Intelligenzsteigerung - nur Illusion oder wirklich möglich?

Mann schaut nachdenklich nach oben, Zeigefinger an Kinn

Mentale Fitness und kognitive Fähigkeiten besonders im Alter trainieren

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  • von Paradisi-Redaktion

Personen mit nachgewiesen hoher Intelligenz haben in vielen Alltagssituationen Vorteile. Vor allem in schulischen und beruflichen Angelegenheiten verbuchen sie oft mehr Erfolge. Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar und nicht überraschend, dass viele Menschen das Bedürfnis haben, ihre Intelligenz zu steigern. Da die Intelligenz von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist, kann man durchaus etwas für einen höheren IQ bzw. tun - allerdings nur bedingt. Ratsam ist es allemal, sich um seine mentale Fitness zu kümmern, besonders im Alter. Lesen Sie, inwieweit es möglich ist, Intelligenz zu steigern, und was man für seine mentale Fitness tun sollte.

Die Hoffnung auf eine Intelligenzsteigerung ist zwar nicht unbegründet, allerdings sollten die Erfolgsaussichten nicht überbewertet werden. Berücksichtigt man die Faktoren, die die Entwicklung von Intelligenz beeinflussen, kann eine Steigerung nur bedingt erfolgen.

Intelligenz von mehreren Faktoren abhängig

Wie viel Intelligenz ein Mensch besitzt, ist zum einen von seinen Genen abhängig. Kinder von Eltern mit hoher Intelligenz haben oft zumindest die Veranlagung, einen ähnlich hohen IQ zu erreichen.

Allein die Veranlagung reicht aber dennoch nicht: Vielmehr nehmen auch die Erziehung und die Förderung in der Kindheit einen großen Stellenwert ein. Wer eine individuelle Förderung genießen und sich entsprechend seinen Interessen und Begabungen frei entwickeln kann, hat gute Chancen auf die Ausbildung einer hohen Intelligenz.

Zuletzt - und das ist bei der Frage nach einer möglichen Intelligenzsteigerung der wesentliche Faktor - spielt auch das Training eine große Rolle. Während Vererbung und Erziehung nicht direkt beeinflusst werden können, ist es wohl möglich, sein Gedächtnis und seine Logik gezielt zu trainieren.

Lesen Sie hier mehr über Intelligenz und Faktoren, die sie beeinflussen können.

Zweifel einer mangelnden Intelligenz überwinden

Viele Menschen - besonders die, die über einen hohen IQ verfügen, sind anfällig dafür, an eben diese Intelligenz zu glauben. Stattdessen konzentrieren sie sich auf das, was sie nicht wissen und fangen an, an sich zu zweifeln.

Möglicher Grund ist die Tatsache, dass Betroffenen aufgrund ihrer hohen Intelligenz vieles im Leben besonders leicht fällt, sodass es für sie den Anschein hat, sie würden sich nicht genug anstrengen - weil dieses Gefühl fehlt. Dass man tatsächlich Leistungen bringt, wird nicht realisiert und dies kann irgendwann das Selbstbewusstsein stark belasten.

Um solche Selbstzweifel abzuschütteln, kommt es auf die richtige Einstellung an. Es gilt, seine Intelligenz und die dadurch erbrachten Leistungen zu erkennen.

Dabei hilft es beispielsweise, auf die Einschätzung seiner Mitmenschen zu vertrauen. Halten diese einen für intelligent, sollte man sich auf diese Aussage verlassen. Auch die Konzentration auf die persönlichen Stärken hilft, Zweifel abzubauen. Wer immer nur die Schwächen sieht, erreicht das genaue Gegenteil.

Wer größere Aufgaben, die zum Beispiel mit mehr Verantwortung einhergehen, ablehnt, weil er Angst hat, er könne sie nicht bewältigen, sollte damit beginnen, sich zu trauen. Es ist wichtig, Herausforderungen anzunehmen und sich selbst zu beweisen, dass man auch Großes bewältigen kann.

Die eigene Intelligenz erkennen

In vielen Fällen ist es so, dass der Mensch deutlich schlauer ist, als er annimmt. Um dies zu erkennen, hilft in der Regel ein etwas genauerer Blick auf sich selbst. folgende Anzeichen können dabei helfen:

