Cafés - Merkmale, Einrichtung und typische Angebote

Ausschnitt modernes Café mit grünen Vasen auf Tischen

Ein Überblick über unterschiedliche Arten von Cafés

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Cafés erfreuen sich auch hierzulande einer großen Beliebtheit. So gelten diese als ein idealer Ort, um sich mit Freunden zu treffen oder im Trubel des Alltags zu entspannen. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Cafés; in der Einrichtung sowie in Sachen Angebote unterscheiden sie sich teils, wobei es auch viele Gemeinsamkeiten gibt. Informieren Sie sich über typische Merkmale, die Einrichtung sowie unterschiedliche Arten von Cafés.

Cafés - Generelle Merkmale

Ein Café ist eine Untergattung der Gaststätte, welche sich neben kleinen Speisen natürlich auch noch auf zahlreiche Kaffeevariationen spezialisiert hat. Darüber hinaus zeichnet sich ein Café auch noch durch eine besondere Gestaltung aus, welche entspannend und einladend wirken soll.

Mitunter wird das Café auch als Kaffeehaus bezeichnet, basierend auf der Tatsache, dass es sich ursprünglich um eine Gaststätte handelte, in der hauptsächlich Kaffee serviert wurde. Auch wenn dies heutzutage immer noch der Fall ist, hat sich das Café deutlich weiterentwickelt. In Wien sowie in Budapest und Prag ist die Kaffeehaustradition hingegen immer noch weit verbreitet.

In einem Café möchte man ein seine Freizeit in einer angenehmen Atmosphäre verbringen. Zu den typischen Merkmalen von Cafés zählen zu diesem Zweck kleine Tisch- bzw. Sitzgruppen, und häufig findet man auch Zeitungslektüre.

In modernen Cafés liest man auch häufig die Bezeichnung Lounge. Diese zeichnet sich durch eine besonders gemütliche Atmosphäre aus. Es gibt hier in der Regel niedrigere Polstermöbel und außerdem eine gedimmtes Licht sowie dezente Musik, die man im Hintergrund wahrnimmt. Ein Internetzugang ist in Cafés mittlerweile selbstverständlich.

Öffnungszeiten

Was die Öffnungszeiten eines Cafés angeht, so gibt es große Unterschiede. Dabei kommt es darauf an, um welche Art es sich handelt. So gibt es beispielsweise Cafés, die morgens - nicht ganz so früh - öffnen, und ihren Kunden bis in die späten Abendstunden mit entsprechenden Tagesangeboten versorgen.

Frühstückscafés hingegen öffnen oftmals schon recht früh; sie haben sich auf das Frühstück spezialisiert und schließen dafür eher wieder, etwa am späten Nachtmittag oder am frühen Abend. Zu diesem Zeitpunkt wiederum öffnen Literatur- oder Musikcafés ihre Türen erst, da sie ihr Angebot vor allem an abendliche Veranstaltungen knüpfen.

Handelt es sich um die Kombination aus Café und Bar, werden diese ebenfalls etwas später öffnen; dafür bietet sie ihren Gästen lange Öffnungszeiten. Zu den typischen Angeboten dieser Cafés zählen Cocktails - und diese trinkt man häufig erst am späten Abend.

Generell lässt sich sagen, dass man Cafés an jedem Wochentag besuchen kann. Allerdings gibt es auch manche, die lediglich am Wochenende öffnen oder solche, die einen Ruhetag pro Woche haben; eine allgemein gültige Aussage lässt sich hier nicht treffen.

In Innsbrucker Lokal gilt Verbot für jegliche Art von Zärtlichkeiten

Händchenhaltende Arme eines Paares auf einem Tisch im Cafe, die beiden anderen Arme halten jeweils eine Tasse
Couple hands dating and caressing in a bar © Antonioguillem - www.fotolia.de

Obwohl der Name des Lokals "Insieme" zu deutsch so viel wie "Zusammen" bedeutet, dürfen Pärchen in dem Lokal gegenüber des Innsbrucker Hauptbahnhofs nicht zeigen, dass sie zusammengehören, denn der Besitzer des Lokals hat den Gästen jegliche Art von Zärtlichkeiten in seinem Lokal verboten.

Auf mehreren Verbotsschildern an den Wänden heißt es, dass Zärtlichkeiten aus Respekt vor den Mitarbeitern und den internationalen Gästen zu unterlassen sind. Wer sich nicht an das Verbot hält, wird rigoros rausgeschmissen.

Einige der Rausflieger haben sich bereits bei der Wirtschaftskammer beschwert, doch rechtlich gesehen kann man nicht gegen das Verbot des Lokalbetreibers vorgehen, da prinzipiell jeder Wirt im Rahmen seines Hausrechts selbst entscheiden darf, welche Kunden er in seinem Lokal haben möchte und welche nicht.

