Typische Beschwerden durch die Arbeit am Computer und Tipps zur ergonomischen Arbeitsweise

Junge dunkelhaarige Frau mit Bluse in Büro zwischen Computer und Büchern mit Wasserglas, hält sich Kopf wg Kopfschmerzen

Um Beschwerden und Erkrankungen durch die Arbeit am PC zu lindern und ihnen vorzubeugen, ist eine ergonomische Arbeitsweise

Computer sind mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags. Ständige Arbeit am Bildschirm kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen führen.

Für das tägliche Leben und Arbeiten sind Computer überaus nützlich. Allerdings hat die Bildschirmarbeit den Nachteil, dass sie die Augen sowie den Stütz- und Bewegungsapparat belastet. So leiden zahlreiche Computernutzer unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Computer macht Kinder nicht einsam

Blondes, kurzhaariges Mädchen neben rosa Kissen mit Laptop auf dem Schoß
girl at the computer © Phototom - www.fotolia.de

Kinder, die viel Zeit vor dem Computer sitzen, sind nicht automatisch Stubenhocker. Im Gegenteil:

Benutzen die Kids die EDV für Hausaufgaben, zum Surfen im Internet oder zur Kommunikation, so profitierten sie davon. Das fanden chinesische Wissenschaftler heraus, die 14-Jährige und ihren Umgang mit Computern beobachtet haben. Die Kids waren insgesamt sogar aktiver, sportlich und unter ihren Altersgenossen auch beliebter als Gleichaltrige ohne Heim-PC. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.

Deutlich wurde aber auch, dass es nicht reicht, nur mit Tastatur und Maus zu hantieren. Der positive Effekt galt nämlich nicht für Kinder, die ihre Freizeit hauptsächlich mit Computerspielen verbringen.

Internet wirkt sich nicht negativ auf das Sozialverhalten aus

2 Mädchen, 1 Junge schauen auf einen Laptop
Students having fun © gajatz - www.fotolia.de

Die beiden Wissenschaftler Markus Appel und Constanze Schreiner von der Universität in Koblenz-Landau haben sich mit dem Thema der Auswirkungen des Internets beschäftigt. Dabei haben sie auch unter anderem auch das Buch aus dem Jahre 2012 "Digitale Demenz" von dem Psychologen Manfred Spitzer näher unter die Lupe genommen.

Keine schädlichen Auswirkungen durch starke Nutzung des Internets

Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass die in dem Buch aufgestellten Thesen nur wenig mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand gemeinsam haben. In dem Buch werden einmal über die schädlichen Auswirkungen von digitalen Medien berichtet und auch vor dem Internet gewarnt.

So wirkt sich das Internet auch nicht negativ auf das soziale Verhalten aus und die Nutzer sind auch nicht einsamer als andere Menschen, die nicht im Internet surfen.

Verstärkung bestimmter Probleme

So brauchen sich Eltern und Lehrer nicht beunruhigen, wenn Kinder und Jugendliche verstärkt am PC sitzen. Allerdings können, wie auch in dem Buch beschrieben, bestimmte Probleme sich verstärken, wie beispielsweise ein "Übergewicht" oder auch verstärkte "Aggressionen".

Ob aber durch ein häufiges Verwenden von Navigationssystemen auch die räumliche Orientierung negativ beeinflusst, dies konnte bislang noch nicht bewiesen werden.

Typische Beschwerden

Typische Beschwerden, die durch übermäßige Arbeit am Computer entstehen, sind

Darüber hinaus fühlen sich viele Menschen, die regelmäßig am Computer arbeiten, nach der Arbeit ausgelaugt und klagen über

Aber auch psychische Probleme sind keine Seltenheit.

Bewegungsmangel und einseitige Belastung

Ein großes Problem der Computerarbeit besteht darin, dass die ohnehin schon bewegungsarme Arbeit im Büro durch die Verbreitung neuer Kommunikations- und Informationstechnologien noch weniger Bewegung erforderlich macht, was jedoch zu chronischen Bewegungsmangel führt.

Außerdem kommt es zur einseitigen Belastung von bestimmten Körperpartien. In den letzten Jahren haben deswegen Schädigungen

deutlich zugenommen.

Stress für die Augen

Aber auch die Augen leiden durch die permanente Arbeit am Bildschirm unter erheblichem Stress. So müssen sie sich immer wieder auf verschiedene Entfernungen und Kontraste einstellen.

