Polo

Mannschaftssportart zu Pferde

Beim Polo stehen sich zwei Mannschaften mit je vier Spielern gegenüber, die auf erfahrenen Pferden, so genannten Poloponys, sitzen. Mit Hilfe eines Schlagstocks wird beim Polo versucht, den Spielball erfolgreich im gegnerischen Tor unterzubringen.

Polospieler mit Helm und Poloschläger reitet auf Spielfeld auf Pferd und schlägt gerade den Ball
Open de France © fifranck - www.fotolia.de

Polo ist eine Sportart, bei der zwei gegnerische Teams, bestehend aus jeweils vier Mannschaftsmitgliedern, auf Pferden reitend, versuchen, einen kleinen Holz- oder Plastikball mittels eines langen Schlägers in das gegnerische Tor zu treiben.

Ursprung und heutige Verbreitung

Bis heute sind die Ursprünge des Polosportes nicht genau geklärt, doch man nimmt an, dass der Sport aus dem persischen Raum stammt und dort schon 600 v. Chr. betrieben wurde. Derzeit wird der Polosport aktiv in etwa 77 Ländern betrieben, doch nur in ganz wenigen, unter ihnen

wird der Polosport ernsthaft und zum Teil professionell ausgeübt.

Ganz klarer Favorit bei jedem internationalen Turnier ist Argentinien, das auch die letzte Goldmedaille bei den olympischen Spielen 1936 in Berlin gewann. Die Poloweltmeisterschaften, die seit 1987 alle vier Jahre ausgetragen werden, sind das wichtigste Turnier.

Spielprinzip

Jeder Spieler ist mit einem leistungsrelevanten Handicap (-2 bis +10) belastet.

Schlagtechniken

Auf dem 270m langen und 180m breiten Feld versuchen die Spieler mittels komplizierter Schlagtechniken den Ball zu treiben und in das gegnerische Tor zu befördern. Zu diesen gehören

  • Half swing und Full swing (Offside und Nearside)
  • Forehand und Backhand
  • Under the neck und
  • Back Open.

Die bevorzugte Pferderasse beim Polosport sind die überaus spritzigen, relativ kleinwüchsigen Criollos, die vornehmlich in Argentinien und Uruguay beheimatet sind.

Jeder Reiter verfügt über vier Pferde, um den Tieren eine ausreichende Erholungsphase zu gewährleisten. Die Spielzeit einer Partie ist in mehrere Chukkars aufgeteilt, die bis zu siebeneinhalb Minuten dauern können.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 09.03.2008
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