Finanzkrisen - Varianten wie z.B. die Wirtschaftskrise und mögliche Theorien

Mann im Anzug steht fast bis Schultern im Wasser, Hände erschrocken vor dem Gesicht

Wir geben einen Überblick über die Merkmale unterschiedlicher Finanzkrisen und informieren über die Ursachen und Folgen einer Weltwirtschaftskrise

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  • von Paradisi-Redaktion

Als Finanzkrise wird ganz allgemein die Situation bezeichnet, in der das Finanzsystem aus dem Gleichgewicht gerät. In vielen Fällen ergibt sich daraus eine Wirtschaftskrise, die sich auf die gesamte Volkswirtschaft negativ auswirkt. Eine Finanzkrise lässt sich in unterschiedliche Varianten einteilen; es gibt einige Theorien im Bereich der Wirtschaftswissenschaft, die sie zu erklären versuchen. Informieren Sie sich über die Grundlagen und Formen der Finanzkrise.

Als Finanzkrise werden größere Brüche im Finanzsystem bezeichnet. Typisch sind die Zahlungsunfähigkeit in vielen Unternehmen im Bereich der Finanzwirtschaft sowie in anderen Branchen sowie sinkende Vermögenswerte. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der ökonomischen Aktivität in einem oder auch in mehreren Ländern.

Varianten der Finazkrise

In der heutigen Zeit wird viel von einer Finanzkrise gesprochen. Gleichzeitig betont die Bundesregierung immer wieder, wie gut es "uns Deutschen" geht.

Für den Bürger passt das nicht zueinander. Die Kaufkraft der Eurowährung reduziert sich kontinuierlich im Verhältnis zu den Realeinkommen. Gewinne machen die Kapitalgesellschaften auf dem globalen, dem Weltmarkt.

Bei einer Finanzkrise ist der Geld- und Kreditkreislauf erheblich gestört. Das hat Auswirkungen auf die Banken. Deren Börsenwert sinkt, bis hin zu ihrer Zahlungsunfähigkeit.

Bankenkrise

Die Bankenkrise beschrieibt eine besondere Unternehmenskrise. Dabei sind Stabilität sowie Funktionsfähigkeit eines Kreditinstituts aufgrund von Verlusten so stark gefährdet, dass das Risiko einer Insolvenz besteht.

Als mögliche Folge gilt eine Beeinflussung des gesamten nationalen Bankensystems, der gesamten Volkswirtschaft, der Finanzmärkte und sogar anderer Staaten. Die Bankenkrise kann einzeln oder als Systemkrise eines ganzen Bankensektors auftreten.

Wirtschaftskrise

Weil die Banken an dem internationalen Zahlungs- und Kreditsystem ebenso wie die öffentliche Hand mit Bund, Ländern und auch Gemeinden beteiligt sind, müssen sie, wie es genannt wird, gerettet werden. Daraus ergibt sich sehr leicht eine Wirtschaftskrise.

Die Hersteller, beispielsweise in der Automobilindustrie, haben Absatzprobleme. Sie produzieren, finden aber keine Käufer. Das reduziert Umsatz sowie Gewinn und gefährdet Arbeitsplätze.

Eurokrise

Die Eurokrise kann als ein Mix aus Finanz- und Wirtschaftskrise bezeichnet werden. Sie ist auf die Eurozone begrenzt - das heißt auf diejenigen EU-Mitgliedsländer, in denen der Euro die offizielle Währung ist.

Währungskrise

Ist es nicht mehr möglich, den Währungsaußenwert zu halten, spricht man von einer Währungskrise. Als Folge kommt es zu einer enormen Abwertung und/oder das gezielte Aufgeben des festen Wechselkurses.

Die Währungskrise ist die Folge des Ausstiegs von Finanzmarktakteuren aus der Währung, während Kredite nicht mehr verlängert werden - auf diese Weise nehmen die Kapitalabflüsse zu, während die -zuflüsse abnehmen. Eine Währungskrise kann oft in eine Finanz- und Wirtschaftskrise münden.

Jeder zweite Deutsche will die D-Mark zurück

Das Vertrauen in die momentane Währung sinkt

Winzige Personen stehen vor riesigen Euroscheinen
Personen vor Euroscheinen © Thomas Weißenfels - www.fotolia.de

Eine im Rahmen der momentan stattfindenden Weltwirtschaftskrise durchgeführte Umfrage ergab, dass jeder zweite Deutsche den Euro gerne wieder gegen die gute alte D-Mark eintauschen möchte. Besonders stark sind die Anhänger dieser Sichtweise unter den FDP-Wählern vertreten. Wohingegen die Wähler der grünen Partei eher am Euro festhalten.

