine Eigenschaft am Partner „nicht so gut“ zu finden. Kritikpunkt Nummer eins ist dabei Sturheit (24,1 %) gefolgt von Rechthaberei (16,5 %).

Ebenfalls hoch oben auf der Liste der störenden Eigenschaften stehen Kleinlichkeit (14,7 %), Unentschlossenheit (11,6 %) und Eifersucht (10,8 %). Frauen nervt an ihren Männern zudem besonders ihre Wehleidigkeit (13,2 %) und ihre Verschlossenheit (10,3%).

Die männlichen Befragten zeigten sich hingegen von der Ängstlichkeit (13,1 %) und auch der Redseligkeit (10,6 %) ihrer Frauen nicht sonderlich begeistert.

E-Mail für dich - Wenn der Partner heimlich die Post liest

Frauenhände bedienen ein Smartphone
woman uses a smartphone © slasnyi - www.fotolia.de

Kaum zu glauben, dass etwa elf Prozent das Briefgeheimnis egal ist. Briefe, SMS und Emails werden ohne Reue gelesen. Misstrauen und Eifersucht ist oft der Grund für diese Tat. Wer seinem Partner nicht traut, der kontrolliert. Das hat das Meinungsforschungsinstitut „Emnid“ jetzt bestätigt.

Zwischen Männern und Frauen gibt es keinen Unterschied. Beide Geschlechter haben kein Vertrauen. Unterschiede gibt es aber in den Altersgruppen. Zwischen 14 und 29 Jährigen lesen etwa 14 Prozent fremde Post. Misstrauisch werden die über 30 Jährigen. Hier sind es bereits 25 Prozent. Es könnte nahe liegen, dass diese Menschen Angst haben, ihre Ehe gehe zu Ende. Ab 40 aufwärts nimmt das Misstrauen wieder ab.

Welche Ticks die Zweisamkeit stören können

In einer Umfrage ermitteln "Elitepartner" und "T-Online" die nervigen Macken von Mann und Frau

Nahaufnahme Mann beim Rasieren
shaving © AndreyPS - www.fotolia.de

Wohl jeder, der schon einmal in einer längeren Beziehung steckte, kennt die Szenarien: Er lässt nach dem Rasieren seine Bartstoppeln im Waschbecken, sie quatscht viel zu lang mit ihrer besten Freundin - diese und ähnliche Macken gehören einfach dazu, es kommt bloß darauf an, wie wir damit umgehen.

Unerträgliche Macken?

Wie das Magazin "T-Online" in Zusammenarbeit mit der Online-Partnervermittlung Elitepartner jetzt in einer Umfrage unter 9.100 Teilnehmern beiden Geschlechts heausgefunden hat, gibt´s jedoch auch Ticks, die regelrecht an die Substanz einer Beziehung gehen können.

So berichtet "T-Online" in Bezugnahme auf die eigene Umfrage, dass immerhin über 40% zumindest manchmal von den Macken ihrer Liebsten genervt sind. Hier lässt das starke Geschlecht jedoch offenbar gerne Nachsicht walten: Der Großteil aller männlichen Befragten akzeptiert die Macken - nur 9% empfindet diese als "unerträglich".

Störszenarien für Männer und Frauen

Ansonsten zeigt die Umfrage altbekannte Konfliktpotentiale, die viele der Befragten nerven: Sie braucht zu lange im Badezimmer oder stibitzt ihm das Essen vom Teller, obwohl sie "eigentlich" gar nichts essen wollte; Frauen hingegen stört, dass Er so schlecht zuhören kann und oftmals viel chaotischer ist als sie selbst.

Ostfrauen setzen viel weniger auf die Unterstützung ihrer Männer bei Haushalt und Erziehung

Paar steht vor dem Herd, Mann schwenkt Pfanne mit Essen und hält Pfannenwender
Gemeinsam Kochen © Kzenon - www.fotolia.de

Immer mehr deutsche Frauen wünschen sich neben einer Familie auch eine berufliche Karriere, doch um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, bedarf es entweder eines großen Organisationstalents und viel Stressresistenz oder aber der Unterstützung von anderen.

Wie diese Unterstützung aussehen soll, das unterscheidet sich zwischen Frauen aus dem Osten und Frauen aus dem Westen aber offenbar sehr stark, wie eine Studie der Frauenzeitschrift "Brigitte" in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und dem Institut für angewandte Wissenschaften (ifas) zeigt.

Unterstützung in Ost- und Westdeutschland

Demnach haben die Männer von Ostfrauen deutlich mehr Freiheiten, was deren Mitarbeit im Haushalt und in der Kindererziehung angeht, als Männer von Westfrauen. Ostfrauen kümmern sich viel lieber allein um Haushalt und Kinder, weil sie ihren Männern in dieser Hinsicht nicht viel zutrauen. Ostfrauen fordern dafür mehr Unterstützung vom Staat, um Karriere und Familie besser vereinen zu können. Frauen aus dem Westen dagegen bestehen eher auf die Hilfe ihrer Männer, um beruflich erfolgreich sein zu können.