Besonders problematisch ist der ständige Blick auf den Monitor, denn eigentlich sind die menschlichen Augen für das scharfe Lesen von kleinen Zeichen auf mittlere Entfernung nicht konzipiert.

Blickt man zudem punktgenau und konzentriert auf den Computerbildschirm, nimmt dadurch die Häufigkeit des Lidschlags ab, was wiederum trockene Augen hervorruft.

Infolgedessen können Augenbeschwerden wie

auftreten.

Gelenkprobleme

Am häufigsten kommt es aufgrund von Computerarbeit jedoch an den Unterarmen, am Ellenbogen und am Handgelenk zu Beschwerden. Dazu gehört vor allem der so genannte Mausarm, den man auch unter der Bezeichnung Tennisarm oder RSI-Syndrom kennt.

Unter diesen Begriffen fasst man verschiedene Krankheitssymptome wie zum Beispiel Gelenkverschleißerscheinungen oder Sehnenscheidenentzündungen zusammen. Sie alle haben miteinander gemeinsam, dass sie durch ungünstige oder ungewohnte Armbelastungen entstehen.

Psychische Belastung

Doch auch die Psyche wird durch die Arbeit am Computer beeinflusst. So müssen viele Computerarbeiter aufgrund der modernen Technologie ständig hochkonzentriert, aufmerksam und reaktionsschnell sein. Im schlimmsten Fall können die Beschwerden, die durch die Computerarbeit entstehen, sogar chronisch werden.

Bildschirmarbeit: Manchmal zahlt der Chef die Brille

Computer Freak mit Brille, streberhaft, guckt schockiert auf Rechner
shocked computer nerd © Scott Hancock - www.fotolia.de

Wer täglich viele Stunden vor dem Computermonitor verbringt, hat Anspruch auf regelmäßige Überprüfung seiner Augen. Angestellten unter 40 Jahren muss der Betrieb alle fünf, danach alle drei Jahre eine Augenuntersuchung und eine spezielle Überprüfung seines Computerarbeitsplatzes durch den Betriebsarzt oder einen Arbeitsmediziner ermöglichen. Darauf weist die Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“ hin.

Nicht bekannt sei vielfach, dass Arbeitgeber in bestimmten Fällen auch die Kosten für eine Sehhilfe des Bildschirmarbeiters tragen müssten. Wird bei der Vorsorge-Untersuchung und einem ergänzenden Besuch beim Augenarzt festgestellt, dass die Probleme mit einer normalen Brille nicht zu beheben sind, muss der Arbeitgeber den Beschäftigten eine Brille zur Verfügung stellen, die speziell auf den Abstand zwischen seinen Augen und dem Bildschirm ausgerichtet ist.

Keine Feinstaubgefahr: Toner von Druckern sind ungefährlich

Drucker druckt bunte Fotos aus
stampa © Anna Khomulo - www.fotolia.de

Häufig in letzter Zeit standen die Toner von Fotokopierern und Laserdruckern unter Verdacht, Feinstaub zu produzieren, der für viele Krankheiten im Bürobereich verantwortlich gemacht wird. Aktuelle Untersuchungen jedoch widersprechen diesem Verdacht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellte fest, dass zumindest die Toner keinen Feinstaub abgeben. Zwar verdoppele sich die Feinstaubbelastung beim Benutzen dieser Geräte, der Feinstaub jedoch enthält keine Tonerpartikel.

Der Chef des BfR, Andreas Hensel, will diese Geräte zwar nicht verharmlosen, aber er hält die Gefahr für die Gesundheit für "relativ klein".

Dem Computer Vision Syndrom vorbeugen

Geschäftsfrau vor Notebook ist müde, hält Hand vor Gesicht
tired © DXfoto.com - www.fotolia.de

Um nicht an dem Computer Vision Syndrom (CVS) zu erkranken, sollte man zum Beispiel den Computerbildschirm unterhalb der Augenhöhe platzieren.

Dr. G. John Lach von der amerikanischen Augenärzte-Vereinigung hat darauf hingewiesen das die falsche Platzierung des Monitors der häufigste Fehler sei. Viele Spieler oder auch Menschen die viel am Bildschirm arbeiten können an CVS erkranken.