  • man verfügt über eine leidenschaftliche Neugier: man versucht zu verstehen und auch das zu sehen, was andere nicht sehen
  • man stellt mehr Fragen, als dass man Antworten gibt: wer Fragen hat, informiert sich, um diese zu beantworten
  • man vertraut anderen Menschen: wer seinen Mitmenschen häufiger vertraut, kann deren Charakter oftmals besser einschätzen - hierbei kommt es aber natürlich auch darauf an, nicht gleich jedem zu vertrauen; auch dies zeugt von Intelligenz
  • man ist das älteste Kind - in Studien wurde herausgefunden, dass ältere Geschwister einen geringfügig höheren IQ haben
  • man ist ab und zu einfach faul: wer nichts tut, beschäftigt sich zwangsläufig mehr mit seinen Gedanken
  • man ist chaotisch: Unordnung und Chaos können die Hirnzellen aktiv halten
  • man horcht häufiger in sich hinein: wer seine eigenen Gedanken kennt, steigert die kognitiven Fähigkeiten und lernt, auf verschiedene Situationen angemessen zu reagieren
  • man lernt aus seinen Fehlern - und macht es beim nächsten Mal besser
  • man hat Humor: wer lustig ist, kann gewisse Situationen schneller einschätzen und besitzt zudem gute sprachliche Fähigkeiten
Sowohl Genetik als auch das Umfeld in der Kindheit spielen bei der Intelligenz eine entscheidende Ro
Sowohl Genetik als auch das Umfeld in der Kindheit spielen bei der Intelligenz eine entscheidende Rolle

Doch egal, wie intelligent ein Mensch ist - etwas für seine Intelligenz zu tun, ist immer nützlich - sofern dies überhaupt geht...

Eine Steigerung der Intelligenz bedingt möglich

Zumindest zu einem gewissen Teil ist eine Intelligenzsteigerung also möglich. Jeder einzelne kann mit

  • entsprechenden Übungen
  • etwas Zeitaufwand, aber auch
  • dem richtigen Lebensstil

seine Konzentration, sein Erinnerungsvermögen und seine Fähigkeiten im logischen Denken steigern. Zum Gehirntraining eignen sich Rätsel und Denkaufgaben aller Art. Diese fordern die Kreativität, das Kombinationsgeschick und die Problemlösefähigkeit.

Die Leistungen des Gehirns sind aber auch vom individuellen Lebensstil abhängig. Wer seine Sinne im Alltag vielen verschiedenen Reizen aussetzt, ohne sein Gehirn dabei zu überfordern, erhöht mit wenig Aufwand seine kognitive Leistungsfähigkeit.

Ein lebenslanges Lernen in Alltagssituationen, das auf

  • akustischer
  • visueller
  • praktischer oder
  • emotionaler

Ebene abläuft, hält unser Gehirn auf Trab - und kann damit unsere Intelligenz steigern. Letztlich profitiert unser Gehirn aber auch von Dingen, die weniger unsere kognitiven Fähigkeiten fordern. So tragen

dazu bei, dass unser Gehirn bestmöglich arbeiten kann.

Weitere Tipps

Die kristalline Intelligenz lässt sich verbessern, wenn man - auch im Erwachsenenalter - mehr Kompetenzen und wissen erwirbt. Etwas Neues zu lernen, empfiehlt sich somit in jedem Alter.

Dabei kann es sich beispielsweise um eine neue Sprache handeln. Ebenfalls hilfreich:

  • Herz-Kreislauf-Training: die grauen Zellen werden dann gefördert, wenn man etwas für seine Ausdauer tut, beispielsweise durch Laufen oder Schwimmen; mit reinem Muskeltraining bewirkt man in diesem Zusammenhang hingegen nicht viel.
  • Ein Musikinstrument erlernen: durch das Spielen eines Instruments wird ein Großteil der Hirnregionen aktiviert.
  • Lesen: Wer täglich in der Zeitung liest und zwischendurch nach einem Buch greift, verbessert seine Allgemeinbildung sowie die emotionale Intelligenz
  • Gesellschaftsspiele spielen: mit diesen kann die Gehirnleistung gesteigert werden; man trainiert die Anpassungsfähigkeit und steigert den IQ
  • Meditieren: das Hirn kann sich dadurch weiter entwickeln; man fokussiert sich auf bestimmte Bereiche

Unordnung schadet der Intelligenz

Zwei Kleinkinder mit Spielzeug im Spielzimmer
two children in playroom with toys © Pavel Losevsky - www.fotolia.de

Kinder, die in einer chaotischen Umgebung aufwachsen, sind weniger intelligent. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau unter Berufung auf ein britisch-amerikanisches Forscherteam.

Stephen Petrill von der Pennsylvania State University und seine Kollegen haben die Daten von insgesamt 8000 ein- und zweieiigen Zwillingen analysiert.

Die Studie zeigte, dass die im Haushalt herrschende Ordnung einen – wenn auch geringen – Einfluss auf die geistige Entwicklung hat. Ein geordnetes Umfeld hilft Heranwachsenden, den Lauf der Welt zu begreifen. Der Effekt war unabhängig vom sozialen und wirtschaftlichen Status der Eltern.

Intelligenzverlust bei Eltern

Junge Familie, Eltern tragen Sohn und Tochter Huckepack
Couple giving two young children piggyback rides smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Nach der Geburt eines Kindes verlieren Eltern an Intelligenz, wie Wissenschaftler der University Indiana feststellten.

