Advents- und Weihnachtsdekoration - Das Zuhause weihnachtlich dekorieren

Eine festliche und stimmungsvolle Dekoration gehört zu der Weihnachtszeit, aber auch schon während der Adventszeit zur Vorbereitung auf Weihnachten dazu. Das Angebot an entsprechenden weihnachtlichen Dekoideen ist riesig - so ist für jeden Geschmack und jeden Stil das Passende dabei. Weihnachts- und Adventsdeko kann man dabei in unterschiedlichen Stilen kaufen, oder aber selbst machen. Holen Sie sich Anregungen, um Ihr Zuhause in der Advents- und Weihnachtszeit festlich zu dekorieren.

Adventskalender, Adventskranz, Lichter, Figuren und Co - mit den richtigen Dekoelementen werden Advents- und Weihnachtszeit noch schöner und gemütlicher

Die Vielfalt an Advents- und Weihnachtsdeko

Festliche Farben in Rot und Gold, behaglich schimmernde Lichter und ausgewählte Materialien zaubern Weihnachtsflair in jede Behausung - Zur Weihnachtszeit lassen wir uns gern in die nötige Stimmung versetzen. Ein festlicher Adventskranz, Fensterdeko, Kerzen und natürlich der berühmte Tannenbaum gehören für die meisten Menschen einfach dazu.

Selbst gebastelt

Besonders viel Spaß macht übrigens selbst gebastelte Dekoration, die gar nicht kompliziert sein muss. Passende Zweige, zum Beispiel Tannengrün oder die besonders sanfte Seidenkiefer, finden sich heute auf jedem Markt.

Dazu passen getrocknete Früchte wie Berberitze oder Orangenschalen, Zimtstangen und Anissterne aus dem Supermarkt und der Lieblings-Baumschmuck mit Kugeln oder Figuren. Aus diesen "Grundzutaten" lassen sich bereits zahlreiche tolle Deko-Elemente basteln.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf: Füllen Sie Schalen oder Gläser mit dem weihnachtlichen Schmuck oder gestalten Sie zum Beispiel Ihren eigenen Tür- oder Adventskranz.

Apropos selbstgemacht: zur richtigen Vorbereitung auf Weihnachten gehört auch selbstgemachtes Gebäck zur Adventszeit - was diesbezüglich besonders gut ankommt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Der individuelle Weihnachtsschmuck ist oftmals in Familientradition
Der individuelle Weihnachtsschmuck ist oftmals in Familientradition

Gekauft

Wer lieber shoppen geht als selber bastelt, der könnte mit diesen Ideen richtig liegen: Weihnachtspyramiden beispielsweise erleben eine neue Renaissance. Immer mehr Haushalte holen sich die hölzernen Welten im Miniformat, die allein durch die warme Luft ausgewählter Kerzen angetrieben werden.

Und weil erst die Details den entscheidenden Unterschied machen, empfehlen wir unter anderem diese Produkte: Wie wäre es mit einem Christbaumständer, der statt ödem Plastik oder Metall weihnachtliche Szenen aufweist?

Auch Kerzenständer, Weihnachtsteller und Co. kommen heute mit farbenprächtigen und niedlichen Figuren daher. Um dem Festmahl den letzten Schliff zu verpassen, eignen sich spezielle Hussen mit festlichem Dekor.

Eine enorm große Auswahl findet sich heute auch im Bereich der Weihnachtsbeleuchtung. Vorbei die Zeiten, in denen nur echte Kerzen das rechte Licht brachten: Heute sorgen

  • leuchtende Riesensterne
  • Plastikkerzen mit hellem Innenleben
  • beleuchtete Spieluhren oder
  • prächtige Lichterzweige

für die passende Stimmung. Entsprechende Produkte eignen sich übrigens hervorragend auch für echte Deko-Muffel, weil sie schon mit wenigen Handgriffen ein behagliches Ambiente zaubern.