Wunsch nach der D-Mark

Die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage, durchgeführt für das Nachrichtenmagazin „Focus“, ergab, dass die Hälfte der deutschen Bürger die D-Mark als Leitwährung zurück wünscht. Noch vor einem Jahr hielten 50 Prozent der Deutschen am Euro fest und nur 47 Prozent stimmten für die ehemalige Währung.

Skeptiker des Euros

Die meisten Skeptiker des Euros sind der Aussage vom „Focus“ zufolge unter den FDP-Anhängern zu finden. Hier wünschen sich 70 Prozent die gute alte D-Mark zurück.

Unionsanhänger und Grüne halten dagegen zu 55 bzw. 61 Prozent am Euro fest. Wähler der Linken und der SPD befinden sich mit 52 bzw. 53 Prozent als Anhänger der D-Mark im oberen Mittelfeld.

Europäische Union im Verruf

Doch nicht nur das Vertrauen in die momentane Währung sinkt, auch die Skepsis in den Sinn der deutschen EU-Mitgliedschaft steigt. Immerhin gaben 40 Prozent der Befragten an, sie hätten durch die Mitgliedschaft Deutschlands in die Europäische Union Nachteile gehabt.

Vor dem Urlaub das eigene Depot prüfen und gegen Kurseinbrüche wappnen

Wenn der Urlaub vor der Tür steht denken die wenigsten Anleger an ihr Depot, was in Zeiten der Schuldenkrise mit den schwankenden Kurse allerdings ein Fehler sein kann. Das Deutsche Aktieninstitut rät den Anlegern deshalb noch vor Reiseantritt zur gründlichen Überprüfung des Depots. Vor allem risikoreiche Aktien sollte man aussortieren und auch nicht vor dem Verkauf einzelner Papiere zurückschrecken, falls man damit Gewinne einstreichen kann.

Wichtig sei auch, dass kurzfristige Anlagen wie beispielsweise Zertifikate oder Optionen nicht im Urlaub auslaufen, weshalb man diese entweder verlängern oder gleich abstoßen sollte. Innerhalb des Depots kann man auch die so genannte Stop-Loss-Order festlegen, sodass einzelne Papiere automatisch verkauft werden, wenn sie einen bestimmten Preis erreicht haben.

Vollkommene Sicherheit kann jedoch nie garantiert werden, weshalb jeder Anleger bei seinen Papieren überlegen muss, welche Verluste er für seine Aktien verkraftet und für welchen Kurs er sie zu Beginn erworben hat.

Kein Vertrauen mehr in den Euro – Geld ausgeben statt sparen

Wehende Europafahne oder EU-Flagge vor Himmel und Haus
europa eu fahne © moonrun - www.fotolia.de

Weil das Vertrauen in den Euro immer weiter fällt, lassen die Deutschen ihr Geld nur noch ungern auf Sparkonten. Stattdessen setzen die Deutschen auf Investitionen in Form von Immobilien oder anderen Sachwerten.

Sparen wird durch die niedrigen Zinssätze dagegen immer unattraktiver. Früher setzte man dagegen bei unsicheren Zeiten auf den sogenannten Notgroschen und legte so viel Geld wie möglich zur Seite. Heute dagegen haben immer mehr Menschen weniger Angst vor einem Arbeitsplatzverlust, so dass sie das Sparen in instabilen Zeiten für unsinnig halten. Der Geldfluss läuft also in Deutschland und die Wirtschaft freut sich.

Verbraucherinsolvenz/Privatinsolvenz

Unabhängig davon, wo und wen eine Finanzkrise betrifft - im Endeffekt ist damit eine negative Entwicklung verbunden. Unternehmen entlassen Mitarbeiter, melden Insolvenz an oder werden freundliche beziehungsweise feindlich übernommen.

Die entlassenen Mitarbeiter finden keine neue adäquate Arbeitsstelle. Ihr Arbeitseinkommen fällt weg, die Ausgaben und Verbindlichkeiten bleiben bestehen. Diese Differenz ist dauerhaft nicht auszugleichen - eine Folge davon ist vielfach eine Verbraucherinsolvenz, die so genannte Privatinsolvenz.

Immobilienkrise

Die aktuelle Situation bietet Anlass zur Besorgnis, dass es in den nächsten Jahren zu zwei verschiedenartigen Finanzkrisen kommen kann. Die eine bezieht sich auf deutsche Immobilien, die andere auf den Privatkonsum im Alltag, der über Kredite, also fremdfinanziert wird.

Die Immobilienzinsen als Zinsen für Baudarlehen sind zurzeit sehr niedrig. Das animiert zur Baufinanzierung für das Eigenheim oder zum Kauf einer Eigentumswohnung.

Niedrige Zinsen sind gleichbedeutend mit einer geringeren Darlehensrückzahlung. Der Darlehensvertrag läuft über mehrere Jahrzehnte, die Zinsbindungsfrist jedoch nur für die kommenden acht bis zehn Jahre. Wenn danach, das heißt für die zweite Zinsbindungsfrist, die Bauzinsen nicht ebenso niedrig sind, dann bekommt der Bauherr ein Finanzierungsproblem.

