21. Dezember 2011
Viele Zitate von berühmten Menschen wurden zu regelrechten Sprichwörtern. Manche sind mehr, andere weniger bekannt. Aber die meisten hat man schon einmal gehört.
"Die Axt im Hause erspart den Zimmermann". Dieser Ausspruch stammt von Friedrich Schiller aus Wilhelm Tell. Ebenso "Früh übt sich, was ein Meister werden will". "Haste was, dann biste was" ist aus einem Gedicht von Schiller. "Lange Rede, kurzer Sinn" ist sprichwörtlich nach Schiller aus Wallenstein. Der deutsche und evangelische Theologe und Philosoph Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher lebte im 19. Jahrhundert, von ihm stammt das Zitat "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft". Der deutsche Schriftsteller, Pädagoge und Prediger Georg Rollenhagen lebte in der frühen Neuzeit, ihm schreibt man folgendes Zitat zu: "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn". "Gleich und gleich gesellt sich gern", soll auf Platon zurückgehen. Christian Felix Weiße war ein deutscher Dichter, der von 1726-1804 lebte "Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute", wurde von ihm geprägt. "Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage" stammt von Shakespeare aus Hamlet. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Eike von Repgow lebte im Mittelalter und verfasste den Sachsenspiegel, er prägte dieses Sprichwort. "Wie gewonnen, so zerronnen" und "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten" stammen von Johann Wolfgang von Goethe aus Reineke Fuchs und Götz von Berlichingen. "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder". Das stammt von Johann Gottfried Seume, einem deutschen Schriftsteller, der von 1763–1810 lebte.
Berthold Brecht war ein deutscher Dramatiker, der bis 1956 lebte. "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" ist sprichwörtlich nach Bertolt Brecht aus seiner Dreigroschenoper. Erich Kästner ist für seinen Humor bekannt, von ihm stammt der Ausspruch "Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib". Coco Chanel sagte einmal: "Alter schützt vor Liebe nicht, aber die Liebe vor dem Altern". Albert Einstein ist für viele Aussprüche berühmt, er sagte auch einmal: "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle". Von Christian Morgenstern stammt die Aussage "Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übel nimmt". "Der Wissende weiß, dass er glauben muss" wurde von Friedrich Dürrenmatt geprägt.
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