Zu guter Letzt noch eine tolle Idee für alle, die eigenen Kinder oder den Liebsten die Vorfreude aufs Fest ganz besonders versüßen möchten: Phantasievoll gestaltete Adventskalender lassen sich individuell selbst befüllen und sind somit ideal für alle, die Familie oder Partner etwas ganz Persönliches schenken möchten.

Zahlreiche Trends, Stile und Materialien

Wie das generell beim Schmücken und Dekorieren so ist, gibt es auch in Sachen Advents- und Weihnachtsdeko stets wechselnde Trends. Auch kann man, passend zur Wohnungseinrichtung, in unterschiedlichen Stilen sowie mit verschiedenen Materialien dekorieren - in dieser Hinsicht wird jeder fündig, denn das Angebot ist riesengroß.

Die einen schmücken am liebsten auf schlichte und natürliche Weise. In diesem Fall haben sich Holzelemente, Früchte sowie Waldaccessoires als Klassiker herausgestellt: Aus

  • Rinde
  • Laub
  • Zweigen
  • Ästen
  • Orangenschalen
  • Nüssen
  • Tannenzapfen

und vielen weiteren Natur-Dekostücken lassen sich diverse dekorative Hingucker zaubern. Ebenso kommen kleine Tierfiguren wie Rehe, Elche oder Eichhörnchen zum Einsatz. Wer es klassisch mag, wird auf die Farben Rot und Gold nicht verzichten mögen und auch traditionelle Dekoelemente wie

  • Engel
  • Lichterhäuschen
  • Krippe und
  • Adventskranz

wird man in seiner Wohnung finden. Moderne Advents- und Weihnachtsdeko kann sich in Sachen Farben entweder sehr zurückhalten; dann findet man Elemente in Silber, Weiß oder Braun vor. Doch auch das absolute Gegenteil ist möglich und kann sich in einem entsprechend eingerichteten Raum als beste Wahl erweisen.

Erlaubt ist, was gefällt. Dabei bestehen die modernen Dekostücke vermehrt aus Kunststoff, Metall, Glas und Glitzerelementen.

Was die Motive angeht, sind besonders Tiere aus schneebedeckten, oftmals skandinavischen Bereichen beliebt. Kombiniert wird hier zum Beispiel mit Lammfellen und Windlichtern. Gerne werden auch klassische mit modernen Dekorationsstücken kombiniert.

Im Folgenden gehen wir etwas genauer auf die unterschiedlichen Bereiche der Advents- und Weihnachtsdeko ein...

Möglichkeiten zur stilvollen Beleuchtung

Haben Sie auch schon bemerkt, dass es maßgeblich von der Beleuchtung abhängt, ob ein Raum eine weihnachtliche Atmosphäre ausstrahlt? Die schönste und liebevollste Dekoration kann dagegen in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden, wenn ein zu grelles und aufdringliches Licht brennt.

Zu der alljährlichen Advents- und Weihnachtszeit gehören Lichter einfach dazu - ob als Dekoschmuck in den Fenstern, am Adventskranz oder am Christbaum - sie sorgen für eine gemütliche und festliche Stimmung und sind zudem als Brauch nicht mehr weg zu denken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die eigenen vier Wände, das Büro oder öffentliche Gebäude wie Kaufhäuser oder Krankenhäuser und Pflegeheime handelt.

Kerzen geraten nie aus der Mode

Weihnachten ist das Fest des Glanzes, der Lichter und der Kerzen. Mit Kerzen sollte man allerdings vorsichtig sein. Immer wieder entstehen Zimmer- und Hausbrände, wenn Kerzen ohne Aufsicht im Raum brennen und vielleicht sogar vergessen werden.

Besonders die durchgefärbten Varianten von Stumpen- und Kugelkerzen gewinnen zunehmend an Beliebtheit, denn sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern verbreiten auch ein besonders interessantes Licht. Wer es nicht ganz so rund mag, kann auf hohe Spitz- oder Leuchterkerzen zurückgreifen.

