Expeditionsbergsteigen ist absolut kein Sport für Angsthasen. Auch wer einem großen Leidensdruck nicht gewachsen ist, sollte sich lieber ein anderen Hobby zulegen. Tatsächlich gehört Expeditionsbergsteigen zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Wer es trotzdem versuchen möchte, darf die Gefahren nicht verdrängen, sondern sollte sich intensiv mit ihnen beschäftigen. Nur wer die Risiken kennt, kann sie auch vermeiden.
Die größte Gefahr beim Expeditionsbergsteigen ist das Stürzen. Viele Umstände können zu einem Sturz führen, dabei kann der Unfall sowohl auf Selbst- als auch auf Fremdverschulden zurückgeführt werden. Häufig stürzen Kletterer ab, weil sie eine falsche Technik anwenden, unkonzentriert oder am Ende ihrer Kräfte sind. Diesen Ursachen kann man durch Gewissenhaftigkeit vorbeugen. Stürzt der Bergsteiger jedoch, weil ein Griff ausbricht, so handelt es sich um höhere Gewalt. Mit dieser Gefahr muss jeder leben, der zum Gipfel hinauf möchte.
Stürzt der Seilpartner, so zieht er den Kletterer selbst manchmal mit in Tiefe. Dieses Risiko kann man eindämmen, indem man nur mit erfahrenen Profis klettert.
Beim Expeditionsbergsteigen ist man fast ausschließlich oberhalb der Schneegrenze unterwegs. Dadurch besteht auch immer die Gefahr, einer Lawine zum Opfer zu fallen. Ob die Schneemassen abgehen oder nicht, hat man meist nicht in der Hand. Allerdings kann man durch unbedachtes Verhalten sehr wohl eine Lawine auslösen. So kann lautes Rufen dazu führen, dass die Schneedecke abgeht oder der Kletterpartner löst einen Abrutsch aus, indem er Felsbrocken unbedacht lose tritt.
Stein- und Eisschlag bilden jedoch auch eine eigene Gefahr. Herunterfallendes Geröll ist auch dann überaus gefährlich, wenn es nicht zusammen mit Schneemassen herabstürzt. Die Tourenplanung sollte daher unbedingt so ausgelegt sein, dass sie Abschnitte mit porösem Gestein umgeht.
Expeditionsbergsteiger suchen die Herausforderung, deshalb entscheiden sie sich naturgemäß für solche Gipfel, die in schwindelerregenden Höhen liegen. In diesem Zusammenhang kann man den Ausdruck sogar wörtlich nehmen. Je höher man steigt, desto niedriger wird der Sauerstoffgehalt in der Luft. Das führt bei einem Bergsteiger, der sich nicht ausreichend akklimatisiert hat, schnell zum Verlust des Orientierungsvermögens, zu Atemproblemen und eben auch zu Schwindelgefühlen.
Bei den schwierigen Verhältnissen am Berg sind solche Beeinträchtigungen natürlich fatal. Bereits bei ersten Anzeichen einer Höhenkrankheit sollte man daher schnellstens absteigen.
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29.06.12 | |
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30.01.11 | |
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22.12.10 | |
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31.08.10 | |
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30.04.10 | |
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Für Berufsbergsteiger ist es ein Must”, für viele Normalsterbliche” ein Traum: auf einem Achttausender zu stehen...
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