12. Juni 2010
Das Sonnenbaden gehört im Urlaub selbstverständlich dazu, entspannt und sorgt für gute Laune. Doch man sollte sich an einige wichtige Regeln halten, um sich vor gefährlichem Hautkrebs zu schützen.
Rund 195.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jedes Jahr an Hautkrebs. Dabei sind bestimmte Präventionsmaßnahmen ganz einfach durchzuführen. So kann jeder Einzelne sein Hautkrebsrisiko reduzieren, denn jeder Sonnenbrand im Laufe eines Lebens bleibt im Hautgedächtnis und wirkt sich auf die Wahrscheinlichkeit aus, später an Krebs zu erkranken.
Der beste Tipp gegen schmerzhafte Sonnenbrände ist schlicht, die brütende Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr konsequent zu vermeiden. Beim Mittelmeerurlaub sollte man es hier als Urlauber den Einheimischen nachtun und eine "Siesta" einlegen, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist.
Statt beim ersten Sonnenstrahl so viel Kleidung wie möglich abzustreifen, ist es besser, das T-Shirt oder Hemd anzulassen. In leichten Bermuda-Shorts wird es auch nicht zu schnell heiß. Ein Sonnenhut oder ein anderer Kopfschutz sollte auch immer dabei sein. Wer einem empfindlichen Hauttyp angehört, sollte auch beim Schwimmen lieber ein T-Shirt tragen.
Selbstverständlich gehört auch eine gute Sonnencreme ins Urlaubsgepäck. Sie sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20 aufweisen und Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung bieten. Das Gesicht sollte auf jeden Fall eingecremt werden, aber auch Stellen wie Ohren und Fußrücken sollte man nicht vergessen.
Experten raten übrigens davon ab, vor dem Urlaub zum "Vorbräunen" ins Sonnenstudio zu gehen. Hier ist die UV-Strahlung in der Regel viel zu hoch dosiert und die Haut wird zusätzlich geschädigt und gefährdet.
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