Möchten Sie mit dem Joggen oder Laufen beginnen und haben sich schon eine gute Ausrüstung zugelegt? Dann steht jetzt die Wahl der optimalen Trainingsstrecke zur Diskussion. Dabei gibt es ebenfalls verschiedene Faktoren, auf die Sie achten sollten. Die wichtigsten haben wir hier für Sie zusammen gestellt.
Die Frage nach dem optimalen Untergrund ist schnell beantwortet, aber trotzdem nicht das einzige Entscheidungskriterium. Wiese, Straße oder Wald? Auf einer völlig unbefestigten Wiese zu laufen ist dauerhaft nicht die beste Wahl. Selbst wenn die örtlichen Gegebenheiten vorhanden sind - was nur selten der Fall ist - so ist der komplett naturbelassene und trailartige Untergrund speziell für den ungeübten Läufer absolut nicht zu empfehlen.
Ein Wiesenlauf eignet sich ideal als abwechslungsreiche Trainingseinheit zwischendurch, sollte aber entsprechend kurz sein, um die Sehnen und Bänder tatsächlich zu kräftigen und nicht zu überlasten oder zu entzünden. Das ausschließliche Laufen auf Wiesen oder Trails ist daher nicht zu empfehlen.
Straßen sind meist asphaltiert, und deshalb für die Füße auch nicht unbedingt dauerhaft ideal. Der Laufschritt wird hier nicht gedämpft, und so müssen Gelenke und Knochen sehr viel höhere Stöße tragen und verkraften als auf weicherem Untergrund. Jedoch finden die meisten Wettkämpfe, auch im Langstreckenbereich, auf der Straße statt. Deshalb sollte das Laufen auf Asphalt einer der Bestandteile eines jeden ambitionierten Trainings sein.
Der ideale Untergrund zum Joggen oder Laufen ist der befestigte Waldweg. Ein Terrain, das wenig wurzelig und frei von größeren Schottersteinen ist, bietet die beste und gesündeste Trainingsmöglichkeit. Neben diesen Vorteilen bietet der Wald zudem auch das beste Klima: Im Sommer schützt er vor zu großer Hitze, im Winter vor kalten Winden, und der Sauerstoffgehalt ist naturgemäß im Wald sehr hoch und gesund. Vermeiden Sie also unnötige Belastungen durch Abgase und Ozon, und weichen Sie schon allein deshalb lieber in den Wald aus.
Der Waldweg dämpft die Schritte, während er zudem einen gleichmäßigen Laufrhythmus ermöglicht. Auf diese Weise können Sie auch längere Strecken und wiederholte Trainingseinheiten absolvieren, ohne Ihren Gelenken, Ihren Sehnen und Bändern zu schaden.
Gehen Sie jedoch auf Nummer Sicher: Laufen Sie im Wald möglichst nicht alleine, sondern besser in einer Gruppe. Nehmen Sie ein Mobiltelefon mit, falls Sie oder andere Personen in eine Situation geraten, in der Sie Hilfe benötigen.
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