Männer wollen unabhängige Frauen

Überraschenderweise ist der Wunsch nach beruflichem Erfolg für Frauen in den letzten Jahren aber auch auf Seiten der Männer deutlich gestiegen. Während vor fünf Jahren noch rund 54% der deutschen Männer der Meinung waren, dass Frauen finanziell unabhängig sein sollen, sind mittlerweile bereits drei Viertel aller deutschen Männer dieser Ansicht.

Das bringt Männer so richtig auf die Palme

Knapp drei Viertel aller Männer können nicht zwischen den Zeilen eines Satzes die indirekte Botschaft heraushören und wollen das offensichtlich auch gar nicht. Denn laut einer Umfrage von Elitepartner.de nervt 74 Prozent aller Männer nichts so sehr wie unklare Ansagen von ihrer Partnerin. Den berühmten Wink mit dem Zaunpfahl, etwa den subtilen Hinweis auf den tollen Schmuck im Schaufenster des Juwelierladens um die Ecke, kann frau sich demnach sparen. Offenbar bevorzugen Männer klare, eindeutige Ansagen. Frauen fällt es jedoch meist schwer, Wünsche deutlich zu äußern.

Etwa 45 Prozent der Männer nervt es daneben, wenn ihre Partnerin in Ordnungswut verfällt und ihre Dinge so gründlich wegräumt, dass sie sie nicht mehr finden können. Ausgedehnte Unpünktlichkeit ärgert knapp die Hälfte der Herren. Shoppingexzesse und Verständnisfragen beim Filmegucken bringen immerhin noch rund 20 Prozent richtig auf die Palme. Auch Nachfragen, an was er gerade denke, hört ein Mann in 15 Prozent der Fälle nach dem Sex nicht sehr gern.

Und immer noch für einen Aufreger gut: 10 Prozent aller befragten Männer gaben an, es nervig zu finden, wenn ihre Partnerin in ihren Augen zu langsam Auto fahre und schlecht einparken könne.

Ein weiterer Faktor, der eine Beziehung schädigen kann: Routine - doch auch dagegen kann man angehen...

Routine in der Beziehung überwinden

In so gut wie jeder Beziehung, egal, wie turbulent sie begonnen hat, kommt irgendwann der Punkt, wo das Zusammenleben zur Routine geworden ist. Routine ist erst einmal gar nichts Negatives. Im Gegenteil, der Körper wäre schlicht nicht in der Lage, den Rausch der Verliebtheit über Jahre aufrechtzuerhalten.

Etwas Ruhe und Erdung schadet da nicht. Sie ist auch wichtig, um zu erkennen, ob aus Verliebtheit Liebe werden kann, wenn der Partner nicht mehr durch die rosarote Brille betrachtet wird.

Wenn alltägliche Routine die Beziehung gefährdet

Routine ist erst dann schädlich, wenn:

  • sie dafür sorgt, dass man als Paar verstummt

  • das ganze gemeinsame Leben nur noch vorhersehbar erscheint

  • man das Gefühl hat, sich weder als Paar noch als Individuum weiterentwickeln zu können

  • man das Gefühlt hat, an der Routine regelrecht zu ersticken

Manche unternehmen in solch einer Situation Ausbruchsversuche aus der Beziehung, indem sie beispielsweise eine Affäre beginnen. Andere kommen immer später nach Hause und vermeiden es soweit es geht, Zeit mit dem Partner zu verbringen, weil sie das Gefühl haben, dass er sie einengt.

Die perfekte Auszeit: getrennt verreisen

Da in dem Moment, wo in eine Beziehung die negative Art der Routine eingekehrt ist, das Bedürfnis nach persönlicher Freiheit steigt, kann man dem begegnen, indem man als Paar ganz bewusst eine Trennung auf Zeit herbeiführt.

Beispielsweise einen Urlaub, den man getrennt voneinander verbringt. Er mit seinem Kumpels in der einsamen Waldhütte beim Angeln, sie mit der Freundin in einer schicken City samt Shoppingtour. Oder auch ganz allein, um sich wieder einmal ganz auf sich selbst und die Wahrnehmung der eigenen Eindrücke zu besinnen.

Getrennte Hobbys

Wem diese Auszeit gut getan hat, kann vereinbaren, regelmäßige Mini-Auszeiten voneinander zu nehmen. Manchen Beziehungen tut schon ein getrenntes Hobby gut. Sie geht auf Fotopirsch, während er mit dem Motorrad die Freiheit der Landstraßen erkundet.

Eifersucht kann auch positiv sein

Hinterher hat man sich Vieles zu erzählen – und da man obendrein trotz allen Vertrauens nie hundertprozentig sicher sein kann, was genau der Partner allein gemacht hat, wird auch ein winziger Eifersuchtsfunke entzündet. Dieser kann sehr belebend auf eine Beziehung wirken, denn plötzlich fängt man wieder an, sich um den Partner zu bemühen und die Dinge nicht mehr als selbstverständlich zu betrachten – ganz so, wie in der Werbungsphase am Anfang der Beziehung. Und in der war schließlich alles zu spüren, nur keine Routine.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Love © pressmaster - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: conflict © Adam Borkowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: happy couple © memo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Fun in the sun © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Autor:

Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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