Der Speerwurf ist eine Disziplin der Leichtathletik, die sehr viel mit Technik und mit Kraft zu tun hat. Unter den Wurfdisziplinen gilt der Speerwurf als die Königsdisziplin. Seit jeher genießt er ein sehr hohes Ansehen. Ursprünglich stammt der Speerwurf tatsächlich aus dem kriegerischen und später militärischen Bereich und diente der Demonstration der Beherrschung der Schusswaffen. Heute jedoch verfolgt der Speerwurf nur noch rein friedliche Anliegen.
Was den Speerwurf von den meisten anderen Disziplinen der Leichtathletik unterscheidet ist die Tatsache, dass jeweils nur einseitig mit einem Arm geworfen wird. Dies ist beim Ballwurf und beim Kugelstoßen zwar ebenso der Fall, die Wurfdisziplinen allgemein zeigen jedoch eine ganz andere motorische Ausrichtung als die ansonsten eher gleichförmigen Diszplinen der Leichtathletik.
Selbst dem Laien wird beim ersten Zuschauen klar, dass die meiste Kraft aus dem Wurfarm kommt und dieser das Körperteil ist, das das meiste Training erfordert. Zwar kommt Schwungkraft auch aus dem anderen Arm, aus den Beinen und dem Rumpf, doch die Hauptlast muss der Wurfarm tragen. Doch wie kann man sich einen starken Wurfarm antrainieren?
Für eine gelungene und kraftvolle Armbewegung sind neben dem reinen Krafttraining das Schnellkraft und das Wurfkrafttraining wichtig. Doch Vorsicht: Viele Athleten begehen den Fehler, tatsächlich nur den Wurfarm zu trainieren. Den Gegenarm vernachlässigen sie dabei komplett. Häufig ist direkt zu sehen, dass der Wurfarm sehr viel stärker ist. Abgesehen vom optischen Ungleichgewicht ist es aber auch für den Körper nicht ideal, die eine Körperhälfte stärker zu trainieren als die andere. Der Gegenarm übernimmt beim Speerwurf ebenfalls wichtige Aufgaben, also sollte auch er ausreichend trainiert sein. Mehr noch: Ist der Wurfarm stärker, muskulöser und damit schwerer als der andere Arm, so kann schnell eine schiefe Haltung und eine einseitige Belastung der Wirbelsäule die Folge sein. Dies kann bis hin zu hartnäckigen gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb sollten beide Arme möglichst gleich stark gehalten werden.
Starke Arme erreicht man sehr gut durch intensives Krafttraining im Fitness Center. Dort gibt es zwar keine Geräte zur direkten Wurfsimulierung, ein allgemeiner Aufbau der einzelnen Muskelgruppen der Ober- und der Unterarme ist jedoch äußerst sinnvoll. Bankdrücken und Liegestütze eignen sich ganz hervorragend als direkte Vorbereitung fürs Speerwerfen. Die Übungen können in abgewandelter Form auch sehr gut in ein normales Stadiontraining integriert werden, so dass ein Fitness Studio gar nicht immer notwendig ist.
Eine ganz besondere Kräftigung erfahren die Arme beim Schwimmen, sofern es stilsicher beherrscht wird. Hierbei werden gleichzeitig Sehnen und Muskeln gelockert und entlastet.
Sehr geehrte Damen und Herren
Als ehemaliger Speerwerfer traute ich meinen augen nicht was ich das lass besonders über den star...
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27.05.13 | |
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01.03.13 | |
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03.01.13 | |
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16.11.12 | |
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22.10.12 | |
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