Die Kreditinstitute möchten in der heutigen Zeit möglichst viele Baufinanzierungen abschließen, weil sie daran verdienen. Je mehr, umso besser. Das Einkommen des Bauherrn und seine Monatsbelastung für das Baudarlehen stehen im direkten Zusammenhang.

Je weniger monatlich zurückgezahlt wird, umso höher kann das Baudarlehen sein. Vor dieser Situation müssten die Kreditinstitute warnen und schützen, was sie in der Regel nicht tun.

Das so genannte historische Tief der Bauzinsen wird nicht, es kann nicht so bleiben. Die Banken und Sparkassen schaffen durch ihre heutige Kreditvergabe die Grundlage für eine zukünftige Immobilienkrise.

Eine vergleichbare Immobilienkrise hat im vergangenen Jahrzehnt in den USA zu vielen Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen geführt. Eine vergleichbare Situation forcieren die Kreditinstitute mit der Vergabe von Konsumentenkrediten, oder durch die Ausgabe von Kreditkarten mit Kartenkrediten. Hier fehlt ein Controlling dahingehend, dass mit Ende des Erwerbslebens alle Konsumschulden getilgt sein müssen.

Das Renteneinkommen ist deutlich geringer als das bisherige Arbeitseinkommen. Der problemlos zurückzahlbare Konsumkredit wird für Rentner zu einem unlösbaren Problem. Von dieser Situation sind all diejenigen schon Jahre vorher betroffen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder ihn wechseln mussten.

Solche Berufswechsel sind erfahrungsgemäß mit Einkommensverlust verbunden. Kreditinstitute verdienen an der Kreditvergabe - die Kreditzinsen sind eine ihrer Haupteinnahmequellen.

Banken und Sparkassen sehen ihren Verdienst von heute deutlich fokussierter als das Risiko von morgen. Das ist die Zahlungsunfähigkeit der Konsumenten. Die ist für beide Seiten negativ.

Die Kreditgeber müssen ihre Forderungen ausbuchen. Sie machen sie geltend, was für die Kreditnehmer in vielen Fällen eine Privatinsolvenz, zumindest aber die Eidesstattliche Versicherung, den Offenbarungseid bedeutet.

Hier wie da ist die heutige Kreditvergabe ein buchstäbliches Verlustgeschäft. Würde es nicht abgeschlossen, hätten die Kreditinstitute heute weniger Gewinn, langfristig aber auch weniger Risiko. Der Kreditnehmer könnte weniger konsumieren, wäre jedoch schuldenfrei.

Der Bürger muss zum Ende seines Lebens entschuldet sein. Entweder gelingt ihm das durch ein gemäßigtes Ausgabenverhalten, oder die Entschuldung wird ihm durch Zwangsmaßnahmen auferlegt. Zurzeit spricht vieles dafür, dass Banken und Sparkassen mittelfristig auf eine handfeste Finanzkrise im Bereich der Konsumenten- und Verbraucherkredite hinsteuern.

Gesundheit dramatisch durch die Finanzkrise gestresst

Blonde Geschäftsfrau hängt völlig gestresst auf ihrem Schreibtisch, umgeben von Kollegen-Händen mit Smartphone und Uhr
Depressed business woman © Kaspars Grinvalds - www.fotolia.de

Die weltweite Finanzkrise hinterlässt nicht nur finanzielle Spuren, sondern verursacht bei den Menschen einen deutlichen Stress. Wie eine US-Studie herausfand, zeigen sich bei Dreiviertel der Männer und Frauen negative Auswirkungen auf ihren Gesundheitszustand.

Besonders hoch ist der Anteil unter den Frauen, die zudem mit bis zu 56% unter Kopfschmerzen leiden, die mit dem zunehmenden finanziellen Stress begründet werden. Mentales Training kann bei einem dauerhaften Stress die schlechten Einflüsse etwas reduzieren und damit auch die körperliche Verfassung wieder ins Lot bringen.

Jugendliche von Wirtschaftskrise ganz besonders hart betroffen

Jugendlicher in grünem Shirt hält drei Geldscheine in die Kamera
Teenager mit Geldscheinen © grafikplusfoto - www.fotolia.de

Die Wirtschaftskrise betrifft uns in diesen Tage alle aber ganz besonders hart erwischt es die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen. So hat der Großteil der Jugendlichen heute bereits weniger Geld in der Tasche als noch vor einem Jahr, im Schnitt macht dies bei den meisten von ihnen etwa 50 Euro pro Monat aus.

