Kraftausdauertraining
Trainiert wird die Kraftausdauer mit großen Wiederholungszahlen und niedrigen Gewichten
Das Kraftausdauertraining steigert die Widerstandsfähigkeit und Ausdauer der trainierten Muskeln. Es wird mit relativ geringen Gewichten und vielen Wiederholungen ausgeführt. Die leichten Gewichte belasten die Bänder, Sehnen und Gelenke nur gering.
Das Kraftausdauertraining ist eine Trainingsphase im Rahmen des klassischen Volumentrainings. Dieses teilt sich in drei Phasen: Die längste und sicherlich wichtigste Phase ist die Hypertrophiephase, in der maßgeblich Muskulatur aufgebaut wird. Die Hypertrophie wird unterbrochen von einer Maximalkraft- und eben einer Kraftausdauerphase. Ziel dieser Gliederung ist es, sowohl rote als auch weiße Muskelfasern auszulasten und auf diese Weise den gesamten Bewegungsumfang der Muskulatur zu nutzen. Desweiteren wird durch diese Periodisierung stets ein neuer Trainingsreiz gesetzt, der für anhaltenden muskulären Fortschritt sorgen soll. Im Rahmen des Kraftausdauertrainings kann der Trainingsplan der Hypertrophiephase unverändert genutzt werden. Lediglich die Wiederholungszahl wird variiert. Während der Sportler im Rahmen des Hypertrophietrainings ein Muskelversagen bei der achten Wiederholung anstrebt, rangiert der Wiederholungsbereich beim Kraftausdauertraining bei etwa 12 Wiederholungen. Das Ausgangsgewicht ist also entsprechend zu senken. Die Kraftausdauerphase dauert etwa zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit verbessert sich die Bereitstellung von ATP in der Muskulatur erheblich. Die maximale Leistungsfähigkeit der Muskulatur bezogen auf den Ermüdungswiederstand. Die Muskulatur kann demnach für einen längeren Zeitraum maximale Leistung vollbringen.
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