Mitarbeiterinnen packen aus - In Pariser Nobel-Cafés dürfen nur hübsche Gäste am Fenster sitzen

Ehemalige Mitarbeiterinnen der beiden Pariser Nobel-Cafés "Georges" und "Café Marly" haben in einem Interview mit der Zeitung "Le Canard Enchaîné" von einer ganz besonders dikriminierenden Sitzordung unter den Gästen berichtet.

Weder hübsch noch prominent sitzt hinten

Demnach werden die Mitarbeiter in den Cafés dazu angewiesen nur den hübschen Gästen Plätze am Fenster oder auf der Terrasse zuzuweisen, damit sie das Erscheinungsbild der Cafés verbessern. Unattraktive Gäste müssen dagegen im hinteren Teil der Cafés platziert werden, es sei denn es handle sich bei ihnen um Prominente.

Eigentümer weisen Behauptung zurück

Der Fall sorgt derzeit in ganz Frankreich für heftige Diskussionen. Die beiden Brüder Gilbert und Thierry Costes, denen die Beaumarly-Gruppe gehört, zu denen auch die beiden Cafés zählen, wiesen die Anschuldigungen in einer Stellungnahme in der Zeitung "Le Parisien" allerdings entschieden zurück.

Seltsames Verbot: Café in San Francisco duldet keine Gespräche über Hipster-Themen

Ein Coffeeshop in San Franciso hat eine Liste mit Benimm-Regeln aufgehängt, darunter gängige Punkte wie "Bitte das dreckige Geschirr von draußen wieder reinbringen". Doch am Ende dieser Liste gibt es ein Verbot, das sonst vermutlich in keinem Café ausgesprochen wurde.

Dieser Punkt verbietet es den Gästen, sich über "Hipster"-Themen zu unterhalten. Auch etwaige Bettgeschichten sollte man nicht als Gesprächsthema wählen. Mit dieser Forderung möchten die Geschäftsführung eine angenehmere Atmosphäre schaffen, schließlich ist es viel entspannter, wenn der Tischnachbar nicht alle Details mitbekommt.

Einrichtung

Hinsichtlich der Einrichtung von Cafés muss zwischen der klassischen Gestaltung und den Trends der letzten Jahre differenziert werden. Insgesamt lässt sich sagen, dass es die einheitliche Caféeinrichtung heutzutage überhaupt nicht mehr wirklich gibt. In der Realität herrscht hingegen häufig eine Mischung aus Kaffeehauselementen früherer Jahrhunderte und aktuellen Trends vor, welche nicht jeden überzeugen dürfte.

Möbel und Materialien

In klassischen Cafés prägen vor allem die kleinen Tische, welche mit Spitzendecken überzogen sind, das Gesamtbild. An Sitzgelegenheiten stehen dem Gast zumeist Holzstühle oder gepolsterte Bänke zur Verfügung. Hinsichtlich der verwendeten Materialien wird vor allem auf eine schlichte Holzverkleidung des Innenraums gesetzt, welche dem Ganzen eine Mischung aus rustikaler Einfachheit und häuslicher Wärme geben soll.

Natürlich kommt es immer auf die gewünschte Atmosphäre an. Handelt es sich um eine Lounge, sind Polstermöbel üblich. Man möchte eine Wohnzimmergefühl erreichen; dabei kommen auch häufig typische Stehlampen zum Einsatz.

Auch draußen werden oftmals Polstermöbel aufgebaut. Diese bestehen entweder aus wetterfesten Materialien. Alternativ sieht man immer wieder Holzmöbel (zum Beispiel aus Paletten gebaut), die man mit Polstern belegt, welche nach Ladenschluss oder bei schlechtem Wetter reingeholt werden.

Beleuchtung

Die Beleuchtung kann ansonsten durch Kronleuchter oder kleine Tischlampen gewährleistet sein. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang beim klassischen Café lediglich, dass keine volle Ausleuchtung des Lokals gegeben sein sollte. Klassische Cafés sind demnach schlicht, wobei dezent eingesetzte Dekorationselemente eher zierlich und stilvoll wirken sollten.

Cafés können modern oder auch im Landhausstil eingerichtet sein
Cafés können modern oder auch im Landhausstil eingerichtet sein
Kombination von Café und Bar

Neben diesen klassischen Cafés konnten sich in den letzten Jahren aber noch zahlreiche weitere Ausprägungen von Cafés etablieren. Dabei handelt es sich häufig um Übergangsformen zu anderen Arten von Lokalitäten. So kombinieren einige Betreiber beispielsweise die Innenausstattung eines Cafés und einer Bar.

