15. März 2010
Die Ahnenforschung nennt man auch Genealogie und sie beschreibt ein höchst interessantes und spannendes Gebiet. Wer bin ich eigentlich und von wem stamme ich ab? Das sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen. Die Frage und Suche nach den Ahnen kann der Anfang einer spannenden Reise durch die Geschichte werden.
In der Ahnenforschung gibt es die Erforschung zweier Linien. Die absteigende Linie zeigt die Nachkommen auf und die aufsteigende Linie die Vorfahren. Es gibt im In- und Ausland die Wissenschaft, viele Organisationen, Vereine und Familienverbände, die sich mit Ahnenforschung beschäftigen. Die Ahnenforschung will die Abstammung zu den verschiedensten Vorfahren verfolgen, um die verwandtschaftlichen Verhältnisse zu klären. Den eigenen Familienstammbaum zu erstellen kann eine außerordentlich aufregende Aufgabe sein. Im Internet findet man nationale und internationale Datenbänke, die das Suchen erleichtern können. Die Glaubensgemeinschaft der Mormonen beschäftigt sich intensiv mit Ahnenforschung und hat international einiges zusammengetragen. Aber in vielen Familien wurde bereits eine gute Vorarbeit geleistet. Wenn nicht, sollte man sich erst einmal alles zusammensuchen, was es gibt. Alte Familienbücher, Postkarten, Urkunden, Fotos, eben alles, was bei der Suche behilflich sein kann.
Noch lebende Zeitzeugen kann man befragen und von älteren Verwandten alles zu erfahren suchen. Wer sich selbst auf den Weg machen will, muss die Geburtsorte, Ort der Taufe, Ort der Beerdigung, wann geheiratet wurde und so weiter wissen. Dies sind wichtige Anhaltspunkte, um näheres über die Vorfahren zu erfahren. Die jeweiligen Kirchenbücher und Annalen können darüber Auskunft geben. So etwa seit der vorletzten Jahrhundertwende gibt es Standesämter in Deutschland, auch hier kann man mit den richtigen Daten recherchieren. Dabei fragt man nicht nur nach Geburtsurkunden, sondern auch nach den Abstammungsurkunden. Randvermerke sind sehr wichtig und sollten mitkopiert werden. Rechtlich gesehen bekommt man Informationen zu den direkten Vorfahren. Man fängt mit dem eigenen Eintrag im Geburtsregister an, dann die Eltern, Großeltern und schaut erst einmal wie weit man kommt. Hat man schon einige Daten zusammen, sollten diese fein säuberlich eingetragen werden, es gibt auch Webseiten, mit denen man arbeiten kann. Sucht man Verwandte, die in der Welt verstreut sind, gestaltet sich die Suche schon schwieriger. Wichtig sind auch hier die entsprechenden Anhaltspunkte.
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