26. Januar 2012
Sporthosen sollen den Sportler wärmen, ihn vor diversen Umwelteinflüssen schützen und für einen guten Feuchtigkeitstransport zwischen Haut und Umwelt sorgen. Je nach Jahreszeit kommen bei der Herstellung dünnere oder dickere Materialien zum Einsatz, hochwertige Sporthosen besitzen eine Klimamembran. Neben der Auswahl des Modells ist eine gute Passgenauigkeit wichtig, damit die Sporthose ihre Funktionen erfüllen kann.
Grundsätzlich wählt der Sportler die Sporthose nach dem Einsatzgebiet aus. Entscheidend ist auch, dass diese eine gute Passform besitzt. Je nach Sportart soll die Sporthose eng am Körper anliegen oder etwas weiter geschnitten sein. Einengen darf sie jedoch nicht.
Auch in der Beinlänge gibt es Unterschiede. Teils schreibt das Wettkampf-Reglement sie vor, teils entscheiden Jahreszeit und individuelle Vorlieben des Sportlers. Während im Sommer die knielange oder kurzbeinige Sporthose dominiert, kommt im Winter in den meisten Fällen eine Sporthose mit langen Beinen zum Einsatz.
Bei jeder Witterung sollte die Sporthose eine gute Atmungsaktivität besitzen, wobei ihr im Sommer eine höhere Bedeutung zukommt. Reine Baumwollfasern gewährleisten diese. Allerdings wärmen sie nicht sonderlich. Selbst im Sommer sind Baumwoll-Sporthosen nur bedingt geeignet, weil das Material relativ langsam trocknet. Eine verschwitzte Baumwoll-Sporthose wird schwer, verrutscht und sorgt für ein unangenehmes Hautgefühl.
Frühere Synthetik-Sporthosen besaßen die positive Eigenschaft, schnell zu trocknen und lange Zeit ihre Formstabilität zu behalten. Vielfaches Waschen in der Maschine nahmen sie nicht übel. Lediglich in Sachen Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität ließen sie zu wünschen übrig.
Aktuelle Sporthosen bestehen in der Regel aus atmungsaktiven Materialien. Dies können Baumwoll-Polyester-Gemische oder Gewebe mit Klimaausstattungen sein. Letztere wärmen auch bei stärkerer sportlicher Belastung, da sie schnell trocknen. Für einen ausreichenden Feuchtigkeitstransport und die erforderliche Atmungsaktivität ist außerdem gesorgt. Hersteller bezeichnen diese Ausstattung häufig als Dry-Fit-Eigenschaft.
Sporthosen sind heutzutage aber nicht mehr nur praktische Kleidungsstücke. Neben einem gewissen Komfort sollen sie auch modische Gesichtspunkte erfüllen. Aus diesem Grunde bieten Hersteller Sporthosen nicht nur aus unterschiedlichen Materialzusammensetzungen an. Auch Farben und Designs sind zeitlichen Trends unterworfen. Unter anderem nutzen Sponsoren Sporthosen seit Jahrzehnten gern als Werbeträger.
Gerade in Mannschaftssportarten lässt die farbliche Vereinheitlichung der Sporthosen eine gewisse Zusammengehörigkeit erkennen. Dies hat nicht nur eine optische, sondern auch eine symbolische Bedeutung für die jeweilige Mannschaft.
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