7. September 2011
Es gibt Elektro-Kettensägen und Kettensägen die mit einem Benzinmotor betrieben werden. So ein Benzinmotor lässt sich manchmal schwer starten. Deshalb gibt es Kettensägen mit einer so genannten Starterleichterung. Das können unterschiedliche technische Konstruktionen sein.
Die Kettensäge kommt immer dann zum Einsatz, wenn starke Äste abgeschnitten werden sollen oder starke Rückschnitte an Bäumen nötig sind. Aber auch zum Bäume fällen wird sie gebraucht oder auch wenn Stämme geschnitten werden müssen. Zum Brennholz schneiden wird sie ebenfalls eingesetzt.
Dass eine Motorsäge ganz leicht per Knopfdruck zu starten wäre, würden sich viele Kettensägenbesitzer wünschen. Leider lassen sie sich nicht immer so einfach starten und deshalb haben die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Systeme entwickelt, um den Start der Kettensäge zu erleichtern. In der Regel hat eine Kettensäge einen Zweitakt-Benzinmotor und dieser wird mit einem Seilzugstarter angelassen, beziehungsweise angeworfen. Besonders nach einer langen Standzeit lässt sich der Motor schwer starten. Es gibt verschiedene Leichtstartsysteme, die dem entgegenwirken wollen. So zum Beispiel das ZIP-System: Hier wird ein Dekompressionsventil gedrückt. Auf diese Weise entweicht etwas von dem verdichteten Gemisch aus dem Zylinder und die Zugkraft des Anwerfseiles wird reduziert. Bei dem so genannten Primer gibt es einen Kunststoffball, mit dem manuell Kraftstoff in den Vergaser gepumpt wird. Man spricht auch von einer Primerpumpe zur Starterleichterung. Bei dem One-Push-Start ist eine Feder vorgespannt, sie kann durch Knopfdruck ausgelöst werden und startet dann den Motor. Beim Elasto-Start werden die Kraftspitzen im Anwerfseil gedämpft. Auch das Ergo-Start-System stellt eine Erleichterung dar. Hier werden zwei gegenläufige Federn eingesetzt. Eine für die Startspannung und eine für die Seilrückholfunktion.
Wenn die Kettensäge gestartet wird, muss der Motor mittels der Seilzugbewegung sehr stark beschleunigt werden. Hierbei entstehen die so genannten Kompressionsspitzen, welche sich durch einen ruckartigen und sehr unangenehmen Widerstand am Seilzuggriff bemerkbar machen. Nicht selten hatten deshalb in der Vergangenheit Kettensägenbenutzer erhebliche Probleme im Arm- und Schulterbereich. Deshalb soll dieser ruckartige Widerstand gedämpft werden. Deshalb werden Federn und Gummidämpfer eingesetzt. Außerdem soll der Druck bei der Verdichtung gemildert werden. Auch die manuellen Kraftstoffpumpen sorgen für ein schnelleres Anspringen und erleichtern den Start. Die Hersteller sind bemüht, immer neue Techniken zu entwickeln, um den Start zu erleichtern.
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