Barhocker und bunte Leuchtreklametafeln erinnern in einem solchen Lokal dann eher an eine Bar, wohingegen die kleinen zierlichen Holzstühle in der Ecke und die Kaffeespezialitäten auf der Speisekarte eher an ein Café erinnern. In einem solchen Fall geht es dem Betreiber natürlich nur um eine Gewinnmaximierung, da das Lokal möglichst viele Zielgruppen ansprechen soll. Darüber hinaus ist es in vielen modernen Cafés auch üblich, dass stets Musik läuft oder die Inneneinrichtung eher einer Gaststätte ähnelt.

Zuletzt ist es noch interessant zu wissen, dass einige Cafés ihr Mobiliar um Stühle und Tische aus Leichtmetall oder Kunststoff erweitern. In einem solchen Fall handelt es sich aber nicht zwangsweise um eine Geschmacksverirrung des Betreibers. Stattdessen werden derartige Möbel in Straßencafés eingesetzt und trotzen somit dem Wetter, wie es das Holzmobiliar überhaupt nicht könnte.

Ein Café kann auch mit der Bar kombiniert sein
Ein Café kann auch mit der Bar kombiniert sein

Arten

Das klassische Café gibt es heutzutage eigentlich gar nicht mehr. Stattdessen finden sich zahlreiche unterschiedliche Ausführungen, die nicht selten auch der Erlebnisbranche zugeteilt sein können.

Straßencafés

Als besondere Form des Cafés gilt zum Beispiel das Straßencafé. Bei diesem handelt es sich um ein klassisches Café, welches einen Teil oder alle seine Sitzplätze direkt auf der Straße hat.

Hierzu muss sich das jeweilige Café natürlich erst die Lizenz der Stadt einholen, um den Gehsteig, die Fußgängerzone oder Straße mit für sich beanspruchen zu dürfen. Sobald diese Genehmigung aber eingegangen ist, werden Tische und Stühle auf die Straße geschafft und stehen den Gästen zur Verfügung.

Der Reiz, seinen Kaffee mitten im Trubel der Stadt zu genießen, liegt dabei in vielerlei Aspekten begründet. Zum einen hat der Gast hierdurch die Möglichkeit, sich einfach direkt und spontan auf dem Stuhl niederzulassen.

In einem klassischen Café besteht hingegen stets zunächst einmal die Barriere, dieses überhaupt betreten zu müssen. Im Vorfeld kann man dabei schlecht einschätzen, ob dieses eventuell nicht bereits überfüllt ist oder überhaupt nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

Sonne genießen

Darüber hinaus bieten sich Straßencafés an warmen Sommertagen zum Sonnen an. Aber auch im Frühling und Herbst wollen viele nicht auf den Genuss verzichten, an der frischen Luft zu sitzen und Sonne zu tanken. Straßencafés bieten dabei die ideale Möglichkeit, entspannt eine Kaffeespezialität zu genießen und gleichzeitig draußen Zeit zu verbringen.

Entspannung im Trubel der Stadt

Des Weiteren schätzen viele Straßencaféfans aber auch die Tatsache, dass man beim Straßencafé mitten im Trubel der Stadt sitzt. Diese Ansicht, welche zunächst abschreckend wirkt, erweist sich bei näherer Betrachtung als durchaus interessant.

So kann man sich beispielsweise mit den Freunden über die Geschehnisse um einen herum unterhalten oder schlicht in Ruhe seinen Gedanken nachhängen. Langeweile oder Einsamkeit dürften jedenfalls nicht aufkommen.

Fazit

Insgesamt dürfte es nun klar sein, warum auch Straßencafés eine Daseinsberechtigung besitzen. So erlauben es diese Lokale dem Gast, sich im Freien aufzuhalten und als Teil der Stadt zu fühlen. Dies alles dürfte eine interessante Alternative zu jenem Ambiente sein, durch welches Cafés sonst gekennzeichnet sind.

Im Straßencafé das Flair der Stadt einatmen
Im Straßencafé das Flair der Stadt einatmen
Stehcafés

Stehcafés finden sich häufig in Verbindung zu einem Kiosk oder einer Bäckereiverkaufsstelle. In der Regel herrscht in diesen Selbstbedienung; Kaffee und Co. werden im Stehen, an entsprechenden Stehtischen, getrunken. Informieren Sie sich hier genauer über diese Form des Cafés.

Frühstückscafés

Frühstückscafés bieten ihren Gästen - wie der Name schon sagt - vor allen Dingen ein Frühstück an. Während dies auch in gängigen Cafés zu finden ist, wird man hier eine deutlich größere Auswahl vorfinden. Von klein bis groß, von herzhaft bis süß, findet hier jeder das passende Angebot für sich.

