10. Februar 2012
Keine Muskelgruppe wird im Fitnessstudio häufiger trainiert als die Brüste. Die Ziele von Mann und Frau sind diesbezüglich gleich: Fest und stramm sollten die Brüste sein. Meist handelt es sich jedoch um Übungen, die in die Welt des Krafttrainings gehören, mit denen man etwas für die Brüste tun kann, doch positive Effekte kann man auch mit einigen Ausdauersportarten erreichen.
Viele Experten bezweifeln die Richtigkeit dieses Satzes, denn mit Ausdauersport könne man keine Muskeln aufbauen, dies sei jedoch unverzichtbar für stramme und volle Brüste. Ermutigt werden sie durch Forenbeiträge von Frauen, die beklagen, ihre Brüste seien durch das Joggen kleiner geworden.
Durch Ausdauersport werden zum einen Fettreserven verbraucht und zum anderen auch Eiweiße aufgefressen, die eigentlich zum Muskelwachstum notwendig sind. Dass Ausdauersport generelles Muskelwachstum verhindert, ist natürlich dennoch falsch: Radfahrer stärken beispielsweise ihre Oberschenkelmuskulatur. Gefördert werden die Muskelbereiche, die beim Ausdauersport belastet werden, bei anderen werden hingegen tatsächlich Eiweiße entzogen, was im schlimmsten Fall zum Schrumpfen der Muskeln führen kann.
Will man durch Ausdauersport etwas für seine Brust tun, muss es eine Sportart sein, bei der die Brust belastet wird.
Der klassische Anlaufpunkt ist der Crosstrainer. Der Langlauf-Simulator kann der Brust helfen, allerdings nur, wenn er richtig bedient wird. Das Geheimnis ist das Zusammenspiel von Armen und Beinen. Man nimmt auf einem Crosstrainer auch ab, wenn man die Beine die ganze Arbeit machen lässt, aber eigentlich sollen die Arme nicht nur mitschwingen, sondern auch Zugarbeit leisten.
Die Hände liegen deshalb stets im oberen Bereich der "Stöcke" des Crosstrainers. Auf diese Weise werden die linke und die rechte Seite des Körpers abwechselnd nach vorne gezogen. Der Zug wirkt sich direkt positiv auf die Brustmuskeln aus.
Ebenfalls gute Methoden, um etwas für die eigene Brust zu tun, sind das Rudern und Liegestützen. Beide Übungen verlangen fraglos eine große Ausdauer, setzen aber gezielt auch auf die Stärkung der Kraft und gelten deshalb als Semi-Ausdauerübungen.
Bei beiden Übungen ist es von zentraler Bedeutung, den Oberkörper aktiv Anteil haben zu lassen, um die Brust zu stärken. Generell gilt die Faustregel: Was den Oberkörper stärkt, hilft auch der Brust.
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