In jedem Fall stehen neben den durchgefärbten auch glänzende Kerzen ganz hoch im Kurs. Aber selbst die klassischen kleinen Teelichter lassen sich perfekt aufpeppen und zu schönen Dekorationselementen arrangieren.

Für mehr Sicherheit sorgen im Übrigen selbstlöschende oder selbstverlöschende Kerzen mit einem speziellen Auslaufschutz. So kann man die leuchtenden Gesellen beim Plätzchenbacken auch einmal für einen Moment aus den Augen lassen.

Windlichter

Sicherheit ist auch geboten, wenn Sie Ihre Kerzen in feuerfeste Behältnisse stellen. Windlichter aus Glas sind hier besonders geeignet.

Sie sind schön anzusehen, das Glas trägt mit eigenen Reflexen zum Lichtbild bei, und es kann weder Wachs auslaufen, noch kann eine umkippende Kerze für Unheil sorgen. Sind Windlichter an einem sicheren, höher gelegenen Ort aufgestellt, und außerhalb der Gefahrenzone schnell brennender Stoffe, dann können sie sogar genutzt werden, wenn Kinder mit im Raum sind.

Laternen und Lampions

Sehr weihnachtlich wirken auch romantische Laternen oder Lampions. Sehen Sie sich einmal auf dem Weihnachtsmarkt um, hier finden Sie stimmungsvolle Leuchten in Hülle und Fülle.

Wenn Sie auf den Einsatz von Kerzen verzichten möchten, dann orientieren Sie sich einfach am Angebot mit Leuchtmitteln. Sehr beliebt sind große, aus festem Wachspapier gefertigte Sterne.

Laternen als romantische Weihnachtsbeleuchtung
Laternen als romantische Weihnachtsbeleuchtung

Gängige Leuchten in der richtigen Position

Wenn Sie finden, dass übertriebene Weihnachtsdeko für Ihren Geschmack zu kitschig wirkt und nicht zu Ihnen passt, dann können Sie schöne, stilvolle und gemütliche Effekte auch mit ganz normalen Leuchtmitteln erzielen. Dazu sollten Sie wissen, dass Licht umso gemütlicher wirkt, je mehr es von unten nach oben strahlt.

Eine helle Leuchte, die an der Decke angebracht ist, dient dagegen ideal als Arbeitsleuchte. Verzichten Sie also auf ihren Einsatz und schalten Sie stattdessen alle Lampen und Lichter ein, die sich in Sitz- oder Bodenhöhe befinden.

Auch ein Deckenfluter kann ein schönes Licht verbreiten; romantischer dagegen wirken viele kleine Lämpchen bei Sitzgruppen oder in Regalen. Um das Licht zu dämpfen, können Sie auch mit Überwürfen arbeiten.

Decken Sie Ihre Lampen einfach mit schönen Tüchern mit weihnachtlichen Motiven ab. Achten Sie dabei lediglich darauf, dass die Lampen durch die Tücher nicht überhitzen können.

Auf die Sicherheit achten

Damit es nicht zu gefährlichen Unfällen kommt, gilt es, einige Dinge in Sachen Sicherheit zu beachten. Generell raten Experten dazu, eher auf elektische Kerzen und Lichterketten zu setzen, damit es erst gar nicht zu Bränden kommen kann. Auf diese Weise können alle das Weihnachtsfest entspannt genießen.

Wer jedoch auf echte Kerzen nicht verzichten möchte, muss darauf achten, Unterlagen zu verwenden, die nicht brennbar sind. Geht es um Dekoschmuck, so sollten die anderen Dekomaterialien schwer entflammbar sein

  • Zu brennbaren Elementen muss ein Sicherheitsabstand von einem halben Meter eingehalten werden.
  • Adventskränze, die an der Decke hängen, sollten nur mit elektrischem Licht beleuchtet werden.
  • Wenn es um Lichter in öffentlichen Gebäuden geht, wie beispielsweise an Tannenbäumen, dürfen diese Rettungs- und Fluchtwege nicht versperren.