Theatercafés

Bei Theatercafés handelt es sich um Lokale, die mit einem Theater oder Schauspielhaus zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass sie sich im selben Haus befinden und ihre Öffnungszeiten an die des Theaters bzw. an dessen Vorstellungen binden.

Dabei gibt es Cafés, die erst nach der jeweiligen Aufführung öffnen, um Theatergästen die Möglichkeit zu geben, ihren Abend dort ausklingen zu lassen. Wiederum andere öffnen bereits vorher; dann kann man sich hier auf den bevorstehenden Abend einstimmen.

Und schließlich gibt es noch Theatercafés, in denen diverse Aufführungen stattfinden. Hier können die Besucher während der Vorstellung von dem gastronomischen Betrieb profitieren.

Literatur- und Musikcafés

Mit dem gleichen Prinzip arbeiten auch Literatur- und Musikcafés. Während im Literaturcafé diverse Lesungen stattfinden, gibt es in Musikcaés in der Regel Live-Auftritte von diversen Künstlern und Bands.

Eiscafés
Im Eiscafé schlemmt man leckere Eisbecher
Im Eiscafé schlemmt man leckere Eisbecher

Eiscafés sind in der Regel nur in den Frühlings- und Sommermonaten geöffnet. Sie haben sich auf Eis und diverse Eisspezialitäten spezialisiert und bieten ihren Gästen einen ansprechenden Außenbereich, in dem sie ihr Eis in der Sonne genießen können. Hier informieren wir über Merkmale und Angebote eines Eiscafés.

"Tea to go" - eine Alternative zum Coffee Shop?

Junge Frau in beigem Mantel steht in der Morgensonne an einem Parkplatz und hält einen Kaffee in der Hand
Early coffee. © Fisher Photostudio - www.fotolia.de

In Berlin-Mitte wird gerade ein neues Konzept getestet, das alternativ zu den vielen Coffee Shops ein breit gefächertes Angebot von "Tea to go" besitzt. Im Teehaus Chaja kommen auch gestresste Teetrinker jetzt mit Heißgetränk im Pappbecher auf ihre Kosten.

Mit durchschnittlich drei Euro bezahlt man für einen Tee hier genau so viel wie in anderen Läden für den Kaffee. Dafür tragen die Getränke auch wohlklingende Namen wie "Samt und Seide" oder "Sonnengruß". Frisch, modern und überraschend soll das Konzept sein.

Jobst Eversmann, Inhaber von Chaja, findet Tee aus dem Pappbecher genau so gut wie Coffee to go. Einziger Haken ist, dass er eben doch Zeit zum Ziehen braucht.

Starbucks verkauft Kaffee in Liter-Bechern

916 Milliliter Kaffee - das ist mehr, als der durchschnittliche Magen eines Erwachsenen auf einen Schlag fassen kann. Aber Starbucks sieht da kein Problem: in 14 amerikanischen Bundesstaaten, angefangen mit Kalifornien, wird ab jetzt Coffee to Go in der neuen Größe "Trenta" verkauft. Das Fassungsvermögen dieser Becher ist 63 Prozent größer als das der ehemaligen Maximalgröße "Venti".

Zunächst soll die neue Größe jedoch nur für Eiskaffee, Tee und Limonaden eingesetzt werden. Zuvor hatte Starbucks sie in verschiedenen Städten wie Phoenix und Tampa getestet. Bisher gibt es noch keine Pläne für eine Ausweitung der neuen Größe nach Europa.

New York verbietet Styropor-Becher

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg ist noch knapp ein Jahr im Amt, für diese Zeit hat er sich einiges vorgenommen. In einer Rede kündigte er nun an, Styroporbecher und -verpackungen aus dem Straßenbild New Yorks zu verbannen. Das Produkt sei kaum recyclebar.

Neben seiner Umweltverträglichkeit käme dies auch den Steuerzahlern in der Stadt teuer zu stehen, Cafés und Straßenverkäufer müssen sich für ihre "Coffees to go" also künftig andere Behältnisse suchen.

Weniger hart will Bloomberg in Zukunft hingegen bei Marihuana-Konsumenten durchgreifen. Diese sollen künftig nicht mehr über Nacht auf der Polizeiwache festgehalten werden, wenn sie mit geringen Mengen des verbotenen Rauschmittels erwischt werden.

Speisen und Getränke

In einem Café bekommt man Kaffee - dies war schon immer so und lässt sich auch bei jeder Art von Café feststellen. Das Angebot unterschiedlichen Kaffeespezialitäten ist mittlerweile sehr groß; so bekommt man je nach Art:

und vieles mehr. Des Weiteren gibt es Tee und alle gängigen Softdrinks. Viele Cafés bieten zudem frisch gepresste Säfte an und auch Sekt, Wein und Bier wird man hier finden. In einer Café-Bar gibt es entsprechend mehr alkoholische Getränke, allen voran diverse Cocktails.

Und auch was die Speisen angeht, lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen treffen. So hat ein Frühstückscafé natürlich ganzlich andere Angebote als das Musikcafé, das erst abends öffnet.

Wird Frühstück angeboten, findet man in diesem Zusammenhang alles, was das Herz begehrt - in darauf spezialisierten Cafés noch deutlich mehr. Ansonsten typisch sind

Es ist wohl das kleinste Café der Welt

Orangene und rote Tasse mit Punkten neben weißer Teekanne auf Tisch im Cafe
two bright tea cups set for breakfast in outdoor cafe © Alena Yakusheva - www.fotolia.de

Es heißt "Little Espresso" - das vermutlich kleinste Café der Welt. Das Straßencafé von Adam Lowiss ist gerade einmal 2 Quadratmeter groß und befindet sich im englischen Lincoln. Das Café hat gerade mal für zwei Personen Sitzplätze - Stehmöglichkeiten gibt es dann noch für höchstens zwei Besucher. Adam Lowiss bedient pro Tag etwa 35 Gäste in seinem Café - die Theke ist 80 Zentimeter lang.

Und dennoch hat sich sein kleines Café zu einer wahren Sehenswürdigkeit entwickelt. Es liegt zwischen einem Brautladen und einem Maklerbüro, man muss ganz genau hinsehen, um es zu entdecken.

Der Inhaber des Cafés meint, seine Gäste würden in seinen "Laden" kommen, weil sie auf der Suche nach Neuem seien und die intime Atmosphäre des Cafés lieben würden. Zu Stoßzeiten würde es allerdings ziemlich eng werden in dem kleinen Café. Was an Größe im Café fehlen würde, würde einfach durch Qualität wettgemacht. Außerdem sei der Kaffee dort fast halb so teuer als in den teuren Konzernketten.

Der Inhaber würde gerne den Titel "Kleinstes Café der Welt" für sich beanspruchen und auch offiziell tragen - er hat sich deshalb schon beim Guiness-Buch der Rekorde angemeldet.

Erstes Barbie-Café in Tawain eröffnet

Dort, wo Themenrestaurants schon zur Tradition geworden sind, kann man nun mit Barbie Kaffee trinken

Gedeckter Tisch mit rosanen und orangen Farben, pinke Blumen in Vase
wedding table set for fun dining during a banquet © Eric Limon - www.fotolia.de

Pink is beautiful! Unter diesem Motto könnte die Eröffnung des weltweit ersten Barbie-Cafés in Taiwan stehen. Denn wo "Barbie" draufsteht, da ist auch "Barbie" drin - bekanntermaßen liebt die amerikanische Plastikpuppe keine Farbe so sehr wie Pink und Rosarot.

Barbie als Gastgeberin

Nun können sich Barbie-Fans und alle, die sich gern an ihr liebstes Spielzeug aus der Kindheit zurückerinnern, im taiwanesischen Taipeh zwischen rosa Stühlen und Barbie-Konterfei süße Leckereien von und mit Barbie schmecken lassen. Wer danach noch nicht genug vom pinken Universum hat, der kann im angegliederten Shop auch gleich die passende Puppe oder entsprechendes Zubehör erwerben.

Das taiwanesische Barbie-Café wurde vom amerikanischen Hersteller "Mattel" offiziell abgesegnet. Nicht zuletzt erhofft man sich so, den Verkauf der berühmten Puppe noch einmal kräftig anzukurbeln. Übrigens: Auch, wenn "Barbie" als Gastgeberin eine echte Neuheit darstellt, so ist das zugehörige Café doch längst nicht das kurioseste seiner Art.

Die verrückten Cafés Taiwans

Zumindest in Taiwan, wo Themenrestaurants fast schon zur Tradition geworden sind: Das japanische Kätzchen "Hello Kitty" hat hier ein eigenes Café, und wer immer schon einmal aus einer Toilette essen oder von Krankenschwestern mit Spritzen gefüttert werden wollte, der ist in Taipeh ebenfalls an der richtigen Adresse.

In London hat jetzt das erste Toiletten-Café eröffnet

Wer als selbständiger Café-Besitzer Fuß fassen will, muss seinen potenziellen Kunden schon etwas Besonderes bieten, das ihn von der Konkurrenz abhebt, so wie ein Café-Besitzer in London. Auf der Foley Street wurde kürzlich nämlich das Café "The Attendant" in einer ehemaligen öffentlichen Toilette eröffnet.