Folglich wird weniger Geld ausgegeben, in erster Linie wird beim Ausgehen, alkoholischen Getränken und Zigaretten gespart. Der Geldmangel hat aber ganz offensichtlich auch positive Effekte für die Gesundheit, denn vor allem junge Frauen geben mittlerweile deutlich weniger Geld für sogenannte “körperschädigende Praktiken” wie Trinken und Rauchen aus als noch im Vorjahr. Dagegen werden Kosmetika weiterhin in unverändertem Maße konsumiert und das verstärkt auch von jungen Männern.

Sinkende Hotelpreise durch Finanzkrise

Schild an der Seite eines Hauses mit Laterne, Aufschrift "HOTEL" und zwei Sterne
hotel © Tom Davison - www.fotolia.de

Weltweit sind die Preise für Übernachtungen, aufgrund der Finanzkrise, gesunken, wie eine Umfrage bei 68.000 Hotels in mehr als 12.500 Städten ergab. So gingen die Preise für die Übernachtung gegenüber dem Vorjahr beispielsweise in Nordamerika um 12 Prozent zurück.

In Europa sanken die Preise um etwa 10 Prozent, in Südamerika um 7 Prozent. Stabil blieben die Preise in Asien, wo die Preise nur um 2 Prozent zurückgingen. Weil weniger Einheimische, aber auch weniger Touristen in Amerika Urlaub machen, kam es zu dem rapiden Preisnachlass. Die europäischen Hotels haben ihre Preise deshalb gesenkt, damit mehr Gäste kommen und die Zimmer somit voll ausgebucht sind.

In einer Tabelle sind die Städte mit den höchsten Rabatten aufgelistet, so liegt an der Spitze die isländische Hauptstadt mit 23 Prozent, gefolgt von Belfast und Las Vegas mit jeweils 17 Prozent. In Peking bezahlt man dieses Jahr 9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ende der Wirtschaftskrise? Wieder Wachstum in deutscher Wirtschaft!

Junger Mann mit Brille und grauem Hemd posiert vor herunterregnenden Euro-Geldscheinen und -Münzen
It's raining money © lassedesignen - www.fotolia.de

Im zweiten Quartal diesen Jahres ist die deutsche Wirtschaft wieder gewachsen. 0,3 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorquartal sind zu verzeichnen. Politiker warnen allerdings vor vorschneller Euphorie. Finanzminister Steinbrück meint, es sein schwer einzuschätzen, wie es auf den Finanzmärkten weiterginge. Trotz des Anstiegs sollen die Wirtschaftsleistungen dieses Jahr um 6 Prozent sinken.

Andere Experten meinen, nun sei der Absturz in seiner Intensität zwar gestoppt, aber die Krise noch längst nicht überstanden. Anzeichen für einen nachhaltigen Aufschwung gäbe es auch keine. Der Arbeitsmarkt wird nicht verschont bleiben; Experten prognostizieren aber zumindest, dass die Arbeitslosenzahl im Jahre 2010 unter 5 Millionen bleiben.

Jeder vierte Mann und jede dritte Frau fühlt sich durch Wirtschaftskrise gestresst

Geschäftsmann hält gestresst Hand vors Gesicht
stress © Serguei Kovalev - www.fotolia.de

Die seit einiger Zeit herrschende Wirtschaftskrise zeigt bei Frauen wie Männer psychische Belastungen. So offenbart sich bereits bei jeder dritten Frau ein emotionaler Stress, der unter anderem durch die ständigen Zukunftsängste forciert wird.

Besonders belastet zeigen sich hier die Single-Frauen, unter denen schon jede zweite unter Stress leidet. Auch an den Männern geht die finanzielle Krise nicht spurlos vorüber, so dass jeder vierte Mann sich ähnlichen Zuständen gegenüber sieht wie es bei den Frauen der Fall ist.

Als größtes Bedürfnis erweist sich momentan bei beiden Geschlechtern die Suche nach Sicherheit und Geborgenheit. Allerdings gibt es gerade bei den Alleinstehenden einen neuen Trend in Sachen Partnersuche, der in einem direkten Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise steht.

Als eine der Auswahlkriterien, die nun verstärkt im Vordergrund stehen, gelten nun der Status und das Einkommen eines potenziellen Partners. Für diese Studie wurden insgesamt 20.000 Menschen, darunter die Hälfte Singles, befragt.

Urlaubsverhalten der Deutschen durch Wirtschaftskrise stark beeinflusst

Der Preis bestimmt das Urlaubsziel - Strandurlaub außerhalb der Eurozone am beliebtesten

Grafik offener Reisekoffer, darin Strand mit Klappstuhl und Sonnenschirm
Vacation at home © mipan - www.fotolia.de

Auf der ITB, der weltweit führenden Reisemesse, wurde der "World Travel Trends Report" für 2009 veröffentlicht. Aus ihm geht hervor, dass sich die Weltwirtschaftskrise auch im Urlaubsverhalten der Deutschen niederschlug. Der Preis bestimmte immer mehr das Urlaubsziel, daher wurden traditionell starke Urlaubsländer wie Spanien, Frankreich und Griechenland in diesem Jahr weniger besucht.

