Zahnimplantate

Feste Implantate können jede Form des Zahnverlusts ausgleichen

Das Zahnimplantat ist ein fester Zahnersatz. Häufig werden diese mit Kronen aus Keramik und Implantaten aus Titan eingesetzt. Es ist möglich, einen einzelnen Zahn zu ersetzen, aber auch einen gesamten Kiefer zu implantieren. Hierbei wird das Implantat im Kieferknochen verschraubt.

Nahaufnahme Zahnimplantate
Implat dentaire © Alain Dadourian - www.fotolia.de

Unserem Schönheitsideal entsprechen unter anderem auch gut gepflegte, vollständige und gerade gewachsene Zähne. Leider kommt es vor, dass man aus den unterschiedlichsten Gründen den Verlust von Zähnen beklagen muss. Hier hilft ein Zahnimplantat.

Nutzen und Eigenschaften

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel. Diese Zahnwurzel wird so in den Kieferknochen eingepflanzt, dass sie direkt mit dem Knochen verwachsen kann. Auf diese angewachsene Zahnwurzel können dann Brücken oder Kronen oder auch ein herausnehmbarer Zahnersatz verankert werden.

Dank der heutigen Materialien ist ein künstlicher Zahnersatz farblich kaum vom natürlichen Zahn zu unterscheiden. Die Farbe des Zahnersatzes kann fast identisch angepasst werden. Implantate können verschiedene Formen wie

  • Nadeln
  • Koni
  • Stufen
  • Kegel
  • Zylinder oder
  • Hohlzylinder

haben.

Frühere und heutige Materialien

Die am meisten verwendeten Implantate sind allerdings schraubenförmig. Bereits vor ca. 2.000 bis 3.000 Jahren wurden verschiedene Materialien in den Kiefer eingesetzt. Es wurden Schädel gefunden, in deren Kiefer sich unter anderem die Stoffe Quarz, Holz und Elfenbein und unterschiedliche Metalle befanden.

Heute hat sich Titan am besten durchgesetzt, weil Titan eine direkte Verbindung mit dem Knochen eingeht. Titan hat im Vergleich zu anderen Metallen gute mechanische und statische Eigenschaften. Außerdem kommt Zirkon zum Einsatz. Je nach Form und Material unterscheidet man:

  • Titanimplantate
  • Blattimplantate
  • Schmalkieferimplantate
  • Diskimplantate
  • Subperiostale Implantate
  • Keramikimplantate
  • Zirconium(IV)-oxid und
  • Zytokine.
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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 01.05.2009
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