Das einstige viktorianische Herrenklo aus dem Jahr 1890 ist seit fast 50 Jahren stillgelegt. Die Einrichtung hat der Café-Besitzer größtenteils restauriert, sodass die Porzellan-Urinale den Gästen nun als Sitzplätze dienen. Das kleine Räumchen, in dem damals die Klofrau hockte, wurde zu einer winzigen Küche umgebaut.

Slow Time Café Wiesbaden - Nur die Zeit kostet Geld

Nahaufnahme weiße Uhr mit schwarzem Ziffernblatt zeigt vier Sekunden vor Zwölf
clock at midnight © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Ein ganz neues Konzept in der Kaffeehausbranche wird zur Zeit auf dem Markt ausprobiert: Das Zeitcafé. In Wiesbaden hat jetzt dieses Café der anderen Art eröffnet. Hier zahlen die Gäste nicht für die verzehrten Speisen und Getränke, nein, alles ist umsonst- nicht alles natürlich, denn hier kostet die Zeit Geld, die der Gast dort verbringt.

Bücher, Zeitschriften und Gesellschaftsspiele sollen dem Gast den Aufenthalt angenehm und gemütlich machen. Jeder darf sich nach Herzenslust am Buffet bedienen. Gezahlt wird für die Zeit des Aufenthaltes.

Momentan rechnet sich dieses Konzept noch nicht ganz, so die Betreiberin. Durch geeignete Werbemaßnahmen soll dies nun geändert werden und mehr Gäste angelockt werden. Dieses Konzept ist bereits in Russland sehr erfolgreich, so dass die Betreiberin dort es nun auch in Deutschland einführen möchte.

Wie bei allen Neuerungen sind die Gäste scheinbar noch skeptisch. Wird abzuwarten bleiben ob sich diese besondere Art der Gastronomie auch in unserem Land durchsetzt und Verbreitung findet.

Entspannen mit Vierbeinern: Erstes Katzen-Café nach japanischem Vorbild in Paris geplant

Junge Frau schmiegt ihr Gesicht an das ihrer Katze
loved cat 5 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

In Japan sind sie schon länger populär, nun soll das erste in Frankreich starten: In Paris soll demnächst ein Katzen-Café eröffnen, in dem die Gäste nicht nur Kaffee und Tee genießen, sondern auch die anwesenden Vierbeiner streicheln können.

Den schnurrenden Stubentigern wird eine therapeutische Wirkung auf gestresste Großstädter nachgesagt. Studien bewiesen, dass das Schnurren den Blutdruck senkt und für eine vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin sorgt - beim Menschen, wohlgemerkt.

Der Trend schwappte zunächst von Japan nach London, wo mehrere Pubs Werbung mit ihren Katzen machen und das erste Katzencafé demnächst eröffnet. Auch Wien hat bereits sein "Katzen-Kaffeehaus", das Café Neko in der Nähe des Stephansdoms, in dem sich fünf Stubentiger tummeln.

Für die Katzen gelten strengen Regeln, nicht nur was die Hygiene betrifft: So dürfen sie nicht mit Kuchen oder mitgebrachtem Essen gefüttert werden und haben stets die Möglichkeit, sich vor den Menschen zurückzuziehen. Fotografieren mit Blitzlicht und Rauchen sind ebenso verboten wie das Mitbringen von Hunden.

Trotzdem sind in Paris nicht alle glücklich mit dem geplanten Katzen-Café an der Seine: Filmstar Brigitte Bardot, heute prominenteste Tierschützerin von Frankreich, hat bereits gegen die Objektifizierung des Tieres Protest eingelegt.

Schöne Cafés am Mittelmeer – Geheimtipps für Genießer

Nahaufnahme grüne Tasse Kaffee mit pinker Blüte
tasse kaffee © Hannes Eichinger - www.fotolia.de

Ob Mallorca oder Nizza, Palermo oder Istanbul – wenn im Norden Europas die ersten Herbststürme übers Land ziehen, lockt am Mittelmeer noch die Sonne zu Kaffee und Gebäck auf die Piazza. Die schönsten Cafés mit Meerblick oder bezauberndem Ambiente.

Wer in Palma de Mallorca nach einem Stadtbummel stilvoll verschnaufen möchte, besucht das Café Dársena am Passeig Maritim. Mit Blick auf Segelyachten schmeckt hier der Cafè besonders lecker, wenn man dazu ein paar ofenfrische Ensaimadas bestellt.

In Barcelona genießt man seinen Espresso mit Milch (Cafè tallat) auf der Terrasse des Café de L'Opera an der Rambla. Tipp: Nur ein Stückchen weiter bietet die Konditorei Antigua Casa Figueras zauberhaften Jugendstil und süße Mitbringsel dür die Daheimgebliebenen.

In Rom steigen Kaffeeliebhaber aufs Dach: auf dem Dachgarten der Kapitolinischen Museen oder der Caffetteria Chiostro del Bramante, deren Terrasse über einem Renaissance-Innenhof in der Via Arco della Pace frühabends auch zum Aperitif einlädt.