Man sollte regelmäßige Pausen einlegen und die Augen mit dem Blick auf weit weg stehende Objekte trainieren. Des Weiteren sollten sich Computerspieler zur Gewohnheit machen nach ca. 10 Minuten spielen auch mal eine Pause von mindestens 10 Sekunden einzulegen und die Augen so zu entspannen.

Typische Symptome von CVS sind brennende Augen und Kopfschmerzen, außerdem kann es Probleme geben wenn die Augen sich von Nah- auf Fernsicht umstellen müssen.

Gutes Licht für die Tätigkeit am Computer, besonders für Brillenträger

Junge Frau im Schlafzimmer sitzt vor ihrem Computer und tippt
Determined girl typing on computer in bedroom © AVAVA - www.fotolia.de

Am Computer sollten Personen, die eine Brille benötigen, nicht im Dunkeln arbeiten, weil das die Augen noch mehr belastet. Deshalb immer für genügend Licht, sei es im Büro oder auch zu Hause, sorgen.

Gegenlicht sollte natürlich vermieden werden, denn das blendet verstärkt, wie auch der Augenarzt Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte rät.

Durch Computer bedingte Verletzungsgefahr steigt

Gesicht einer Geschäftsfrau schaut über Tischkante hervor, im Hintergrund zeigt Wanduhr kurz vor fünf
business and work © diego cervo - www.fotolia.de

Das American Journal of Preventive Medicine gibt online bekannt, dass von 1994 bis 2006 die Zahl der Unfälle, verursacht durch Computer und deren Zubehör, um das Siebenfache gestiegen ist.

Dabei handelt es sich hauptsächlich nicht um offensichtliche Schäden wie Sehstörungen oder Beschwerden im Rückenbereich, sondern um Blessuren, welche durch herunterfallende Monitore und Stürze über Kabel entstanden sind. Es wurden mehr als 78.000 Unfälle, die in Notaufnahmen versorgt werden mussten, von US-Ärzten registriert, was eine Erhöhung von rund 732 Prozent ist.

Leider lässt sich diese Zahl nicht nur auf den vermehrten Computerbesitz zurückführen, dieser ist nämlich nur mit 309 Prozent angestiegen.

Laptop auf dem Schoß verursacht Hautkrankheit

Schlanke Frau im Schneidersitz mit Laptop im Park
better concentration outdoor © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wer seinen Laptop regelmäßig für einige Stunden zum Arbeiten auf den Schoß stellt, riskiert eine Hauterkrankung: "Erythema ab igne" heißt die meist schmerzlose Hautverfärbung. Als Erster hatte ein Hautarzt aus Paris darüber berichtet: In seiner Praxis klagte ein 27-jähriger über einen netzartigen rotbraunen Ausschlag auf den Oberschenkeln. Nach eigenen Angaben waren die Symptome entstanden, nachdem er über Monate hinweg seinen Laptop zum Arbeiten auf den Schoß genommen hatte.

Die Mikroprozessoren des Gerätes erzeugen Temperaturen zwischen 43° und 50° Celsius. Dadurch wird die Haut an den Oberschenkeln massiv überhitzt und bildet nach einiger Zeit Feuermale aus. Erythema ab igne ist normalerweise eine Berufskrankheit von Köchen oder Bäckern, die mit Armen und Händen ständig in großer Hitze arbeiten. Die Ärztegesellschaft empfiehlt betroffenen Lap-Top-Benutzern ihren PC immer auf den Tisch zu stellen oder zumindest eine feste Unterlage zu benutzen. Der Hautausschlag verschwindet dann in der Regel nach drei Monaten wieder.

Erste Entzugskliniken für krankhaft Internetsüchtige

Obere Gesichtshälfte eines jungen Mannes, starrt auf Computerbildschirm
Screen © lassedesignen - www.fotolia.de

Wer pro Tag über viereinhalb Stunden seiner Freizeit am Computer oder im Internet verbringt, gilt offiziell als Internet-Junkie. In Fachkreisen ist die Rede von "pathologischem PC- und Internetgebrauch", welcher in vielen Fällen behandlungsbedürftige Ausmaße annimmt. Denn vielen Betroffenen fällt es schwer, den Ausknopf zu betätigen, sie ziehen sich zurück in die anonyme Cyberwelt der Chaträume und Onlinespiele und riskieren langfristig damit, ihre realen sozialen Kompetenzen mehr und mehr zu verlieren.

Die mangelnde Bewegung führt auch zu körperlichen Beeinträchtigungen. Etwa 1,7 Prozent aller deutschen Jugendlichen sind bereits krankhaft computersüchtig.

Eine neue Therapieform soll ihnen nun die Chance geben, den Absprung zurück ins wirkliche Leben zu schaffen. Im Rahmen einer dreimonatigen, stationären Behandlung, die von der Krankenkasse finanziert wird, werden sie langsam entwöhnt und lernen, sich auch jenseits des Internets wieder ein soziales Netzwerk aufzubauen und den Computer nur noch für notwendige Aufgaben zu verwenden.

Bildschirmtätigkeit sorgt oftmals für zu trockene Augen

Zu langes Sitzen am Computer trocknet die Augen aus - zwischendurch bewegen und Pausen machen

Junge Geschäftsfrau im Büro sitzt vor dem Computer
Business woman portrait in an office © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Viele Menschen sitzen aus beruflichen Gründen, aber auch in ihrer Freizeit, stundenlang vor dem Bildschirm am PC. Besonders wenn man dabei angestrengt auf den Schirm blickt, kommt es immer wieder zu trockenen Augen und die Folge ist, dass die Augen müde werden und man den Eindruck hat, als ob sich auch Sandkörner auf der Oberfläche befinden.

Ursache des Office-Eye-Syndroms

Dies liegt daran, dass im Normalfall durch den Lidschlag, der bis zu 22 Mal innerhalb einer Minute geschieht, Tränenflüssigkeit auf der Augenoberfläche verteilt wird. Wenn man aber angespannt auf den Bildschirm starrt, verringert sich die Zahl der Lidschläge, manchmal nur noch bis zu sieben in der Minute, so dass weniger Feuchtigkeit verteilt wird und das Auge austrocknet. Dieses wird auch als sogenanntes Office-Eye-Syndrom bezeichnet.

Dagegen gibt es künstliche Tränenflüssigkeit, die vorübergehend Hilfe versprechen, die einmal als dünnflüssiges oder auch etwas zähflüssiges Produkt erhältlich sind. Aber die dünnflüssigen Produkte helfen nur für kurze Zeit und die zähflüssigen Produkte halten zwar länger die Augen feucht, können aber die Sicht leicht behindern.

Hilfreiche Tipps

Am besten ist es, wenn man zwischendurch einmal vom Bildschirm aufsteht, das ist auch gut für den Rücken, oder man schaut durch das Fenster einmal ins Grüne.

Harte Tastaturen begünstigen Entzündungen im Hangelenk

Junge Frau vor Computertastatur, schaut nachdenklich nach oben
teenage girl thinking using computer © Scott Hancock - www.fotolia.de

Wer viel am Computer sitzt, sollte darauf achten, dass die Kante der Tastatur, auf der das Handgelenk beim Schreiben liegt, möglichst nachgiebig ist.

Ein zu harter Widerstand könnte langfristig zu chronischen Handgelenkentzündungen führen, warnt die "Apotheken Umschau" mit Hinblick auf eine Untersuchung der Technischen Hochschule in Zürich.

Männer sollten Laptops nicht auf ihrem Schoß bedienen

Geschäftsmann sitzt im Flugzeug und arbeitet am Laptop
Businessman working with laptop on airplane. © kasto - www.fotolia.de

Wer schon einmal länger an seinem Laptop gearbeitet hat, weiß wie schnell sich ein solches Gerät erhitzen kann. Dies kann allerdings insbesondere bei Männern, die sich gerne gemütlich mit ihrem Laptop auf die Couch setzen und das Gerät auf ihren Schoß stellen, zum Problem werden, wie die "Apotheken Umschau" berichtet.

Eine Studie der State University in New York mit 29 Männern zeigte nämlich, dass sich die Körpertemperatur im Hoden um bis zu 2,5° Celsius erhöhen kann, wenn Mann den Laptop längere Zeit auf seinem Schoss hat. Vorangegangene Studien haben bereits gezeigt, dass schon eine eröhte Körpertemperatur im Hodensack von einem Grad die Samenzellen schädigen kann.

Für ergonomische Arbeitsbedingungen sorgen

Um einem Mausarm zu behandeln, sind

hilfreich. Außerdem muss der betroffene Arm geschont werden.

