Stilvolle Klassiker - die Evergreens der Mode: Kleidungsstücke und Accessoires

Blonde Frau in weiß-gestreifter Bluse lächelt, hält die Hand präsentierend zur Seite, die andere an der Wange

In der Mode gibt es in Sachen Kleidung und Accessoires einige Klassiker - Was zählt zu den modischen Evergreens?

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  • von Paradisi-Redaktion

Schnelllebige Modetrends geraten ebenso schnell in Vergessenheit wie sie aufgetaucht sind. Zurück bleiben überfüllte Kleiderschränke, in denen sich nichts tragbares mehr finden lässt. Gut, wenn sich in solchen Kleiderschränken dann noch ein paar echte Modeklassiker befinden.

Trends, die kommen, gehen und bleiben

Mit jeder neuen Saison erwarten uns neue Schnitte und Farben in den Modegeschäften und Boutiquen. Die meisten Kleidungsstücke, die trendy und angesagt sind, sind dabei ebenso schnell wieder aus der Mode gekommen wie sie erschienen sind.

Waren Totenköpfe und Nieten auf T-Shirts und Caps gerade noch modern, kann man sich schon morgen nicht mehr damit auf die Straße wagen, ohne gleich als ewig Gestriger zu gelten. Von diesen Trends gibt es erstaunlich viele. Und mit all den schnelllebigen Trends werden unsere Kleiderschränke nun immer weiter gefüllt, bis zu bersten drohen.

Will man sich dann aber mal relativ "neutral" gekleidet auf die Straße wagen, so verhindern unmoderne Schnitte, altbackene Details und seltsame Farben, dass man sich vernünftig kleiden kann. Aus diesem Grund sollte man nicht nur immer wieder in die neuesten modischen Trends investieren, sondern auch stets ein paar modische Klassiker im Schrank hängen haben. Zwar waren auch jeder dieser Klassiker einmal ein Trend, allerdings ein Trend, der geblieben ist.

Pflicht und Kür in der Mode - Das sind die Grundregeln für gepflegtes Auftreten

Junge Frau mit vielen Einkaufstaschen sitzt glücklich vor Kleiderschrank
Attractive young woman very happy with shopping bags © Newman - www.fotolia.de

Trends gibt es viele und sie wandeln sich in rasender Geschwindigkeit. Zu entscheiden, was man mag, was einem steht und was nicht, ist einfacher, wenn man seinen Stil bereits gefunden hat. Nichts ist da so wichtig, wie eine ordentliche Grundausrüstung. Dazu gehört eine gut sitzende Jeans, ein schwarzes Kleid, ein vernünftiger Mantel, Pumps, ein paar Turnschuhe sowie einige unifarbene Shirts und Cardigans. Das ist die Pflicht.

Zur Kür gehören dann Accessoires je nach Laune und Geschmack. Wer sich zurückhaltend kleidet, darf bei den Accessoires zur Hochform auflaufen (und umgekehrt). An einigen Dingen sollte man niemals sparen. Dazu gehören Strumpfhosen (immer über 40 Den kaufen), Unterwäsche (lieber wenige Sets, dafür gute Qualität und Passform) und Designer-Labels.

Wer sich letztere nicht leisten kann, sollte verzichten. Billige Imitaten fallen nicht immer auf, doch sie haben keine lange Haltbarkeit und schaden letztlich den Designern.

Merkmale modischer Klassiker und Evergreens

Das, was einen modischen Evergreen so unverzichtbar macht, ist die Tatsache, dass es sich hierbei eigentlich um ein relativ schlichtes Kleidungsstück handelt.

Generationsübergreifende Schlichtheit

Zudem haben Modeklassiker die wunderbare Eigenschaft, dass sie Generationenübergreifend getragen werden können. So kann zum Beispiel das schlichte weiße Hemd vom Sohn ebenso gut getragen werden wie vom Vater und vom Großvater.

Auch die klassische Jeans in schlichtem Blau oder einem (nicht verwaschenen) Schwarz gehören zu den modischen Evergreens, die von beiderlei Geschlecht jedweden Alters getragen werden können.

Diese Schlichtheit der Modeklassiker hat noch einen weiteren Vorteil. Denn die weiße Bluse oder die schwarze Jeans können mit den unterschiedlichsten Kleidungsstücken kombiniert werden.

Mit einer trendigen Skinny Jeans in Knallpink und einer neongelben Bluse wäre ein derartiges Kunststück wiederum nicht denkbar. Es gibt also durchaus gewisse Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Kleidungsstück das Zeug zum Klassiker hat.

