16. Juni 2008
Von Annett Biermann
Zeitarbeit ist eine gute Gelegenheit, zu arbeiten und sich verschiedenen Arbeitgebern vorzustellen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dabei nie einen festen Arbeitsplatz zu bekommen.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich mehr und mehr im Umbruch. Immer seltener wird es vor allen Dingen, dass man einen neuen Job direkt bei einem Arbeitgeber findet. Zunehmend muss man sich bei den verschiedenen Zeitarbeitsfirmen bewerben, um überhaupt noch eine Chance auf einen neuen Job zu erhalten.
Gerade ältere Arbeitnehmer werden nur zögerlich eingestellt, weil man an diese doch oft länger gebunden ist und hier ein besonderer Kündigungsschutz eingehalten werden muss. Aber auch besonders junge Arbeitnehmer und Berufsanfänger werden oftmals über einen gewissen Zeitraum ausgetestet, bevor man sich für deren Einstellung entscheidet.
Durch Zeitarbeit sind all diese Möglichkeiten gegeben, sodass hier die Unternehmen deutlich profitieren können. Für Arbeitnehmer bedeutet Zeitarbeit häufig, dass sie von einem Unternehmen zum anderen geschickt werden. Dadurch fehlt oft die nötige Eingewöhnungsphase und es wird für alle Beteiligten schwieriger, den anderen einzuschätzen. Doch ebenso häufig ordern Unternehmen auch Zeitarbeiter über einen längeren Zeitraum hinweg. Dann gilt die Zeit, in der man als Zeitarbeiter im Unternehmen beschäftigt wird, oftmals als "Probezeit", um festzustellen, ob der Arbeitnehmer zum Team passt und den gestellten Aufgaben gewachsen ist.
Zeitarbeit bietet also für Arbeitnehmer den Vorteil, dass diese durch die Zeitarbeit in ein festes Arbeitsverhältnis hinein "rutschen" können. Für Arbeitgeber bietet sie dagegen den Vorteil, dass auch kurzfristig zusätzliche Arbeitskräfte bereit stehen, etwa während der Hochsaison oder auch bei sonstigem stark ansteigenden Arbeitsaufkommen.
Auch während der jährlichen Urlaubszeit, wenn viele Mitarbeiter vom Stammpersonal durch Urlaub ausfallen, können und werden diese häufig durch Zeitarbeiter ersetzt. Gleiches gilt natürlich auch bei Krankheit, was besonders in kleinen Unternehmen fatale Folgen hat. Wird ein Arbeitnehmer krank, fehlt dessen Arbeitskraft oft an allen Ecken und Enden. Zusätzlich hat das Unternehmen keine Sozialabgaben für den Zeitarbeiter zu zahlen und muss auch für dessen Ausfallzeiten wie Urlaub und Krankheit nichts zahlen. Dadurch kann der Einsatz von Zeitarbeitern oft sogar günstiger sein, als die Einstellung eines festen Personalstamms.
Dennoch bietet die Zeitarbeit auch einige Nachteile. Gerade wenn schwierige Aufgaben durch Zeitarbeiter erledigt werden sollen und diese ständig wechseln, muss das Unternehmen die einzelnen Arbeitnehmer auch jedes Mal aufs Neue einarbeiten, was natürlich sehr viel Zeit kostet. Da Zeit aber Geld ist, wird sich der Einsatz von Zeitarbeitern auf solchen Stellen nicht wirklich rechnen, sodass es hier sinnvoller ist, festes Personal einzustellen.
Hi,
aufpassen sollte man, das man bei keinem Einsatz, also der Arbeitgeber schafft es nicht, jemanden zu vermitteln, auch keine Minusst...
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Ein atemberaubender, spannender Roman, der einen vom ersten Augenblick an in seinen Bann zieht.