1. Dezember 2011
Jogginganzüge gehören zur ganzjährigen Ausstattung des Sportlers, insbesondere an kühleren Tagen. Im Sommer werden sie hauptsächlich in Aufwärmphasen und in Pausen genutzt, um die Muskulatur des Sportlers vor dem Auskühlen zu schützen. An einen Jogginganzug für den Sommer werden besondere Anforderungen gestellt.
Der Jogginganzug ist ein Zweiteiler, in der Regel mit langen Ärmeln und Beinen. Allerdings werden für den Sommer auch Modelle mit kurzer Hose und/oder kurzem Shirt angeboten. Ob der Sportler sich für einen langen oder kurzen Jogginganzug oder eine Kombination aus langem und kurzem Teil entscheidet, liegt in seinem eigenen Ermessen. Wichtig jedoch ist, dass der Jogginganzug atmungsaktiv und leicht ist.
Klassische Jogginganzüge bestehen aus Baumwolle. Für sportliche Aktivitäten werden sie heute nur noch bedingt genutzt. Ihre Entwickler gingen davon aus, dass Baumwolle ein natürliches Material ist, das den Schweiß gut aufsaugt. Diese Aussage stimmt. Dennoch eignet sich reine Baumwolle kaum für sportliche Aktivitäten, weil das Gewebe den einmal aufgesaugten Schweiß nur schlecht an die Umwelt abgibt. Der Jogginganzug klebt auf der Haut und kühlt sie aus. Zudem kann ein feuchter Baumwollanzug recht schwer werden.
Klassische reine Polyestergewebe machen einen Jogginganzug sehr leicht. Ihre Atmungsaktivität ist allerdings begrenzt. Bei sportlichen Betätigungen staut sich unter dem Polyestergewebe der Schweiß, das Hautgefühl ist innerhalb kurzer Zeit recht unangenehm. Besser geeignet sind Baumwoll-Polyester-Mischungen. Sie vereinen die Vorteile beider Materialien, zudem sind sie relativ preiswert.
Wer im Sommer häufig sportlichen Aktivitäten nachgeht, wird sich einen hochwertigeren Jogginganzug zulegen. Es wurden spezielle Gewebe mit Klimaausstattungen entwickelt, die allen Anforderungen des Sportlers gerecht werden. Sogenannte Funktionsfasern sorgen dafür, dass der Schweiß vom Körper schnellstmöglich weg transportiert wird, ohne dass die Fasern ihn aufsaugen. Das Gewebe bleibt so gut wie trocken. Damit kann der Körper vor Auskühlung geschützt werden, was den Sportler vor Erkältungen und Muskelproblemen schützt. Die Spezialmembrane wärmen gut. Wärme unterstützt die Dehnbarkeit der Muskulatur. Trotzdem wird ein übermäßiges Schwitzen vermieden. Ein guter Jogginganzug vermittelt beim Laufen das Gefühl einer zweiten Haut.
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