7. Oktober 2010
Das Zirkeltraining ist eine Form des Kraft- und Ausdauertrainings und wird meist als ergänzende Trainingseinheit im Leistungssport ausgeübt. Doch auch im Schulsport kann das Zirkeltraining angewendet werden. An verschiedenen Stationen führen die Trainierenden die unterschiedlichsten Übungen aus. Dabei werden einzelne Muskelgruppen abwechselnd trainiert. Ein gutes Zirkeltraining kräftitgt den ganzen Körper und bietet eine ausgewogene Mischung an Übungen an. Welche Stationen oder Übungen sich besonders gut für's Zirkeltraining eignen, erfahren Sie hier.
Beim Seilspringen trainiert der Sportler nicht nur seine Ausdauer und Sprungkraft, sondern auch seine Schnelligkeit, Geschicklichkeit und sein Körpergefühl. Beim Zirkeltraining stellt das Seilspringen eine der regenerativen Übungen dar, die gut zwischen zwei anspruchsvollen Stationen eingebaut werden kann. Zudem benötigt das Seilspringen relativ wenig Fläche und keine gesonderte Aufsicht durch einen Trainer.
Brust-, Rücken-, Bauch- und Oberarmmuskulatur werden ideal durch Liegestütze trainiert. Zudem zählen sie zu den Übungen, die gerade bei männlichen Sportlern sehr beliebt sind. Im Zirkeltraining kann sehr gut mit Liegestützen gearbeitet werden, da sie effektiv sind, und ohne Einsatz von Geräten ausgeführt werden. Häufig werden die Zirkel mit Stationen für Liegestütze aufgefüllt, wenn mehr Teilnehmer als Geräte vorhanden sind.
Eine sehr beliebte Übung beim Zirkeltraining ist die Bankhocke. Hierbei stützt sich der Sportler mit den Händen auf einer niedrigen Bank ab, und springt mit angehockten Beinen von der rechten zur linken Seite der Bank und immer wieder hin und her. Die Bankhocke lässt sich in verschiedenen Varianten ausführen, zum Beispiel mit oder ohne Zwischenhüpfer, mit Pause auf der Bank oder ohne Abstützen der Arme.
Der Barren lässt sich für ein Zirkeltraining auf vielfältige Weise verwenden. Eine sehr effektive Übung ist das hängende Beinheben. Dabei hält sich der Sportler auf seine Arme gestützt am Barren hängend über dem Boden. Aus dieser Position werden die Beine in eine idealerweise waagrechte Position nach vorne gebracht, dort kurz gehalten und dann wieder abgesenkt. Die Übung wird über den ganzen Zeitraum wiederholt.
Ebenfalls ohne Unterstützung durch Geräte und eine Aufsichtsperson kann das Kniebeugen stattfinden. Die einfache Übung ist gut für die Oberschenkelmuskulatur und sehr effektiv. Kniebeugen sollten langsam und nicht ruckartig ausgeführt werden, ebenso ist auf eine aufrechte Haltung des Oberkörpers zu achten.
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