Sie führten einen Intelligenztest bei 173 Paaren vor und nach der Geburt ihres Kindes durch. Nach der Geburt sei die Intelligenz, teilweise um über 20 IQ-Punkte, gesunken, wobei es sich nicht um biologische Ursachen, sondern um die Psyche handelt. Deshalb halten die Eltern ihre Kinder oftmals für außerordentlich klug.

Ob eine Umkehrung beim Älterwerden erfolgt, sollen durch weitere Untersuchungen erkundet werden.

Intelligentere Kinder durch Fisch in der Schwangerschaft

Schwangere, lächelnde Frau isst frischen Salat
Pregnant woman in kitchen eating a salad smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Werdende Mütter, die während ihrer Schwangerschaft viel Fisch zu sich nehmen, erhöhen damit die Chance, dass sie ein intelligentes Kind bekommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an 11.875 schwangeren Frauen, die in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. Experten sind der Meinung, dass dadurch die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten des Nachwuchses besser ausgebildet werden würden.

Allerdings seien noch weitere Untersuchungen nötig, um die Ergebnisse zu stützen. Bislang rieten Ärzte werdenden Müttern davon ab, während der Schwangerschaft Fisch zu sich nehmen. Die aktuelle Studie belegt allerdings, dass sich 340 Gramm Fisch in der Woche positiv auf die Intelligenz des Kindes auswirkt.

Niedriger IQ bei Kindern von armen Eltern

Zwei traurige kleine Hmong Geschwister, leben in Armut
Hmong-Geschwister © Digitalpress - www.fotolia.de

Kinder, die aus armen Verhältnissen stammen und in diesen aufwachsen, haben einen geringeren IQ. Sogar Kinder, deren Eltern crack-abhängig sind, hatten keine schlechteren Ergebnisse beim IQ-Test.

Dieser Mangel ist jedoch nur bis zu einem Alter von vier Jahren behebbar, danach ist er irreversibel. Dies bedeutet, dass die mangelnde Intelligenz nicht erblich bedingt ist, sondern durch gewisse Verhaltensweisen gefördert wird.

Beispielsweise haben Eltern ärmerer Kinder im Schnitt einen geringeren Sprachschatz, ein weniger gutes Arbeitsgedächtnis und auch eine schlechtere Konzentration. Der Stress, den die Eltern auf die Kinder übertragen, ist zudem ausschlaggebend für die Entwicklung des Gehirns. Das Gedächtnis der Kinder kann jedoch besser werden, wenn ihnen zum Beispiel viel Nähe und Zuwendung zuteil wird. Dies ist allerdings nur bis zu einem Alter von vier Jahren möglich.

Schwedische Studie: Fisch macht nicht nur sexy, sondern auch intelligenter

Schön angerichtetes Fischfilet mit Schnittlauch auf buntem Gemüse
Pangasius Filet © arthurdent - www.fotolia.de

Fischliebhaber haben es schon immer gewusst, dass Fisch mehr beinhaltet als nur guten Geschmack. Doch nun wird es durch eine Studie der schwedischen Universität in Göteborg noch mal untermauert, denn Jugendliche, die viel Fisch essen sind intelligenter als andere Teenies, die keinen oder nur wenig zu Fisch essen.

So schnitten die Jugendlichen bei einem Intelligenztest, der über Jahre wiederholt wurde, bis zu 12% besser ab. Ein Ergebnis, dass die Wissenschaftler durchaus als einen engen Zusammenhang mit dem Fischverzehr sehen.

Vermutet wird, dass Fisch deshalb schlauer macht, weil er viel wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält, die nachweislich einen positiven Einfluss auf den gesamten menschlichen Organismus haben. Die Wissenschaftler beschäftigen sich nun mit der weiteren Frage, ob es Unterschiede in der "Intelligenzförderung" durch bestimmte Fischarten gibt.

Können Pillen die Intelligenz steigern?

Pillen kullern aus einer weißen Dose
pillen in dose © krischi - www.fotolia.de

Viele berufstätige Menschen und Studenten versuchen heutzutage nicht nur durch den Kaffeegenuss, sondern auch durch irgendwelche Pillen ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Aber wenn man Pillen einnimmt, die man sich verschreiben lässt und die normalerweise gegen Erkrankungen entwickelt wurden, so ist dies nicht mehr normal.

Ob nämlich diese Pillen tatsächlich helfen die Leistung zu steigern ist nicht klar erwiesen. Man vermutet dabei eher einen sogenannten Placebo-Effekt, denn die Intelligenz lässt sich nicht durch Pillen erhöhen.

Über eventuelle Nebenwirkungen, beziehungsweise auch Folgeerscheinungen, wissen die Mediziner leider auch zu wenig, deshalb sollte man besser auch solche Mittel, wie beispielsweise Ritalin und Modafinil, verzichten.