Caffe und Dolci – im Antico Caffè Spinnato in Palermo können Müßiggänger sich bis spät in den Herbst von Sonnenstrahlen wärmen lassen. Auf türkisch nennt sich Kombination Mokka und Baklava, und ein idealer Anlaufpunkt ist das Kaffeehaus Hafiz Mustafa in Istanbul.

Friedhofscafés sind im Kommen – Kaffee mit Ausblick auf Gräber und Gruften

Nahaufnahme Kaffee läuft aus Maschine in Tasse
kaffeemaschine mit tasse © pmphoto - www.fotolia.de

Zum Kaffeetrinken auf den Friedhof? Das muss nicht geschmacklos sein. In vielen Städten hat sich innerhalb der Friedhofsmauern eine lebendige gastronomische Kultur entwickelt. In den Cafés begegnen sich Trauernde, Spaziergänger und Touristen. Auch mancher Student nutzt den Ort der Stille, um an seinem Laptop zu arbeiten.

Neue Nutzung in stillgelegten Räumlichkeiten

Bis vor einigen Jahren beschränkte sich die Cafékultur noch auf die Straßen rund um die Friedhöfe. Dort trafen sich Trauergesellschaften zum Leichenschmaus oder Verwitwete kehrten nach der Grabpflege auf ein wärmendes Getränk ein. Die neuen Begegnungsstätten nutzen jedoch stillgelegte Räumlichkeiten direkt auf dem Friedhof – mit Blick auf Gräber und Gruften.

Das Café Finovo in Berlin-Schöneberg bietet seit 2003 selbstgebackenen "Tränenkuchen", das Café Strauss in Kreuzberg richtet sogar Konzertabende aus. Auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg können Gäste im Café Fritz Kunst-Ausstellungen besichtigen, neben Abschiedsempfängen sind auch andere Familienfeiern möglich. Bis Ende 2016 will auch die Stadt München im alten Krematorium auf dem Ostfriedhof eine kulinarische Begegnungsstätte schaffen.

Café Ziferblat in London: Kaffee und Kuchen für drei Cent pro Minute

Kaffee in weißer Tasse mit gelber Blume im Hintergrund
fresh coffee © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Was in Moskau bereits seit einigen Jahren funktioniert, schwappt nun nach England und Deutschland über: Cafés, in denen der Gast nur für seinen Aufenthalt zahlt. Kaffee und Tee, Sandwich und Kuchen gibt es umsonst. In London genießen Briten die Gastfreundschaft im Café Ziferblat für drei Cent pro Stunde, im Wiesbadener "Slow Time" kostet die Stunde drei Euro.

Für das Geld dürfen die Gäste so viel Kaffee trinken und Kekse knabbern wie sie mögen. Tresen oder Buffet sucht man im Ziferblat allerdings vergebens. Wer etwas trinken möchte, geht einfach in die Küche. Auch mitgebrachte Speisen dürfen hier zubereitet und verzehrt werden. Wer hinterher abwäscht, macht sich beliebt – wie in jeder WG oder Familie.

Dass die Uhren im Ziferblat anders ticken, merkt der Besucher schon beim Betreten: nachdem er an der Tür geklingelt hat und eingelassen wurde, notiert ein Mitarbeiter die Ankunftszeit. Ein stehengebliebener Wecker, den die Gäste mit an ihren Tisch nehmen, zeigt ihnen, wie lang sie schon hier sind. Die meisten vergessen bei ihrem Aufenthalt allerdings die Zeit.

Die Briten haben die Idee des Pay-per-minute-Cafés sofort verstanden. Als nächstes Ziel peilt der 29-jährige Inhaber Ivan Meetin die deutsche Hauptstadt an. Berlin sei reif für einen entspannten Ort zum Verweilen.

Gucken und anfassen - Vietnamesisches Reptilien-Café soll Kunden die Angst vor den Tieren nehmen

Vogelspinne auf Handfläche
tarantula © Scott Waby - www.fotolia.de

In Vietnam sind Reptilien und besonders Schlangen eine Delikatesse und sollen, in Schnaps eingelegt, eine heilende Wirkung haben. Auf die Idee Spinnen, Schlangen oder andere Reptilien als Haustiere zu halten, kommt dort aber kaum jemand, weil bei vielen die Angst vor den Tieren einfach zu groß ist.

Der Besitzer eines Cafés in der Hauptstadt Hanoi möchte seinen Kunden die Angst vor diesen Tieren nehmen und hat sein Café daher in eine Art Reptilien-Zoo umgewandelt.

