Für die Seele - Tanzen Sie sich glücklich und zeigen Sie mehr Mut zur Tanzfläche

Seitenansicht junge Frau wirft beim Tanzen Kopf nach hinten

Wir zeigen, warum das Tanzen die Seele glücklich macht und wie man es schafft, die Tanzfläche mutig zu betreten

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Gleich einmal eine Frage: Können Sie sich noch an Ihre Kinderzeit erinnern, als Sie in ganz besonders glücklichen Momenten fröhlich gehüpft und getänzelt sind? In den meisten Fällen verliert man auf dem Weg zum Erwachsensein das ungestüme Gefühl des Bewegens in Form von rhythmischen Bewegungen - einfach so oder auch zu einer bestimmten Musik. Dabei liegt genau hier ein Faktor versteckt, der dabei hilft, sich glücklicher zu fühlen, wobei Sie so ganz nebenbei auch noch körperlich fitter werden.

Warum macht das Tanzen eigentlich viel

  • entspannter
  • glücklicher und
  • beschwingter?

Eine berechtigte Frage, die bislang auch von der Wissenschaft noch nicht gänzlich beantwortet werden kann. Allerdings scheint gesichert zu sein, dass sich die Rhythmik der Bewegung auf das Ausschütten von Endorphinen auswirkt, die landläufig auch als Glückshormone bezeichnet werden. Gleichzeitig werden durch die Körperbewegungen

Musikrichtung unerheblich

Unerheblich ist es übrigens, zu welcher Art Musik Sie sich bewegen:

sind gleichermaßen, wie so viele weitere Musikrichtungen, zum befreiten Tanzen geeignet. Wichtig ist, dass Ihnen die Musik gefällt und im Ohr liegt. Der Rest kommt dann recht schnell fast von alleine:

Zuerst ein zaghaftes Wippen mit einem Fuß, dann das rhythmische Trommeln mit den Fingern auf dem Tisch oder das sanfte Wiegen des Oberkörpers sind die Vorboten, dass die Musik ihre Wirkung nicht verfehlt. Bis zum eigentlichen tänzerischen Bewegen sind es dann zumeist nur noch wenige Minuten.

Orte

Wo Sie tanzen, ist ebenfalls nicht ganz so wichtig, denn das eigene Wohn- oder Schlafzimmer kann hierbei ebenso passend sein wie der Besuch in einer Diskothek oder in einem Tanzlokal. Letzteres biete jedoch noch einen weiteren Vorteil:

Die Gesellschaft mit anderen wirkt zusätzlich befreiend und stimulierend, man kann herrlich zusammentanzen und gleich doppelt Anspannungen abbauen, da nur selten ein Lachen oder Reden ausbleiben wird. Probleme des Alltags, Stress, Wut oder auch ein Trübsinn werden durch die rhythmischen Bewegungen sehr gut abgebaut oder mit einem gewissen neuen gedanklichen Abstand betrachtet.

Trainingseffekte

So gänzlich nebenbei werden

Für Sportmuffel, aber Tanz- und Musikliebhaber folglich die perfekte Art sich seelisch und körperlich etwas Gutes zu tun. Schon eine Stunde in der Woche genügen um sich fitter zu fühlen, sofern man es nicht bei einem Stehblues belässt.

Kleiner Tipp: Möchten Sie zuhause nicht auf einen "Tanzpartner" verzichten, aber es ist gerade keiner in der Nähe, dann sollten Sie sich einfach den Besen schnappen und wie einst als Kind mit diesem imaginären Tänzer Ihr Wohlbefinden steigern.

Mehr Mut zur Tanzfläche! So tanzen Sie befreit auf

Man befindet sich in einer Lokalität in der eine Tanzfläche vorhanden ist. Es spielt die Musik, die einen anspricht und schon beginnt man mit dem Fuß zu wippen. Die Lust auf mehr steigt langsam an und es wird sich der Tanzfläche genähert.

Doch bereits auf dem Weg dahin, wird das Vorhaben in seiner Ausführung geschmälert. Man schaut sich um, denn es könnte ja sein, dass man beobachtet wird und blamieren will man sich ja nun doch nicht. Schon wird die nächste Stelle gesucht an der man ganz unauffällig verharren und dem Geschehen auf der Tanzfläche, aus der Ferne beiwohnen kann.

Experimentieren ...

Musik ist Emotion. Demzufolge kann sie in allen erdenklichen Formen auftreten. Sollte die Musik zu guter Laune bewegen, ist ein entsprechender Tanzstil angebracht, der aus dem Gefühl heraus entsteht und nicht unter Vorgaben gewisser Richtlinien, die womöglich noch trendbewusst sind.

Denn es geht um den Spaß, den man dabei hat und wenn man sich selbst an bestimmte Tanzstile bindet, ist die Freiheit unwillkürlich eingeschränkt. So ist die Bewegung an sich, an das eigene Empfinden gerichtet, welches den Spaß im Vordergrund stehen haben sollte.

Da nicht alle sofort ein Gefühl für die Musik bekommen, wird eine experimentelle Phase unumgänglich sein. Wer da nicht über seinen Schatten springen kann und etwaige abfällige Blicke ertragen kann, dem wäre entweder eine Räumlichkeit außerhalb des Bekanntenkreises zu empfehlen oder schlicht und ergreifend sollte derjenige seine ganz eigene Priorität an oberster Stelle setzen.

... und Spaß haben

Gewiss ist der gemeinsame Spaß reizvoll, aber wie viel Spaß kann man mit Menschen schon haben, die ausschließlich das Aussehen für wichtig empfinden und jede aus der Reihe tanzenden Person, mit Missachtung strafen.

Mit diesem Argument dürfte die Hemmung gegenüber Kritikern auf der Tanzfläche wohl beseitigt sein, denn das befreiende und wohltuende Tanzen ist schließlich einem selbst vorbehalten und wird nur erreicht, sofern man auch wirklich aus freien Stücken den Bewegungen ihren freien Lauf lässt.

Beim nächsten Besuch der Tanzfläche weiß man nun, dass es nur um den Spaß geht. Von den sich profilieren wollenden Anschauungssubjekten mal abgesehen. Immer munter los und den Spaß im Vordergrund stehen lassend, wird sich ein Tanzstil entwickeln, der gerade durch die freie Ausführung, von einer ehrlichen Aura umgeben sein und alles andere in den Schatten stellen wird.

Denn wahrer Spaß ist fühlbar. Und man wird überraschend feststellen, wie viele man damit zum echten Tanzen animieren kann.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Beautiful female dancing © Hanik - www.fotolia.de

Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema