Schwimm-Wettkämpfe

Wettkämpfe im Schwimmsport, die in der Halle oder im Freien ausgetragen werden

Ein Schwimm-Wettkampf kann in der Halle oder im Freien veranstaltet werden. Es gibt ganz bestimmte Regeln und Normen, die bei einem Schwimmwettkampf eingehalten werden müssen. Die Meisterschaften reichen von den nationalen zu den europäischen bis hin zu den Weltmeisterschaften.

Schwimmwettkampf: Sportler kurz vor Absprung ins Wasser
swimming start © .shock - www.fotolia.de

Arten von Schwimmwettkämpfen

Schwimmwettkämpfe gibt es in mehreren Varianten. Am gängigsten sind die

  • Schwimmwettkämpfe auf der 25-m-Bahn (Kurzbahn) und
  • 50-m-Bahn (Langbahn),

die entweder in der Halle oder im Freibad ausgetragen werden. Dazu muss das Bad über Wettkampfnormen betragen, das heißt, es muss mindestens 5 Bahnen mit entweder exakt 25 Meter oder 50 Meter Länge besitzen.

Schwimmwettkämpfe können aber auch im Freiwasser, das heißt in Seen oder im Meer ausgetragen werden. Die offiziellen Wettkampfregularien schreiben hier eine Strecke von 5, 10 oder 25 Kilometer Länge vor.

Norm nach dem Regelwerk des Deutschen Schwimmverbands

Alle diese Wettkämpfe unterliegen dem Regelwerk des Deutschen Schwimmverbands und sind genau genormt. Auch die Wettkampfabfolge der einzelnen Disziplinen ist genau festgelegt.

Volksschwimmen, wie sie im Sommer häufig an Seen veranstaltet werden, gehen meist aus Privatinitiativen von DLRG-Ortsgruppen oder Schwimmvereinen hervor und zählen nicht zu den offiziellen Wettkämpfen. Schwimmstrecken im Rahmen von Triathlonveranstaltungen zählen zum Triathlonsport.

Teilnahmebedingungen und Altersklassen

An offiziellen Schwimmwettkämpfen teilnehmen kann jeder, der

  • Mitglied eines Schwimmvereins ist und
  • über einen gültigen Startpass des DSV (Deutscher Schwimm Verband)

verfügt. Bereits für Kinder im Alter von 4-6 Jahren gibt es so genannte kindgerechte Wettkämpfe mit Startstrecken von 25 Metern. Größere Kinder und Jugendliche starten bei Schwimmfesten, bei den regionalen Meisterschaften, den Meisterschaften der Bundesländer und den Deutschen Meisterschaften.

Ab einem Alter von 20 Jahren gilt der Schwimmer als "Senior" und startet in der so genannten "Masters" Klasse. Hier erfolgt eine Altersklasseneinteilung in 5-Jahres-Schritten.

Die Altersklasse 20 startet bei den Deutschen Meisterschaften, ab der Altersklasse 25 ist der Start bei den Europäischen Meisterschaften und Weltmeisterschaften der Masters zulässig. Nur die absolute Weltelite startet überhaupt bei den Offenen Meisterschaften.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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