Damit es nicht wieder zu einem Mausarm oder anderen Beschwerden kommt, gilt es jedoch, dauerhaft die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel

  • ein höhenverstellbarer Stuhl, der mit Armlehnen ausgestattet ist
  • das regelmäßige Dehnen der Handgelenke
  • der Verzicht auf ein Mausrad
  • die Verwendung von alternativen Eingabegeräten wie der Tastatur
  • das richtige Einstellen des Bildschirms sowie
  • die Entlastung der Arme.

Außerdem sollte man regelmäßig Pausen einlegen, sich zwischendurch bewegen und andere Tätigkeiten ausüben.

Gestaltung des Arbeitsplatzes

Wenn es um die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes geht, sollte man folgende Punkte beachten. Der Computerbildschirm sollte in gerader Linie zur Tastatur stehen, sodass man den Kopf nicht drehen muss, um dorthin zu blicken. Die Arme liegen bestenfalls im rechten Winkel zur Arbeitsfläche.

Gleiches gilt für die Beinstellung; auch sie ist idealerweise rechtwinklig. Die Füße stehen komplett auf dem Boden. Was die Wahl des Tisches angeht, sollte man bei Modellen mit festgesetzter Höhe auf eine Höhe von 72 bis 76 Zentimetern achten. Bei verstellbaren Tischen ist eine Höhe von 62 bis 82 Zentimeter zu empfehlen.

Wichtig ist ausreichend Beinfreinheit. Zu diesem Zweck sollte der Tisch 60 Zentimeter breit und 70 bis 80 Zentimeter tief sein.

Auch beim Bürostuhl sollte auf ein paar Punkte geachtet werden; dabei wird ein dynamisches Sitzen angestrebt. Dies bedeutet im Idealfall:

  • Es handelt sich um einen kippsicheren Drehstuhl mit fünf Rollen
  • die Sitzfläche beträgt 40x40 Zentimeter, ist in der Neigung verstellbar und zudem leicht nach innen gewölbt
  • Die Sitzhöhe beträgt 40 bis 55 Zentimeter
  • Die Sitzkante ist abgerundet
  • Die Rückenlehne ist in der Neigung verstellbar und ragt mindestens 50 Zentimeter über die Sitzfläche

Maßnahmen zur Vorbeugung von Beschwerden

Neben der Arbeitsplatzgestaltung gibt es einige Maßnahmen, die man zur Vorbeugung von erwähnten Beschwerden beherzigen sollte. Dazu gehören:

  • Das Vermeiden von zu langem Sitzen
  • Das Vermeiden von zu langen eintönigen Arbeiten (hilfreich ist auch schon das Aufstehen, beispielsweise beim Telefonieren oder bei Besprechungen)
  • regelmäßige Dehnübungen, besonders für den Rücken
  • das regelmäßige Zurücklegen von kurzen Strecken, z.B. zum Kopiergerät, Fax etc.
  • das Zulegen einer ergonomischen Maus
  • das Vermeiden des Drückens der Tischvorderkante gegen den Unterarm
  • die Vermeidung von kalten Auflageflächen
  • regelmäßig durchgeführte Augenübungen
  • ausreichend Licht am Arbeitsplatz
  • regelmäßiges Stoßlüften im Büroraum
  • regelmäßige Bewegung als Ausgleich (dies kann schon auf dem Weg zur Arbeit bewerkstelligt werden

Frauen sitzen gerne vor dem Computer

Junge Geschäftsfrau lächelt entspannt, schaut auf ihr Notebook
business woman is relaxing in front of her laptop © Doreen Salcher - www.fotolia.de

Eine Umfrage hat ergeben, dass Frauen ihren Computer attraktiver finden als ihren Partner. Man hatte Frauen aus 2.600 Büros befragt. Während eine Frau durchschnittlich 9,3 Stunden am Tag mit ihrem PC verbringt, sind es mit dem Partner nur noch 3,6 Stunden des Tages.

Von den Befragten sind nur 20 Prozent der Frauen mit dieser zeitlichen "Prioritätenverteilung" unzufrieden, da sie gerne mehr Zeit mit dem Partner verbringen würden. 40 Prozent der Frauen verbringen mehr Zeit mit dem PC als mit ihrer Familie. Auch das Einkaufen und Ausgehen kommt bei Zwei Drittel der befragten Frauen hinter dem PC.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Kategorien:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: douleur et mal de tête © Charly - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema