Bildungspolitik: Das Bildungssystem in Deutschland

Lehrer steht vor seiner Schulklasse in Klassenraum, Schüler lächeln ihn an

Über die Gestaltung und Administration des Bildungswesens in Deutschland

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  • von Paradisi-Redaktion

Bildung nimmt in Deutschland einen ganz besonderen Stellenwert ein. Allerdings werden die Angelegenheiten in diesem Bereich nicht vom Bund, sondern von den Ländern bestimmt. Im Rahmen der Bildungspolitik werden Entscheidungen rund um das Bildungswesen getroffen. Trotz kleiner Unterschiede gibt es ein länderübergreifendes System, das fast jeder Schüler in Teilen oder auch gänzlich durchläuft. Informieren Sie sich über die Schwerpunkte der Bildungspolitik und die Struktur des Bildungssystems in Deutschland.

Bildungspolitik: Definition und Aufgaben

Bildung ist eines der wichtigsten Güter der heutigen Gesellschaft und doch kann die Politik Problemherde in diesem Bereich einfach nicht vollständig ausmerzen. Tag für Tag wird diskutiert und verhandelt, die Leidtragenden sind fast immer die Schüler und Studenten.

Bei der Bildungspolitik handelt es sich um die Politikform, die sich um die gestalterischen und administrativen Angelegenheiten des Bildungswesens kümmert. Auch deren Legitimation gehört dazu.

Zu den Bereichen und Themen, mit denen sich die Bildungspolitik beschäftigt, zählen:

  • Verwalten von Schulen und Hochschulen
  • Definieren von Bildungszielen, auch im Bereich der vorschulischen Betreuung
  • Terminierung und Dauer der Schulferien
  • Anzahl von Schuljahren
  • Schultypen
  • Aufteilung eines Schuljahrs
  • Fächerangebot
  • Aufbau der Lehrpläne
  • Unterschiede in Abschlussprüfungen
  • Studiengebühren

Die großen Debatten der Bildungspolitik

Es gibt einige typische Themen, die im Rahmen der Bildungspolitik immer wieder diskutiert werden.

Ganztagsschulen

In Sachen Bildungspolitik gibt es wenig, über das sich die einzelnen Parteien wirklich einig sind. Die einen blicken voller Neid zum Beispiel auf die nordischen Staaten, die mit ihren Ganztagsschulen und kleinen Klassen ausgezeichnete Ergebnisse vorweisen können.

In deutschen Schulen ist Überfüllung dagegen an der Tagesordnung, außerdem verlassen die Schüler das Gebäude meistens gegen Mittag. Die anderen wiederum lehnen es ab, Kinder und Jugendliche den ganzen Tag in die Schule zu verbannen.

Fakt ist, dass eine Umsetzung der Ganztagsschule als generelle Lösung wohl am Etat der Bundesrepublik scheitern würde. Es gibt kaum genügend Lehrer, um die Schüler halbtags zu betreuen, geschweige denn eine Versorgung über Mittag und am Nachmittag sicherzustellen.

Lehrpläne

Eine weitere große Debatte dreht sich um die Lehrpläne, die teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten kaum angepasst wurden. Für die Lehrer ist dies besonders frustrierend, da sie ihren Schülern überzeugend Dinge beibringen müssen, die längst überholt sind.

Da ist es kein Wunder, wenn in den Klassen Frust und Unmut aufkommt. Schließlich möchte sich niemand für etwas abrackern, das im Grund genommen überhaupt keinen Wert mehr hat. Traditionsbewusste Politiker sprechen sich jedoch immer wieder dafür aus, dass Altbewährtes nicht schlecht sein könne.

Reformen: Schule und Studium

Am aktuellsten dürften jedoch die Diskussionen um die zahlreichen Reformen rund um Schule und Studium sein. Das achtjährige Gymnasium sollte die Schüler schneller und kompetenter an die Hochschulen und auf den Arbeitsmarkt bringen.

Dass dafür Freizeit und Leistungsvermögen der Jugendlichen leiden, hatte man in der Theorie wohl nicht berücksichtigt. Gegner der G8-Reform fragten sich, wie solch ausgebrannte Schüler ein Hochschulstudium überstehen sollen. Denn auch hier wüten die Reformen. Zeit, seine Interessen auszuleben und eigenständig zu forschen hatte man zu Zeiten des Diploms genug.

Natürlich wurde dieser Umstand von einigen Studenten auch genutzt, um gemütlich vor sich hin zu leben, ohne den Abschluss wirklich anzustreben. Um diese Bummelstudenten aus den Unis zu vertreiben, führte man den Bachelor ein, einen akademischen Grad, mit dem die Arbeitgeber teils jedoch nichts anzufangen wissen.