Dekoelemente wie z.B. Figuren und Kissen

Ohne zumindest ein bisschen Deko auf Tisch, Sofa, Regal oder Boden kommt während der Advents- und Weihnachtszeit wohl kaum ein Haushalt aus. Abgesehen davon, dass es hierfür unterschiedliche Farben, Materialien, Stile und Motive gibt, finden sich in diesem Zusammenhang beispielsweise

Dekoelemente wie Figuren oder Girlanden geben der Weihnachtsdeko die persönliche Note
Dekoelemente wie Figuren oder Girlanden geben der Weihnachtsdeko die persönliche Note

Wand- und Fensterdeko

Auch die Wand lässt sich mit unterschiedlichen weihnachtlichen Dekoelementen schmücken. Die erwähnten Girlanden kann man an die Wand hängen; ebenso sind jedoch auch Bilder mit weihnachtlichen Motiven beliebt. Des Weiteren liegen Tierköpfe, zum Beispiel aus Metall, im Trend - hier lässt sich mitunter auch eine Lichterkette befestigen, was für eine noch stimmungsvollere Atmosphäre sorgt.

Natürlich dürfen auch die klassischen Adventskalender nicht fehlen. Und auch diverse Kränze werden gerne an die Wand gehängt.

Im Fenster kommen vor allen Dingen Lichterketten gut zur Geltung. Auch hier entscheiden sich viele Menschen für den beliebten Dekokranz oder -figuren. Schön sind zudem selbst gebastelte Glocken, die man ins Fenster hängt.

Gerade wenn Kinder mitbasteln, dann sollte man einmal den Keller nach Blumentöpfen aus Ton durchsuchen. Diese können von den Kindern schön bemalt werden.

Anschließend bindet man ein Glöckchen an eine Schnur und zieht diese von unten durch den umgedrehten Tontopf. Oben kann man nun noch goldgelockte Haare aufkleben. Fertig ist eine wunderschöne Glocke, die sich überall als Dekoration eignet.

Auf der Fensterbank findet hier und da ein weihnachtliches Kissen oder Lammfell Platz und auch Windlichter werden gerne dort abgestellt. Für die winterliche Atmosphäre kann man die Fensterscheiben mit Schneespray besprühen und auch Klebebilder mit weihnachtlichen Motiven gehören Jahr für Jahr dazu.

Tischdekoration

Natürlich darf auch die Tischdekoration nicht fehlen. Zum einen macht so eine festlich gedeckte Tafel beim Genießen des weihnachtlichen Menüs etwas her, doch auch abgesehen davon macht sich zum Beispiel eine dekorative Schale mit Kerzen oder Weihnachtskugeln sehr gut.

Auch eine Dekorationsschale kann man mit wenigen Handgriffen für Weihnachten gestalten. In die Mitte stellt man eine große Kerze. Darum legt man

  • Engelshaar
  • Zimtstangen
  • Tannenzapfen und/oder
  • getrocknete Orangenscheiben.

Die Tannenzapfen kann man zuvor noch mit silberner oder goldener Farbe anmalen, so wirken sie noch edler.

Natürlich kann auch der Adventskranz auf dem Tisch stehen. Für das Decken des Tisches eignen sich Tischdecken mit weihnachtlichen Motiven und auch Geschirr und Besteck wird man in dieser Rubrik finden. Abrunden kann man das Ganze zum Beispiel mit passenden Servietten und -ringen sowie Tischsets und selbst weihnachtliche Sitzkissen wird man im Handel finden.

Krippe und Weihnachtsdörfer

Ebenso zählt die Weihnachtskrippe zur weihnachtlichen Dekoration; zudem ist das Aufstellen jedoch ein fester Brauch. Meist wird sie zusammen mit dem Weihnachtsbaum am 24. Dezember aufgestellt, doch für viele Menschen zählen Baum und Krippe auch schon zur Adventszeit fest dazu.