Die aktuell beliebtesten Reiseziele

Das Meer war Urlaubsziel Nummer 1. Bevorzugt bereist wurden Länder außerhalb der Euro-Zone, zum Beispiel das östliche Mittelmeer und Nord-Afrika. Klassische Rundreisen und Landurlaube wurden weniger gebucht, die Berge verloren an Attraktivität, der klassische Winterurlaub nahm hingegen zu.

2009 fuhren mehr Urlauber mit dem Auto, die Zahl der Flugreisenden sank um acht Prozent. Im Urlauberverhalten der Deutschen lässt sich eine immer stärker werdende Polarisierung der Nachfrage beobachten. Es werden entweder Billig-Angebote oder Luxusreisen gebucht, sehr frühzeitig oder Last-Minute. Der Preis spielt für die meisten Urlauber die entscheidende Rolle, dennoch soll auf Urlaub soll nicht verzichtet werden, er muss nur weniger kosten.

Bargeld wird in Schweden wegen digitalem Zahlungsverkehr überflüssig

Flagge von Schweden
Schwedische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Scheine und Münzen werden in Schweden bald überflüssig, obwohl die Schweden im Jahre 1661 als erstes Land in Europa Papiergeld einführten. Viele Menschen setze sich schon lange für eine bargeldlose Gesellschaft ein, da auch bei den kleinsten Einkäufen ohne Kreditkarten meistens nichts mehr geht. Die Zahlung per Smartphone ist erst vor kurzem hinzugekommen und stößt bei der Bevölkerung genau wie Kreditkarten auf großen Anklang. Allerdings stößt die eventuelle Abschaffung des Papiergeldes vor allem bei den älteren Schweden auf Kritik.

Mit Bargeld kann man beispielsweise in vielen S-Bahnen sowie Bussen vieler Städte nicht mehr zahlen, da die Fahrscheine entweder online oder per SMS gekauft werden müssen. Auch viele Geschäfte akzeptieren nur noch Kreditkarten und zahlreiche Banken haben auf digitalen Zahlungsverkehr komplett ohne Banknoten umgestellt. Mittlerweile stehen Münzen sowie Papiergeld in dem skandinavischen Land für gerade mal 3 Prozent der Wirtschaft, wohingegen der europaweite Durchschnitt bei neun Prozent liegt.

Trotz den finanziellen Auslandskrisen wollen die deutschen Verbraucher mehr konsumieren

Zwei Stapel mit Euro-Münzen auf Euro-Geldscheinen
Geldscheine und Münzen © grafikplusfoto - www.fotolia.de

Das Marktforschungsunternehmen GfK hat jetzt ihre Studie für den Monat August bekanntgegeben. So wollen die deutschen Verbraucher, trotz einer abfallenden Konjunktur, mehr konsumieren, denn sie fürchten, dass die Wirtschaft wegen der Schuldenkrise noch mehr Schwierigkeiten bekommt.

Aber aufgrund der letzten höheren Tarifabschlüssen wollen die Verbraucher ihr Geld lieber ausgeben, anstatt wegen der niedrigen Zinsen zu sparen. So stieg auch das Konsum-Barometer überraschend weiter auf den höchsten Stand seit dem vergangenen März. Aber die Verbraucher haben die große Befürchtung, dass sich die europäische Finanzkrise ausweiten könne und auch Deutschland davon betroffen ist.

Bei der Beurteilung der eigenen Finanzlage haben sich die deutschen Verbraucher im Prinzip positiv geäußert, einmal durch höhere Tarifabschlüsse und auch die Inflationsrate lag unter zwei Prozent.

Doch ist die Beschäftigungslage zurzeit in Deutschland nicht schlecht, was zusätzlich für mehr Ausgaben bei den Einkäufen beiträgt. Wegen der niedrigen Zinsen investieren die Verbraucher jetzt lieber ihr Geld in Einrichtungsgegenständen, aber auch in Immobilien.

Immer mehr Deutsche fürchten sich vor der Schuldenkrise in Europa

Einer aktuellen Umfrage der R+V Versicherung zufolge, fürchten sich rund 75 Prozent der Deutschen vor einer Preisexplosion aufgrund der Krise in einigen Euro-Ländern. Hinzu kommt, dass knapp 60 Prozent sowohl den Euro in Gefahr sehen als auch Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten haben.

Anscheinend haben immer weniger Bundesbürger Vertrauen in die Politiker, welche ihrer Ansicht mit der Situation teils vollkommen überfordert sind. Auf der anderen Seite fürchten sich derzeit immer weniger Arbeitnehmer davor, dass in naher Zukunft ihren Job verlieren.