Reptilien zum anfassen

Wer in das "Pet Café" geht, kommt in erster Linie nicht wegen des Tees oder Kaffees, sondern um sich dort endlich einmal zu trauen eine Tarantel, eine Python oder ein Chamäleon auf die Hand zu nehmen. Denn im "Pet Café" dürfen sich die Kunden die rund 30 Tiere nicht nur anschauen, sondern auch aus den Terrarien nehmen und mit ihnen beispielsweise für Erinnerungsfotos posieren. Zwar strömen eigentlich mehr als genug interessierte Kunden in das "Pet Café", großen Gewinn wirft es allerdings nicht ab, denn die artgerechte Haltung der Tiere ist nicht nur aufwendig, sondern auch sehr teuer.

Aber um Profit geht es dem Café-Inhaber auch garnicht, es ist für ihn vielmehr eine Art Hobby.

Erstes Manga-Café in Deutschland – lesen aber nicht kaufen

Neben Speisen und Erfrischungen kann man in Düsseldorf nun auch Mangas genießen

Kaffee läuft aus Kaffeemaschinen in Tassen
kaffeemaschine © martin schmid - www.fotolia.de

Mangas gelten in Japan als anerkannter Lesestoff. Auch hierzulande haben die Bilderbücher eine wachsende Fan-Gemeinde. Mit dem ersten Manga-Café in Düsseldorf kommt nun eine typisch japanische Einrichtung hinzu – für 5 Euro die Stunde können Besucher in mehr als 11.000 Mangas schmökern. Kaufen kann man die Bücher aber nicht.

Schmökern zwischen Kaffee und Suppe

Das Café Manga Hof bietet neben spannender Lektüre auch Currys, Misosuppen, Kaffee und Erfrischungsgetränke. Wie in Japan üblich, müssen die Schuhe allerdings draußen bleiben. Die Besucher erhalten Pantoffeln, in denen sie sich einen gemütlichen Sessel oder Sitzsack im Café suchen können. Für Ruhebedürftige gibt es eigene Kabinen.

Für internationale und nationale Fans

Manga-Cafés gibt es in Japan bereits seit den 70er Jahren. Neben original japanischer Lektüre stehen im Düsseldorfer Café auch 700 deutsche Titel. Zu den Besuchern zählen deshalb nicht nur Mitglieder der großen japanischen Gemeinde in Düsseldorf, auch viele deutsche Fans vertiefen sich gern stundenlang in die Geschichten von großäugigen Helden und Heldinnen.

Kuchen und Schmusen in Deutschlands erstem Katzencafé - alles ganz entspannt

Die beiden Stubentiger Pelle und Caruso sind die Hauptattraktionen im Neuköllner Pee Pee

Kleines Mädchen hat kleine Katze im Arm und schaut in Kamera
Attendrissant... © Naty Strawberry - www.fotolia.de

Mitten im trubeligen Neukölln befindet sich eine Oase der Behaglichkeit: außer Schnurren und Geschirrklappern ist in Deutschlands erstem Katzencafé kaum etwas zu hören.

Kraulen ohne Schmusegebühr

Wer das Katerfrühstück oder Käsekuchen bestellt, kann beim Verzehren die beiden Stubentiger Pelle und Caruso kraulen. Selbst Tierschutzverein und Amtstierärzte finden das gut.

Eine Schmusegebühr verlangt die Cafébesitzerin nicht. Damit Mensch und Katze sich wohlfühlen, liegt allerdings auf jedem Tisch eine Hausordnung aus: Wenn die Miezen schlafen wollen, dürfen sie nicht geweckt werden. Am Schwanz ziehen und Füttern sind verboten, und im Ruhebereich der Tiere haben Gäste nichts zu suchen.

Hygieneuntersuchungen und Tierarztbesuche

Ob Cupcakes oder Quiche – die Speisen im Pee Pee's sind lecker. Hauptattraktion sind allerdings Pelle und Caruso, deren Wohlbefinden regelmäßig von Amtstierärzten kontrolliert wird. Alle Lebensmittel stehen in verschließbaren Vitrinen, das Gesundheitsamt schaut öfter vorbei und prüft die Hygiene.

Schmusen à la carte gibt es aber nicht. Die Katzen reagieren nicht auf Bestellung – der Gast muss auf sich aufmerksam machen. Am besten gelingt dies mit einer prall gefüllten Einkaufstüte: das lockt die neugierigen Stubentiger magisch an.

Grundinformationen und Hinweise zu Cafés

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: design © greg - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Couple of young people drinking coffee and eating cake in a stylish modern cafeteria © baranq - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Interior of fashionable bar with cafeteria chairs © Dmitry Koksharov - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Mehrere Eisbecher © Christian Schwier - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Amiens, Cathédrale et restaurants © pictarena - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema