3. Juni 2008
Von Sarah Cramer
Wenn man an Tennisausrüstung denkt, hat man sicherlich meist vor allem den Tennisschläger im Kopf. Dieser ist mit Sicherheit auch das wichtigste Werkzeug eines Tennisspielers. Zu einer professionellen Tennisausrüstung zählen aber genauso die Tennisklamotten, Tennisbälle und auch sehr wichtig, die Tennisschuhe.

Wie oben schon erwähnt, ist der Tennisschläger mitunter das wichtigste Teil in der Tennisausrüstung. Denn hierbei ist es wichtig, dass jeder Spieler den optimalen Schläger zu seinem Spielstil findet. Schläger ist schließlich nicht gleich Schläger. Unterschiede gibt es vor allem bei der Kopfgröße des Tennisschlägers, dem Gewicht, der Schlägerlänge und dem Griffumfang. Der Griffumfang darf nicht zu groß oder klein sein, da man den Schläger ansonsten nicht richtig fassen kann und er im schlimmsten Fall aus der Hand rutscht. Das passende Gewicht und die Länge des Schlägers hängen von den Körpereigenschaften jedes einzelnen Spielers, genauso wie von seiner Spielweise ab. Neben einer Beratung von einem Fachhändler oder erfahrenen Spieler, hilft am besten das Ausprobieren der verschiedenen Schlägervarianten.
Wichtiges Kriterium für den geeigneten Schläger ist zudem die Bespannungshärte. Diese entscheidet wie hart man den Ball schlagen kann. Die Schlägerhersteller geben meist eine Spannungsempfehlung für ihren Schläger an. Anfänger sollten im unteren Bereich der Empfehlung bleiben und die Härte mit der Zeit allmählich steigern.
Nach den Tennisschlägern kommen wir nun zu den Tennisschuhen. Es ist sehr wichtig mit dem richtigen Schuh zu spielen und nicht aus Kostengründen mit alten Joggingschuhen auf den Platz zu gehen. Dies ist zudem so gut wie auf keinem Tennisplatz gestattet, da falsche Schuhe den Boden beschädigen können.
Für den Spieler ist ein Tennisschuh daher wichtig, da er den Fuß und die Gelenke, den beim Tennis auftretenden Belastungen entsprechend, unterstützt und schont. Die Schuhsohlen sind beispielsweise mit einer Dämpfung versehen, die die abrupten Stopps und Richtungswechsel abdämpfen.
Die Schuhsohle ist außerdem so konzipiert, dass man mit ihr über den Boden rutschen kann, um schwer erreichbare Bälle noch zu erwischen. Zu rutschig darf die Sohle aber natürlich auch nicht sein, da man einen guten Halt haben muss. Daher hat ein Tennisschuh eine spezielle Sohle und unterscheidet sich in ihr von anderen Turnschuhen. Bei der Schuhauswahl sollte man sich am besten auch von einem Fachmann beraten lassen.
Allein auf den persönlichen Geschmack kommt es bei den Tennisklamotten an. Natürlich sollte man nicht in seinem alten ausgelutschten Jogginganzug auf den Platz gehen. Aber wer spezielle Tennisklamotten kauft kann eigentlich nichts falsch machen, da sie alle funktionell sind.
Für die Herren gibt es Shorts oder für kalte Tage auch lange Hosen und Poloshirts. Für die Damen gibt es ebenfalls Poloshirts, die allerdings taillierter geschnitten sind. Neben den Shorts gibt es noch Tennisröcke oder Kleider. Für Herren und Damen gibt es auch komplette Tennisanzüge, bestehend aus einer Trainingshose und Trainingsjacke.
Neben dieser Grundausstattung kann man sich noch überlegen ob man Schweißbänder, Schirmcaps oder normale Caps benötigt. Wer sich eine komplette Tennisausrüstung zulegen möchte, muss natürlich mit einer stolzen Summe rechnen. Allerdings dürfte man für die Preise auch Qualitätsware erhalten, mit der man bei richtiger Pflege, lange Zeit seinen Spaß hat.
Und sicher, dass Sie, zumindest optisch, eine gute Figur auf dem Platz abgeben, können Sie auch sein!
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