Die von der R+V Versicherung durchgeführte Umfrage mit dem Titel "Die Ängste der Deutschen" wird seit 20 Jahren von Meinungsforschern durchgeführt und ist mittlerweile derart etabliert, dass sie als Gradmesser für die Stimmung im Land gilt.

Deutsche sorgen sich immer mehr um ihre Arbeitsplätze

Der neuen Allianz-Zuversichtsstudie zufolge haben immer mehr Deutsche weniger Vertrauen in eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt. Während in den kommenden zwölf Monaten nur noch 24 Prozent der Angestellten ihren Arbeitsplatz als sicher halten, lag die Quote in diesem Jahr noch bei 31 Prozent.

Immerhin rechnen rund 35 Prozent der Deutschen an eine positive Entwicklung hierzulande, da die hiesige Wirtschaft schließlich wettbewerbsfähig sei und damit Zuversicht der Bürger gestärkt werde.

Die momentane Entwicklung beim Thema gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung betrachten 26 Prozent der Bundesbürger als zuversichtlich, da viele Krankenkassen über Beitragsrückerstattungen diskutieren und ihre Zusatzbeiträge gestrichen haben. Mit knapp 62 Prozent gab die Mehrheit der Befragten an, dass sie mit Zuversicht auf das neue Jahr blicken, was ihr persönliches Leben angeht.

Inflation auf tiefstem Stand seit Jahren

Frau in Stickpullover hält Geldbörse im Händen
geld frau © detailblick - www.fotolia.de

Im vergangenen Februar sank die Teuerungsrate hierzulande auf den niedrigsten Stand seit über zwei Jahren.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge kosteten Dienstleistungen und Waren nur 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, während die Quote im Januar noch bei 1,7 Prozent lag. Insbesondere die Energie und Nahrungsmittel erwiesen sich erneut als Preistreiber, sodass die Verbraucher für Kraftstoffe und Haushaltsenergie durchschnittlich 3,6 Prozent mehr zahlen mussten als im Vorjahr. Bei Strom lag der Preisanstieg sogar bei 12,4 Prozent, was in erster Linie an der Erhöhung der EEG-Umlage liegt.

Derzeit deuten die Preise im Großhandel daraufhin, dass es mittelfristig nicht zu einem starken Anstieg der Inflation kommt. Die Experten sehen nämlich die Großhandelspreise als Frühindikator für die Entwicklung der Inflation, da die Verbraucher höhere Einkaufspreise von den Händlern mit Verzögerung weitergereicht bekommen.

Kauflaune der Deutschen steigt – auch aus Sorge vor Inflation

Grafik roter Pfeil auf hellblauem Hintergrund - Steigender Aktienkurs
Rocketing profits © Christos Georghiou - www.fotolia.de

Das Konsumbarometer klettert derzeit auf Rekordwerte. Die Deutschen vertrauen auf die gute Konjunktur und zeigen sich deshalb in Kauflaune. Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung betrachtet den Anstieg des Konsum-Index auf 7,1 Punkte aber auch mit Skepsis. Denn hinter der positiven Konjunkturerwartung versteckt sich die Angst vor einer Inflation.

Kauflaune so groß wie zuletzt im Dezember 2006 vor Mehrwertsteuererhöhung

Gerade größere Anschaffungen werden verstärkt getätigt, um noch die volle Kaufkraft des Geldes auszunutzen. Ein vergleichbar hohe Anschaffungsneigung haben die Statistiker zuletzt im Dezember 2006 gemessen - als eine Erhöhung der Mehrwertsteuer bevorstand.

Privater Konsum könnte Konjunktur stützen

In die aktuellen Daten ist das Wahlergebnis noch nicht eingeflossen. Je nach Konstellation der neuen Regierung könnte sich die Kauflaune der Deutschen verändern. Insgesamt rechnen die Forscher mit einem moderaten Anstieg des Konsums um einen Prozentpunkt. Das klingt zunächst wenig – angesichts eines Wirtschaftswachstums von weniger als einem halben Prozent könnte der private Konsum die Konjunktur jedoch wesentlich stützen.

Weniger Wirtschaftswachstum - Forschungsinstitute IWH und RWI senken Prognose für 2014

Diagramm Aktienkurve auf Tisch, daneben Kuli, Taschenrechner
stock chart with calculator and pen © Marlee - www.fotolia.de

Zwei der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für 2014 mit einem geringeren Wirtschaftswachstum in Deutschland als ursprünglich angenommen.

So geht das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im nächsten Jahr um 1,8 Prozent steigen werde. Im September hielt das IWH noch ein Wachstum von 2,0 Prozent für wahrscheinlich. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat seine Wachstumsprognose von 1,8 auf 1,4 Prozent nach unten korrigiert.

