22. Juli 2010
Personen mit nachgewiesen hoher Intelligenz haben in vielen Alltagssituationen Vorteile. Vor allem in schulischen und beruflichen Angelegenheiten verbüßen sie oft mehr Erfolge. Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar und nicht überraschend, dass viele Menschen das Bedürfnis haben, ihre Intelligenz zu steigern. Doch ist das überhaupt möglich?
Die Hoffnung auf eine Intelligenzsteigerung ist zwar nicht unbegründet, allerdings sollten die Erfolgsaussichten nicht überbewertet werden. Berücksichtigt man die Faktoren, die die Entwicklung von Intelligenz beeinflussen, kann eine Steigerung nur bedingt erfolgen.
Wie viel Intelligenz ein Mensch besitzt, ist zum einen von seinen Genen abhängig. Kinder von Eltern mit hoher Intelligenz haben oft zumindest die Veranlagung, einen ähnlich hohen IQ zu erreichen. Allein die Veranlagung reicht aber dennoch nicht: Vielmehr nehmen auch die Erziehung und die Förderung in der Kindheit einen großen Stellenwert ein. Wer eine individuelle Förderung genießen und sich entsprechend seinen Interessen und Begabungen frei entwickeln kann, hat gute Chancen auf die Ausbildung einer hohen Intelligenz. Zuletzt - und das ist bei der Frage nach einer möglichen Intelligenzsteigerung der wesentliche Faktor - spielt auch das Training eine große Rolle. Während Vererbung und Erziehung nicht direkt beeinflusst werden können, ist es wohl möglich, sein Gedächtnis und seine Logik gezielt zu trainieren.
Zumindest zu einem gewissen Teil ist eine Intelligenzsteigerung also möglich. Jeder einzelne kann mit entsprechenden Übungen, etwas Zeitaufwand, aber auch mit dem richtigen Lebensstil seine Konzentration, sein Erinnerungsvermögen und seine Fähigkeiten im logischen Denken steigern. Zum Gehirntraining eignen sich Rätsel und Denkaufgaben aller Art. Diese fordern die Kreativität, das Kombinationsgeschick und die Problemlösefähigkeit.
Die Leistungen des Gehirns sind aber auch vom individuellen Lebensstil abhängig. Wer seine Sinne im Alltag vielen verschiedenen Reizen aussetzt, ohne sein Gehirn dabei zu überfordern, erhöht mit wenig Aufwand seine kognitive Leistungsfähigkeit. Ein lebenslanges Lernen in Alltagssituationen, das auf akustischer, visueller, praktischer oder emotionaler Ebene abläuft, hält unser Gehirn auf Trab - und kann damit unsere Intelligenz steigern.
Letztlich profitiert unser Gehirn aber auch von Dingen, die weniger unsere kognitiven Fähigkeiten fordern. So tragen sportliche Aktivitäten, ausreichender Schlaf und eine gesunde Ernährung dazu bei, dass unser Gehirn bestmöglich arbeiten kann.
Ist ja alles gnaz nett geschrieben?Aber wo sind die Quellen?...wäre ja toll,wenn das so ist,klingt auch nachvollziehbar,aber das sind ja nur B...
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