Tipps für das perfekte Wohlfühlprogramm nach dem Workout

Junge Frau liegt auf Bastmatte und bekommt Rückenmassage
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  • von Paradisi-Redaktion

Immer mehr Menschen gliedern ein sportliches Programm in ihre tägliche Planung ein. Auf diese Weise wird nicht nur der Körper fit erhalten – vielmehr gelingt ebenso ein Ausgleich zur sitzenden Tätigkeit im Büro. Ratsam ist es jedoch, nach dem anstrengenden Workout auch auf die Regeneration zu achten.

Ruhe und Schlaf

Die Muskeln wachsen nicht in jenen Phasen an, in denen wir sie trainieren. Sie können ihr Volumen erst ausbauen, wenn sie ruhen und entspannen dürfen. Nach jeder Sporteinheit ist daher zu beachten, dass der Körper in den folgenden 24 bis 36 Stunden von schwereren Arbeiten absehen sollte.

Ohnehin empfiehlt es sich, möglichst genau die Regenerationszeiten zu beachten und die Nachtruhe zu genießen. Wer ständig unterwegs ist und sich körperlich wie geistig niveauvolle Aufgaben zutraut, behindert damit den Fortschritt des Muskelaufbaus. Es schadet folglich nicht, nach dem Training ruhig einmal die Beine hochzulegen oder sich direkt den erholsamen Schlaf zu gönnen.

Entspannende Bäder

Allerdings werden sich viele Sportler schwer damit tun, direkt nach dem Workout zur Ruhe zu finden. Sinnvoll ist es daher, sich im Anschluss ein wohltuendes Vollbad einzulassen. Hierbei wird durch die Wärme der gesamte Bewegungsapparat angesprochen, kleinere Blockaden und Schmerzherde lösen sich im Regelfall sehr schnell auf.

Zudem kann eine kleine Menge an Magnesiumsulfat dem Wasser beigegeben werden. Das auch als Bittersalz bekannte Pulver sorgt für einen positiven Effekt auf die Muskeln und den Organismus. Beim Sport gelöste Schlacken und Giftstoffe werden aus dem Körper geleitet. Der lästige Muskelkater verliert dadurch an Kraft. Sowohl für die Entspannung als auch für die Entgiftung wird ein wertvoller Beitrag verrichtet.

Regeneration durch Massagen

Neben den Bädern sollte sich der Athlet je nach Trainingsintensität etwa ein bis zwei Mal pro Monat eine professionelle Massage gönnen. Immer wieder kann es beim Sport zu kleineren Blockaden der Muskulatur kommen, an die sich Verspannungen und Schmerzen anschließen.

Für viele Sportler ist es nicht möglich, diese schnell genug zu erkennen und eine Belastung der betroffenen Körperregion zu vermeiden. Durch die Massagen werden die Entzündungen jedoch erkannt und behoben. Zudem können die massierenden Hände den Blutfluss im Körper anregen, wodurch sich ein wohlig-warmes Gefühl einstellt, das ebenso der Entspannung dient.

Trotz des Genusses muss das Hauptaugenmerk dennoch darauf liegen, kleinere körperliche Beschwerden zu lindern – die seelische Komponente wird eher als positives Beiwerk empfunden.

Auf die Ernährung achten

Das leibliche Wohl sollte nach dem Workout aber nicht alleine durch Bäder und Massagen erreicht werden. Viele Nahrungsmittel beinhalten diverse Vitamine und Mineralstoffe sowie Proteine, die der Körper während des Sports verbraucht hat und die nun wieder aufgefüllt werden müssen.

In einigen Fällen reicht bereits ein Milchshake, der mit Früchten und Getreide angereichert ist. Ebenso ist es aber möglich, eine stärkende Mahlzeit zu sich zu nehmen. Nudelgerichte und gedünstetes Gemüse empfehlen sich dabei sehr. In jedem Falle ist aber unabhängig dieser Nährstoffzufuhr darauf zu achten, nach der körperlichen Betätigung ausreichend zu trinken und sich stets auch ein kühles Wasser zu gönnen.

Kleine sportliche Einheiten

Viele Anwender gönnen sich nach einem harten Training einen oder zwei Tage Pause. Das ist empfehlenswert und besitzt eine Vielzahl an Vorzügen. Allerdings kann eine Regeneration auch und gerade darin bestehen, den Körper ein wenig aus dem Sofa zu bewegen. Leichte Joggingläufe, eine kleine Radtour oder ein Spaziergang können dazu führen, dass ein Säureüberschuss im Organismus auf natürlichem Wege abgebaut wird und sich der unliebsame Muskelkater vermeiden lässt.

Wichtig ist es dafür allerdings, das Pensum nicht allzu ambitioniert zu wählen. Weniger ist in dieser Situation durchaus mehr. Wer sich nach einem anstrengenden Workout aber selbst das nicht zutraut, sollte lieber gänzlich darauf verzichten.

Dem Körper etwas Gutes gönnen

Darüber hinaus sollte jeder Sportler selbst einmal ausprobieren, welche Form der Entspannung ihm am ehesten gut tut. Wechselduschbäder sind beispielsweise immer dann ratsam, wenn müde Muskeln gelockert werden müssen. Die Variation zwischen kaltem und warmem Wasser regt den Blutfluss an.

Übersäuert der Organismus, so erweisen sich Saunagänge als empfehlenswert. Zudem wird sich hier die Hitze als günstig für kleinere Blockaden im Bewegungsapparat erweisen.

Daneben darf aber ebenso gut mit elektrischen oder magnetischen Reizen gearbeitet werden. Auch sie beheben etwaige Schmerzherde und sollen sogar eine positive Wirkung auf die Energieflüsse im Körper besitzen. Es gibt also mehrere Möglichkeiten, sich nach dem Training eine ausgiebige Regeneration zu gönnen – und damit anschließend wieder fit und belastungsfähig zu sein.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: female receiving professional massage © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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