Schwaches Winterhalbjahr prognostiziert

Als Grund gaben die Experten an, dass sie mit einem schwachen Winterhalbjahr 2013/2014 rechnen würden. Die Exportbilanz sei nicht so gut wie erwartet, im neuen Jahr würden Unternehmer daher weniger investieren. Im Inland bleibe die Nachfrage dagegen bei steigenden Reallöhnen und Beschäftigungswachstum auf hohem Niveau. So soll die Arbeitslosenquote nach Angaben der RWI-Fachleute von 6,9 Prozent in diesem Jahr auf 6,8 Prozent im Jahr 2014 zurückgehen. Zugleich rechnet das RWI mit einer Inflationsrate von 1,5 Prozent in diesem sowie 1,7 Prozent im kommenden Jahr.

Für 2015 erwartet das IWH ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent. Das RWI wollte sich für 2015 noch nicht festlegen. Im laufenden Jahr werde das BIP um 0,4 Prozent steigen, gaben beide Institute übereinstimmend bekannt.

Stimmung der Verbraucher verbessert sich nicht - Wirtschaft trotzdem weiter im Aufwind

Grafik Nahaufnahme ein 1Euro Stück
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Auch wenn sich die Verbraucherstimmung hierzulande erstmals seit Monaten nicht verbessert hat, bleibt sie dennoch unverändert gut. Laut den GfK-Forschern blieb der zusammenfassende Konsumklimaindex für April bei 8,5 Punkten stehen und zeigte damit keine Veränderung zum Vormonat März.

Positive Meinungen gegenüber der Wirtschaft

Allerdings sehen die Bürger die hiesige Wirtschaft wegen des sehr niedrigen Zinsniveaus sowie besseren Exportaussichten und guten Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft weiter im Aufwind. Außerdem bieten die moderate Inflation, eine optimale Einkommensentwicklung sowie ein stabiler Arbeitsmarkt perfekte Rahmenbedingungen.

Anstieg der Gehälter bei Einigung der Tarifverhandlungen

Wenn die Gewerkschaften bei den jetzigen Tarifverhandlungen ihre Forderungen durchsetzen, könnten die Gehälter der Beschäftigten im öffentlichen Dienst zudem um weitere drei Prozent ansteigen, während die Renten in den neuen Ländern um 2,53 Prozent und in Westdeutschland um 1,67 Prozent nach oben klettern.

Gedämpft wird das derzeitige Konsumklima lediglich durch die Tatsache, dass die Bürger in der Bundesrepublik wieder mehr Geld sparen, anstatt es auszugeben und die Wirtschaft weiter anzukurbeln.

Inflationsrate auf dem tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren

Das Finanzdienstleistungs-Unternehmen UniCredit hat jetzt bei Untersuchungen festgestellt, dass die Teuerungsrate in Deutschland zurzeit auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren liegt. Laut offiziellen Angaben lag die Teuerungsrate im März dieses Jahres im Durchschnitt bei 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im letzten Jahr 2013 dagegen bei 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt errechnete.

Da aber die UniCredit bei der Ermittlung der Teuerungsrate eine andere Gewichtung zugrunde legt, liegt hier die Teuerungsrate nur bei 0,7 Prozent. So werden bei der Ermittlung der Raten die Produkte für das tägliche Leben, beispielsweise Nahrungsmittel und auch die Benzinpreise, stärker berücksichtigt als bei den offiziellen Zahlen.

Besonders der Preiskampf bei den Nahrungsmitteln wie Wurst und Fleisch zwischen den großen Discountern sorgte für niedrigere Preise für den Verbraucher. Auch ist der Spritpreis um 3,9 Prozent niedriger als vor einem Jahr und durch den milden Winter haben die Verbraucher zusätzlich auch Heizkosten gespart.

IMK hebt Wachstumsprognose für 2014 an - Mindestlohn steigert Inlandsnachfrage

Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland angehoben. Die Wissenschaftler des IMK erwarten nun für 2014 ein Plus des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,8 Prozent. Im April dieses Jahres waren die Experten noch von 1,6 Prozent Wachstum ausgegangen. Grund für die Anhebung sei die gestiegene Nachfrage im Inland. Lohnsteigerungen hätten den Konsum angekurbelt, erklärte das IMK.

Wirtschaftswachstum ist höher als angenommen

Für 2015 geht das IMK sogar von einem Wachstum von 2,3 Prozent aus. Das Münchner Ifo-Institut rechnet für 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von zwei Prozent und für 2015 von 2,2 Prozent. Anders als in der Vergangenheit würden die positiven Impulse für das Wachstum hauptsächlich aus dem Inland stammen.

Eine wichtige Rolle werde dabei nach Angaben des IMK ab dem nächsten Jahr der Mindestlohn einnehmen. Die Arbeitszahl soll 2015 im Jahresdurchschnitt auf 2,8 Millionen sinken.

Mögliche Theorien

Im Bereich der Wirtschaftswissenschaft gibt es einige Theorien bezüglich der Finanzkrise:

  • Überinvestitionstheorien: Friedrich August von Hayek und Knut Wicksell spielt Anstieg der internen Verzinsung der Unternehmen über den bestehenden Geldzinssatz eine Rolle; der Geldzinssatz passt sich mit Verzögerung an den natürlichen Zinssatz an
  • Monetarismus: ein Versuch, gesamtwirtschaftliche Finanzkrisen zu erklären; Milton Friedman und Anna J. Schwartz führen eine verfehlte Politik mit reduzierter Geldmenge der Zentralbank für die Ursache als "Great Depression" der USA auf
  • Schuldendeflation: Erklärung nach Irving Fisher; Preisverfall führt zu sinkenden Normaleinkommen - nominale Höhe von Schulden und Zinsen ändert sich nicht, reale Schuldenlast wird erhöht
  • Theorie nach Hyman Minsky: diese basiert auf einer exzessiven Spekulation; ausreichende Investitionen zur Zurückzahlung von Krediten samt Zinsen; nach spekulativer Finanzierung können nur noch die Zinsen bedient werden, während man neue Kredite aufnimmt; es folgt die Ponzi-Finanzierung: man nimmt zusätzliche Kredite auf, um die Zinslast zu finanzieren - die Wirtschaft wird labiler, es kommt zu Insolvenzen

Im Folgenden geben wir in einem kleinen Exkurs einen Einblick in die Geschehnisse der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929...

Weltwirtschaftskrise - Ursachen und Folgen

Die Weltwirtschaftskrise des Jahres 1929 war der erste globale wirtschaftliche Einbruch seiner Art, welcher zudem ein deutlicher Indikator dafür war, wie eng verzahnt die internationale Wirtschaft bereits war. Doch was waren die Ursachen und Folgen der damaligen Weltwirtschaftskrise und welche Parallelen lassen sich zu heutigen Entwicklungen ziehen?

Gründe der Krise

Der eigentliche Auslöser der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929 ist klar. So kam es im selben Jahr zum New Yorker Börsensturz, welcher die größte globale Krise dieses Jahrhunderts einläuten sollte. Der Börsensturz war dabei natürlich das Ergebnis von einer großen Verunsicherung und der Erkenntnis, dass die eigenen Kapitalanlagen überhaupt nicht wirklich gedeckt sind.

Dass es jedoch überhaupt soweit kommen konnte, ist auf eine Vielzahl anderer Faktoren zurückzuführen. Ein wichtiger Aspekt war einerseits die weltweite Überproduktion in der Landwirtschaft. So drängten zunehmend mehr Händler auf die internationalen Märkte, was die Preise sinken ließ und für große Verunsicherung sorgte.

Des Weiteren kam es im Laufe der Goldenen Zwanziger zu einem starken Anstieg der weltweiten industriellen Produktion. Diesem rasanten Anstieg konnte allerdings weder die Kaufkraft der Bürger noch der Welthandel folgen, weshalb es zum schnellen Kollaps vieler Unternehmen kam.

Darüber hinaus herrschte auf den Märkten auch eine zuvor unbekannte Verunsicherung bezüglich der Kapitalströme vor. Zum ersten Mal in der Geschichte konnten selbst Wirtschaftsexperten nicht mehr nachvollziehen, wohin die Geldströme denn genau flossen und inwiefern diese überhaupt gedeckt waren.

Zur allgemeinen Verunsicherung trugen zudem noch zahlreiche ungeklärte Fragen bei, wie denn weiter mit den Kriegsschulden des 1. Weltkriegs umzugehen sei.

Folgen der Krise

Die Weltwirtschaftskrise wirkte sich auf alle Bereiche der Gesellschaft und auf große Teile der Erde aus. So sanken weltweit die Produktionszahlen auf ein historisches Tief, was zur Insolvenz unzähliger Unternehmen führte.

Politisch kam es zu

  • Massenbewegungen
  • Aufständen und
  • teils sogar Revolutionen.

Im sozialen Bereich litten die Menschen unter den Bedingungen. So sorgten die hohen Arbeitslosenquoten und mangelnden Sozialprogramme dafür, dass viele Menschen in Armut lebten.

Bis heute lässt sich aus den damaligen Ereignissen eine Menge lernen. Dass diese Thematik aktueller denn je ist, sollte dabei allein schon die Finanzkrise 2008 gezeigt haben. Die weltweiten Märkte bedürfen deshalb gezielter Regulationsmechanismen, welche Entwicklungen verhindern, die eine solche Krise provozieren können.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: in deep water 2 © amridesign - www.fotolia.de

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