Mit Wellness im Büro geht alles leichter

  • ,
  • von Viola Reinhardt
Rückenansicht Geschäftsmann im Bürostuhl, Hände im Nacken gekreuzt
businessman relaxing © Aramanda - www.fotolia.de

Stunde um Stunde verbringt man in seinem Büro oder einem anderen Arbeitsplatz. Grau in grau, langweilig und stupide sehen zumeist die Arbeitsplätze aus, der Nacken und Rücken schmerzt und die Seele weint. Ändern kann man zwar an der Tatsache des Geldverdienens nichts, aber daran sich auch bei der Arbeit entspannt und wohl zu fühlen.

Die Einrichtung

Zunächst sollte man sich darum kümmern, einen rückenfreundlichen Stuhl und Arbeitstisch zu organisieren. Sitzt man nicht gerade am Kundenempfang, dann darf es ruhig der ergonomisch geformte Kniehocker sein. Hauptsache die Wirbelsäule wird entlastet, denn damit beugt man den Schmerzen im Rücken und auch im Nacken vor. Sollte der Arbeitgeber etwas gegen neue gesundheitsfördernde Büromöbel haben, dann kann man ihm durchaus einen dezenten Hinweis auf eine "durch Rückenbeschwerden verursachte mögliche Krankmeldung" geben. Allerdings mit Diplomatie und Feingefühl bitte!

Sind die neuen Möbel da, dann sollte man sich ein bis zwei Grünpflanzen holen. Je nach Größe des Arbeitsplatzes verhelfen auch ein kleiner Zimmerbrunnen oder ein schönes Bild zu einem ruhigen Geist und damit mehr Kreativität und Konzentration. Kleine Maßnahmen, die recht schnell ihre Wirkungen zeigen.

Die Bewegung

Wer behauptet, dass man bis zur Pause nur ruhig auf dem Stuhl sitzen bleiben muss, liegt vollkommen falsch. Müdigkeit und Abgeschlagenheit machen sich sehr schnell breit, dann wird nach süßen Snacks gegriffen, die sich wiederum auf die Hüften legen und der Kreislauf aus Frust und Depression hat begonnen. Halt! So klappt das weder mit dem Wunschgewicht noch mit der Entspannung. Statt stundenlang brav zu Sitzen sollte man mindestens alle dreißig Minuten aufstehen, auf den Zehenspitzen wippen, im Zimmer umhergehen und auch einige Kniebeugen machen. Das Blut und die Lebensgeister kommen wieder in Wallung, das Gehirn erhält neuen Sauerstoff (besonders wenn man bei den Kurzübungen das Fenster weit öffnet) und die nächste Arbeitsaufgabe läuft leichter von der Hand.

Kleine Handschmeichler oder Minigymnastikbälle für die Hände, kann man gut in der Schublade verstauen und diese immer wieder einmal zwischendurch in die Hand nehmen. Bereits wenige Minuten kneten und rollen in der Hand fördert die Durchblutung der Finger und ganzen Hand, sodass man erstens wieder ein warmes Gefühl darin erhält und zweitens sich Verkrampfungen durch das Tastenanschlagen auflösen. Ein Massageroller aus Holz lässt sich ebenso problemlos verstauen und leistet wertvolle Dienste, wenn sich die Waden und Oberschenkel wie aus Stein anfühlen. Auch hier reichen einige Minuten und das Kribbeln in denen Beinen zeigt, dass das Blut wieder fließt.

Die Pause

Nach Möglichkeit sollte man in der Pause seinen Arbeitsplatz verlassen. Eine Runde um den Block gehen, sich langsam und gemütlich im Stadtpark bewegen, einige Thai Chi Übungen durchführen und den Wolken zusehen, nimmt einem den beruflichen Stress und gibt Kraft für die restlichen Arbeitsstunden des Tages. Eine fast schon geniale Variante der Entspannung ist es, wenn man sich in seiner Pause einen mobilen Masseur kommen und sich eine Kopfmassage oder auch Rückenmassage geben lässt. Vielleicht haben auch die Kollegen Lust auf diese Art von Wellness im Büro. Falls ja, sollte man einen fixen Tag mit dem mobilen Masseur ausmachen an dem er die Büromannschaft auf Vordermann bringt. Toller Effekt: Man fühlt sich nicht nur leichter und beschwingt, sondern das Arbeiten macht mehr Spaß und die Gemeinsamkeit mit den Kollegen verhilft zu einem besseren Arbeitsklima.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: businessman relaxing © Aramanda - www.fotolia.de

Artikel-Kategorien

Artikel teilen und bewerten

Kommentare (0)

Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.

Kommentar schreiben

Sie schreiben aktuell nur als Gast. Melden Sie sich an oder werden Sie neues Mitglied der Community: » Jetzt kostenlos registrieren