24. Mai 2011
Ein beliebter alter Osterbrauch ist das Färben der Ostereier. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten.
Ohne Ostereier wäre Ostern nur halb so schön. Eine beliebte Ostertradition ist es, Eier zu bemalen oder mit Motiven zu verzieren.
Vor dem Bemalen werden die Eier entweder mindestens zehn Minuten lang hartgekocht oder ausgeblasen. Das heißt, dass man das Eiweiß und Eidotter aus dem Inneren des Eies entfernt. Zu diesem Zweck wird das Ei zunächst einmal abgewaschen, wofür sich am besten ein weicher Schwamm eignet. Danach versieht man mithilfe einer Nadel sowohl das obere als auch das untere Ende des Eies mit einem Loch. Mit einem Kreuzschraubenzieher wird das Loch vorsichtig auf einen Durchmesser von rund drei Millimetern vergrößert. Damit es nicht zum Verstopfen des Eies kommt, sollte das Eigelb mit einem langen Gegenstand wie zum Beispiel einer Stricknadel, einem Nagel oder einem Mikadostab verrührt werden. Durch kräftiges Pusten wird das Innere des Eies schließlich ausgeblasen. Die Eimasse lässt sich gut für eine Eierspeise wie beispielsweise Rührei, für Kuchenteig oder zum Panieren von Schnitzeln verwenden. Hat man die Eier ausgeblasen, ist es ratsam sie danach auszuspülen und zu trocknen. Dazu legt man die Eier in Spülwasser und schüttelt sie ein wenig. Anschließend lässt man sie gut trocknen. Danach sind sie fertig zum Bemalen.
Zum Färben der Ostereier kommen verschiedene Methoden infrage. So kann man sie mit Filzstiften, Wasserfarben, Naturfarben oder speziellen Eierfärbemitteln, die im Handel erhältlich sind, bemalen. Eine andere Möglichkeit ist das Bekleben der Eier mit Abziehbildchen, Buntpapier oder Wollresten. Ebenso lassen sie sich mit Wachs bossieren. Während man ausgeblasene Ostereier meist als Osterschmuck verwendet, werden hartgekochte Eier verschenkt oder selbst verspeist.
Wer Eierfärbemittel zum Färben verwenden möchte, erhält im Handel spezielle Färbetabletten für Ostereier. Normalerweise sind diese Mittel gesundheitlich nicht bedenklich. Allergiker sollten jedoch auf der Hut sein, denn einige Stoffe wie z.B. Chinolingelb, Tartrazin, Azorubin oder Brillantschwarz können bei ihnen unangenehme allergische Reaktionen hervorrufen. Wesentlich ungefährlicher sind dagegen Naturfarben. Von Vorteil ist es, beim Färben etwas Pottasche oder Alaun zu verwenden, da manche Eier die Farben dann besser annehmen. Außerdem wird die Verwendung eines alten Emaille-Topfes empfohlen, denn die Farbreste lassen sich nicht immer vollständig entfernen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
15.04.11 | |
![]() | OSTERN |
30.03.11 | |
![]() | OSTERN |
21.08.10 | |
![]() | OSTERN |
04.08.10 | |
![]() | OSTERN |
27.07.10 | |
![]() | OSTERN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Ostern Forum


Zu Ostern gehören die bemalten Eier, das gebackene Osterlamm und die Freude über den Frühlingsbeginn dazu. Aber ...