Koalitionsverhandlungen - Union und SPD werden sich im Streit um Ganztagsschulen nicht einig

Grundschüler zeigt im Malunterricht dem Lehrer sein gemaltes Bild
Elementary pupil discussing picture © Monkey Business - www.fotolia.de

Eigentlich hatte die Union in ihrem Wahlkampf noch damit geworben die Ganztagsbetreuung für Schüler in Deutschland ausbauen und mehr Ganztagsschulen errichten zu wollen, doch nun lehnt die Union in den Koalitionsverhandlungen ein entsprechendes Bundesprogramm der SPD ab.

Die SPD hatte in den Verhandlungen vorgeschlagen, den Ausbau der Ganztagsschulen mit zwei Milliarden Euro jährlich zu finanzieren. Die Union lehnt diesen Vorschlag jedoch entschieden ab und beharrt darauf, dass die einzelnen Bundesländer weiterhin für das Angebot ihrer Ganztagsbetreuung zuständig bleiben sollten.

Kooperationsverbot im Grundgesetz als Hinderungsgrund

Um das Bundesprogramm der SPD überhaupt durchsetzen zu können, müsste das Grundgesetz geändert werden, denn das darin verankerte Kooperationsverbot untersagt es dem Bund dauerhaft in die Bildung auf Länderebene zu investieren.

Für die Änderung des Grundgesetzes bedarf es einer Zweidrittelmehrheit im Bundestag und Bundesrat, die mit einer großen Koalition leicht zu erreichen wäre. Im Großen und Ganzen scheinen sich die Union und die SPD bei der Lockerung des Kooperationsverbots auch einig zu sein, aber über die Details streiten sich die Parteien. Die Union hat bislang lediglich einer Lockerung des Kooperationsverbots bei den Hochschulen zugestimmt.

NRWs Unis kritisieren geplante Verabschiedung des neuen Hochschulzukunftgesetzes

Frau steht mit Laptop vor Podium bei einem Vortrag, in Richtung Publikum fotografiert
Lecture at Convention © endostock - www.fotolia.de

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will ein neues Hochschulgesetz verabschieden, mit dem sie die Universitäten besser staatlich kontrollieren können. Die Hochschulen selbst kritisieren ihre geplante Freiheitsberaubung. Das Hochschulzukunftsgesetz soll zum Wintersemester 2014/ 2015 in Kraft treten und dem Wissenschftsministerium unter anderem mehr Kontrolle darüber geben, welche Studienfächer und wie viele Fächer an den Hochschulen angeboten und welche Studenten überhaupt zum Studium zugelassen werden dürfen.

Zudem sollen mit Hilfe des neuen Gesetzes Verträge zwischen dem Ministerium und den Hochschulen geschlossen werden dürfen, in denen Ziele und Sanktionen für deren Nichterreichen vereinbart werden. Außerdem sollen die Hochschulen mehr Transparenz zulassen, was ihre Drittmittel betrifft.

Kritik von den Universitäten

Die Hochschulen sehen sich durch das geplante Gesetz in ihrer Wissenschaftsfreiheit beraubt und kritisieren, dass die Politik auf diese Weise eine Detailsteuerung des Wissenschaftsbetriebs in NRW anstrebt.

Pressekonferenz zur neuen Gesetzesregelung

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft versuchte die erhitzten Gemüter auf ihrer kürzlichen Pressekonferenz zu beruhigen und erklärte, dass die Regierung durch das neue Gesetz lediglich ihrer Aufgabe als "Sachverwalter der Steuerzahler" nachkommen wolle. Schließlich würden die Steuerzahler gerne wissen wollen, was mit ihren Geldern geschieht und von den Steuergeldern bekämen die Unis nicht gerade wenig.

Jährlich würden rund sechs Milliarden Euro aus den staatlichen Kassen in die Universitäten fließen. Die im Grundgesetz verankerte Forschungsfreiheit der Universitäten werde durch das neue Gesetz aber nicht angetastet, so Kraft.

Leere Versprechen? - Die große Koalition streitet weiter um versprochene Investition für Bildung

Rechte Hand einer Frau oder eines Kindes schreibt mit Kreide Buchstaben auf eine Tafel
writing abc © Lorelyn Medina - www.fotolia.de

Als SPD und Union vor einigen Monaten die große Koalition eingingen, lautete das große Versprechen der GroKo, dass die Investitionen für Wissenschaft und Bildung um weitere neun Milliarden Euro aufgestockt werden sollen. Doch an der Umsetzung des Versprechens hapert es nach wie vor. Das Hauptstreitthema zwischen SPD und Union sind die versprochenen fünf Milliarden Euro für die allgemeine Bildung und die Hochschulen.

Lockerung des Kooperationsverbots wird überlegt

Wegen des Kooperationsverbots darf der Bund auf Länderebene nicht dauerhaft in die Bildung investieren. Eine Möglichkeit wäre, das Kooperationsverbot zu lockern und darüber diskutiert derzeit auch die Koalition. Nur in wie weit das Verbot gelockert werden soll, darüber können sich SPD und Union nicht einig werden.

Gegenseitige Vorwürfe

Nun werfen beide Parteien mit Vorwürfen um sich. Die SPD nehme zu sehr Rücksicht auf die Länderinteressen, weshalb vernünftige Kompromisse nicht möglich seien, meint die Union.

Die SPD wirft dem Koaltitionspartner dagegen vor, in erster Linie ein altes Versprechen aus der früheren Koalition mit der FDP einlösen und mit den zusätzlichen Milliarden die Haushaltslöcher füllen zu wollen. Mittlerweile hat sich sogar die Opposition in die Diskussion eingemischt. Die GroKo habe überhaupt keinen Plan für eine Wissens- und Bildungsgesellschaft, meinen die Grünen.

Sechs Milliarden Euro als Bildungsinvestition verteilt

Männerhand hält kleinen Zettel mit Aufschrift "Bildung" in die Kamera
Notiz mit Bildung © sk_design - www.fotolia.de

Im Koalitionsvertrag wurde festgeschrieben, dass die große Koalition rund sechs Milliarden Euro für die Bildung zur Verfügung stellt. Nun soll bekanntgegeben werden, wie das Geld verteilt werden soll und was die Bildungsträger dafür tun müssen.

Geld wird in allen Bildungsstufen benötigt

Hochschulen leiden momentan an überfüllten Seminaren, alten und maroden Gebäuden sowie fehlenden finanziellen Mitteln für eine gute Sanierung. In den Kindertagesstätten unseres Landes fehlt es nicht nur an ausreichend Plätzen, sondern auch an geschultem Personal. Und auch die regulären Schulen verlangen nach mehr Geld, um eine gute und moderne Bildung anbieten zu können.

Die Verteilung der Gelder wird am Montag bekannt gegeben

Am Montag will Bildungsministerin Johanna Wanka nun offenlegen, wo und wie die zusätzlichen Milliarden in der Bildung eingesetzt werden sollen, um für eine Entlastung zu sorgen und eine bessere Bildung wie auch Betreuung anbieten zu können.

Genaue Pläne sind bis jetzt noch nicht bekannt. Jedoch die Wünsche der Verantwortlichen in den jeweiligen Ländern. Und diese reichen von einer teilweisen Bafög-Übernahme bis hin zu einem unbürokratischen Verteilen auf die einzelnen Länder. Wie sich das Bildungsministerium entschieden hat, wird es nun am Montag mitteilen.

BAföG ab 2015 direkt vom Bund

Der Bund hat beschlossen, ab 2015 die Kosten für das BAföG komplett zu übernehmen, so werden die Länder entlastet und können ihre Finanzen besser koordinieren.

BAföG-Reform

Dieser Beschluss stammt aus der Einigung des Bundes und der Länder bezüglich der Bildungsfinanzierung und setzt zeigt den ersten Teil der Einigung auf. Weitere Teile werden folgen.

Finanzminister Schäuble beziffert die Entlastung für die Länder auf rund 1,17 Milliarden Euro pro Jahr. Auch beim BAföG selbst will man nachbessern. Es soll zum Wintersemester 2016/2017 komplett reformiert werden. Dafür stellt Schäuble weitere 625 Millionen Euro zur Verfügung.

Und die Neuerungen gehen noch weiter. Der Bund möchte sich auch mehr an der Finanzierung von Hochschulen beteiligen. Momentan sind diese Ländersache. Eine entsprechende Änderung im Grundgesetz muss erst verabschiedet werden. Insgesamt wurden sechs Milliarden Euro für die komplette Entlastung der Länder und des Bildungsbereiches eingeplant.

Nach zwei Jahren Streit – neues Hochschulgesetz für NRW im Landtag verabschiedet

Studenten sitzen an Tischen, lernen, schreiben, Dozent oder Student steht vorne rechts mit Blöcken im Arm, Uni
casual student or teacher in a classroom © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Der Landtag in Nordrhein-Westfalen hat nach monatelangem Streit ein neues Hochschulgesetz verabschiedet. Damit bekommt die Landesregierung künftig mehr Kontrolle über die Unis. Opposition, Hochschulen und Wirtschaftsvertreter lehnen das Gesetz jedoch ab.