Singspiele im Kindergarten – mehr als Spiel und Spaß

Auch nach der Kindergartenzeit lässt sich von den dort durchgeführten Singspielen profitieren

Ansicht von unten: fünf Kinder stehen im Kreis und lächeln in Kamera
happy children © Marzanna Syncerz - www.fotolia.de

Jede Erzieherin und jeder Erzieher führt mit ihren und seinen Schützlingen Singspiele durch. Man sitzt im Kreis, singt ein Lied und führt dabei abgesprochene Bewegungen aus: Klatschen bei einem speziellen Wort, die Finger strecken und so weiter.

Wichtige Bedeutung für die weitere Kindesentwicklung

Diese Spiele, die Motorik und Konzentrationsfähigkeit fördern sollen, sind für die körperliche und geistige Entwicklung eines Kindes noch wichtiger als bisher gedacht. Auch nach der Zeit im Kindergarten scheinen die Kinder nachhaltig davon zu profitieren.

Wer im Kindergarten derlei Spiele gemacht hat, hat nachweislich bessere Schulleistungen und social skills. Diese Fähigkeiten fehlen bei Kindern, die an den Spielen nicht teilgenommen hatten. Diese haben häufiger Probleme mit Gleichaltrigen und können sich schlecht in Gruppen integrieren.

Beim Erlernen der Schrift weisen diese Kinder zudem größere Probleme auf eine saubere Handschrift zu entwickeln und haben eine geringere Frustschwelle.

Ein soziologischer Feldversuch mit zwei Gruppen von Schülern – wobei eine Gruppe über mehrere Wochen Singspiele praktizierte, die andere nicht – machte deutlich: die Spiele verbessern schon nach wenigen Wochen diese Fähigkeiten.

Infektionskrankheiten beeinflussen den IQ-Wert

Ist die Präsenz von Infektionskrankheiten in den armen Ländern Grund für den geringeren IQ-Wert?

Grafik weiß, menschliches Gehirn von der Seite
gehirn von der seit © fotoflash - www.fotolia.de

Eine Studie aus Mexico in den USA zieht in Betracht, dass der geringe IQ-Wert in Ländern wie Äquatorialguinea, Kamerun oder Moçambique nicht unbedingt an der geringen Bildungsmöglichkeit liegt. Um dies zu unterstützen, analysierten die Forscher die Aussagen der Weltgesundheitsorganisation von 200 Ländern auf 28 mehrfach auftretende Infektionskrankheiten.

Energieaufwand des Immunsystems auf Krankheitserreger beeinflusst eventuell den IQ-Wert

Einer der Fakten ist, dass die Länder, die mehr unter diesen Krankheiten leiden auch einen geringeren IQ-Wert haben. Das könnte die Ursache sein, warum der IQ-Wert in Ländern wie Japan, China oder Singapur besser ausfällt, da die Krankheiten dort wenig vertreten sind. Die allgemeine These lässt sich anhand der Entwicklung eines Menschen am besten erklären.

Bei z.B. einem Neugeborenen benötigt das Gehirn etwa 87% des Energiehaushalts. Er sinkt dann bis 5 Jahre auf 44% und als Erwachsener beträgt er nur noch 27%.

Durch Infektionserreger könnte die Energie, die für das Gehirn benötigt wird durch das Bekämpfen von Erregern verbraucht werden. Also verbraucht das Immunsystem die Energie, die von Nöten wäre, um das volle Leistungspotential des Gehirns zu entfalten. Soweit die Theorie. Dennoch distanzieren sich die Forscher von einer strikten Aussage, dass der IQ-Wert von den Krankheitserregern generell abhängt auch wenn sie den Sachverhalt besser erklärt als die Faktoren Bildung oder Klima.

Förderung von besseren Gesundheitsbedingungen ist sinnvoll

Außerdem würde diese Vermutung auch den "Flynn-Effekt" erklären können. Dieser beschäftigt sich damit, dass der IQ-Wert sich heutzutage pro Jahr um 0,3 steigert. Somit hätte ein 30-jähriger Mensch heute 20 IQ-Punkte mehr als ein 30-jähriger Mensch vor 60 Jahren. Jetzt rechnet man mit einem höheren IQ-Wert auch in den bildungsschwächeren Ländern, insofern man sich um das Gesundheitsproblem kümmert.

Auch wenn es nicht hauptsächlich daran liegt, ist man sich einig, dass die Förderung von besseren Gesundheitsbedingungen sowieso erstrebenswert ist.

