Motorradhelme

Integralhelme, Halbschalen, Jethelme oder Klapphelme dienen der Sicherheit beim Motorradfahren

Motorradhelme schützen den Motorradfahrer bei Unfällen oder Stürzen vor schweren Kopfverletzungen und sind im Straßenverkehr verpflichtend zu tragen. Je nach Version ist der Motorradhelm mit einem Visier und einer festen Kinnpartie ausgestattet.

Motorradfahrer mit Helm zeigt Daumen nach oben
man in motorbike helmet © aliola - www.fotolia.de

Motorradfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da sie

  • keine Knautschzone haben
  • ihre Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern oft unterschätzt wird und
  • einen größeren toten Winkel haben.

Deshalb ist das Tragen eines Motorradhelms, der einen Teil der Schutzausrüstung eines Motorradfahrers ist, in fast allen Ländern gesetzliche Pflicht. In Deutschland besteht die Schutzhelmpflicht bereits seit 1976 und wird bei Nichtbeachten mit hohen Verwarngeldern bestraft. Außerdem erlischt der Versicherungsschutz des Fahrers bei Fahren ohne Helm.

Verschiedene Bauweisen

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Helmbauweisen:

  • Integralhelme
  • Klapphelme
  • Motocross-Helme
  • Halbschalenhelme (Jethelme) und
  • Multihelme.

Der Integralhelm, auch Vollvisierhelme genannt, bieten den besten Schutz. Darunter fallen auch Klapphelme, bei denen sich die Kinnpartie hochklappen lässt. Deshalb sind diese Helme besonders bei Brillenträgern sehr beliebt. Jethelme und Halbschalenhelme hingegen haben keine Kinnpartie und bieten deshalb bei einem Unfall keinen Schutz für das Gesicht.

Visier-Arten

Des Weiteren kann man Unterschiede in Bezug auf das Visier des Helms ausmachen. So gibt es

  • Klarsicht-Visiere
  • Antibeschlag-Visiere (Pinlock-Visiere)
  • zusätzliche Sonnenvisiere
  • Einsteck-Blendschutze und
  • Heizvisiere.

Hinweise zum Kauf

Die Helmschalen werden entweder aus den Kunststoffen Thermoplaste oder Duroplaste gefertigt. Bei dem Kauf eines Motorradhelms sollte man darauf achten, dass er eine gute Passform hat, das heißt fest sitzt, aber nicht drückt. Als Faustregel gilt, dass zwischen Helm und Kinn mindestens noch eine Fingerbreite Platz sein sollte und der Helm nach neusten Sicherheitsvorschriften geprüft wurde. Wie lange ein Motorradhelm hält, hängt vor allem vom Innenmaterial ab, doch nach spätestens sieben Jahre ist er ersatzreif.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Motorradhelmen

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