Die Krippe stellt in der Regel die Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte dar. Zu den Figuren zählen Jesus, Maria und Josef, zudem Ochs und Esel, die drei Weisen aus dem Morgenland, Hirten und Schafe sowie ein Verkündigungsengel.

Krippen gibt es in klassischer aber auch in moderner Form - hier findet man mittlerweile auch sämtliche Stile. Gleiches gilt für die Weihnachtsdörfer, kleine Häuser, Gebäude und Figuren, die man mitunter in eine künstliche Schneelandschaft stellt.

Die Krippe erzählt die biblische Weihnachtsgeschichte
Die Krippe erzählt die biblische Weihnachtsgeschichte

Speziell im Advent gibt es Bräuche, die sogleich zur festen Dekoration zu dieser Zeit dazugehören...

Der Brauch des Adventskalenders

Der Adventskalender zählt zu den beliebtesten vorweihnachtlichen Bräuchen. Er verkürzt die Wartezeit auf das Weihnachtsfest. Adventskalender gibt es in verschiedenen Formen und Varianten. So können sie sowohl religiöser als auch säkularer Natur sein.

Bedeutung von Adventskalendern

Ein Adventskalender dient dazu, das Warten auf Weihnachten zu verkürzen. Ähnlich wie der Adventskranz soll er die Vorfreude auf die schönsten Tage im Jahr allmählich steigern. Dazu wird ab dem 1. Dezember jeden Tag ein Türchen des Kalenders geöffnet.

Besonders beliebt bei Kindern sind Adventskalender, die ein kleines Stück Schokolade enthalten. So sind die Kalender in erster Linie für Kinder gedacht.

Es gibt aber auch Adventskalender für Erwachsene. Äußerlich erkennt man die speziellen Kalender an ihren weihnachtlichen Motiven.

Einen selbstgebastelten Adventskalender schenkt man nur seinen Liebsten
Einen selbstgebastelten Adventskalender schenkt man nur seinen Liebsten

Geschichte des Adventskalenders

Die ersten Adventskalender lassen sich bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Verwendet wurden sie zunächst von protestantischen Christen, die in der Adventszeit Tag für Tag 24 Bilder an die Wand hängten.

Eine simplere Form waren 24 Kreidestriche, die an eine Tür oder Wand gemalt wurden. Jeden Tag durften die Kinder dann einen Strich wegwischen.

Mitunter legte man auch bis Heiligabend täglich einen Strohhalm in eine Krippe. Eine skandinavische Tradition war das Abbrennen einer Adventskerze bis zu einer bestimmten Markierung.

Der erste gedruckte Adventskalender, der die Form einer Weihnachtsuhr hatte, wurde im Jahr 1902 von der evangelischen Buchhandlung in Hamburg herausgebracht. Ein Jahr darauf erschien der gedruckte Kalender "Im Lande des Christkinds", der aus einem Bogen mit 24 Bildern bestand, die man ausschneiden und auf einen anderen Bogen mit 24 Feldern kleben konnte.

Während des Nationalsozialismus erschienen Vorweihnachtskalender, die die Wintersonnenwende in den Vordergrund rückten und anstelle von christlichen Motiven Zeichnungen von germanischen Gottheiten enthielten. In der Nachkriegszeit entwickelte sich schließlich der typische Adventskalender, in dem hinter den Türchen Bilder von biblischen Gestalten zu finden waren. Man vermutet, dass diese Idee von einem evangelischen Pfarrer stammte.

Ab den 50er Jahren wurden Adventskalender preiswert angeboten, wodurch sie sich zu Massenartikeln entwickelten und schlagartig an Beliebtheit gewannen. Als Motive benutzte man Bilder von verschneiten Ortschaften, während am 24. Dezember das Bild einer Krippenszene erschien.