Intelligenzquotient lässt sich durch Ausdauersport steigern

Junge, blonde Joggerin im Sportoutfit mit Wasserflasche macht Pause im Wald
Pretty young girl runner in the forest. © Christopher Nuzzaco - www.fotolia.de

Eine schwedische Studie stellte fest, dass der Intelligenzquotient (IQ) durch Ausdauersport gesteigert werden kann. Zu diesem Ausdauertraining gehören Radfahren, Schwimmen, Joggen sowie auch Nordic Walking. Weiter ergab sich, dass beispielsweise reine Muskelkraft keine Auswirkungen hat. Durch das Ausdauertraining wurden unter anderem die räumliche Vorstellungskraft, das Sprachvermögen, die mathematisch-technische Denkweise sowie auch das logische Denkvermögen gesteigert.

Man vermutet, dass dies an dem besseren Bluttransport wichtiger Stoffe durch das Herz-Kreislauf-System zum Gehirn liegt. So sollte man, wie die Forscher meinen, mehrmals in der Woche für eine Stunde ein diesbezügliches Training absolvieren. Übrigens steht in einer Liste über die Höhe der Intelligenzquotienten der Gründer von "Microsoft" Bill Gates mit einem IQ von 160 auf Platz 10, auf dem ersten Platz der Schachspieler Garri Kasparow mit einem IQ von 190.

Nachteil des Herdentriebes - in der Gruppe sinkt der Durchschnitts-IQ

Gruppenarbeit ist nicht immer fruchtbar, denn unbewusst passen wir uns der Meinung der Anderen an

Kleine Gruppe im Businesslook bei lockerem Meeting im Büro
good employee attitude © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Teamwork wird in unserer Zeit großgeschrieben. Verhaltensforscher können uns aber bestätigen, dass gelegentliche Einzelarbeit doch zum größeren Erfolg führt.

Tatsächlich sinkt der Intelligenzquotient einer Gruppe unter den Wert, den alle Gruppenmitglieder zusammen eigentlich haben müssten. In der Forschung prägt man dafür den Begriff „Schwarmintelligenz“ und so traurig es ist: der Schwarm ist zusammen nicht weiser, sondern im Gegenteil beträchtlich dümmer.

Was führt zur "Schwarmintelligenz"?

Hier spielt das Kriterium des Gruppenzwanges eine wesentliche Rolle. Ein Experiment Züricher Forscher zeigte, dass jeder Mensch im Stillen eine Meinung hat, sie aber ändert, wenn er von Gruppenmitgliedern erfährt, dass sie anderer Meinung sind. Dies trifft zumindest auf die meisten Menschen zu.

144 Probanden wurden zu allgemeinen Fragen wie der Bevölkerungsdichte gefragt und mussten zunächst in Einzelgesprächen antworten. Später bekamen einige von ihnen die Antworten der anderen Teilnehmer und änderten plötzlich ihre erste Schätzung.

Im Durchschnitt waren die ersten Antworten wesentlich besser als die gruppenbezogene Antwort. Der soziale Einfluss und das Vertrauen auf die Gruppe verändert die eigene Einstellung - teilweise sogar unbewusst.

In der Pubertät kann sich der IQ noch verändern

In einer Studie wurden bei Jugendlichen Verbesserungen bzw. Verschlechterungen der Intelligenz festgestellt

Vier Jugendliche lachen in Kamera, Daumen zeigt nach oben
Happy guys and girls expressing happiness © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Britische Forscher fanden heraus, dass sich der Intelligenzquotient (IQ) eines Menschen während der Pubertät noch verändern kann, das heißt sich verbessern aber auch verschlechtern kann. Bei einer Studie, an der 33 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 bis 16 Jahren teilgenommen hatten, wurde ein sogenannter IQ-Test durchgeführt und gleichzeitig die Gehirnstruktur mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) aufgezeichnet.

IQ-Veränderung nach vier Jahren

Nach vier Jahren kamen die Jugendlichen erneut zu dem Test zusammen und so wurde neben der IQ-Veränderung, die sich einerseits sowohl im sprachlichen wie auch im nicht-sprachlichen Bereich zeigte, auch bei der Gehirnstruktur eine Veränderung registriert. So stellte man bei einigen eine starke Verbesserung, bei anderen auch Verschlechterungen fest, was man sich bislang noch nicht erklären kann.

Aber fest steht, dass sich die Intelligenz der Kinder weiter entwickelt, so dass man sogenannte "Leistungsschwache" nicht vorzeitig einfach abschreiben kann, denn dies kann sich im Laufe der Jahre noch grundlegend ändern. Ob auch bei Erwachsenen noch Veränderungen möglich sind, dies sollen zukünftige Studien noch belegen.

Bei den Ermittlungen des IQ wurde einmal

erfasst. Beim nicht-sprachlichen Teilbereich mussten die Teilnehmer beispielsweise fehlende Elemente in einem Bild erfassen oder ein Puzzle lösen.