So findet man das passende Outfit für jede Oberweite

Nahaufnahme Brüste in beigem BH
Dekollete © Kica Henk - www.fotolia.de

Viel oder wenig, das ist einfach nur Geschmackssache. Was zählt ist die richtige Wahl der Mode. Denn dann sieht jede Oberweite einfach hinreißend aus.

Wer seine große Oberweite optisch verkleinern möchte, sollte zu Oberteilen mit V-Ausschnitt greifen. Dazu noch weite Shirts mit ebenso weiten Ärmeln und schon ist der Blick abgelenkt. Auch eine Weste über dem T-Shirt oder der Bluse getragen streckt und lässt den Busen kleiner erscheinen. Wichtig ist, die Teile nicht zu kurz zu wählen. Bauchfrei ist auch bei schlanker Taille ungünstig, weil durch die optische Unterteilung die Oberweite größer wirkt.

Bei zu kleinem Busen hilft außer dem bekannten Push-up auch Mode, die die obere Partie betont. Rüschen oder Falten können dabei aufpeppen. Auch Gürtel lassen kleine Oberweiten üppiger aussehen. Zusätzlich kann man mit Hinguckern arbeiten. Ein tiefer Ausschnitt am Rücken lenkt die Blicke vom vermeintlich kleinen Busen auf andere Vorzüge.

Die Unverzichtbaren

Wie schon erwähnt, sollte eine weiße Bluse oder ein weißes Hemd in keinem Kleiderschrank fehlen. Auch eine - Eltern würden wohl sagen - ordentliche Jeans, die sowohl mit dem weißen Hemd als auch mit einem trendigen T-Shirt oder einem dicken Pulli kombiniert werden kann, sollte in jedem gut sortierten Kleiderschrank vorhanden sein.

Die weiße Bluse

Ein weiterer modischer Klassiker ist eindeutig die weiße Bluse. Man kann sie toll zu verschiedenen Röcken und Hosen kombinieren und liegt damit niemals daneben. Auch für festliche Anlässe eignet sich eine weiße Bluse prima.

Einfach mit tollem Schmuck kombinieren und schon sind Sie im Blickpunkt. Heutzutage gibt es bereits so viele verschiedene Schnitte, dass für jede Figur eine passende weiße Bluse dabei ist. Wichtig ist natürlich auch das Material, aus dem die Bluse gemacht ist.

Mit einer weißen Bluse liegt man niemals daneben
Mit einer weißen Bluse liegt man niemals daneben

Die Jeans

Die Jeans als unverzichtbare Freizeithose
Die Jeans als unverzichtbare Freizeithose

Jeans stehen noch bis heute für Freiheit und ein kleines bisschen Rebellentum (sie sind beispielsweise als Bürokleidung nicht gerne gesehen). Ursprünglich wurden sie aus Baumwolle gefertigt und stellten eine robuste Arbeitskleidung für Goldgräber dar. Später entwickelte Levi Strauss Jeans aus speziellem Denim-Stoff, der bald sehr beliebt wurde.

Schauspieler wie Marlon Brando verhalfen der Jeans zu ihrem ewigen Ruhm. Auch in der heutigen Mode spielen Jeans eine große Rolle. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Schnitten und Farben. Egal ob

  • modische Röhrenjeans,
  • Bootcuts oder
  • klassische Jeans,

diese Hose wird niemals aus der Modewelt verschwinden.

Der Minirock

Den sexy Minirock gibt es in allen Varianten und Farben
Den sexy Minirock gibt es in allen Varianten und Farben

Seit der Erfindung des Minirocks in den 60er Jahren ist dieser nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken. 1962 erstmals in der Vogue abgelichtet, gilt der kurze Rock, der etwa 10 cm über dem Knie der Dame endet, seitdem als modisches Highlight. Heutzutage gibt es ihn in allen möglichen

  • Varianten,
  • Materialien und
  • Farben.

Jede Dame hat einen sexy Minirock zu Hause, den sie zu besonderen Gelegenheiten immer wieder gerne vorführt. Man kann ihn mit verschiedenen anderen Kleidungsstücken kombinieren und so einen neuen Look kreieren.

Blazer

Des Weiteren sollte sich auch ein dunkler Blazer (oder ein dunkles Sakko) in jedem Kleiderschrank befinden. Denn so ein Blazer oder so ein Sakko verleihen jedem Outfit eine gewisse Eleganz.

In der richtigen Kombination kann so ein Blazer aber auch durchaus festlich wirken.

Der Blazer als stilvoller Klassiker
Der Blazer als stilvoller Klassiker

Das "kleine Schwarze"

Das "kleine Schwarze" als festlicher und eleganter Klassiker
Das "kleine Schwarze" als festlicher und eleganter Klassiker

Und da es gerade um elegante und festliche Kleidung geht, darf natürlich auch nicht vergessen werden, das "kleine Schwarze" als Modeklassiker zu erwähnen. Coco Chanel kommentierte 1926 erstmals ein Foto des berühmten kleinen Schwarzen in der Vogue. Seitdem wissen die meisten Damen, dass man solch ein Kleid unbedingt im Schrank haben muss.

  • Es ist klassisch geschnitten und besticht mit
  • kühler Eleganz und
  • der neutralen Farbe Schwarz.

Das Kleid gilt seit Audrey Hepburn's Auftritt im dem Film "Frühstück bei Tiffany's" als unverzichtbarer Klassiker.

Mit so einem kurzen, schwarzen Kleid, das übrigens sehr wohl verschiedene Linien und Schnittführungen haben kann (zum Beispiel als schmales Etuikleid oder ausgestelltes Cocktailkleid), ist man als Frau überall gut angezogen. Egal ob es sich um eine Feier im Büro handelt oder um eine feucht-fröhlichen Silvesterparty mit Freunden, mit so einem schwarzen Kleid ist man immer passend gekleidet.

Das "Kleine Schwarze": André Leon Talley veröffentlicht Buch über Modeklassiker

Sitzendes Model im schwarzen Abendkleid vor einem pinken Hintergrund
woman in evening dress sitting, studio © Coka - www.fotolia.de

Das "Kleine Schwarze", im Englischen "Little Black Dress", gehört zu den absoluten Klassikern in Sachen Damenmode. Grund genug für den Ex-"Vogue" Journalisten André Leon Talley, sich auf rund 200 Seiten einmal ganz diesem Phänomen zu widmen.

Und damit nicht genug: Zum Buch gibt es auch gleich die passende Ausstellung im New Yorker SCAD Museum of Art. Im Vorwort verkündet das Fashion-Urgestein, dass er bei Fragen und Zweifeln rund ums Kleine Schwarze bevorzugter Berater für seine Freunde aus der Modebranche sei.

Im Buch dreht sich, der Name verrät es bereits, alles um dieses eine Kleidungsstück - und darum, was das elegante Kleid für alle Anlässe eigentlich so besonders macht. Für André Leon Talley liegt die Sache in jedem Fall klar: Ein "Kleines Schwarzes" sollte jede Frau im Kleiderschrank haben, weil es einfach schön macht.

Kurz beleuchtet der Modejournalist, der inzwischen als Chef-Editor für das russische Magazin "Numéro" arbeitet, auch das Phänomen des Herrenkleids: Marc Jacobs gilt als prominentes Beispiel für Männer, die gern einmal zum Rock oder eben auch zum Little Black Dress greifen.

In einem Interview mit dem Magazin "The Cut" drückte Leon Talley seine Bewunderung für diesen mutigen Look aus, betonte aber gleichzeitig, dass er mit seiner Figur niemals ins Kleine Schwarze schlüpfen würde.

Trenchcoat und Parka

Das gilt auch für modische Trenchcoats, die jedes noch so unbeholfene Outfit mit einer gewissen Stilsicherheit und Eleganz versorgen. Der Trenchcoat wurde im 19. Jahrhundert von dem Briten Thomas Burberry erfunden. Dieser erhielt von der britischen Armee den Auftrag, einen Mantel zu entwerfen, der die Soldaten in den Schützengräben optimal gegen den Einfluss von Wind und Wetter schützt.

Heute gibt es jedoch eine Vielzahl von weitaus modischeren Trenchcoats. So sind beispielsweise in Bezug auf die Farben heute nahezu keine Grenzen gesetzt und seit Jahren gehört der Trenchcoat zu den Klassikern auf den großen Modenschauen. Männer und Frauen sind mit diesem Mantelmodell zu jeder Gelegenheit klassisch und chic gekleidet.

Das sportive Pendant zum Trenchcoat ist der Parka. Auch der ist seit Jahrzehnten ein gern gesehener Gast auf kalten, verregneten und windigen Straßen.

Auch in der Welt der Accessoires gibt es ständige Begleiter...

Schmuck, Taschen, Hüte - was in Sachen Accessoires nicht fehlen darf

Als Accessoire kann theoretisch jeder schmückende Gegenstand bezeichnet werden. Praktisch gesehen kommen jedoch vor allem Hüte, Schmuck und Taschen als schmückendes Beiwerk zum Einsatz. Doch welche Accessoires dürfen auf keinen Fall fehlen?

Grundsätze bei der Verwendung von Accessoires

Um zu wissen, wie man Accessoires richtig trägt und kombiniert, ist natürlich kein Studium erforderlich. Allerdings gibt es ein paar wenige Grundregeln, die man beachten sollte. So sollte schmückendes Beiwerk stets so ausgewählt werden, dass es die Trägerin und deren Outfit komplimentiert.

Das heißt, dass Schmuck, Taschen oder Hüte stets so ausgewählt werden sollten, dass sie den Look komplettieren oder aufwerten. Auf keinen Fall sollten die Accessoires das Outfit oder die Trägerin selbst überstrahlen.

Es kommt also bei der Auswahl der Accessoires vor allem auf die Dosis an. Und dann ist es selbstverständlich immer gut, wenn die – wenigen – ausgewählten Accessoires perfekt zueinander und zum Outfit passen.

Mehr gibt es über den richtigen Einsatz von Accessoires eigentlich nicht zu wissen. Doch auf welche Accessoires kann man nicht verzichten? Und welche Accessoires sind kein Muss?

Taschen, Taschen, Taschen

Die Handtasche ist wohl das Accessoire, auf das eine Frau auf gar keinen Fall verzichten kann. Schließlich kommt es durchaus vor, dass Frau gänzlich ohne Schmuck das Haus verlässt, auf die Handtasche wird allerdings nie verzichtet.

Angesichts dieser Wichtigkeit, ist die richtige Auswahl der Tasche enorm wichtig. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder dient die Handtasche als absoluter Eyecatcher oder sie passt perfekt zum Outfit. Bei der ersten Variante ist die Tasche beispielsweise auffallend groß oder in einer auffallenden Farbe gestaltet.

Während die Tasche hier also alle Blicke auf sich zieht, ist das Outfit eher zurückgenommen. Bei dieser Tragevariante muss die Tasche auch nicht zwingend zum Stil oder den Farben des Outfits passen.

Soll die Tasche allerdings perfekt zum Outfit passen, dann sollte sie dem Stil des Outfits angepasst werden: elegant, klassisch, lässig oder jugendlich. Außerdem sollte sich die Farbe der Tasche zum Beispiel in den Schuhen oder im Gürtel wiederfinden.

Die Handtasche als Accessoire Nummer 1
Die Handtasche als Accessoire Nummer 1

Schmuck

Schmuck drängt sich als schmückendes Beiwerk geradezu auf. Und wenn es sich dann auch noch um Modeschmuck handelt, dann kann man darauf eigentlich nicht verzichten.

Immerhin finden sich im Modeschmuck angesagte Farben, Formen und Materialien wieder. Diese oft sehr preiswerten Schmuckstücke haben allerdings eine sehr geringe Halbwertzeit, da sich die Trends sehr schnell ändern. Wer nicht jeden Trend mitmachen möchte, kann auf diese Schmuckstücke, die leider meist auch qualitativ minderwertig sind, gut verzichten.

Mit echtem Schmuck hingegen liegt man – unabhängig von Trends und Alter – eigentlich immer richtig. Vor allem, wenn es sich um klassische, stilvolle und elegante Schmuckstücke handelt. Während also Modeschmuck irgendwann die Schubladen verstopft, kann echter Schmuck ein Leben lang ausgeführt werden.

Kopfbedeckungen

Hüte und Mützen sind tatsächlich wundervolle Accessoires, auf die man vor allem in der kalten Jahreszeit nur ungerne verzichtet. Doch nicht jeder Frau stehen Mützen und Hüte.

Oder besser gesagt, nicht alle Hut- oder Mützenformen komplimentieren ihre Trägerin. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines solchen Accessoires unbedingt darüber informieren, welche Hüte oder Mützen zur eigenen Gesichtsform passen.

Hüte als stilvolle Accessoires
Hüte als stilvolle Accessoires

Grundinformationen und Hinweise zu Mode

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Showing, giving or presenting © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Ratlose Frau © soschoenbistdu - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: front bottom © Coka - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Plaid skirt © Tomorrow - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: short hair blonde woman © Coka - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Portrait of the girl in a black dress © Eduard Stelmakh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: shoulder bag © John Casey - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: beautiful sexy woman in yellow hat and bikini. summer time © T.Tulic - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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