Mehr Macht für das Ministerium

Wenn das Hochschulgesetz im kommenden Wintersemester in Kraft tritt, kann Wissenschaftsministerin Svenja Schulze neben den Finanzen auch in Personalangelegenheiten stärker mitbestimmen. Bevor die Rahmenvorgaben gültig werden, muss der Landtag sie jedoch billigen. Auch beim Leistungsangebot der Unis, der Fächerauswahl und der Anzahl der Studienplätze sollen Parlament und Ministerium künftig mit entscheiden.

Mehr Transparenz über Projekte

Abgeschlossene Forschungsprojekte müssen in Zukunft veröffentlicht werden. Lediglich Betriebsgeheimnisse dürfen weiter geheim bleiben. Die Transparenz erstreckt sich zudem auf die Gehälter der Hochschulrektoren: sie müssen offenlegen, wie viel sie verdienen.

Mehr Frauen an Unis

Wesentlicher Bestandteil des Hochschulgesetzes ist die Frauenförderung. Für weibliche Wissenschaftler gelten jetzt feste Quotenvorgaben.

Mehr zeitliche Flexibilität

Nach Protesten wurde die Zwangsexmatrikulation von Langzeitstudenten abgeschafft. Dafür sollen die Möglichkeiten für ein Teilzeit-Studium verbessert werden. Wer nebenbei jobbt, wird flexibler: die Anwesenheitspflicht in vielen Veranstaltungen entfällt.

Behandelt und diskutiert wird also das Bildungssystem in Deutschland - doch wie ist dieses eigentlich aufgebaut?

Das Bildungssystem in Deutschland

Die Struktur des Bildungssystems lässt sich hierzulande in fünf Stufen einteilen. Die ersten drei Stufen davon bilden das deutsche Schulsystem. Aufgebaut ist es wie folgt:

  • Primarbereich: die ersten vier Schuljahre in der Grundschule
  • Sekundarbereich I: Haupt-, Realschule und Gymnasium - Ziel ist der Haupt- oder Realschulabschluss oder die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
  • Sekundarbereich II: gymnasiale Oberstufe oder berufsbildende Schule
  • Tertiärbereich: nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung bzw. nach Berufsausbildung - Hochschulen, Berufsakademien, Fachakademien und Fachschulen
  • Quartärbereich: private sowie berufliche Weiterbildung

Gerade zu Beginn der Schulausbildung zeigen sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. In einigen gehören die Vorschulen beziehungsweise Kindergärten bereits fest zum Bildungssystem dazu, in anderen wiederum ist der Besuch einer solchen Einrichtung freiwillig.

Kindergarten und Vorschule sind in einigen Bundesländern freiwillig
Kindergarten und Vorschule sind in einigen Bundesländern freiwillig

Primarbereich

Jedes Kind muss jedoch eine Grundschule besuchen, diese Bedingung ist in der gesamten Bundesrepublik gleich. Allerdings ist die Anzahl der Klassenstufen nicht überall einheitlich.

In der Regel sind die Kinder sechs Jahre alt, wenn die Grundschulzeit beginnt. In den meisten Bundesländern umfasst diese Schulform vir Schuljahre.

In der Grundschule lernen die Kinder alles, was sie für den Besuch einer weiterführenden Schule wissen und können müssen. Daher steht zum größten Teil

auf dem Stundenplan. In den letzten Jahren hat es sich jedoch eingebürgert, dass in den meisten Grundschulen auch Fremdsprachen spielerisch unterrichtet werden, da in diesem Alter noch besonders leicht und in den ersten beiden Jahren ohne Notendruck gelernt wird.

Neben den Fremdsprachen gibt es weitere Innovationen, die man in der Pädagogik immer häufiger beobachten kann. Zu diesen zählt das Hervorheben der Lernmethoden-Entwicklung gegenüber Wissen auf fachlicher Basis, ebenso neue Lernprozessformen, wie zum Beispiel offener Unterricht, Projektunterricht oder Freiarbeit.

In der Grundschule muss Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt werden
In der Grundschule muss Lesen, Schreiben und Rechnen erlernt werden

Sekundarbereich I

Am Ende der Grundschulzeit werden die Weichen für die gesamte spätere Karriere eines Schülers gelegt. Jedes Kind muss einen bestimmten Notendurchschnitt erreichen, um auf eine weiterführende Schule, wie das Gymnasium oder eine Realschule wechseln zu können.

Wer diesen Ansprüchen nicht genügt, setzt seine Schullaufbahn auf der Hauptschule fort. Hier werden vor allem Kenntnisse vermittelt, die für das Erlernen eines praktischen Berufes wichtig sind. Detaillierte Informationen zur Hauptschule erhalten Sie hier.

Auf der Realschule wiederum werden die zukünftigen Angestellten des Dienstleistungssektors ausgebildet. Auch mit dem Abitur kann man in einen solchen Job einsteigen, allerdings ist dieser Abschluss eher dazu gedacht, die Schüler auf einen Übertritt an eine Universität vorzubereiten. Über den Lehrplan der Realschule informieren wir hier.

Beim Gymnasium handelt es sich um eine selektive Schule, die beide Sekundarstufen umfasst und in dem der Leistungsstand der dortigen Schüler stetig geprüft wird. Auf diese Weise kann man schwächere Schüler in andere Bildungsgänge verweisen. Informieren Sie sich hier detaillierter über diese Schulform.

Bei der Gesamtschule unterscheidet man zwei Typen. Es gibt die integrierte Gesamtschulen; diese enthalten sämtliche Bildungsgänge in einer Schule. Bei der kooperativen Gesamtschule differenzieren diese Bildungsgänge innerhalb dieser Schule. Informieren Sie sich hier genauer über das Konzept der Gesamtschule.

Die Sekundarstufe I endet mit der mittleren Reife oder dem Hauptschulabschluss. Im ersten Fall erhält man die Berechtgung, um in die gymnasiale Oberstufe einzutreten.

Die Sekundarstufe I schliesst man mit der mittleren Reife oder dem Hauptschulabschluss ab
Die Sekundarstufe I schliesst man mit der mittleren Reife oder dem Hauptschulabschluss ab

Sekundarbereich II

Der Sekundarbereich II bzw. die Sekundarstufe II bildet die Oberstufe: Zu dieser zählen:

  • gymnasiale Oberstufe
  • duales System bestehend aus Berufsausbildung und Berufsschule
  • Berufsfachschule
  • Fachoberschule
  • berufliches Gymnasium
  • Berufsvorbereitungsjahr

Die gymnasiale Oberstufe umfasst drei Jahre und beginnt in der Regel mit der elften Klasse. Es gibt ein Kurssystem, in dem Schüler die Möglichkeit haben, Fächer, die sie bevorzugen, zu wählen. Sie können somit Schwerpunkte setzen.

Zu den Berufsbildenden Schulen zählen:

  • das Berufsvorbereitungsjahr
  • die Berufsschule
  • das Berufsgrundschuljahr
  • die Berufsfachschule
  • die Berufsaufbauschule
  • die Fachoberschule
  • die Kollegschulen
  • das Berufliche Gymnasium
Die Sekundarstufe II bildet die Oberstufe - ob gymnasial oder berufsorientiert
Die Sekundarstufe II bildet die Oberstufe - ob gymnasial oder berufsorientiert

Tertiärbereich

Zum Tertiärbereich des deutschen Bildungssystems zählen vor allen Dingen Hochschulen, die sich in staatlicher, ebenso in privater und kirchlicher Trägerschaft befinden. Zu den Zielen zählt besonders die Vermittlung von Kompetenzen im jeweiligen Studienbereich sowie die Vermittlung von akademischen Graden.

Man unterscheidet diverse Fachbereiche und Fakultäten. Ebenso sind Fachschulen/Fachakademien sowie Berufsakademien Teil des tertiären Bereichs.

Quartärbereich

Der Deutsche Bildungsrat definiert einige Formen der Weiterbildung als Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase. Diese Formen werden zum quartären Bildungsbereich gezählt.

Man nimmt hier eine Unterteilung in informelles Lernen sowie formale Weiterbildung vor; letztere kann sich im allgemeinen, beruflichen und politischen Bereich bewegen. Zu den Einrichtungen, in denen diese Formen der Weiterbildung vorgenommen werden können, zählen etwa

Sonderbereiche

Neben dieser Fünf-Stufen-Form gibt es noch einige Sonderbereiche. Zu diesen zählt beispieslweise der Zweite Bildungsweg. Es gibt es auch noch zahlreiche Möglichkeiten, den angestrebten Schulabschluss über andere Wege zu erreichen. Beispielsweise können Hauptschüler, die die mittlere Reife, also eigentlich einen Realschulabschluss anstreben, den so genannten M-Zweig besuchen und so nach einem Jahr doch noch ans Ziel zu kommen.

Des Weiteren können Nichtgymnasiasten ihr Abitur nachholen, indem sie nach der mittleren Reife eine Fachoberschule besuchen. Es ist auch möglich, zuerst eine Berufsausbildung abzuschließen, dann heißt die zuständige Institution Berufsoberschule.

In Deutschland hat man in fast jedem Alter noch die Möglichkeit, seine schulische Ausbildung fortzusetzen, sei es nun an staatlichen Einrichtungen oder an privaten Schulen. Dadurch eröffnen sich vor allem für Berufstätige vielfältige Möglichkeiten, ihre Karriere auch im fortgeschrittenen Stadium noch weiter antreiben zu können.