IQ lässt sich auch durch Training nicht steigern

Weil Intelligenz nicht nur etwas mit Wissen zu tun hat, bringt auch ständiges Gehirn-Jogging nicht viel

Lesebrille auf einem aufgeschlagenen Buch, dahinter ein Stapel mit weiteren roten Büchern
book with glasses on it isolated © dusk - www.fotolia.de

Ein Intelligenzquotient von 110 ist in Deutschland die Norm. Damit ist man nicht dumm, aber auch nicht besonders schlau, schon gar nicht hochbegabt. Um zur Elite zu gehören, benötigt man mindestens einen Wert von 130. Schätzungen nach erreicht hierzulande nur jeder 50ste Bürger einen IQ von 130 oder mehr.

Doch muss man sich mit einem niedrigen oder durchschnittlichen IQ begnügen oder kann man durch das richtige Training schlauer werden? Wissenschaftler haben zwar keine eindeutigen Beweise dafür, dass die Intelligenz angeboren ist, jedoch zeigt die Erfahrung aus Langzeitstudien, dass der IQ eines Menschen relativ stabil bleibt.

Intelligenz ist angeboren, Training ist dennoch nicht immer umsonst

Auch ein ständiges Gehirn-Jogging ändert an der Intelligenz nichts, denn diese hat nicht nur etwas mit dem Erwerb von Wissen zu tun. Es geht auch um

  • logisches Denken,
  • um das Erschließen von Kausalitäten und
  • um räumliches Denken.

Das kann man nur schwer trainieren. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass die Begabung in jedem festgelegt ist. Man kann also nicht schlauer werden, als es einem in die Wiege gelegt ist.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Training umsonst ist. Viele Menschen haben ihren individuellen Höchstwert für den IQ noch nicht ausgeschöpft.

Der IQ steigt mit der Schuldauer

Nahaufnahme Reihe von jungen Studenten, lächelnd
Young study group © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wer länger zur Schule geht ist nicht nur schlauer, er wird auch intelligenter. Unabhängig von der Wissensvermittlung, steigt mit der Zahl der Schuljahre auch die Höhe des Intelligenzquotienten. Das haben zwei Experten anhand von statistischen Zahlen aus Norwegen herausgefunden. Die Wissenschaftler Christian Brinch von der Universität Oslo und Taryn Ann Galloway von der Harvard Universität in Cambridge nutzten eine Schulreform, die sich über viele Jahre hinzog. Da jeder Schulbezirk selbst entscheiden konnte, wann er die Neuerungen durchführen wollte, waren von 1955 bis 1972 die norwegischen Schulen im Umbruch.

Die Schüler drückten nach der Reform zwei Jahre länger die Schulbank als vorher. Es zeigte sich, dass bei der verlängerten Schulverweildauer der IQ der Jugendlichen, der Durchschnittswert um einen Punkt stieg. Von 106 erhöhte er sich auf den Quotienten 107. Durch die unterschiedlichen Zeitpunkte der Einführung, konnten die Wissenschaftler geradezu auf dem Atlas ablesen, wann und wo die Schüler länger unterrichtet wurden. Was damit allerdings noch nicht geklärt werden konnte, ist die Frage, ob intelligentere Kinder eventuell sowieso länger zur Schule gehen.

Schlau durch Bier trinken

Mann hält ein frisch gezapftes Glas Bier vor sein Gesicht
Blue Eye Staring Onto A Glass Of Beer © Reinhold Föger - www.fotolia.de

Was viele Männer schon immer vermutet haben: Bier macht schlau. Dies zeigt eine aktuelle Studie US-amerikanischer Wissenschaftler. Nach dem Genuss einer kleinen Menge Alkohol waren die Testpersonen in der Lage, knifflige Aufgaben schneller zu lösen als Nicht-Trinker.

Zwar konnten sich die Männer mit 0,7 Promille nicht so gut erinnern wie ihre nüchternen Geschlechtsgenossen, allerdings erwiesen sie sich im Test als kreativer. Sie lösten nicht nur 40 Prozent mehr Aufgaben korrekt, sondern waren dabei auch noch durchschnittlich 3,5 Sekunden schneller.

Wer regelmäßig Alkohol trinke, sei sogar noch schlauer, erklärten britische Forscher. So schnitten bei sprachlichen und mathematischen Tests und Gedächtnisübungen diejenigen am besten ab, die eine halbe Flasche Wein oder rund einen Liter Bier täglich tranken. Über gesundheitliche Nebenwirkungen äußerten sich die Wissenschaftler jedoch nicht.

IQ bei Kindern fördern - mit Vorlesen sechs Punkte dazugewinnen

Vorlesen: Mutter mit Sohn auf der Couch, sie liest ihm etwas vor
Mother and child reading a book © didesign - www.fotolia.de

Was macht Kinder intelligenter? Das ist die Frage, die viele Eltern umtreibt. Wer hat nicht gerne ein Kind, das mühelos lernt und mit Leichtigkeit durch die Schulzeit kommt?

Forscher bestätigten jetzt, was Erzieher in Vorschuleinrichtungen schon länger wissen: Vorlesen stimuliert das Gehirn der Kinder. Umso früher Eltern damit beginnen, umso besser. Der IQ kann dadurch um 6 Punkte steigen.

Ernährung fördert ebenfalls die Intelligenz. Viele in der Muttermilch enthaltene Nährstoffe wie die Omega-3-Fettsäuren tragen also zu intelligenten Kindern bei. Viele Nahrungsergänzungsmittel wurden als wirkungslos eingestuft, genauso wie Musik. Hör- und Sprechtraining haben nur einen bedingten Einfluss. Nur für Mütter aus einem sozial schwierigen Umfeld gab es einen kleinen Vorteil, wenn diese ihre Kinder nach einem speziellen Training anleiteten.

Intelligenztests für kleine Kinder werden dann befürwortet, wenn Anhaltspunkte für IQ-Werte vorliegen, die entweder unter, oder aber über dem Durchschnittswert liegen. Denn in beiden Fällen sind Förderungen wichtig. Bei einem Text muss natürlich das jeweilige Alter berücksichtigt werden.

Macht Kiffen doch nicht dumm? Studie zeigt, dass Cannabis den IQ nicht senkt

Eine Studie belegt keinen signifikanten Unterschied zwischen den IQ-Werten von Kiffern und Nicht-Kiffern

Nahaufnahme Frau zieht an Joint
Le joint © richard villalon - www.fotolia.de

Es ist ein gern genutzter Spruch von Eltern, Lehrern und auch Ärzten: Wer Cannabis konsumiert, nutzt dabei eine Droge, die nicht nur süchtig machen kann, sondern auch die Intelligenz senkt. Kurz gesagt: Kiffen macht dumm. Doch ist das wirklich so? In der Forschung besteht darüber keineswegs Einigkeit. Es gibt Wissenschaftler, die keinen Einfluss auf den IQ sehen. Eine aktuelle Studie unterstützt diesen Standpunkt.

Kiffer und Nicht-Kiffer im Vergleich

Die Studie nutzte zwei ältere Untersuchungen, an denen 3.000 Zwillingspaare teilgenommen hatten. Alle Probanden hatten als junge Kinder (neun bis maximal zwölf Jahre) einen IQ-Test durchgeführt. Einige Jahre später, die Paare waren nun zwischen 17 und 20 Jahren, erfolgte ein weiterer Test der Intelligenz. Da die Zwillinge für die Studien weitere Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten gegeben hatten, konnte die aktuelle Studie einen Rückschluss auf den Cannabis-Konsum ziehen.

Es zeigte sich, dass zwischen Kiffern und Nicht-Kiffern kein messbarer Unterschied in der Intelligenzverteilung gab. Das galt auch bei starken Konsum. Als stark galt für die Forscher, wenn jemand täglich und das über mindestens ein halbes Jahr gekifft hatte.

Zwillingspaare in der Studie

Noch interessanter wurden die Studienergebnisse als die Forscher die Zwillingspaare aus der Studie filterte, bei denen ein Zwilling Cannabis konsumierte und der andere nicht. Man betrachtete nun diese 290 Paare, bei denen 137 eineiig waren, gesondert. Die Forscher fanden auch hier keinen signifikanten Unterschied zwischen den IQ-Werten. Der kiffende Zwilling wurde ebenso intelligent wie der Geschwisterteil ohne Cannabis-Konsum.

Die Forscher geben aber zu bedenken, dass ihre Untersuchung nichts über andere Nebenwirkungen des Kiffens aussagt. Die Studie soll den Konsum nicht verharmlosen. Sie betonen ferner, dass ältere Studien gezeigt haben, dass kiffende Teenager oft einen schweren Sozialstand haben. Cannabis-Konsum ist dabei Ursache und Symptom zugleich und führt nicht selten zu einem sozialen Abstieg - auch für intelligente Kinder.

Besonders im höheren Alter sollte man etwas für seine mentale Fitness tun - dass wirksam ist, zeigen wir im Folgenden...

Clever über 70 - Senioren sind heute mental fitter

Wenn von den kognitiven Fähigkeiten von älteren Menschen die Rede ist, denken die meisten zunächst an Altersdemenz. Zu Unrecht - die heutigen Senioren sind geistig fitter als frühere Jahrgänge und Demenz ist oft schwieriger zu diagnostizieren.

Schwindende Symptome in jüngeren Jahren

Für eine Langzeitstudie sammeln Wissenschaftler der Universität Göteborg seit den 1970er Jahren Daten von älteren Menschen, die

  • ihr Gedächtnis
  • ihre Ausdrucksfähigkeit
  • das räumliche Denken und
  • das logische Denken

betreffen. Die gesammelten Daten werden auch im Zusammenhang mit später auftretenden Demenzerkrankungen untersucht und mit jenen späterer Jahrgänge verglichen.

Bei den bisher untersuchten fünf Jahrgängen fiel auf, dass jene 70-Jährigen, die 1930 geboren waren und im Jahr 2000 untersucht wurden, deutlich bessere Leistungen in den Intelligenztests erzielten als der 1971 untersuchte Jahrgang von 1901/1902.

Während sich bei der Gruppe von 1971 in dem Alter bereits erste Hinweise auf eine später auftretende Demenzerkrankung zeigten, war das im Jahrgang von 2000 nicht mehr der Fall. Jene Senioren, die später an Demenz erkrankten, schnitten in den Tests genau so gut ab wie ihre langfristig gesunden Altersgenossen.

Besonders bessere Ernährung führt zu besseren Ergebnissen

Die Wissenschaftler sehen den Grund für die gestiegenen kognitiven Fähigkeiten im Alter in einer Kombination verschiedener Faktoren. Bei den 1930 Geborenen war die medizinische Versorgung im Säuglings-, Kindes- und Erwachsenenalter bereits deutlich fortgeschrittener. Auch typische Krankheiten im fortgeschrittenen Alter wie Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Beschwerden können inzwischen deutlich besser behandelt werden.

Aber auch das Bildungsniveau ist gestiegen und im Alltag gibt es durch die modernen Massenmedien eine höhere Versorgung an Informationen, zum Beispiel durch das Fernsehen und das Internet. Das Denkvermögen wird für mehr "Datenverarbeitung" beansprucht.

Eine entscheidende Rolle schreiben die Forscher allerdings auch der modernen Ernährung zu. So können Phasen der Mangelernährung im Laufe des Lebens zu Einschränkungen im Denkvermögen führen. Die Rentner von heute sind besser versorgt und es stehen viele Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung.

Andere Studien belegen auch einen engen Zusammenhang zwischen Denk- und Merkfähigkeit und diversen Nahrungsmitteln. So fördern Nüsse durch die enthaltenen Fettsäuren die Konzentrationsfähigkeit, während Vitamin B1 aus

das Gedächtnis stärkt.

Senioren sind heutzutage intelligenter als früher

Ältere Frau lächelt in Kamera
elderly woman smiles © absolut - www.fotolia.de

Wie das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" berichtet, sind Senioren in der heutigen Zeit intelligenter als früher. Eine vergleichende Langzeitstudie der Universität in Göteborg seit 1970 zeigte, dass der Intelligenzquotient von heutigen 70-Jährigen weitaus höher ist, als bei Gleichaltrigen vor 40 Jahren.

Die Forscher haben für diese Phänomen gleich mehrere Erklärungen. Zum Einen ist der Bildungsstandard, sowie die Technisierung wesentlich besser als damals, sodass auch Senioren im Denken mehr gefordert werden. Zum Anderen ernähren sich die Menschen gesünder und haben eine bessere medizinische Versorgung als die damaligen Generationen.

Das Gehirn schrumpft ab 45 Jahren

3-D-Gehirn schwebt leuchtend über einer flachen Handfläche vor blauem Hintergrund
Mental health © Sergey Nivens - www.fotolia.de

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse bedeuten nicht immer etwas Erfreuliches. So ist es auch in diesem Fall. Anders als bisher angenommen, schrumpft das menschliche Gehirn nicht erst ab dem Eintritt in das Seniorenalter, sondern schon eine ganze Ecke vorher. Bisher ging man davon aus, dass man mit etwa 60 Jahren mit einer allmählichen Verkleinerung des Denkorgans rechnen muss. Diese Zahl wurde nun aber auf 45 Jahre hinunter korrigiert.

Bereits bei Mittvierzigern nimmt die geistige Leistung langsam ab. Dies gilt sowohl für das Gedächtnis als auch für den Wortschatz oder die gesamte Wortgewandtheit. Die Forscher hatten 7.000 Probanden untersucht, die alle 45 Jahre bis 70 Jahre alt waren. Innerhalb von zehn Jahren wurden sie dreimal zu einem Test gebeten, der ihr Gehirn forderte. Das Ergebnis war überraschend deutlich. Die Menschen mit Mitte 40 hatten den Senioren keineswegs immer so viel voraus. Männliche Teilnehmer zwischen 45 Jahren und 49 Jahren hatten bereits um 3,6 Prozent nachgelassen, bei den Männern bis 70 Jahren waren es mit 9,6 Prozent nicht so viel mehr, wie man erwartet hatte.

Die jungen Frauen hatten einen Rückgang von ebenfalls 3,6 Prozent und die Seniorinnen einen Rückgang von 7,4 Prozent – hier war der Unterschied also noch kleiner.

Grundinformationen und Hinweise zu Intelligenz

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Mann mit Gedankenblase © Robert Kneschke - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: brain © vege - www.fotolia.de

Autor:

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