1958 wurden schließlich auch Adventskalender auf den Markt gebracht, die mit Schokolade gefüllt waren. Aber auch handgemalte Adventskalender waren sehr beliebt.

Adventskalender in der heutigen Zeit

Auch in der heutigen Zeit erfreuen sich die Adventskalender noch immer hoher Beliebtheit. Sie werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Typische Adventskalender enthalten entweder Schokolade in diversen Weihnachtsformen oder kleine Spielzeuge.

Doch auch selbstgemachte Kalender liegen im Trend. Diese haben den Vorteil, dass sie sich beliebig verpacken lassen. Eine skandinavische Variante sind die Jute-Säckchen, die man an einer Leine aufhängt.

Mittlerweile werden auch Advents-Hörbücher herausgebracht. Diese knüpfen an die vorweihnachtliche Tradition an, indem sie dem Zuhörer jeden Tag bis Heiligabend eine neue Geschichte erzählen.

Die Motive sind entweder weihnachtlich oder winterlich. Manchmal können auch Lieder angehört werden.

Selbst im World Wide Web lassen sich inzwischen Adventskalender finden. So besteht die Möglichkeit, virtuelle Kalender zu erstellen, die man dann über das Internet an Verwandte, Freunde oder Bekannte verschickt. Sogar Adventskalender mit personalisierten digitalen Bildern werden von verschiedenen Online-Fotodiensten angeboten.

Adventskranz

Natürlich darf auch der Adventskranz nicht fehlen. Dabei handelt es sich um einen Kranz - möglich ist auch eine Schale oder ein Teller - in dem man vier Kerzen befestigt. Man kann ihn aufstellen oder aufhängen. Jede Woche, also zum 1., 2., 3. oder 4. Advent, darf man eine neue Kerze anzünden.

Den Adventskranz kann man auch selbst gestalten; wer seine Energie lieber in die Dekoration investieren möchte als in das Binden des Adventskranzes, der kann sich einen Adventskranz ohne Dekoration auch schon im Supermarkt oder in einem Blumengeschäft kaufen. Welche Kerzen darauf kommen, ist Geschmackssache.

Farblich passend zu den Kerzen muss dann natürlich die Dekoration ausgesucht werden, die mit dünnem Draht an dem Kranz befestigt wird, so dass der Draht aber nicht sichtbar sein sollte. Zum Schluss bindet man noch farblich passende Schleifen um den Adventskranz, und die Adventszeit kann beginnen.

Der Adventskranz soll einem das Warten auf Weihnachten gemütlich gestalten
Der Adventskranz soll einem das Warten auf Weihnachten gemütlich gestalten

Mehr als bloß Adventskränze

Ein kreisrundes Gesteck mit vier roten Kerzen - das ist längst "out". Heutzutage kommen viele würzige Accessoires zum Einsatz, wie etwa

Bei den Kerzen, Kugeln und Bändern sind Jahr für Jahr unterschiedliche Farbtöne besonders angesagt. Hierbei wird auch mit sekundären Nuancen für ein wohliges und weihnachtliches Bild gespielt.

Natürlich zählt auch der Christbaum für die meisten Menschen zum Advent und/oder zu Weihnachten dazu - alle nötigen Informationen zu diesem Thema finden Sie hier in unserem separaten Artikel zum Thema.

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Quellenangaben
  • weihnachten 2 © www.jenshagen.info - www.fotolia.de
  • Little girl decorating christmas tree with toys and baubles © cromary - www.fotolia.de
  • laternen im schnee © Picture-Factory - www.fotolia.de
  • Atmospheric Christmas window sill decoration © Jag_cz - www.fotolia.de
  • christmas creche © juanrvelasco - www.fotolia.de
  • selbst gebastelter Adventskalender © Jenny Sturm - www.fotolia.de
  • SONY DSC © Andreas Blakkolb - www.fotolia.de

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