Ohrpiercing

Ohrlöcher durch das Durchstechen von Ohrläppchen oder Ohrmuschel zum Tragen von Ohrringen

Mit einer Ohrlochpistole oder einer Piercingnadel wird ein Loch mittig in das Ohrläppchen geschossen oder gestochen. Nach erfolgreichem Abheilungsprozess können dort nun Ohrstecker oder Ohrringe befestigt werden. Ohrpiercings sind in vielen Kulturen verbreitet, oft haben bereits Kleinkinder die sogenannten Ohrlöcher.

Dunkelhaarige Frau mit rotem Stirnband und roten Federohrringen
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Materialien und Heilung

Ein Ohrpiercing besteht aus Materialen wie

  • Silber
  • Titan
  • Stahl oder
  • Acryl.

Ohrpiercings sind auf der ganzen Welt seit der Antike bekannt, insbesondere in Stammeskulturen. Das Verheilen des Ohrpiercings kann ca. 16 Wochen dauern; wird Knorpelgewebe durchstochen, dann dauert der Heilungsprozess länger. Wenn nur das Ohrläppchen durchstochen wird, kann die Heilung in wenigen Wochen erfolgen. Kühlen mit Gelpads kann hier hilfreich sein.

Man sollte nach frühestens drei Wochen den medizinischen Stecker entfernen und Schmuck einsetzen. Bevor man Desinfektionsmaßnahmen durchführt, sollte man sich auf jeden Fall die Hände waschen.

Wo kann man sich piercen lassen?

Das Ohrpiercing wird professionell mit einer Piercing Pistole geschossen oder mit einer Nadel gestochen. Mitunter bieten

ein Ohrpiercing an. Schmerzen sollten dabei nicht entstehen, sondern nur ein leichtes Druckgefühl. Dieses lässt bei regelmäßiger Anwendung des Desinfiktionssprays nach und man kann seinen Ohrschmuck dann auch genießen. Um ein Einwachsen zu verhindern, ist ein Drehen des medizinischen Steckers ratsam.

Arten des Ohrpiercings

Mittlerweile erfreuen sich zahlreiche Varianten des Ohrpiercings großer Beliebtheit. Wurde hierzulande in früheren Zeiten lediglich das Ohrläppchen durchstochen, ist ein Piercing heutzutage an so gut wie jedem Bereich des Ohrs möglich:

  • durch das Knorpelgewebe der Ohrkante (Helix)
  • Verbindung zweier gegenüberliegenden Helix-Piercings (Industrial)
  • durch die Anti-Helix (Rook)
  • durch die waagereche Auswölbung der Ohrmuschel (Daith)
  • durch den Knorpelfortsatz am Gehörkanal (Tragus)
  • parallel zur Ohrkante durch die innen liegende Knorpelauswölbung (Snug)
  • durch die Ohrmuschel (Conch)
  • durch den Tragus gegenüber dem Knorpelfortsatz (Anti-Tragus).

Das klassische Piercing durch das Ohrläppchen nennt man Lobe.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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