Zu den weiteren Sonderbereichen zählen

Neue Bildungsstudie - Besser lernen in Bayern und Baden Württemberg

Ein Junge und drei Mädchen bei Gruppenarbeit in der Schule
group of students talking and writing at school © Syda Productions - www.fotolia.de

Die Bildungsstandards innerhalb von Deutschland zu vereinheitlichen und vergleichbar zu machen, war nach der PISA-Katastrophe im Jahr 2000 eines der großen Ziele von Bund und Ländern. Jetzt wurden nach den Reformen erstmals Neuntklässler aller Bundesländer in Deutsch und Englisch getestet. Die Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg schnitten dabei erwartungsgemäß deutlich am besten ab. Auf den hinteren Plätzen befinden sich neben Großstädten wie Berlin und Hamburg auch Bremen, das durchweg am schlechtesten abschneidet.

In den Stadtstaaten gibt es besonders viele Kinder mit Migrationshintergrund, die beim Lesen und Schreiben Schwierigkeiten haben. Die Teste beweisen weiterhin, dass der soziale Hintergrund einen enormen Einfluss auf die schulischen Leistungen hat. Kinder, die als der Oberschicht zugehörig betrachtet werden, gehen mit 4,5 mal so hoher Wahrscheinlichkeit auf ein Gymnasium wie ein "Arbeiterkind" - und das trotz gleicher Intelligenz und Lernfähigkeit.

Elektronische Guthabenkarten - Neues Modell zur Förderung von Hartz IV-Kindern

Mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder in Hartz IV-Familien durch staatliche Förderung

Ansicht von unten: fünf Kinder stehen im Kreis und lächeln in Kamera
happy children © Marzanna Syncerz - www.fotolia.de

Eine Familie, die von Hartz IV leben muss, hat es im Alltag nicht leicht. Jede Anschaffung muss genauestens nachgerechnet, jeder Cent umgedreht werden und gerade die Kinder leiden meist sehr darunter, dass sie auf so vieles verzichten müssen, was für andere in ihrem Alter selbstverständlich ist, wie der Besuch im Schwimmbad, im Freizeitpark oder in einem Sportverein.

Um diesen Kindern zumindest einen Teil solcher Freizeitangebote sicher zukommen zu lassen, plant Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen die Einführung von elektronischen Guthabenkarten für Kinder.

Prinzip der Guthabenkarte

Diese elektronischen Guthabenkarten sollen in ihrer Modellvorstellung mit einem Chip ausgestattet sein auf dem jährlich ein gewisser Betrag zur Verfügung steht. Mit dieser Karte könnten die Kinder dann den Eintritt für solche Freizeitaktivitäten bezahlen ohne selbst in die Tasche greifen zu müssen. Der vorgeschlagene Betrag lag bei rund 200 Euro im Jahr, doch dazu wie genau das Modell aussehen könnte, hat man sich noch nicht geäußert.

Rechnet man mit einem Jahresbetrag von 200 Euro für jedes Hartz IV-Kind, würde der Staat mit etwa 340 Millionen Euro im Jahr belastet werden.

Europaweiter Vergleich im lebenslangen Lernen - Deutsche sind nur mittelmäßig

Eine Bildungsstudie nach der anderen legt uns vor Augen, dass es an unserem Bildungssystem noch einiges zu verbessern gibt. Auch die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zum Thema lebenslanges Lernen fiel für die Deutschen nur mittelmäßig aus.

Im europaweiten Vergleich mit 27 Ländern liegen wir beim lebenslangen Lernen weit hinter dem Sieger Dänemark. Auch Schweden, Finnland und die Niederlanden schnitten in der Studie besser ab. Einen der Hauptgründe für die mittelmäßige Bilanz sehen Experten in den kargen Investitionen, die in das deutsche Bildungssystem fließen. Aber es wurde nicht ausschließlich auf die Qualität der Bildungseinrichtungen geschaut, auch die Bildung in der Freizeit wurde berücksichtigt, so zum Beispiel sportliche Betätigung oder kulturelle Aktivitäten.

Ganz Europa spart an Universitäten

Universitäten in Europa müssen mit immer weniger Geld auskommen

Nahaufnahme Euroscheine und Münzen auf Tisch, Geld
Money - Euro banknotes - Euros © c - www.fotolia.de

Bildung ist ein kostbares Gut. Forderungen nach höheren Summen für das Bildungssystem treffen bei der Bevölkerung meist auf große Zustimmung. Doch in Europa zeigt sich ein Trend des Sparens, gerade im Bereich Universität.

Bildungseinrichtungen in Europa müssen mit immer weniger Geld auskommen

Die Bilder des vergangenen Dezembers sind noch allgegenwärtig. In Großbritannien gingen Hochschüler auf die Straße und protestierten gegen eine drastische Erhöhung ihrer Studiengebühren. Eine Untersuchung der European University Association (EUA) zeigt nun, dass in ganz Europa Bildungsinstitutionen mit weniger Geld auskommen müssen. Allen Lippenbekenntnissen der Politik zum Trotz.

So plant die britische Regierung noch größere Sparmaßnahmen. Sie will künftig für staatliche Hochschulen 40 Prozent weniger Geld aufwenden. Das Bildungsbudget soll um umgerechnet 3,5 Milliarden Euro gekürzt werden. Auch Italien hat vor, für Universitäten weniger Geld auszugeben: um 550 Millionen Euro soll der Etat niedriger liegen als im Vorjahr.

Im krisengeschüttelten Griechenland sollen die Studierenden auch zur wirtschaftlichen Konsolidierung des Landes einen Beitrag leisten. Um fast ein Drittel sollen die Ausgaben für die Hochschulen sinken. Der kleine EU-Staat Lettland hat schon im Jahre 2009 mit dem Sparen begonnen, und zwar kürzte die Regierung die Ausgaben um 50 Prozent.

Vor allem im Bereich Lehre fehlen Gelder. Die Forschung leidet weniger unter den Einsparungen infolge der Wirtschaftskrise. Doch die Autoren von der EUA verteilen auch Lob. Frankreich und Deutschland hätten sich dem europaweiten Trend widersetzt und trotz der wirtschaftlichen Flaute Investitionen im Bildungsbereich getätigt.

Deutsches Bildungssystem mit Chancenungleichgewicht

Obwohl die Regierung in den letzten Jahren zahlreiche Reformen für den Umbau der Schulen sowie Hochschulen durchgesetzt haben, existiert im deutschen Bildungssystem immer noch ein großes Chancenungleichgewicht. Laut der aktuellen Studie "Aufstiegsangst?" sind die Chancen für die Hochschulzugangsberechtigung sowie auf einen Studienplatz besonders für Kinder aus bildungsfernen Familien eher schlecht, sodass sich deren Studierquote immer mehr rückläufig entwickelt.

Mit bildungsfern bezeichnet der Studienautor demnach Familien, in denen die Eltern lediglich einen Hauptschulabschluss absolviert haben. Aber selbst wenn diese Kinder das Abitur oder Fachabitur in der Tasche haben, beginnt heutzutage nur die Hälfte von ihnen mit einem Studium, während in den siebziger Jahren noch 80 Prozent der Studienberechtigten diesen Schritt wagten.

Runter ja, rauf nein: Studie über Schulchancen in Deutschland

Junge Lehrerin sitzt neben Schüler in Klasse an Tisch, hilft bei Hausaufgaben, Klassenhefte neben ihr, Schülerin hinten
Teacher and pupil © pressmaster - www.fotolia.de

Runter kommt man immer - diese Binsenweisheit wird jetzt auch durch eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung bestätigt. Dabei wurden die Schulsysteme aller 16 Bundesländer in Deutschland miteinander verglichen und insbesondere auf ihre Durchlässigkeit hin bewertet. Mit Durchlässigkeit ist hier die Möglichkeit zu einem schulischen Auf- oder Abstieg gemeint - was zum Beispiel die Chance einschließt, bei entsprechenden Leistungen von der Haupt- oder Realschule aufs Gymnasium zu wechseln.

Insgesamt scheint die Lage dabei eher den Ab- als den Aufstieg zu fördern. Bereits die blanken Zahlen belegen dies: Während etwa 50.000 Schülerinnen und Schüler im Berechnungszeitraum einen schulischen Abstieg in Kauf nehmen mussten, schafften weniger als die Hälfte hiervon den Wechsel auf eine höhere Schulform.

Allerdings zeigten sich hier auch deutliche Unterschiede je nach Bundesland: In Baden-Württemberg beispielsweise war das Verhältnis zwischen Auf- und Absteigern weniger angespannt, während Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen besonders viele Schulabsteiger und im Gegenzug deutlich weniger Schulaufsteiger verzeichnen konnten.

Neben den jeweiligen Schulsystemen im Bundesland betonen die Studienexperten jedoch, dass weitere Faktoren mindestens ebenso wichtig sind: Welche Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler bestehen, und wie werden diese umgesetzt? Bundesländer, die hier auf sinnvolle Maßnahmen setzen, können erfolgreichen Schülern den Aufstieg in eine andere Schule deutlich erleichtern.

Umgekehrt helfen individuelle Förderungsmaßnahmen ebenso, einen drohenden Abstieg gegebenenfalls noch zu verhindern.

Bildungsbericht der OECD lobt Ausbildung in Deutschland: Trotzdem mehr Hochschüler gefordert

Arbeiter mit rotem Gehörschutz mit zwei Auszubildenden mit gelbem Gehörschutz an einer Maschine
Woodwork apprenticeship © auremar - www.fotolia.de

Im jährlichen OECD-Bericht zum europäischen Bildungswesen gehört es mittlerweile zum Standardprogramm, Deutschland wegen der Hochschulstatistik zu rügen: Noch immer liegt das Land weit unter dem OECD-Durchschnitt von 60% bei den jährlichen Studienanfängern. Immerhin wurde anerkannt, dass die Zahl der Studienanfänger in den letzten zehn Jahren von 30 auf 46 Prozent eines Jahrgangs gestiegen sei.

In Deutschland stößt die Rüge regelmäßig auf Ablehnung, da dabei das erfolgreiche duale Ausbildungssystem zu wenig beachtet würde. So gibt es viele Berufe, die in anderen Ländern ein universitäres Studium erforderten, während sie in Deutschland im Rahmen einer Berufsausbildung erlernt würden. Dass dies funktioniert, erkannte die OECD immerhin zum ersten Mal an: Schließlich sei Deutschland eines der wenigen Länder gewesen, das ohne steigende Arbeitslosenquoten durch die Wirtschaftskrise gekommen sei - auch dank der beruflichen Ausbildung.

Trotzdem erwartet die OECD eine weitere Steigerung der Hochschulabsolventen, da Akademiker letztendlich besser verdienen und sich auch für den Staat eher lohnen. Gelobt wurden dagegen andere Bereiche des deutschen Schulsystems, darunter den Ausbau der Betreuung für Kleinkinder und das Schüler-Lehrer-Verhältnis.

Nur bei den Unterrichtsstunden in der Grundschule hinkt Deutschland trotz des Ausbaus der Ganztagsschulen hinterher: Deutschlands Grundschüler bringen es auf durchschnittlich 2806 Unterrichtsstunden - der OECD-Durchschnitt liegt bei 4717 Stunden.

Deutschland auf dem Weg zur Bildungsrepublik – was die Politik tun muss

Studentin steht mit aufgeschlagenem Buch in der Bibliothek, lächelt in Kamera
University student in library © Monkey Business - www.fotolia.de

Die politischen Karten sind neu gemischt. Auch im Bildungsministerium stehen Veränderungen an. Zwar ist das Ressort mit wenig Kompetenzen ausgestattet, auch die Finanzlage ist heikel – aber die Aufgaben sind riesig. Von der besseren Ausbildung der Lehrer über eine Bafög-Reform bis zur Abschaffung des Kooperationsverbots.

Politiker fordern Neuregelungen im Bildungs-Ressort

Deutschland soll eine Bildungsrepublik werden. Bisher können die Länder jedoch weitgehend allein über ihre Kitas, Schulen und Hochschulen entscheiden. Auch bei der Finanzierung können sie auf wenig Unterstützung vom Bund hoffen. Wenn kein Geld mehr da ist, darf Berlin laut Kooperationsverbot nichts zuschießen. Diese Regelung wird seit Jahren kritisiert, Grüne und SPD fordern seine Abschaffung.

Einheitliche Standards mit mehr Praxisbezug gehören zu den Kernpunkten der Qualitätsoffensive

Auch der Bau von Kitas, Ganztagsschulen und Projekte wie die Inklusion lägen dann verstärkt im Gestaltungsbereich des Bundesministers. Mit erweiterten Kompetenzen könnte er die Länder zwingen, ihre Bildungssysteme durchlässiger zu gestalten – damit mehr Arbeiter- und Migrantenkinder Abitur machen.

Um die Lehrer besser auf den Unterricht vorzubereiten, ist eine bessere Ausbildung nötig. Einheitliche Standards und mehr Praxisbezug – das sind die Kernpunkte einer Qualitätsoffensive, die Ministerin Schavan bereits angeschoben hat.

Auch die BAFöG-Regelungen sollen reformiert werden

Außerdem: Die Regelungen für das Bafög sind kompliziert und gehen an der Lebenswirklichkeit junger Menschen vorbei. Hier wäre eine Reform nötig – ebenso wie bei der chaotischen Vergabe von Studienplätzen.

Grundinformationen und Hinweise zur Bildungspolitik

  • Bildungspolitik: Das Bildungssystem in Deutschland

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: High School Classroom © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Group Of Pre School Children Taking Part In Music Lesson © highwaystarz - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Elementary school pupils running outside © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Young study group © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Three Young Teenagers © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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