14. September 2010
Schon beim allerersten Kennenlernen macht man sich in der Regel ein ziemlich genaues Bild von seinem Gegenüber. Man bewertet anhand der äußeren Erscheinung, des Verhaltens und des Auftretens den Charakter und die Sympathie eines Menschen. Das Wissen darüber, dass dieser erste Eindruck oft täuscht, unterbindet nicht den Prozess an sich. Daher ist es sowohl im Berufsleben als auch privat nur von Vorteil, sich gepflegt und korrekt ausdrücken zu können. Die ersten gewechselten Worte haben einen großen Einfluss auf den weiteren Verlauf der gerade geknüpften Beziehung.
Menschen, die sich treffsicher und elegant auszudrücken wissen, sind für jeden Zuhörer ein angenehmer Gesprächspartner. Wenn die Konversation mit Leichtigkeit dahin fließt, nimmt man die neue Bekanntschaft auch automatisch als sehr viel intelligenter und attraktiver wahr.
Leider ist nicht jeder von Natur aus mit solch ausgezeichneten sprachlichen Fähigkeiten ausgestattet. Vielen wird dieses Talent bereits in die Wiege gelegt, für sie ist es selbstverständlich, sich gut ausdrücken zu können.
Andere hingegen tun sich schon in der Schule schwer, haben Probleme mit dem Verfassen von Aufsätzen und meiden dann auch später im Beruf alles, was mit Schreiben und freiem Sprechen zu tun hat. Dabei ist ein gutes Ausdrucksverhalten zum großen Teil auch eine Frage der Übung. Jeder kann seinen Wortschatz aufbessern, die einen brauchen lediglich ein wenig länger als die anderen und müssen sich dabei mehr ins Zeug legen.
Wer sein Vokabular erweitern möchte, sollte sich einmal ansehen, was gute Redner in ihrer Freizeit tun. Meistens lesen sie sehr viel, nicht nur Bücher, sondern auch auch Fachzeitschriften und Magazine. Außerdem sind sie sehr wissbegierig und informieren sich sofort über Dinge und Wörter, die ihnen noch unbekannt sind. Durch die Nachahmung dieses Verhaltens lässt sich der eigene Wortschatz extrem erweitern, man muss nur am Ball bleiben und durchhalten, auch wenn es manchmal mühsam ist.
Zum Lesen eignet sich vor allem klassische Literatur oder auch ein moderner Roman, der sich mit einem tiefgründigeren Thema befassen. Trivialliteratur sollte gemieden werden, da sie meist in einem sehr einfachen Stil verfasst ist und man möchte ja schließlich etwas lernen.
Jedes Mal, wenn man auf ein Wort stößt, das man nicht kennt, schlägt man es in einem Duden nach oder gibt es in eine Internetsuchmaschine ein. Durch dieses Aha-Erlebnis wird das neue Wort sehr schnell gelernt und behalten.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.05.12 | |
![]() | SPRACHE |
17.03.12 | |
![]() | SPRACHE |
14.03.12 | |
![]() | SPRACHE |
13.03.12 | |
![]() | SPRACHE |
24.02.12 | |
![]() | SPRACHE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sprache Forum

